Frankfurt am Main, 04. Juli 2012

Deutsche Bank startet Hochleistungsplattform für das Privatkundengeschäft


Mehr als fünf Millionen Sparkonten der Deutschen Bank umgestellt – Wichtiger Schritt hin zur Integration der Postbank und zu mehr Kosteneffizienz

Die Deutsche Bank hat im Privatkundengeschäft mit „Magellan“ die modernste Technologie- und Prozessplattform für Bankdienstleitungen in Europa in Betrieb genommen. „Magellan“ umfasst die gesamte IT und alle Abwicklungsprozesse des Geschäftsbereichs Privat- und Geschäftskunden (PBC) in Deutschland. Seit dem 2. Juli werden mehr als fünf Millionen Sparkonten der Deutschen Bank auf der neuen Hochleistungsplattform geführt. „Magellan“ ist das künftige gemeinsame Fundament  für die Filialen von Deutscher Bank und Postbank und ein weiterer Schritt hin zur Industrialisierung von Geschäftsprozessen sowie mehr Kosteneffizienz in PBC. Dafür investiert PBC bis 2015 rund 1 Milliarde Euro in den Aufbau von Magellan.

Rainer Neske, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und verantwortlich für den Bereich Privat- und Geschäftskunden, sagt zum Start der Plattform: „Für unsere Kunden bedeutet Magellan einen schnelleren und leistungsfähigeren Service sowie eine höhere Produktqualität. Magellan ist ein weiterer Meilenstein bei der Umsetzung unserer Agenda zur Integration der Postbank und Etablierung einer Sektoralbank in Deutschland. Mit dieser Investition werden wir auch unsere Stellung unter den Top-Retailbanken in Europa festigen und mittelfristig unsere Cost-Income-Ratio im Geschäftsbereich Privat- und Geschäftskunden deutlich und nachhaltig senken.“

Bis 2015 sollen in mehreren Schritten sämtliche Konten und Geschäftsprozesse von PBC in Deutschland auf Magellan umgestellt werden. Dann wird die neue Plattform die mehr als 2.000 Filialen von Deutscher Bank und Postbank mit zusammen 24 Millionen Privat- und Geschäftskunden in Deutschland unterstützen. Über die Vereinfachung und Standardisierung der IT sowie aller Abwicklungsprozesse verspricht sich die Bank bereits in 2012 Kostensynergien von ungefähr 200 Millionen Euro. 
 


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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