Vertrieb und Marketing und verantwortungsbewusst gestalten

In Deutschland sind verantwortungsbewusste Marketing- und Beratungspraktiken gesetzlich geregelt. Darüber hinaus hat die Deutsche Bank ergänzende Richtlinien entwickelt.

Die Bank ist gesetzlich dazu verpflichtet, im Interesse ihrer Kunden zu handeln, Interessenkonflikte zu vermeiden, Kosten und Gebühren (bzw. Zuschüsse) offenzulegen und so Transaktionen zu verhindern, die nicht im Interesse des Kunden sind. Außerdem ist für den Inhalt von Marketingveröffentlichungen und Produktdokumentationen rechtlich vorgeschrieben, dass er fair und klar verständlich sein muss. So genanntes „Kleingedrucktes“ ist nicht gestattet. Es ist ebenfalls gesetzlich geregelt, zu welchem Zeitpunkt dem Kunden welche Unterlagen ausgehändigt werden müssen. Auch dies schlägt sich in den Standards und Richtlinien der Bank nieder.

Standards und Richtlinien der Bank

So regelt die Compliance-Richtlinie den Bereich „Kundenorientierung/Angemessenheit“: Jeder Mitarbeiter hat bestmöglich sicherzustellen, dass das Interesse des Kunden als Richtschnur seiner Arbeit dient. Die Mitarbeiter müssen sicher sein, dass der Kunde die Eigenschaften, die Funktionsweise und damit auch die Risiken des Produkts versteht. Außerdem muss sichergestellt sein, dass das empfohlene Produkt den persönlichen Zielen des Kunden, vor allem seinem Anlagehorizont und seiner Risikobereitschaft, sowie seiner finanziellen Situation entspricht.

Darüber hinaus stellt die Richtlinie für Wertpapiergeschäfte mit Kunden eine angemessene und transparente Beratung sicher. Mit Hilfe dieses Standards sorgt die Deutsche Bank dafür, dass Kunden ausschließlich Produkte angeboten werden, die für sie geeignet sind, und dass die Kunden die Risiken kennen und verstehen. Außerdem ist geregelt, welche Unterlagen und Informationen – abhängig von der Komplexität der Produkte – den Kunden ausgehändigt werden (z.B. zu Risiken und Kosten). In der Richtlinie hat die Deutsche Bank auch festgeschrieben, dass bestimmte Produkte für manche Kundengruppen gegebenenfalls nicht verfügbar sind. So werden z.B. über siebzigjährigen Kunden keine Produkte mit langer Laufzeit oder nur eingeschränkt handelbare Produkte angeboten.

Was Werbemaßnahmen betrifft, so sind Telefonanrufe ohne vorherige Einwilligung des Kunden („cold calls“), Telefonanrufe und sonstige aggressive Werbe- und Marketingmethoden in Deutschland nur mit ausdrücklicher vorheriger Einwilligung des Kunden gestattet. Es reicht nicht aus, wenn der Kunde ihnen lediglich nicht widersprochen hat. Dies ist in § 7 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) gesetzlich geregelt. Geschäftliche Handlungen, die den Marktteilnehmer in unzulässiger Weise belästigen, sind verboten. Dies gilt insbesondere für Werbung, die erfolgt, obwohl erkennbar ist, dass der angesprochene Marktteilnehmer diese Werbung nicht wünscht.

Interne Standards

Sie stellen sicher, dass Kunden die Risiken kennen und verstehen.

Das Interesse des Kunden als Richtschnur der Arbeit

Es muss sichergestellt sein, dass das empfohlene Produkt den persönlichen Zielen des Kunden, vor allem seinem Anlagehorizont und seiner Risikobereitschaft, sowie seiner finanziellen Situation entspricht.

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