Deutsche Bank – Verantwortung
Berlin | 16. April 2013

Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere

Eine Spitzensportkarriere darf kein Nachteil für die spätere berufliche Laufbahn sein. Deswegen fordert die Sporthilfe die Wirtschaft auf, mit Unterstützung der Deutschen Bank und anderer Unternehmen, Teil ihrer neuen Initiative „Sprungbrett Zukunft“ zu werden. Spitzensportler sollen damit nicht nur finanziell, sondern auch langfristig durch berufliche Perspektiven besser abgesichert werden.

Während die Erfolge deutscher Spitzensportler unsere Nation begeistern, zeigt eine neue Studie der Deutschen Sporthilfe und der Sporthochschule Köln, dass 57 % der deutschen Top-Athleten unter Existenzängsten leiden. Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 626 Euro pro Monat bei einer 60-Stunden-Woche sind die Sportler auf Unterstützung angewiesen, um den Balanceakt zwischen Leistungssport und Studium zu meistern.

Mit der Initiative „Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere“ ruft die Sporthilfe die deutsche Wirtschaft dazu auf, die Duale Karriere und damit die Vereinbarung von sportlicher und beruflicher Karriere weiter auszubauen und aktiv voranzutreiben. Unterstützt wird sie dabei von der Deutschen Bank und den anderen Nationalen Förderern. Durch Maßnahmen wie Mentorenprogramme, Kennwortbewerbungen und Kurzpraktika sollen deutsche Unternehmen die Spitzensportler nachhaltig auf ihren Berufseinstieg vorbereiten.

Die Auftaktveranstaltung der Initiative fand am 16. April im Atrium der Deutschen Bank in Berlin statt. Vor über 160 Gästen diskutierten hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport die Zukunft der Sportförderung in Deutschland.

Mehr Informationen zur Auftaktveranstaltung der Initiative "Sprungbrett Zukunft" der Sporthilfe finden Sie hier

„Je früher sich die Athleten mit dem Beruf ein weiteres, wichtiges Standbein aufbauen und Perspektiven nach der Sportkarriere schaffen, desto besser. Deshalb unterstützt die Deutsche Bank die Initiative ‚Sprungbrett Zukunft‘ der Deutschen Sporthilfe.”

Jürgen Fitschen Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG

Impressionen der Auftaktveranstaltung

Sprungbrett Zukunft, Sport & Karriere

Gleich zu Beginn des Events kamen die Sportler zu Wort. Die Olympiasieger Andreas Kuffner (Ruder-Achter) und Jonas Reckermann (Beachvolleyball) erzählten aus ihrem Sportalltag und ihrer Ausbildung und berichteten insbesondere von den Herausforderungen. Jonas Reckemann macht die Doppelbelastung deutlich: „Ich habe 28 Semester studiert.“

Sprungbrett Zukunft, Sport & Karriere

Im Rahmen der Veranstaltung fanden verschiedene Podiumsdiskussionen zum Thema der Dualen Karriere statt. Nach den Sportlern lieferten Professoren von verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen die wissenschaftlichen Rahmendaten zur Debatte.

Sprungbrett Zukunft, Sport & Karriere

Im Anschluss diskutierte das Panel der Wirtschaftsvertreter konkrete Lösungsansätze und zeigt auf, was die Wirtschaft tun kann. Erste Erfolge gibt es bereits zu vermelden: DPD verkündete bei der Veranstaltung, ab sofort Sporthilfe-Athleten mit der garantierten Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei ihrem Berufseinstieg zu fördern.

Sprungbrett Zukunft, Sport & Karriere

Topvertreter aus Wirtschaft, Politik und Sport diskutierten die Zukunft des deutschen Leistungssports: Dr. Michael Ilgner, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Sporthilfe, Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bank AG, Prof. Dr. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Werner E. Klatten, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Sporthilfe

Sprungbrett-Zukunft, Sport & Karriere

Gut gelaunt führte Johannes B. Kerner durch das vielfältige Programm.

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