Deutsche Bank
19. November 2013

Jürgen Fitschen: Wir wollen die Wachstumschancen für unsere Kunden nutzen

Am Montag startete in Frankfurt die 16. Euro Finance Week, bei der zahlreiche Führungskräfte der größten Banken Europas und Vertreter der Aufsichtsbehörden eine Woche lang über Zukunft und Ausrichtung der europäischen Bankenmärkte diskutieren. Zum Auftakt der Veranstaltung sprach Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, über den „Finanzstandort Deutschland: Welche Strategie für die Zeit nach der Krise?“. In seiner einstündigen Rede unterstrich er die Bedeutung einer globalen Universalbank sowohl für eine wachstumsorientierte Realwirtschaft als auch für ein stabiles Europa.

Gerade für Deutschland seien globale Universalbanken als Geschäftspartner für die hiesige Wirtschaft unverzichtbar, sagte Fitschen. Unverändert stehe die Deutsche Bank zu ihrem Geschäftsmodell mit einem starken Privatkundengeschäft  auf der einen Seite und dem Investmentbanking auf der anderen Seite. „Wir sind von unserer Strategie überzeugt und wollen die weltweiten Wachstumschancen für unsere Kunden nutzen“, so Fitschen. Im internationalen Umfeld, aber auch im Heimatmarkt Deutschland „begleiten wir Unternehmen bei globalen Geschäften. Das schätzen unsere Kunden“, sagte er.

Es sei wieder an der Zeit, auch die Bedeutung des Investmentbanking als Voraussetzung für mehr Wirtschaftswachstum zu erkennen. Die Institute hätten aus den Exzessen vor der Finanzkrise gelernt und zum Beispiel den Eigenhandel eingestellt. „Das erkennen wir an, ebenso wie das Bedürfnis nach Sicherheit im Bankensystem“, so Fitschen. Gleichzeitig müsse man sich aber darüber im Klaren sein, dass Wachstum und Prosperität „nicht allein über das Einlagen- und Kreditgeschäft funktionieren werden“, ergänzte Fitschen.

In Europa sei eine weitreichende Konsolidierung des Bankensektors notwendig. Auch sei es richtig, dass Banken heutzutage mehr Liquidität vorhielten und ihre Kapitalquote deutlich erhöhten. Fünf Jahre nach der Finanzkrise sei das System durch verschärfte Kapitalvorschriften bereits stabiler geworden, doch gebe es immer noch genug zu tun. Nur durch eine stabile  Partnerschaft zwischen der Real- und der Finanzwirtschaft mache sich Europa stark für die Zukunft.

Fitschen machte deutlich, dass es umfassender struktureller und kultureller Veränderungen zur Neuausrichtung der Institute bedarf, um das Vertrauen der Gesellschaft in die Banken wiederherzustellen. Mit Blick auf die Strategie 2015+ der Deutschen Bank betonte er, dass „eine Strategie, die wirkungsvoll und nachhaltig sein will, von einem Kulturwandel begleitet werden muss“. Er ergänzte: „Was wir als Bank unternehmen, soll bei unseren Kunden und Partnern mit Vertrauen ankommen.“



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