Frankfurt am Main, 20. März 2012

Erneut starkes gesellschaftliches Engagement der Deutschen Bank


Dr. Josef Ackermann: „Wir können langfristig nur erfolgreich bleiben, wenn die Menschen uns als verantwortungsbewusst wahrnehmen und uns Vertrauen entgegenbringen“

Die Deutsche Bank hat sich auch 2011 wieder stark für die Gesellschaft engagiert. Dies geht aus dem Bericht zur gesellschaftlichen Verantwortung (Corporate Social Responsibility/CSR) hervor, den die Bank heute veröffentlicht hat. Er erscheint erstmals zeitgleich mit dem Geschäftsbericht. Demnach hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr weltweit € 83,1 Mio für gesellschaftlich nützliche Projekte ausgegeben.

Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee der Bank, schreibt in dem Bericht: „Wir können langfristig nur erfolgreich sein und bleiben, wenn die Menschen uns als verantwortungsbewusst wahrnehmen und uns Vertrauen entgegenbringen. Daher ist gesellschaftliche Verantwortung integraler Bestandteil unserer Arbeit - zu unserem eigenen Wohl wie auch zu dem der Allgemeinheit.“

Im Bereich Nachhaltigkeit hat die Deutsche Bank 2011 deutliche Fortschritte erzielt. Die Bank stützt sich dabei vor allem auf ihre Kompetenz auf den Gebieten Energie- und Klimawandel. So hat der Geschäftsbereich Asset Management  2011 rund € 2,5 Mrd nach ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien (ESG) verwaltet. Dazu zählen auch Themenfonds im Bereich des Klimawandels. 

Zudem gewann die Bank öffentliche Fondsmandate für Investmentprodukte, die die Lebensbedingungen in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern und den Klimawandel bekämpfen sollen. Dazu gehören der European Energy Efficiency Fund, der Global Climate Energy Fund sowie der Africa Agriculture and Trade Investment Fund.

Um der wachsenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit auch für Privatkunden gerecht zu werden, hat der Geschäftsbereich Private & Business Clients ein eigenes Sustainability Board ins Leben gerufen, das unter anderem die Entwicklung nachhaltiger Anlageprodukte vorantreiben soll.

Der Bereich Corporate & Investment Bank hat die Energie- und klimabezogenen Geschäftsfelder ausgebaut. 2011 war er an wegweisenden Transaktionen im Bereich der erneuerbaren Energien beteiligt und hat an der Entwicklung und Finanzierung von Projekten mit einem Volumen von knapp drei Gigawatt mitgewirkt.

Um zu gewährleisten, dass die Produkte und Dienstleistungen der Deutschen Bank der realen Wirtschaft und der Gesellschaft als Ganzes dienen, hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr ihre bankinternen Prozesse erneut überprüft und als Ergebnis davon etwa die Geschäftsbeziehungen zu Kunden aufgekündigt, die an der Produktion von Streubomben beteiligt sind.

Zudem setzt sich derzeit eine Arbeitsgruppe der Deutschen Bank intensiv mit den Ursachen und Auswirkungen stark schwankender und vor allem steigender Preise für Agrarrohstoffe auseinander. Während die Arbeitsgruppe ihre Analyse fortsetzt, wird die Bank in diesem Jahr keine neuen börsengehandelten Anlageprodukte auf Basis von Grundnahrungsmitteln auflegen. Außerdem teilt die Deutsche Bank die Ansicht der G 20-Staaten, daß die Märkte für Agrarrohstoffderivate transparenter gestaltet und die Kontrollmechanismen verstärkt werden sollten, um Fehlverhalten zu verhindern.

Ihrem Ziel, alle betrieblichen Aktivitäten von 2013 an klimaneutral zu betreiben, ist die Bank im vergangenen Jahr ein gutes Stück näher gekommen. Zwei Drittel des von der Bank bezogenen Stroms kamen bereits aus erneuerbaren Energiequellen. Seit Beginn der Initiative 2008 konnten die weltweiten CO2-Emissionen, unter Einbeziehung von Emissionsreduktionszertifikaten, bereits um 80 Prozent reduziert werden.

2011 hat die Deutsche Bank zudem die Chancengleichheit für weibliche Mitarbeiter forciert. Sie unterzeichnete die diesbezügliche Selbstverpflichtung der DAX 30 Unternehmen und setzte sich verbindlich zum Ziel, den Anteil weiblicher Managing Directors und Directors bis Ende 2018 auf 25 Prozent zu erhöhen. 

Im Bereich Corporate Citizenship konzentriert sich die Deutsche Bank auf vier Handlungsfelder:

Bildung – Talente fördern

Auch 2011 waren Bildung und gleiche Startchancen für junge Menschen ein besonderer Schwerpunkt des gesellschaftlichen Engagements der Bank. Mehr als 296.000 Menschen nahmen weltweit an Bildungsprojekten teil, die die Deutsche Bank ermöglicht hat. In Initiativen wie „FairTalent“, „Studienkompass“ oder „IntoUniversity“ hat die Bank begabte Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, Ziele zu erreichen, die für sie - aufgrund ihrer Herkunft - sonst unerreichbar geblieben wären. Diese Programme sind 2011 weiter ausgebaut worden.

Soziales – Chancen eröffnen

Im Bereich Soziales hat die Deutsche Bank 2011 ihr Engagement, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, weiter verstärkt. Die Deutsche Bank Africa Foundation hat 20.000 Waisenkindern neue Perspektiven eröffnet. Daneben leistete die Bank schnelle und nachhaltige Hilfe bei Naturkatastrophen wie dem Erdbeben und Tsunami in Japan, der Hungersnot in Ostafrika und den Überschwemmungen in Thailand und Sri Lanka. Auch das Mikrofinanzprogramm wurde weiter ausgebaut. Seit 1997 hat die Bank 2,8 Mio Kleinstunternehmern, vorwiegend in Entwicklungs- und Schwellenländern, ermöglicht, sich eine eigene Existenz aufzubauen.

Kunst und Musik – Kreativität entwickeln

In der Unternehmenszentrale der Bank in Frankfurt am Main sind Werke von 100 Künstlern aus 40 Ländern zu sehen - nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für Besucher. 2011 nahmen 8.500 Besucher an insgesamt 850 Führungen teil.
 
Die enge Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern wurde weiter ausgebaut. Seit 2002 haben inzwischen 21.000 Jugendliche aus allen Schichten der Bevölkerung an einem speziellen Programm zur musikalischen Ausbildung teilgenommen. Die Digital Concert Hall hatte 2011 192.500 registrierte Nutzer; 2010 waren es noch 75.200.  

Ehrenamtliches Engagement – Leidenschaft weitergeben

Bei allen gesellschaftlichen Projekten der Bank spielt das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine immer größere Rolle. 2011 waren mehr als 19.000 ehrenamtlich tätig; das ist ein Plus von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit dem erstmals verliehenen „Mitarbeiterpreis für soziales Engagement“ will die Bank den ehrenamtlichen Einsatz weiter fördern. Nach dem erfolgreichen Start in Deutschland wird der Preis 2012 weltweit vergeben. 

Den CSR-Bericht 2011 finden Sie im Internet unter: www.deutsche-bank.de/csr


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung    

Dr. Klaus Winker     
Tel: +49 (0) 69 / 910 32249  
E-Mail: klaus.winker@db.com
 

Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist eine führende globale Investmentbank mit einem bedeutenden Privatkundengeschäft sowie sich gegenseitig verstärkenden Geschäftsfeldern. Führend in Deutschland und Europa, wächst die Bank verstärkt in Nordamerika, Asien und anderen Wachstumsmärkten. Mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in 72 Ländern bietet die Deutsche Bank weltweit einen umfassenden Service. Ziel der Bank ist es, der weltweit führende Anbieter von Finanzlösungen zu sein und nachhaltig Wert zu schaffen - für ihre Kunden, ihre Aktionäre, ihre Mitarbeiter und für die Gesellschaft als Ganzes.

www.deutsche-bank.de


Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 20. März 2012 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.



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Letzte Änderung: 2.9.2013
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