Frankfurt am Main, 31. Juli 2012

Deutsche Bank erzielt im 2. Quartal 2012 Gewinn nach Steuern von 661 Mio €, Tier-1-Kernkapitalquote von 10,2%


  • Gewinn vor Steuern bei 960 Mio €
  • Erträge von 8,0 Mrd €
  • Tier-1-Kernkapitalquote (Core Tier 1) von 10,2%
  • Eigenkapitalrendite vor Steuern (bezogen auf das durchschnittliche Active Equity) von 6,8%
  • Corporate Banking & Securities: Gewinn vor Steuern von 357 Mio €, niedrigere Erträge spiegeln die bewusst niedrigeren Risikopositionen wider, die mit geringerem Geschäftsvolumen einhergehen
  • Global Transaction Banking: Gewinn vor Steuern von 309 Mio € reflektiert die trotz des Niedrigzinsumfelds weiterhin gute Geschäftsentwicklung
  • Private & Business Clients: Gewinn vor Steuern von 398 Mio € maßgeblich beeinflusst von hohen Kredit- und Einlagenvolumina; dem standen niedrigere Erträge aus dem reduzierten Investment-Portfolio der Postbank gegenüber
  • Asset and Wealth Management: Gewinn vor Steuern von 35 Mio €; maßgeblich beeinflusst von negativem Marktumfeld für Erträge und höheren, nicht-operativen Kosten; starken Mittelzuflüssen bei Private Wealth Management standen Abflüsse bei Asset Management gegenüber

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2012 vorgelegt. Der Gewinn nach Steuern lag im zweiten Quartal 2012 bei 661 Mio €, nach 1,2 Mrd € im zweiten Quartal 2011. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) belief sich auf 0,68 €, nach 1,24 € im zweiten Quartal des Vorjahres. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity betrug 6,8% nach 13,9% im zweiten Quartal 2011.

Jürgen Fitschen und Anshu Jain, Co-Vorsitzende des Vorstands und des Group Executive Committee der Deutschen Bank, sagten: „Im zweiten Quartal war das Ergebnis der Bank durch das volatile Umfeld beeinflusst. Die Europäische Staatsschuldenkrise belastet weiterhin das Investorenvertrauen und die Kundenaktivitäten über alle Geschäftsbereiche hinweg.

Unsere Tier-1-Kernkapitalquote betrug zum Ende des zweiten Quartals 10,2% und liegt damit deutlich oberhalb der Schwelle von 9%, die von der European Banking Authority für Juni 2012 vorgegeben wurde.“

Ertragslage des Konzerns

Die Konzernerträge beliefen sich im zweiten Quartal 2012 auf 8,0 Mrd € gegenüber 8,5 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang von 6%, trotz positiver Effekte aus Wechselkursveränderungen. Die Erträge in Corporate Banking and Securities (CB&S) betrugen 3,5 Mrd € im Vergleich zu 4,0 Mrd € im zweiten Quartal 2011 und gingen damit um 451 Mio € (11%) zurück. Ursächlich hierfür waren vor allem der Bereich Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte), in dem einhergehend mit geringeren Handelsvolumina im kundenbezogenen Geschäft gezielt Risiken abgebaut wurden, sowie das Emissionsgeschäft (Equity). Hier wirkten sich die aktuellen Marktbedingungen, aber auch die hohe Anzahl von Börsengängen im zweiten Quartal 2011 aus. In Private & Business Clients (PBC) beliefen sich die Erträge im Berichtsquartal auf 2,4 Mrd € im Vergleich zu 2,6 Mrd € im Vorjahresquartal. Der Rückgang um 138 Mio € (5%) resultierte größtenteils aus geringeren Erträgen bei der Postbank. Diese spiegelten den Wegfall positiver Effekte, die im zweiten Quartal 2011 erfasst worden waren, sowie das anhaltend niedrige Zinsniveau wider. Diese Effekte wurden teilweise durch den Wegfall einer im zweiten Quartal 2011 vorgenommenen Abschreibung auf griechische Staatsanleihen ausgeglichen. Geringere Marktaktivitäten und eine erhöhte Marktvolatilität führten zu rückläufigen Erträgen im Beratungs-/Brokeragegeschäft, da die Privatkunden weiterhin eine geringe Investitionsbereitschaft zeigten. Die Erträge im Bereich Asset and Wealth Management (AWM) sanken um 85 Mio € (9%) auf 891 Mio €. Dies war auf signifikante positive Effekte aus der Neuausrichtung von Sal. Oppenheim 2011, sowie auf geringe Mittelzuflüsse im Asset Management infolge negativer Markteinflüsse zurückzuführen. Die vorgenannten Ertragsrückgänge wurden durch einen Anstieg der Erträge in Global Transaction Banking (GTB) um 87 Mio € (10%) auf 972 Mio € teilweise ausgeglichen, worin sich eine trotz des niedrigen Zinsniveaus weiterhin starke Geschäftsdynamik zeigte.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtsquartal auf 419 Mio €, was einem Rückgang von 10% nach 464 Mio € im Vergleichsquartal 2011 entspricht. Dieser war hauptsächlich auf eine geringere Risikovorsorge bei der Postbank zurückzuführen und wurde durch eine höhere Risikovorsorge in GTB und CB&S teilweise ausgeglichen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen von 6,6 Mrd € im zweiten Quartal 2012 lagen um 345 Mio € über dem Vergleichswert des Vorjahres. Sowohl der Personal- als auch der Sachaufwand wurden durch Wechselkursveränderungen negativ beeinflusst. Der Personalaufwand blieb im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu unverändert. Niedrigeren Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen standen höhere Abfindungszahlungen, gestiegene Aufwendungen für aufgeschobene Vergütungen aus Vorjahren und höhere Grundgehälter gegenüber. Der um 399 Mio € gestiegene Sachaufwand beinhaltete neben den Effekten aus Wechselkursveränderungen im Wesentlichen höhere Belastungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten und operationellen Risiken, sowie IT- und Beratungsaufwendungen.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsquartal 960 Mio € nach 1,8 Mrd € im zweiten Quartal 2011. Der Rückgang um 818 Mio € (46%) spiegelt die vorgenannten rückläufigen Erträge in einem schwierigeren Marktumfeld sowie den höheren Sachaufwand wider.

Der Gewinn nach Steuern belief sich im zweiten Quartal 2012 auf 661 Mio € gegenüber 1,2 Mrd € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Ertragsteueraufwand belief sich auf 299 Mio € gegenüber 545 Mio € im Vorjahresquartal. Die effektive Steuerquote des zweiten Quartals 2012 und die des Vorjahresquartals betrugen jeweils 31%.

Kapital, Funding und Liquidität

Die Tier-1-Kernkapitalquote ohne Hybridinstrumente (Core-Tier-1) lag zum Ende des zweiten Quartals 2012 bei 10,2%, nach 10,0% zum Ende des ersten Quartals 2012. Die Erhöhung war in der Hauptsache auf den den Aktionären der Bank zuzurechnenden Nettogewinn von 650 Mio € zurückzuführen, was zum Teil durch die Abgrenzung der Dividende sowie Effekte aus dem Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Postbank von zusammen 338 Mio € kompensiert wurde. Die risikogewichteten Aktiva stiegen auf 373 Mrd € zum Ende des zweiten Quartals von 368 Mrd € zum Ende des ersten Quartals 2012. Die Erhöhung um netto 4,2 Mrd € war größtenteils auf Wechselkurseffekte zurückzuführen, die zum Teil von einer Reduktion beim Kreditrisiko ausgeglichen wurden.

Die Bank hat per Mitte Juli rund 13 Mrd € ihres Funding-Plans für das Gesamtjahr von 15 Mrd € zu einem durchschnittlichen Spread von Libor +73 Basispunkten umgesetzt. Die Bank hat ihr Pfandbrief-Programm ausgeweitet, indem sie im Laufe des zweiten Quartals einen Pfandbrief im Volumen von 500 Mio € zu einem Spread von Midswaps +12 Basispunkten begeben hat.

Die Liquiditätsreserven lagen mit über 200 Mrd € weiterhin auf einem hohen Niveau, und ihre Zusammensetzung war nahezu unverändert mit über 60% in verfügbaren Barsalden und Äquivalenten.

Die Bilanzsumme stieg zum Ende des zweiten Quartals 2012 um 7% auf 2,2 Billionen € gegenüber 2,1 Billionen € im ersten Quartal 2012. Auf bereinigter Basis, das heißt nach Aufrechnung von Derivaten und bestimmten anderen Bilanzpositionen, betrug die Bilanzsumme 1.296 Mrd €, was im Vergleich zum ersten Quartal 2012 einer Erhöhung von 40 Mrd € oder 3% entspricht. Die Relation von Bilanzsumme zu Eigenkapital (Leverage Ratio) gemäß Zielgrößendefinition stieg im Vergleich des zweiten zum ersten Quartal 2012 auf 22 von 21.

Segmentüberblick

[HINWEIS: Tabelle 1 ist im Anhang verfügbar.]

Corporate Banking & Securities (CB&S)

Die Erträge im Bereich CB&S beliefen sich im zweiten Quartal 2012 auf 3,5 Mrd €, was im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal einem Minus von 11% entspricht. In Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen die Erträge im Berichtsquartal mit 2,2 Mrd € um 172 Mio € (7%) unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Sales & Trading (Equity) erwirtschaftete im zweiten Quartal 2012 mit 546 Mio € Erträge auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Im Berichtsquartal gingen die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft gegenüber dem zweiten Quartal 2011 um 205 Mio € (29%) auf 509 Mio € zurück. Ursächlich dafür war eine branchenweit geringere Kundenaktivität. Im Kreditgeschäft wurden im zweiten Quartal 2012 Erträge von 303 Mio € erzielt, was einem Anstieg um 19 Mio € gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres entspricht. Die Erträge aus Sonstigen Produkten gingen im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 83 Mio € auf negative 8 Mio € zurück. Der Rückgang resultiert aus Marktwertverlusten bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Dieser Effekt wird durch gegenläufige Beträge in den Zinsunabhängigen Aufwendungen ausgeglichen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im zweiten Quartal 2012 auf 112 Mio € gegenüber 96 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im zweiten Quartal 2012 mit 3,1 Mrd € um 147 Mio € (5%) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dies war insbesondere auf die nachteiligen Wechselkursbewegungen sowie höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten und betriebliche Belastungen im Berichtsquartal zurückzuführen. Der Anstieg wurde teilweise durch geringere Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen aufgrund gesunkener operativer Ergebnisse und die vorgenannten Effekte in Bezug auf Abbey Life kompensiert.

Global Transaction Banking (GTB)

Die Erträge im Unternehmensbereich GTB lagen im zweiten Quartal 2012 mit 972 Mio € um 87 Mio € (10%) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Der Anstieg war auf höhere Provisions- und Zinserträge zurückzuführen. Diese reflektierten die weiterhin steigenden Volumina im Kundengeschäft in einem anhaltend niedrigen Zinsumfeld. Während die Zinssätze in den USA auf einem historisch niedrigen Niveau blieben, sanken jene in der Eurozone weiter. In Trade Finance stiegen die Erträge aufgrund einer weiterhin starken Nachfrage nach Finanzierungsprodukten, insbesondere in Asien und Europa, sowie guter Ergebnisse im Bereich der strukturierten Exportfinanzierungen. Trust & Security Services erwirtschaftete ebenfalls höhere Erträge. Dies war zurückzuführen auf höhere Volumina und steigende Provisionseinnahmen, insbesondere im Corporate Trust- und Alternative Funds-Geschäft in den USA und Großbritannien. Cash Management profitierte weiterhin von dem „Flight to Quality“-Trend, der sich in höheren Einlagenvolumina positiv niederschlug.

In GTB belief sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im zweiten Quartal 2012 auf 47 Mio € gegenüber 31 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. In beiden Zeiträumen standen die Aufwendungen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem in 2010 in den Niederlanden erworbenen Firmenkundengeschäft.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 616 Mio € im zweiten Quartal 2012 lagen um 67 Mio € (12%) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus Aufwendungen, die im Zusammenhang mit den gestiegenen Geschäftsaktivitäten entstanden, beispielsweise transaktionsbezogenen Versicherungsaufwendungen, sowie Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen und Integrationskosten.

Asset and Wealth Management (AWM)

Im zweiten Quartal 2012 beliefen sich die Erträge im Unternehmensbereich AWM auf 891 Mio €. Dies entspricht einem Rückgang um 85 Mio € (9%) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Rückgang war auf signifikante positive Effekte aus der Neuausrichtung von Sal. Oppenheim in 2011, negative Markteinflüsse und geringere erfolgsabhängige Provisionseinnahmen sowie einen einmaligen Gewinn im Vorjahresquartal aus dem Verkauf von RREEF-Infrastruktur-Investments zurückzuführen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft blieb mit 14 Mio € im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weitgehend unverändert.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im zweiten Quartal 2012 bei 843 Mio € und damit um 106 Mio € (14%) über dem Wert des Vergleichsquartals des Vorjahres. Die Erhöhung war im Wesentlichen auf  nicht operative, signifikante Sondereffekte aus geschäftsbezogenen Steuern und Rechtsstreitigkeiten in PWM sowie in AM auf Kosten im Zusammenhang mit der strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs, die in 2011 bekanntgegeben wurde, zurückzuführen.

Private & Business Clients (PBC)

Die Erträge im zweiten Quartal 2012 beliefen sich auf 2,4 Mrd € und lagen um 138 Mio € (5%) unter dem zweiten Quartal 2011. Ursächlich dafür war vor allem der Rückgang der Erträge aus Sonstigen Produkten um 77 Mio €. Diese Entwicklung spiegelte einen um 181 Mio € geringeren Beitrag der Postbank wider, der hauptsächlich auf geringere Erträge durch ein reduziertes Investmentportfolio sowie auf geringere Effekte der Kaufpreisallokation zurückzuführen ist. Das niedrigere Zinsniveau sowie geringere Auflösungen von vor der Konsolidierung gebildeter Risikovorsorge (als Zinsüberschuss ausgewiesen) haben ebenso zu diesem Rückgang beigetragen. Dem Rückgang der Erträge aus Sonstigen Produkten in PBC wirkt teilweise der Wegfall von Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen in Höhe von 155 Mio €, die im Vorjahresquartal vorgenommen wurden, entgegen. Im Beratungs-/Brokeragegeschäft sanken die Erträge um 53 Mio € (23%), und das sowohl im Advisory Banking Germany als auch im Advisory Banking International. Die Erträge aus dem Diskretionären Portfolio Management/Fund Management verringerten sich um 17 Mio € (24%), hauptsächlich in Advisory Banking Germany. Beide Produktkategorien wurden durch die ungünstigeren Marktbedingungen im zweiten Quartal 2012 beeinträchtigt, die zu einer anhaltenden niedrigen Investitionsbereitschaft von Privatkunden führten. Die Erträge im Einlagengeschäft und Zahlungsverkehr lagen mit 523 Mio € um 9 Mio € (2%) unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dabei wurden Ertragsrückgänge aufgrund niedrigerer Margen in beiden Advisory Banking-Bereichen durch gestiegene Erträge infolge höherer Volumina teilweise ausgeglichen. Im Kreditgeschäft stiegen die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17 Mio € (3%). Ursächlich dafür waren im Wesentlichen höhere Volumina im Baufinanzierungsgeschäft im Advisory Banking Germany.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 243 Mio € gegenüber 320 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Davon entfielen 108 Mio € im zweiten Quartal 2012 und 182 Mio € im Vergleichsquartal 2011 auf die Postbank. Dieser Rückgang um 75 Mio € war hauptsächlich auf Auflösungen von nach der Konsolidierung gebildeten Wertberichtigungen für Kreditausfälle im Retail Portfolio zurückzuführen. Im Berichtsquartal wurden Auflösungen von vor der Konsolidierung gebildeter Risikovorsorge von 18 Mio € (gegenüber 82 Mio € im zweiten Quartal 2011) im Zinsüberschuss ausgewiesen. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ohne Berücksichtigung der Postbank ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2 Mio € zurück.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im zweiten Quartal 2012 mit 1,8 Mrd € um 35 Mio € (2%) über dem zweiten Quartal 2011. Der Anstieg beinhaltete 17 Mio € für höhere Integrationskosten im Zusammenhang mit der Postbank, welche die niedrigeren operativen Kosten überkompensierten. Ohne Berücksichtigung der Postbank (und der damit zusammenhängenden integrationsbezogenen Aufwendungen, die in Advisory Banking Germany ausgewiesen werden) erhöhten sich die Zinsunabhängigen Aufwendungen um 18 Mio €. Dies war in erster Linie auf höhere Sachaufwendungen zurückzuführen.

Corporate Investments (CI)

Die Erträge in CI beliefen sich im zweiten Quartal 2012 auf 262 Mio € gegenüber 194 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sie enthalten im Wesentlichen die laufenden Erträge der BHF-BANK und der konsolidierten Beteiligungen an The Cosmopolitan of Las Vegas und Maher Terminals. Der Ertragsanstieg in CI um 69 Mio € im Quartalsvergleich war hauptsächlich auf eine positive Geschäftsentwicklung bei diesen konsolidierten Beteiligungen zurückzuführen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen von 330 Mio € im zweiten Quartal 2012 waren gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nahezu unverändert. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen operative Kosten der BHF-BANK und der konsolidierten Beteiligungen an The Cosmopolitan of Las Vegas und Maher Terminals.

Consolidation & Adjustments (C&A)

Im zweiten Quartal 2012 verzeichnete Consolidation & Adjustments (C&A) einen Verlust vor Steuern von 69 Mio € gegenüber einem Verlust vor Steuern von 43 Mio € im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf negative Effekte aus der Währungsabsicherung des Kapitals bestimmter ausländischer Tochtergesellschaften (verursacht durch gestiegene Terminzinssätze in den abgesicherten Währungen) auf unterschiedliche Bilanzierungsmethoden zwischen Managementberichterstattung und IFRS sowie auf die Eliminierung von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurückzuführen. Letztere mindern das Ergebnis vor Steuern der Segmente und standen hauptsächlich im Zusammenhang mit der Postbank. Diese negativen Effekte wurden teilweise durch positive Beiträge aus steuerbezogenen Zinsen und aus einem positiven Effekt im Zusammenhang mit der Verfeinerung der erstmaligen Anwendung der britischen Bankenabgabe in 2011 ausgeglichen. Die Entwicklung der Risikoaufschläge auf bestimmte eigene Verbindlichkeiten hatte in beiden Quartalen keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis von C&A.

Die vollständige Presse-Information, inklusive Tabelle, ist hier abrufbar.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung    

Ronald Weichert    
Tel: +49 (0) 69 / 910 38664  

Armin Niedermeier     
Tel: +49 (0) 69 / 910 33402  

Christian Streckert    
Tel: +49 (0) 69 / 910 38079  


Die Ergebnisse des 2. Quartals 2012 werden heute in einer Analysten-Konferenz um 14.00 Uhr erläutert (MESZ). Die Konferenz wird im Internet übertragen: http://www.deutsche-bank.de/ir/video-audio

Der vollständige Zwischenbericht zum 30. Juni 2012 kann gegen 14:00 Uhr (MESZ) im Internet abgerufen werden: www.deutsche-bank.de/2Q2012. Ein Zahlenanhang (nur englisch) ist verfügbar unter www.deutsche-bank.de/ir/finanztabellen

 

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 20. März 2012 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




Twitter

Folgen Sie der Deutschen Bank auf Twitter
twitter.com/DeutscheBank

Social Media

Die Deutsche Bank stellt über verschiedene Social-Media-Plattformen aktuelle Informationen bereit. Folgen Sie unseren Tweets, betrachten Sie aktuelle Videos und Fotos oder wählen Sie einfach Ihren persönlich bevorzugten Kanal. mehr

RSS & Podcast


Empfangen Sie aktuelle Presse-Informationen der Deutschen Bank in Echtzeit mit unserem RSS-Newsfeed und Podcast. mehr

Footer Navigation:
Letzte Änderung: 2.9.2013
Copyright © 2014 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main