Frankfurt am Main, 06. Februar 2012

Deutsche Bank baut Präsenz in Berlin aus


Die Deutsche Bank baut ihre Präsenz in Berlin weiter aus und richtet in ihrer Niederlassung Unter den Linden ein internationales Forum für den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft ein.

„Die Deutsche Bank ist in Berlin gegründet worden, und Berlin ist Deutschlands Hauptstadt, deshalb haben wir eine ganz besondere Beziehung zu dieser Stadt“, so Dr. Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Bank. „Mit dem geplanten Forum Unter den Linden wollen wir dabei mithelfen, den so wichtigen Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu intensivieren.“ Dazu sollen die Räumlichkeiten der Ausstellungshalle „Deutsche Guggenheim“ zusammen mit dem Atrium des Gebäudes genutzt werden, in dem ebenfalls schon seit Jahren öffentliche Veranstaltungen stattfinden.

Die Deutsche Bank hat ihre Präsenz in der Hauptstadt in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Heute ist Berlin an der Zahl der Mitarbeiter gemessen der fünftgrößte Standort des Unternehmens weltweit.

Das Deutsche Guggenheim ist eine Partnerschaft der Deutschen Bank mit der Solomon R. Guggenheim Foundation. Sie wurde 1997 gegründet und hat ihren Sitz in einem Teil des Gebäudes Unter den Linden. Der aktuelle Vertrag mit Guggenheim läuft Ende 2012 aus. In diesem Zusammenhang haben Guggenheim und Deutsche Bank die gemeinsame Entscheidung getroffen, die Ausstellungshalle zu schließen. Es bestehen jedoch konkrete Pläne, die Beziehungen zwischen beiden Organisationen auf eine neue Basis zu stellen.

„Wir sind sehr stolz auf die Ergebnisse, die wir zusammen mit der Deutschen Bank in den letzten 14 Jahren erzielt haben“, sagt Richard Armstrong, Direktor der Solomon R. Guggenheim Foundation und des New Yorker Guggenheim Museums. „Aus dieser einzigartigen Zusammenarbeit ist ein bedeutender und dynamischer Ausstellungsort in einer der pulsierendsten Städte der Welt entstanden. Darüber hinaus fand sie Ausdruck in zahlreichen bemerkenswerten Kunstwerken einiger der wichtigsten Künstler der Moderne. Auch wenn Guggenheim und die Deutsche Bank die Schließung der Ausstellungshalle gemeinsam beschlossen haben, freuen wir uns auf die nächste Phase unserer Beziehungen und Zusammenarbeit.“

„Wir danken der Guggenheim Foundation für die langjährige, fruchtbare Zusammenarbeit und wollen bei ausgewählten Projekten auch in Zukunft eng mit ihr zusammenarbeiten“, so Friedhelm Hütte, der für die Kunstaktivitäten der Bank zuständig ist.

Seit 1997 haben die Deutsche Bank und die Solomon R. Guggenheim Foundation, insbesondere unter der Ägide von Thomas Krens, Direktor der  Guggenheim Foundation von 1988 bis 2008, wesentlich dazu beigetragen, die Bedeutung zeitgenössischer Kunst in Berlin zu erhöhen. Die Deutsche Bank, die über eine Unternehmenssammlung von Weltruf verfügt, und das Guggenheim Museum haben eine produktive Wechselbeziehung unterhalten. Durch die gemeinsame Vergabe von Auftragsarbeiten entstanden Kunstwerke von 17 Künstlern, die im Deutsche Guggenheim ausgestellt wurden. Viele der Arbeiten wurden darüber hinaus in New York und Bilbao gezeigt, einige haben sogar einen Platz in den Sammlungen beider Museen gefunden. In der Ausstellungshalle „Deutsche Guggenheim“ Unter den Linden, einer der führenden Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin, fanden bislang 57 Ausstellungen mit insgesamt über 1,8 Mio. Besuchern statt.

Den Auftakt der Ausstellungsreihe im Deutsche Guggenheim für das Jahr 2012 bildete die Gruppenschau „Found in Translation“ mit zwölf Werken von neun zeitgenössischen Künstlern. Diese beschäftigen sich in Videos und Filmen mit dem Medium Sprache als entscheidender Verbindung zwischen den Kulturen. Ende April wird mit Roman Ondák der „Künstler des Jahres 2012“ der Deutschen Bank in einer umfassenden Einzelausstellung gewürdigt, gefolgt von Gabriel Orozco mit einer eigens für das Deutsche Guggenheim geschaffenen Arbeit. Die letzte Ausstellung des Jahres wird dem Werk von Cindy Sherman gewidmet sein.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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