Frankfurt am Main, 20. März 2013

Deutsche Bank gibt Anpassungen der vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2012 bekannt


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute Anpassungen der vorläufigen, nicht testierten Zahlen zum Geschäftsjahr 2012 bekannt gegeben. Seit der Veröffentlichung vorläufiger, nicht testierter Zahlen zum Geschäftsjahr 2012 am 31. Januar 2013 haben sich neue Entwicklungen bezüglich bestimmter bestehender Rechtsstreitigkeiten ergeben. Gemäß den Rechnungslegungsstandards IFRS ist die Deutsche Bank verpflichtet, die Auswirkungen dieser neuen Informationen auf ihre Ergebnisse für 2012 zu bewerten. Laut IFRS muss jede Entwicklung, die sich materiell auf die Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten auswirken kann und vor der Fertigstellung der Finanzberichte bekannt wird, geprüft und nötigenfalls berücksichtigt werden.

Die genannten Entwicklungen erfordern Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit US-Hypothekenkrediten aus dem Altgeschäft, das der Non-Core Operations Unit zugeordnet ist, sowie für damit nicht im Zusammenhang stehende regulatorische Untersuchungen.

Aufgrund dieser Entwicklungen und der IFRS-Regelungen ist es für die Bank erforderlich, ihre Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten um 0,6 Mrd € auf 2,4 Mrd € zu erhöhen. Dies reduziert das zuvor bekannt gegebene Ergebnis vor Steuern um 0,6 Mrd € auf 0,8 Mrd € und das Ergebnis nach Steuern um 0,4 Mrd € auf 0,3 Mrd €.

Da einige der Rückstellungen sich auf Ansprüche beziehen, die bislang als Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen wurden, reduzieren sich die Eventualverbindlichkeiten für signifikante Rechtsstreitigkeiten und regulatorische Angelegenheiten um rund 0,5 Mrd € auf 1,5 Mrd €.

Als Ergebnis der genannten Effekte geht die Tier-1-Kernkapitalquote nach Basel 2.5 per Ende Dezember 2012 auf 11,4% von zuvor 11,6% zurück. Die pro-forma Tier-1-Kernkapitalquote der Bank nach Basel 3 (volle Umsetzung) verringert sich auf 7,8% von zuvor 8,0%. Die Bank bestätigt dennoch ihr bisher kommuniziertes Ziel einer pro-forma Tier-1-Kernkapitalquote nach Basel 3 von 8,5% (volle Umsetzung) zum 31. März 2013.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für 2012 unverändert eine Bardividende von 0,75 € je Aktie vor.

Die vollständige Presse-Information, inklusive Tabelle, ist hier abrufbar.

Weitere Details, inklusive der Auswirkungen dieser Änderungen auf die Ergebnisse im vierten Quartal 2012, können dem angepassten Financial Data Supplement entnommen werden, das unter https://db.com/ir/financial-supplements zu finden ist.

Alle hier enthaltenen Zahlen sowie das angepasste Financial Data Supplement sind vorläufig und nicht testiert. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2012 und des 20F-Berichts, inklusive der testierten Finanzergebnisse, ist für den 15. April 2013 vorgesehen.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung    

Dr. Ronald Weichert
Tel: +49 69-910 38664
E-Mail: ronald.weichert@db.com

Armin Niedermeier     
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E-Mail: armin.niedermeier@db.com 

Christian Streckert     
Tel: +49 69-910 38079  
E-Mail: christian.streckert@db.com 
 

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 20. März 2012 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.



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Letzte Änderung: 2.9.2013
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