Werte schaffen für alle Stakeholder

Verantwortungsvoll zu handeln heißt für uns, den Interessen und Bedürfnissen unserer Stakeholder gerecht zu werden.

„Nachhaltig und profi­tabel – kein Wider­spruch”

Eine Diskussion über das erfolgreiche Zu­sammen­­spiel von Öko­logie und Ök­onomie.

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Kultur ist einer der fünf Eckpfeiler unserer Unternehmensstrategie. Denn eine Unternehmenskultur, die sich auf starke Werte und Überzeugungen stützt, ist eine Grundvoraussetzung für den langfristigen Erfolg der Deutschen Bank. Unsere Werte bestimmen die Art unseres Geschäfts und wie wir es betreiben. Davon profitieren unsere Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter, aber auch die Gesellschaft als Ganzes, deren vielfältige Interessen wir in unseren Entscheidungen mit berücksichtigen.

Den Kulturwandel vorantreiben

Verantwortlich handeln heißt für uns, eine Balance zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen zu finden. Wirtschaftlicher Erfolg hängt auch davon ab, wie wir und unsere Kunden mit ökologischen und sozialen Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährungsunsicherheit, Armut oder Chancengerechtigkeit in Bildung und Beruf umgehen. Die richtigen Antworten darauf können Chancen eröffnen und helfen, die Deutsche Bank zukunftsfähig auszurichten, indem wir Ertragspotenziale erschließen, Risiken umfassend steuern, die Beziehungen zu unseren Stakeholdern verbessern und unsere Reputation stärken. Unser neuer Verhaltens- und Ethikkodex spiegelt diesen Ansatz wider. Er stellt die Nachhaltigkeit in unserem Kerngeschäft in den Mittelpunkt unserer unternehmerischen Verantwortung. Darüber hinaus sind wir als globale Universalbank aber auch bestens aufgestellt, mit unseren Corporate Citizenship-Initiativen neue Ideen zur Bewältigung globaler Herausforderungen voranzutreiben.

Den Kulturwandel vorantreiben
Den Kulturwandel vorantreiben

Unser Kerngeschäft

Wir stellen unsere Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns. Wir analysieren regelmäßig, wer unsere Kunden sind, welche Bedürfnisse sie haben und wie gut wir diese decken, jetzt und in der Zukunft. Im Einklang mit unserer neuen Kultur haben wir unser tägliches Handeln auch im Jahr 2014 daraufhin angepasst. Wir führten beispielsweise Immobilienfinanzierungen ein, die unsere Kunden vor zukünftig steigenden Zinsen schützen. Komplexe Derivateprodukte werden nur bestimmten Kundengruppen angeboten. Gleichzeitig beendeten wir Geschäftsbeziehungen, die nicht zu unseren Werten passen oder der Reputation der Bank schaden können.

Der Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft

Wir halfen unseren Kunden auch bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Ressourcenknappheit und Klimawandel und bauten unsere Produkt- und Dienstleistungspalette entsprechend aus. Sie reicht von „grünen Anleihen“ bis hin zu maßgeschneiderten ESG-Anlageprodukten.

Die internationalen Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels werden im Jahr 2015 wieder stärker in den Vordergrund treten. Immer mehr Staaten erkennen den Handlungsbedarf. Die Zahl der verbindlichen nationalen Klimaschutzziele ist seit 2008 von 90 auf 500 angestiegen. Erstmals seit drei Jahren erhöhten sich auch die Investitionen in erneuerbare Energien auf 310 Mrd US$ – und sind damit fünfmal höher als noch 2004. Die Regierungen können die mit dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen jedoch nicht alleine lösen. Der Privatsektor wird eine entscheidende Rolle beim Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft spielen.

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Im Jahr 2014 zählte die Deutsche Bank zu den sechs größten europäischen privatwirtschaftlichen Projektfinanzierern für erneuerbare Energien. Gemeinsam mit zwölf anderen Banken lancierten wir die Green Bond Principles, die zur Integrität und Transparenz des grünen Finanzmarktes beitragen werden, und wir waren an der Emission großer grüner Anleihen beteiligt. Wir finanzierten energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien für Privat- und Mittelstandskunden und verwalteten Fonds, die in klimafreundliche Unternehmen und Technologien investieren. Darüber hinaus entwickelte die Deutsche AWM eine Softwareanwendung zur objektiven und flexiblen Einbeziehung von ESG-Kriterien in den Investitionsprozess.

Unser Kontrollsystem

Verantwortungsvolle Unternehmensführung und effiziente Kontrollen sind das Fundament unseres Erfolgs. Beides waren wichtige Handlungsfelder für uns im Jahr 2014. Die „House of Governance“-Initiative und das „Three Lines of Defense“-Programm bekräftigen unser Bestreben, eine starke Risiko-, Kontroll- und Compliance-Kultur aufzubauen und die Transparenz zu internen Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten zu erhöhen. Das erfordert robuste Prozesse und Kontrollen, vor allem aber ein bewusstes Verhalten unserer Mitarbeiter. Unser Programm zur Stärkung der Risikokultur betont deshalb fünf grundlegende Verhaltensweisen, die im Einklang mit unseren Werten und Überzeugungen stehen.

„Wir beziehen bei allen Ge­schäfts­ent­schei­dungen öko­logische, soziale und Governance-Kriterien mit ein.”

Eine dieser Verhaltensweisen fordert dazu auf, Risiken gründlich, vorausschauend und umfassend zu bewerten. Deshalb analysieren wir neben den finanziellen auch die ökologischen und sozialen Auswirkungen, die von Transaktionen oder unseren Kunden ausgehen können. Damit wollen wir einen positiven Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels und anderer drängender Themen leisten. Sie reichen von Nachhaltigkeit in der landwirtschaftlichen Produktion bis hin zur Wahrung der Menschenrechte. Wir suchen den Austausch mit der Politik, gesellschaftlichen Gruppen, Kunden, Aktionären, Aufsichtsbehörden und Vertretern nationaler und internationaler Organisationen, um tragbare Lösungen für kontrovers diskutierte Themen zu finden.

Unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft

Unsere Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Ressourcen unseres Unternehmens. Ihr Verhalten prägt die Kultur in unserem Unternehmen. In einem intensiven Wettbewerbsumfeld um die besten Talente wollen wir weltweit ein attraktiver Arbeitgeber im Finanzsektor sein. Unsere strategische Human Resources-Agenda leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.

2014 haben wir die Werte und Überzeugungen der Deutschen Bank in alle Personalprozesse integriert. Sie begleiten jeden Mitarbeiter von der Rekrutierung über das Vorstellungsgespräch und die Einbindung in die Bank bis zu allen künftigen Karriereschritten. Wir haben weiter daran gearbeitet, unseren Mitarbeitern diese Werte näherzubringen, und förderten sicht- und messbare Veränderungen im persönlichen Verhalten sowie in Richtlinien, Prozessen und Praktiken. Wir unterstützten das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiter in gemeinnützigen Organisationen und Sozialunternehmen. Im Jahr 2014 waren rund 17.000 Mitarbeiter (21 % der Belegschaft) weltweit über 190.000 Stunden als Corporate Volunteers aktiv und belegten damit eindrucksvoll, wie die Deutsche Bank und ihre Mitarbeiter eine Kultur der Leistung mit einer Kultur der Verantwortung verbinden.

Mitarbeiter fördern

Unsere Mitarbeiter sind entscheidend für unsere neue Unternehmenskultur

Begünstigte unseres gesellschaftlichen Engagements

Mehr als 5,8 Millionen Menschen

profitieren von unseren Projekten rund um die Welt

Mit einer Fördersumme von 80,5 Mio € (2013: 78,2 Mio € ) waren die Deutsche Bank und ihre Stiftungen auch 2014 wieder unter den engagiertesten Unternehmensbürgern weltweit. Mit unseren Corporate Citizenship-Programmen erreichten wir mehr als 5,8 Millionen Menschen. Von unseren sozialen Programmen profitierten rund 1,6 Millionen Menschen. Sie reichen von Mikrofinanzierung bis Impact Investments, fördern Unternehmertum, verbessern das lokale Umfeld und helfen Menschen in Not.

Wir führten Born to Be weltweit ein. Mit Born to Be helfen wir Kindern und Jugendlichen, ihr Potenzial zu entfalten, indem wir ihr Selbstvertrauen stärken, sie beim Aufbau von Kompetenzen unterstützen und ihnen Zugang zu Bildungs- und Beschäftigungsangeboten erleichtern. 2014 nahmen weltweit mehr als eine Million junge Menschen an über 130 Projekten teil.

Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur mit Weitblick und wegweisenden Konzepten meistern. Die Konferenzreihe Urban Age der Alfred Herrhausen Gesellschaft, die Lösungswege für die Metropolregionen untersucht, erreichte in den letzten zehn Jahren mehr als 5.000 Teilnehmer. Und der Wettbewerb Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen prämierte seit 2006 über 2.700 innovative Lösungskonzepte für Städte und Gemeinden in Deutschland.

Unsere strategischen Partnerschaften mit renommierten Institutionen ermöglichen einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu Kunst und Musik und bieten jungen Talenten eine Plattform. Dazu zählen beispielsweise die Sammlung Deutsche Bank oder unsere Partnerschaft mit den Berliner Philharmonikern. 2014 erreichten wir etwa drei Millionen Menschen mit unseren Kunst- und Musikangeboten.

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