Deutsche Bank
1. Oktober 2011

125 Jahre Deutsche Bank in Frankfurt am Main

Am 1. Oktober 1886 eröffnete die 1870 in Berlin gegründete Deutsche Bank ihre dritte Inlandsniederlassung in Frankfurt am Main, der traditionsreichen Handels- und Bankenstadt. Dass die Bank in ferner Zukunft einmal ihren Hauptsitz in die Mainmetropole verlegen würde, war damals nicht absehbar.

1866 hatte die ehemals Freie Stadt ihre politische Selbständigkeit verloren und war in den preußischen Staat eingegliedert worden. In wirtschaftlicher Hinsicht besaß die Stadt weiterhin eine bedeutende Stellung, vor allem konnte sie sich als Börsenstandort behaupten. 1886 übernahm die Deutsche Bank den in Liquidation getretenen Frankfurter Bankverein und dessen Kunden und Geschäftsverbindungen vor Ort. Erstmals entschied sich die Bank bewusst dafür, eine Filiale für das Inlandsgeschäft zu gründen, denn die Zielsetzung der beiden älteren deutschen Niederlassungen in Bremen (1871) und Hamburg (1872) war eindeutig auf den hauptsächlichen Gründungszweck der Deutschen Bank, die Finanzierung des deutschen Außenhandels, ausgerichtet.

Die Geschäfte vor Ort konnten nach der Fusion der Deutschen Bank mit der Disconto-Gesellschaft im Jahre 1929 weiter ausgebaut werden. Zum gemeinsamen Domizil der verschmolzenen Institute wurde das Filialgebäude am Roßmarkt, das noch heute Sitz der Frankfurter Geschäftsleitung ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg Frankfurt erneut zum führenden deutschen Finanzplatz auf. Die Zentralen der Großbanken trugen maßgeblich dazu bei, denn sie nahmen – neben der Bundesbank – hier ihren Sitz. Die Deutsche Bank in Frankfurt wurde nun vom Filialstandort mit beschränktem Aktionsradius zur Schaltstelle des Unternehmens. Über Jahre teilten sich Zentrale und Filiale in Frankfurt ein Gebäude. Zunächst war es allerdings nur die „Hessische Bank“, die in Frankfurt ab 1947 ihren Sitz hatte. Sie war auf Anordnung der Alliierten als eines von zehn regionalen Teilinstituten in Nachfolge der Deutschen Bank entstanden.

Erst mit der Wiedererrichtung, beziehungsweise der Neugründung als Deutsche Bank Aktiengesellschaft im Mai 1957, wurde die Bank ein Frankfurter Unternehmen, denn als juristischer Firmensitz wurde Frankfurt am Main festgelegt. Daneben existierten aber weiterhin noch über Jahrzehnte Verwaltungssitze in Düsseldorf und Hamburg. Doch spätestens mit der verstärkten Internationalisierung der Deutschen Bank ab den 1970er Jahren wurden strategische Entscheidungen von konzernweiter Bedeutung in der Regel nur noch von Frankfurt aus getroffen.

Aus ihrem Kerngebäude, dem nach Kriegsschäden wiederhergestellten Roßmarkt 18, wuchs die Deutsche Bank in Etappen längs der angrenzenden Junghofstraße hinaus. Das 1971 fertiggestellte erste Hochhaus der Bank in der Großen Gallusstraße diente noch der Filiale und der Zentrale als Geschäftsadresse. Anfang 1979 konnte die Bank ein rund 13.000 Quadratmeter großes Grundstück erwerben (begrenzt von Taunusanlage, Guiollettstraße und Klüberstraße), auf dem in den nächsten Jahren die Doppeltürme errichtet wurden. Erst der Umzug der Zentrale in die Taunusanlage dokumentierte die Trennung von Filiale und Zentrale auch nach außen hin.

Innovation und Transparenz – die neuen Deutsche Bank-Türme

Im Januar 1985 ist der Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt an der Taunusanlage 12 eingeweiht worden. Seitdem sind die Türme zu einem Wahrzeichen der Stadt Frankfurt und des Finanzplatzes Deutschland geworden, und nach dreijähriger Renovierung – während dieser Zeit wurde die Zentrale in das IBC in der Theodor-Heuss-Allee verlegt – wurden in Februar 2011 die beiden 155 Meter hohen Türme der Deutschen Bank wiedereröffnet.

Heute ist die Deutsche Bank fest mit Frankfurt verbunden, sie gehört zu den wichtigsten Institutionen des Finanzplatzes. Mittlerweile arbeiten im Großraum Frankfurt fast 9.000 Mitarbeiter.

Weiterführende Informationen:
Innovation und Transparenz – die neuen Deutsche Bank-Türme
Festliche Wiedereröffnung der Deutschen Bank-Türme
Geschichte der Deutschen Bank



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