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31. Januar 2002

Deutsche Bank beschließt Weiterentwicklung der Führungsstruktur


Die Deutsche Bank hat ihre Führungsstruktur weiterentwickelt. Der Konzernvorstand fokussiert sich künftig auf die strategische Führung, die Ressourcenverteilung, die Kontrolle und das Risikomanagement der Bank. Zusätzlich hat der Vorstand ein Group Executive Committee eingerichtet und stärkt die divisionalen und funktionalen Committees. Mit dieser neuen Struktur trägt die Bank der fortschreitenden Globalisierung und Komplexität des Geschäfts des Deutsche Bank Konzerns Rechnung. Die Veränderung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.


Der Konzernvorstand der Deutschen Bank wird künftig aus den Mitgliedern
 
  • Dr. Rolf-E. Breuer (Sprecher und Chairman des Group Executive Committee bis zum 22. Mai 2002),
  • Dr. Josef Ackermann (Sprecher und Chairman des Group Executive Committee ab dem 23. Mai 2002),
  • Dr. Clemens Börsig (Chief Financial Officer, CFO),
  • Dr. Tessen von Heydebreck (Chief Administrative Officer, CAO) und
  • Hermann-Josef Lamberti (Chief Operating Officer, COO) bestehen.

Durch die Konzentration des Konzernvorstands auf strategische Führung sowie Ressourcenallokation, Kontrolle und Risikomanagement wird die Führungsorganisation der Deutschen Bank deutlich im Sinne einer virtuellen Holding weiterentwickelt.

Innerhalb des Konzernvorstands wird das operative Geschäft bis zum 22. Mai 2002 von Dr. Rolf-E. Breuer (Private Clients & Asset Management (PCAM) und Corporate Investments (CI)) und Dr. Josef Ackermann (Corporate & Investment Bank (CIB)) verantwortet. Mit der Hauptversammlung am 22. Mai 2002 scheidet Dr. Rolf-E. Breuer planmäßig aus dem Konzernvorstand aus und wird den Aktionären zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen. Dr. Josef Ackermann wird per 23. Mai 2002 zusätzlich die Verantwortlichkeiten von Dr. Rolf-E. Breuer im Konzernvorstand übernehmen.

Jürgen Fitschen und Michael Philipp übernehmen als Global Business Heads direkte Geschäftsverantwortung in den Geschäftsbereichen CIB und PCAM und wurden auf ihren eigenen Wunsch von ihren Pflichten als Mitglieder des Konzernvorstands entbunden. Jürgen Fitschen verantwortet unverändert den Bereich Transaction Banking sowie das Relationship Management Germany in CIB. Michael Philipp leitet wie bisher den Bereich Asset Management (inklusive Produktentwicklung) sowie Wealth Management Services in PCAM.

Wichtiger Bestandteil der neuen Führungsstruktur ist das Group Executive Committee, dem die Mitglieder des Konzernvorstands, die Global Business Heads der beiden Geschäftsbereiche CIB und PCAM sowie der Global Business Head des Bereichs CI angehören. Durch die Einrichtung des Group Executive Committee werden die Global Business Heads künftig enger in die Konzernführung eingebunden. Gleichzeitig werden strategische Führung einerseits und operatives Management andererseits deutlich abgegrenzt.

Als weitere Global Business Heads mit Sitz im Group Executive Committee werden neben Jürgen Fitschen und Michael Philipp aus dem Geschäftsbereich CIB

  • Michael Cohrs (Corporate Finance (inkl. Credit Products)),
  • Anshu Jain (Global Markets),
  • Kevin Parker (Global Equities),

und aus dem Geschäftsbereich PCAM
  • Dr. Herbert Walter (Retail & Private Banking)
  • Ted Virtue vertritt als Global Business Head den Bereich, represents the CI Division (Private Equity, Venture Capital, Mezzanine Finance) im Group Executive Committee.


Die operative Steuerung der Geschäftsbereiche wird künftig in drei konzern-über-greifenden divisionalen Operating Committees verankert: Während das CIB Operating Committee (Chairman: Jürgen Fitschen) Koordinations- und Führungsfunktion für den Geschäftsbereich CIB übernimmt, werden diese Funktionen durch das PCAM Operating Committee (Chairman: Michael Philipp) für den Geschäftsbereich PCAM übernommen. Das CI Operating Committee (Chairman: Ted Virtue) übernimmt das operative Portfolio Management im Bereich Corporate Investments, wobei das Management der schrittweisen Liquidation des Industriebeteiligungs-Portfolios weiterhin direkt beim Konzernvorstand liegt. Der Konzernvorstand übt geschäftsbereichsübergreifende, konzernweite Ressourcen-allokation, Kontrolle und Risikomanagement künftig vornehmlich über funktionale Committees aus. Dies sind im einzelnen das

  • Group Finance Committee (Chairman: Dr. Clemens Börsig),
  • Group Investment Committee (Chairman: Dr. Clemens Börsig),
  • Group Risk Committee (Chairman: Dr. Clemens Börsig (kommissarisch)),
  • Group Asset / Liability Committee (Chairman: Dr. Josef Ackermann (kommissarisch)),
  • Group IT & Operations Committee (Chairman: Hermann-Josef Lamberti),
  • Group Human Resources Committee (Chairman: Dr. Tessen von Heydebreck),
  • Group Compliance Committee (Chairman: Dr. Tessen von Heydebreck) sowie das
  • Group Corporate Investments / Alternative Assets Committee (Chairman: Dr. Rolf-E. Breuer (bis 22.5.2002), Dr. Josef Ackermann (ab 23.5.2002); weitere Mitglieder aus dem Konzernvorstand: Dr. Clemens Börsig).

 




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