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16. September 2002

Deutsche Bank verkauft Deutsche Financial Services (DFS)


Die Deutsche Bank AG und Vendor Financial Services (VFS), eine Einheit der GE Commercial Finance, haben einen Vertrag unterzeichnet, demzufolge die Deutsche Bank die gewerblichen Lager- und Absatzfinanzierungsaktivitäten der DFS, St. Louis, USA, veräußert. Gemäß den Vereinbarungen erhält die Deutsche Bank einen Betrag in Höhe von insgesamt ca. 2,9 Mrd US-$. Dieser umfasst den Kaufpreis sowie die Ablösung der Verbindlichkeiten. Es ist geplant, die Transaktion vorbehaltlich der üblichen Abschlussklauseln und der Zustimmung der Aufsichtsbehörden im vierten Quartal 2002 abzuschließen.

Die in diese Transaktion einbezogenen Einheiten der DFS bieten mehr als 1.000 Herstellern und nahezu 14.000 Händlern in den Bereichen Industriegütern, Technologieprodukte und Freizeitfahrzeuge Lager- und Absatzfinanzierung an. Diese Einheiten mit 1.200 Mitarbeitern betreuen Märkte in den Vereinigten Staaten, Europa und Kanada. Ohne verbriefte Forderungen von 2,7 Mrd US-$ erhält GE Commercial Finance mit der Übernahme ein Netto-Forderungsvolumen in Höhe von 2,7 Mrd. US-$. Das Fertighaus-Portfolio und das Konsumentenkreditgeschäft sind von dieser Transaktion ausgenommen.

”Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Strategie, uns auf Kerngeschäftsfelder zu konzentrieren, ” sagte Josef Ackermann, Chairman des Group Executive Committee der Deutschen Bank.

”Die Absatzfinanzierung ist eine sinnvolle Erweiterung unseres Produktangebots für unsere wichtigsten Hersteller und Händler. Die langjährige Erfahrung von Vendor Financial Services in der Zusammenarbeit mit Händlern verleiht uns am Markt eine starke Position, so dass wir dieses Geschäft erfolgreich betreiben können,” sagte Bill Cary, President und CEO von GE Vendor Financial Services.



Diese Investor Relations-Information enthält vorausschauende Aussagen. Vorausschauende Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben; sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Jede Aussage in dieser Investor Relations Information, die unsere Absichten, Annahmen, Erwartungen oder Vorhersagen (sowie die zugrundeliegenden Annahmen) wiedergibt, ist eine vorausschauende Aussage. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Vorausschauende Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.

Vorausschauende Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, daß die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von vorausschauenden Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen; der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften; die Umsetzung unserer Restrukturierung einschließlich des geplanten Personalabbaus; die Verläßlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement; sowie andere Risiken, die in den von uns bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC "Form 20-F" vom 27. März 2002 auf den Seiten 9 bis 13 unter "Risk Factors" im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder kann an unten genannter Stelle heruntergeladen werden.






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