Frankfurt am Main, 15. April 2013

Deutsche Bank veröffentlicht Geschäftsbericht 2012


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE/ NYSE: DB) hat heute ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2012 veröffentlicht. Er besteht aus einem Jahresbericht und einem Finanzbericht. Der Jahresbericht informiert über das Unternehmensprofil und die Unternehmensbereiche, die Entwicklung der Aktie, die Mitarbeiter sowie das gesellschaftliche Engagement der Bank. Der Finanzbericht enthält den testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Jahr 2012 nach International Financial Reporting Standards (IFRS).

Anshu Jain und Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzende des Vorstands und des Group Executive Committee, schreiben in ihrem Brief an die Aktionäre: „2012 war ein sehr wichtiges Jahr für die Deutsche Bank. Wir haben eine Strategie erarbeitet, um unsere Bank in einem nach der Finanzkrise veränderten Umfeld auf Dauer als Gewinnerin zu positionieren. Zur Umsetzung dieser Strategie haben wir einige schwierige, aber klare Entscheidungen getroffen, die unser Ergebnis im Jahr 2012 wesentlich beeinflusst haben. Die Entwicklungen im vergangenen Jahr bestärken uns in der Überzeugung, dass diese Strategie richtig ist.“

„Allerdings betrachten wir aufsichtsrechtliche Vorschriften, die das Universalbankenmodell in Frage stellen oder die globalen Wettbewerbsbedingungen zulasten europäischer Banken verzerren, weiterhin mit Sorge. Wir sind überzeugt, dass wir unseren Kunden mit diesem Geschäftsmodell am besten dienen und ihnen eine umfassende Produkt- und Leistungspalette anbieten können – und zwar überall dort auf der Welt, wo sie uns brauchen.“

In ihrem Finanzbericht veröffentlicht die Bank einen ausführlichen Ausblick auf den Seiten 263-271: Die Bankenbranche sollte in den meisten Industrieländern in den nächsten zwei Jahren vor einer weiteren Normalisierung ihres Geschäftsumfelds stehen, die mit einem moderaten Wirtschaftswachstum und einer stark ausgeweiteten und verschärften Regulierung einhergeht. In Europa könnte das Jahr 2013 für die Banken einen Wendepunkt zum Besseren bringen, nach vielen Belastungen durch die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise in den Vorjahren sowie notwendigen Anpassungen an ein strengeres Regulierungsumfeld.

Die Deutsche Bank bekennt sich zum Universalbankmodell und zu ihren vier Unternehmensbereichen. Zusätzlich hat die Bank 2012 eine separate Non-Core Operations Unit gebildet, um die Aktivitäten zum Abbau bestimmter Bilanzpositionen zu beschleunigen. Aufgrund der guten Fortschritte beim Risikoabbau hat die Bank das Ziel für die Tier-1-Kernkapitalquote bei vollständiger Umsetzung der Basel-3-Vorschriften zum Ende des ersten Quartals 2013 auf mindestens 8,5% erhöht und strebt weiterhin eine Quote von mehr als 10 % bis zum Ende des ersten Quartals 2015 an.

Laut Finanzbericht (S. 247) betrugen die Bezüge der Mitglieder des Vorstands, die der Aufsichtsrat für deren Vorstandstätigkeit im Geschäftsjahr 2012 festgelegt hat, insgesamt 26,3 Mio € (2011: 40,2 Mio €). Hiervon entfielen 9,6 Mio € (2011: 8,6 Mio €) auf Grundgehälter, 15,5 Mio € (2011: 30,9 Mio €) auf erfolgsabhängige Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und 1,3 Mio € (2011: 0,7 Mio €) auf erfolgsabhängige Komponenten ohne langfristige Anreizwirkung.

Unternehmerische Verantwortung

Als Teil Ihrer Unternehmensberichterstattung veröffentlicht die Deutsche Bank heute auch ihren Bericht zur unternehmerischen Verantwortung. Er legt Rechenschaft darüber ab, wie die Bank ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in ihrem Kerngeschäft berücksichtigt und weltweit in gesellschaftliche Projekte investiert. Ziel ist es, die Leistungskultur der Bank mit einer Kultur der Verantwortung zu verbinden und Wert für alle Anspruchsgruppen der Bank - Kunden, Mitarbeiter, Anteilseigner und die Gesellschaft als Ganzes - zu schaffen. Gleichzeitig präsentiert die Bank ihr neues Internetportal zur unternehmerischen Verantwortung.

Der Jahres- und Finanzbericht 2012 sowie der Bericht „Gesellschaftliche Verantwortung 2012“ können auf den Internetseiten der Deutschen Bank unter www.deutsche-bank.de/berichte abgerufen werden. Dort steht außerdem die endgültige Fassung eines umfassenden Zahlenanhangs (Financial Data Supplement 4Q 2012) zur Verfügung. Der heute im Laufe des Tages bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichte Bericht nach Form 20-F (nur in englischer Sprache) wird nach Einreichung ebenfalls auf der erwähnten Website zur Verfügung stehen. Der Bericht zur unternehmerischen Verantwortung steht unter folgender Seite zum Download zur Verfügung: www.deutsche-bank.de/verantwortung

Gedruckte Exemplare des testierten Geschäftsberichts können bei der Deutschen Bank kostenlos unter www.deutsche-bank.de/ir/de/content/bestellservice.htm bestellt werden und werden ab Anfang Mai 2013 verschickt.



Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung    

Christian Streckert     
Tel: +49 (0) 69 / 910 38079  
E-Mail: christian.streckert@db.com

 

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 15. April 2013 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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