2012

31. März 2012


im ersten Quartal 2012 haben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber dem zweiten Halbjahr 2011, das durch extreme Marktvolatilität gekennzeichnet war, deutlich an Stabilität gewonnen. Die weltweiten Finanzmärkte haben sich erholt, was einerseits auf eine Verbesserung der US-amerikanischen Wirtschaft zurückzuführen war. Andererseits haben die europäischen Regierungen und Zentralbanken klare Signale der Entschlossenheit zur Bewältigung der Schuldenkrise in einigen Euroländern gesendet. Maßnahmen zur Stützung des Bankensektors, darunter die langfristigen Refinanzierungsgeschäfte der Europäischen Zentralbank, haben ebenfalls wesentlich zu den günstigeren Marktbedingungen beigetragen. Die Lage auf den Aktienmärkten hat sich verbessert, und auch die Risikoaufschläge gingen im Berichtsquartal zurück. Dennoch zeigten sich Anleger und insbesondere Privatanleger nach den Marktturbulenzen des vergangenen Jahres weiter zurückhaltend, was sich auf die Geschäftsvolumina auswirkte. Ferner ist die Weltwirtschaftslage weiterhin schwierig. Auf dem US-Arbeitsmarkt gab es zwar Anzeichen einer positiven Entwicklung, die Aktivitäten auf dem Wohnungsmarkt sind jedoch nach wie vor verhalten. Die Wirtschaft in unserem Heimatmarkt Deutschland hat sich als widerstandsfähig erwiesen. Die Verschuldung in einigen Euroländern blieb jedoch sehr hoch und das Tempo der Konjunkturerholung gering. Die Situation in den entwickelten Volkswirtschaften weltweit wirkte sich zwangsläufig auf den Ausblick für das exportgetriebene Wachstum in Asien und anderen Schwellenländern aus.

Das Ergebnis der Deutschen Bank im Berichtszeitraum spiegelt sowohl die stabileren Bedingungen im Quartal als auch die anhaltende Zurückhaltung auf den weltweiten Finanzmärkten und in der gesamten Weltwirtschaft wider. Außerdem wurde es durch unser konservatives Risiko- und Kapitalmanagement beeinflusst, ohne Beeinträchtigung unserer kundenorientierten Aktivitäten. Die Erträge des Konzerns lagen mit 9,2 Mrd € um 12 % unter denen im ersten Quartal 2011.  mehr

31. März 2012

“...im ersten Quartal 2012 haben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber dem zweiten Halbjahr 2011, das durch extreme Marktvolatilität gekennzeichnet war, deutlich an Stabilität gewonnen. Die weltweiten Finanzmärkte haben sich erholt, was einerseits auf eine Verbesserung der US-amerikanischen Wirtschaft zurückzuführen war...”

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