Frankfurt am Main, 13. März 2012

Spitzenmanagerinnen diskutieren über Bürgerproteste / Umfrage belegt hohe Akzeptanz für Bürgerproteste


Wirtschaftskonferenz der Deutschen Bank für europäische Unternehmerinnen und Spitzenmanagerinnen in Frankfurt am Main

Das Phänomen zunehmender Bürgerproteste steht im Mittelpunkt der 13. „Women in European Business“ (WEB)-Konferenz in Frankfurt am Main. Unter dem Titel „A New Deal – Balancing Corporate and Public Needs“ diskutieren 250 Unternehmerinnen und Spitzenmanagerinnen aus 18 Ländern mit namhaften Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über den Umgang mit Bürgerprotesten. Diese Proteste stoßen laut einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Bank grundsätzlich auf hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. 77 Prozent der Bundesbürger sind  der Ansicht, dass Bürgerproteste Ausdruck einer funktionierenden Demokratie sind.

Die „Women in European Business“ ist eine Wirtschaftskonferenz für Unternehmerinnen und Top-Managerinnen aus ganz Europa und findet am Mittwoch, den 14. März, in Frankfurt am Main statt. Zu den Gastrednern dieses Jahres gehören unter anderem die Vizepräsidentin der EU-Kommission und Justizkommissarin, Dr. Viviane Reding, der frühere Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, Joschka Fischer, die Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance, Professor Dr. Gesine Schwan, sowie Dr. Hubertine Underberg-Ruder, Präsidentin des Verwaltungsrats der Underberg AG. Eröffnet wird die Konferenz von Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG.

Im Vorfeld der diesjährigen WEB-Konferenz hat die Deutsche Bank in einer repräsentativen Umfrage 500 Bundesbürger zu Ihren Einstellungen zum Phänomen der Bürgerproteste befragt. Solchen Protesten wird einiges zugetraut: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung glauben, dass Bürgerproteste die Chance bieten, große Projekte bürgernäher und damit besser zu steuern (67 Prozent). 59 Prozent der Bevölkerung sind auch der Meinung, dass Bürgerproteste konstruktiv zur Lösung von Problemen beitragen.

Nach Ansicht vieler Deutscher dürfen Bürgerproteste sogar die Umsetzung rechtlich einwandfreier Entscheidungen verzögern. 45 Prozent stimmen dieser Aussage zu. Trotzdem sieht eine Mehrheit der Deutschen ihr Land durch Bürgerproteste nicht ins Hintertreffen geraten. Nur ein Viertel (25 Prozent) der Bevölkerung glaubt, dass Bürgerproteste den Fortschritt behindern.

Trotz der hohen Sympathiewerte in der Bevölkerung (67 Prozent) für diejenigen, die sich bei Bürgerprotesten engagieren, ist die Bereitschaft, selbst auf die Straße zu gehen, deutlich niedriger: Nur 36 Prozent der Deutschen können sich eine Beteiligung vorstellen. Selbst bei persönlicher Betroffenheit durch ein Projekt erhöht sich dieser Anteil nur geringfügig auf 41 Prozent. Der Anteil echter Ablehner, die sich keinesfalls an Bürgerprotesten beteiligen würden, beläuft sich auf 23 Prozent.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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