Integration von ökologischen und sozialen Aspekten
Umwelt- und Sozialaspekte systematisch in unsere Entscheidungsprozesse einzubeziehen, ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Verständnisses von verantwortungsbewusstem Verhalten.

Wir richten uns nach umfassenden Regeln und Richtlinien. Diese legen Verfahren und Verantwortlichkeiten fest, nach denen wir Umwelt- und Sozialrisiken identifizieren sowie bewerten und schließlich angemessene Entscheidungen treffen können. Für bestimmte Branchen, in denen negative Auswirkungen auf die Umwelt und soziale Aspekte eher zu erwarten sind, wenden wir einen erweiterten Prüfprozess (Due Diligence) an.

Unser Prüfprozess für ökologische und soziale Aspekte orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen und Standards, darunter die

Grundsätzen und Standards

  • UN_HR_Office

    UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

  • IFC

    Leistungsstandards der International Finance Corporation (IFC)

  • ILO

    Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organization, ILO) zu grundlegenden Prinzipien und Rechten bei der Arbeit

  • ILO.png

    Kernarbeitsnormen der ILO

  • Equator Principles

    Äquator-Prinzipien

Rahmenwerk zu Umwelt- und Sozialrisiken
Das Rahmenwerk für Umwelt- und Sozialrisiken beschreibt unsere Standards, mit denen wir Umwelt- und Sozialrisiken (Environmental and Social, ES) identifizieren, bewerten und steuern. Es definiert Branchen, die wir besonders beobachten (zum Beispiel Öl und Gas, Metallverarbeitung und Bergbau), sowie Tätigkeiten mit hoher Kohlenstoffintensität oder potenziellem Risiko für Menschenrechtsverletzungen, legt die Anforderungen für den ES-Prüfprozess fest und enthält Kriterien, wann und wie der Nachhaltigkeitsbereich der Bank (Group Sustainability) in die Prüfung eingebunden wird. Detaillierte branchenspezifische Richtlinien unterstützen unsere allgemeinen Bestimmungen.

Die Deutsche Bank entwickelt außerdem ein ganzheitliches Risikomanagement für Klimarisiken. Eine interne Arbeitsgruppe kombiniert bestehende Risikomanagementpraktiken mit innovativen Ansätzen, damit die Bank potenzielle negative Auswirkungen klimabedingter Risiken erkennt und gut davor geschützt ist. Dazu zählen physische Risiken genauso wie Übergangsrisiken oder Reputationsrisiken.

Kohlenstoffintensive Branchen
Unser Rahmenwerk für Umwelt- und Sozialrisiken enthält Vorgaben für kohlenstoffintensive Branchen. Diese sind Teil unserer Klimaschutzaktivität.

 

Weitere Deutsche Bank Informationen

Rahmenwerk zu Umwelt- und Sozialrisiken

Mehr zum Thema

Menschenrechte

Steuerstrategie

Kohleabbau

  • Seit 2016 finanzieren wir weder neue Kohleminen noch den Ausbau bestehender Kohleminen, unabhängig von ihrem Standort. Das schließt auch die zugehörige Infrastruktur mit ein. Im Jahr 2020 haben wir uns verpflichtet, unser gesamtes Engagement im Bereich des Kohleabbaus schrittweise, spätestens aber bis 2025, zu beenden. Das umfasst sowohl Finanzierungen als auch Kapitalmarkttransaktionen.
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Kohle­verstromung

  • Seit 2016 finanzieren wir keine neuen Kohlekraftwerke mehr und auch nicht den Ausbau bestehender Kohlekraftwerke, unabhängig von ihrem Standort. Im Bereich Kohleverstromung haben wir Ende Juli 2020 neue Vorgaben für Geschäfte mit Energieunternehmen eingeführt. Unsere Richtlinie für fossile Brennstoffe gilt für Unternehmen, die gemessen an der vorhandenen Energieerzeugungskapazität oder der tatsächlichen Energieerzeugung zu mehr als 50 Prozent von Kohle abhängig sind. Diesen Unternehmen werden wir nur noch dann Finanzdienstleistungen anbieten, wenn glaubwürdige Diversifizierungspläne vorliegen. Bis Ende 2020 werden wir unsere Kundenbeziehungen in Europa und den USA entsprechend prüfen. In Asien und ausgewählten anderen Ländern wird die Prüfung 2022 starten. Durch diesen mehrstufigen Ansatz geben wir bestimmten Regionen die nötige Zeit, um die Klimatransformation vorzubereiten.
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Öl- und Gasbranche

  • Seit Juli 2020 finanzieren wir nicht länger:

    • Fracking zur Öl- und Gasgewinnung in Ländern mit extremer Wasserknappheit
    • neue Öl- und Gasprojekte in der Arktis
    • neue Ölsandprojekte – von Exploration, Produktion und Transport bis zur Verarbeitung

    Zusätzlich überprüfen wir unser gesamtes bestehendes Engagement in der Öl- und Gasbranche bis Ende 2020 weltweit systematisch, um Obergrenzen für das Gesamtengagement in den kommenden Jahren festzusetzen.
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Die Änderungen durch unsere Richtlinie für fossile Brennstoffe unterstreichen das Bestreben der Deutschen Bank, zum Klimaschutz beizutragen. Damit unterstützt die Bank zugleich das Ziel der Europäischen Union, bis 2050 netto CO2-neutral zu wirtschaften. Die Richtlinie ergänzt zudem unser Engagement, die Kohlenstoffintensität unserer Kreditportfolios mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang zu bringen. Dies haben wir durch die Unterzeichnung der Klimaschutz-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors im Juni 2020 zugesagt

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