Frankfurt am Main, 22. März 2013

Nachhaltiges und transparentes Vergütungssystem für die Deutsche Bank


Vergütungskommission unter Vorsitz von Dr. Jürgen Hambrecht legt Ergebnisse ihrer Arbeit vor

Die von der Deutschen Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) berufene unabhängige externe Vergütungskommission unter dem Vorsitz des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der BASF, Dr. Jürgen Hambrecht, hat heute ihre Empfehlungen vorgestellt und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Deutschen Bank Dr. Paul Achleitner und dem für Personal, Recht und Compliance zuständigen Vorstandsmitglied Dr. Stephan Leithner überreicht.

Das Gremium hat seit Oktober 2012 die Vergütungssysteme und -praktiken in der Bank mit den relevanten Wettbewerbern aus der Branche und anderen Unternehmen weltweit verglichen. Daraus hat die Kommission Vorschläge für künftige Regeln entwickelt, um einen „Best Practice“-Ansatz in der Vergütung von Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeitern zu etablieren. Die Vorschläge reichen von einer stärkeren Ausrichtung der Vergütungsphilosophie an den Werten und der Strategie der Bank und einer Verankerung des Risikomanagements im Vergütungsprozess bis hin zur Empfehlung, mittelfristig Zielgrößen für eine Balance zwischen Mitarbeiterentlohnung, Gewinnthesaurierung und Dividendenausschüttung zu entwickeln. Die Transparenz der Vergütung könnte nach Überzeugung der Kommission durch bessere Integration aller vergütungsbezogenen Informationen im jährlichen Vergütungsbericht verbessert werden. Erste Empfehlungen sind bereits in den Vergütungsprozess des Jahres 2012 eingeflossen.

Dr. Jürgen Hambrecht sagte: „Eine transparente, einheitliche und stabile unternehmensweite Vergütungsphilosophie ist für alle Zielgruppen wichtig. Vergütungsphilosophie, -programme und -strukturen müssen dabei das Geschäftsprofil und die Strategie der Deutschen Bank widerspiegeln. Erste Empfehlungen hat die Bank bereits aufgegriffen. Andere Empfehlungen müssen Schritt für Schritt und im Laufe der Zeit eingeführt werden, um ein solides, wettbewerbsfähiges und akzeptiertes Vergütungssystem zu schaffen.“

Dr. Paul Achleitner sagte zu den Empfehlungen: „Wir danken der Kommission und insbesondere dem Vorsitzenden Dr. Hambrecht für die geleistete Arbeit. Wir werden Empfehlungen der Kommission zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat aufgreifen und kurzfristig mit deren Umsetzung beginnen.“

Dr. Stephan Leithner sagte: „Mit der Weiterentwicklung unserer Vergütungsstrukturen entlang der Empfehlungen der Kommission stärken wir in der Deutschen Bank die langfristige und nachhaltige Orientierung unseres Denkens und Handelns im Interesse der Kunden, der Aktionäre und der Gesellschaft. Die Empfehlungen der Vergütungskommission helfen uns, den kulturellen Wandel in unserer Bank voranzubringen und hoffentlich auch ein Zeichen für die Branche zu setzen.“

Über die Vergütungskommission

Die unabhängige externe Kommission wurde im Oktober 2012 berufen. Sie hatte die Aufgabe, die Vergütungssysteme der Deutschen Bank zu bewerten sowohl im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistungsunternehmen wie auch in Hinblick auf gegenwärtige und zu erwartende aufsichtsrechtliche Anforderungen. Darüber hinaus sollte das Gremium Grundsätze und Mindeststandards für künftige Vergütungsstrukturen und -richtlinien formulieren und die Bank dabei unterstützen, das richtige Maß bei Transparenz und Publizität in Hinblick auf die Vergütung zu definieren.

Mitglieder des Gremiums sind:
• Dr. Jürgen Hambrecht, Vorsitzender der Kommission und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der BASF
• Michael Dobson, CEO von Schroders
• Morris W. Offit, Chairman von Offit Capital und Mitglied des Aufsichtsrats von AIG
• Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto Group, und
• Dr. Theo Waigel, ehemaliger Bundesfinanzminister


Eine Zusammenfassung der Empfehlungen der Vergütungskommission ist im Internet verfügbar unter: www.deutsche-bank.de/medien


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung  

Dr. Klaus Winker
Tel: +49 (0) 69 / 910 32249  
E-Mail: klaus.winker@db.com

Friederike Borgmann
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Letzte Änderung: 2.9.2013
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