Frankfurt am Main, 29. Oktober 2013

Deutsche Bank: Gewinn nach Steuern von 51 Mio € im dritten Quartal 2013 von Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten geprägt


Konzern

  • Gewinn vor Steuern von 18 Mio € beeinhaltet Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten von 1,2 Mrd €
  • Gewinn vor Steuern in der Kernbank bei 1,2 Mrd €
  • Konzernerträge sanken um 10% auf 7,7 Mrd €
  • Erträge in der Kernbank bei 7,4 Mrd €
  • Zinsunabhängige Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4% auf 7,2 Mrd €, hauptsächlich aufgrund der Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten
  • Gewinn nach Steuern bei 51 Mio €, Ergebnis je Aktie (verwässert) von 0,04 €
  • Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) in den ersten neun Monaten 2013 im Konzern bei 4,9% und in der Kernbank bei 10,3%

Kapital und Maßnahmen zur Risikoreduzierung

  • Pro-forma-Common-Equity-Tier-1-Kapitalquote (CRD 4) zum 30. September 2013 bei 9,7% (Vollumsetzung)
  • Bemessungsgrundlage für Verschuldungsquote nach CRD 4 im dritten Quartal 2013 um 64 Mrd € reduziert
  • CRD 4 Pro-forma-Verschuldungsquote per 30. September 2013 bei 3,1% (Vollumsetzung, bereinigt)
  • Rückstellungen für Rechtsrisiken auf 4,1 Mrd € gestiegen, einschließlich zusätzlicher Rückstellungen von 1,2 Mrd € im dritten Quartal 2013

Segmente

  • Corporate Banking & Securities (CB&S): Gewinn vor Steuern im dritten Quartal 2013 von 345 Mio €; beeinflusst durch im Jahresvergleich um 26% niedrigere Erträge. Dies wurde nur teilweise durch um 10% gesunkene Zinsunabhängige Aufwendungen ausgeglichen
  • Global Transaction Banking (GTB): Gewinn vor Steuern von 379 Mio € reflektiert stabile Ertragsentwicklung sowie im Jahresvergleich um 14% gesunkene Zinsunabhängige Aufwendungen
  • Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM): Gewinn vor Steuern im Vorjahresvergleich um 151% auf 283 Mio € gestiegen; resultierend aus um 12% gesunkenen Zinsunabhängigen Aufwendungen
  • Private & Business Clients (PBC): Gewinn vor Steuern von 347 Mio € spiegelt die saisonale Abschwächung sowie den Wegfall verschiedener nicht-operativer Positionen wider
  • Non-Core Operations Unit (NCOU): Verlust vor Steuern von 1,2 Mrd €; hauptsächlich durch Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute Ergebnisse für das dritte Quartal 2013 bekannt gegeben.

Jürgen Fitschen und Anshu Jain, Co-Vorsitzende des Vorstands, sagten: „Im dritten Quartal standen wir vor mehreren Herausforderungen. Wir haben substanzielle Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten verbucht und verzeichneten geringere Gewinne im Investmentbanking. Dies führte zu einem niedrigeren Ergebnis im Quartal. Dennoch haben wir Fortschritte auf wichtigen Feldern gemacht. Allein in diesem Quartal konnten wir rund 15% unserer bis 2015 angestrebten Bilanzverkürzung von 250 Mrd Euro umsetzen. Unser Operational Excellence Programm blieb bei der Erzielung von Kosteneinsparungen auf Kurs und wir haben weitere Investitionen in unsere Kontrollfunktionen getätigt. Zudem erzielte der Bereich Deutsche Asset & Wealth Management eines seiner stärksten Quartale."

Sie fügten hinzu:
„Wir kommen Schritt für Schritt auf unserem auf drei Jahre angelegten Weg voran, eine hervorragende Plattform für die Deutsche Bank zu bauen. Dabei standen wir Herausforderungen gegenüber und werden auch in den kommenden Quartalen weitere Herausforderungen zu bewältigen haben. Die Fortschritte im Hinblick auf unsere langfristigen Ziele sind jedoch ermutigend und wir sind zuversichtlich, dass wir sie erreichen werden."

Ertragslage des Konzerns

(Tabelle 1) 

Das Ergebnis im dritten Quartal 2013 spiegelt eine unterschiedliche Performance in den verschiedenen Unternehmensbereichen wider. Der Beitrag von Corporate Banking & Securities (CB&S) ging im Vergleich zum Vorjahr zurück, während Global Transaction Banking (GTB), Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM) und Private & Business Clients (PBC) im Wesentlichen unveränderte Ergebnisse erzielten. Der durch die anhaltende Unsicherheit an den Märkten verstärkte Rückgang der Kundenaktivität sowie die weiterhin niedrigen Zinsen und der Margendruck wirkten sich in den meisten Bereichen negativ auf die Erträge aus. Bei dem Operational Excellence (OpEx-) Programm, das einen Einfluss auf die Höhe der Zinsunabhängigen Aufwendungen hat, hat die Bank gute Fortschritte erzielt. Die Bank hat die operativen Kosten weiter reduziert. Gleichzeitig sanken die OpEx-Umsetzungskosten im Vergleich zu den Vorquartalen. Diese Verbesserungen wurden durch höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten mehr als aufgehoben.

Die Erträge des Konzerns verringerten sich im dritten Quartal 2013 um 10% auf 7,7 Mrd € gegenüber 8,6 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. In CB&S gingen die Erträge im Vergleich zum dritten Quartal 2012 um 1,0 Mrd € (26%) auf 2,9 Mrd € zurück, vor allem in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte). Hier sanken die Erträge gegenüber dem erfolgreichen dritten Quartal 2012 um 1,2 Mrd € (48%), was auf eine Abnahme der Kundenaktivität inmitten der anhaltenden Unsicherheit an den Märkten zurückzuführen war. Dieser Trend wurde durch die weitere erwartete schrittweise Reduktion der quantitativen Lockerungsmaßnahmen („Tapering“) verstärkt. In GTB sanken die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 21 Mio € (2%) auf 1,0 Mrd €. Ursache hierfür war das weiterhin schwierige makroökonomische Umfeld mit niedrigen Zinsen und anhaltendem Margendruck. DeAWM verzeichnete gegenüber dem dritten Quartal 2012 einen Ertragsanstieg um 29 Mio € (2%) auf 1,3 Mrd €. Dies spiegelt hauptsächlich ein höheres Volumen an verwaltetem Vermögen wider. In PBC lagen die Erträge im dritten Quartal 2013 mit 2,3 Mrd € um 111 Mio € (5%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Die Abnahme resultierte aus einem geringeren Beitrag der Postbank sowie aus den negativen Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds und von gesunkenen Volumina im Einlagengeschäft. Die Erträge in der Non-Core Operations Unit (NCOU) sanken um 30 Mio € (8%) auf 367 Mio € im dritten Quartal 2013. Dies war im Wesentlichen auf eine Reduzierung der Aktiva infolge des Risikoabbaus zurückzuführen. In Consolidation & Adjustments (C&A) verringerte sich der Verlust von 410 Mio € im dritten Quartal 2012 auf 168 Mio € im Berichtsquartal. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus Effekten infolge unterschiedlicher Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 gingen die Erträge um 470 Mio € oder 6% zurück. Der Rückgang war hauptsächlich bedingt durch CB&S und PBC und wurde teilweise durch DeAWM und NCOU ausgeglichen. Der Rückgang der Erträge in CB&S um 730 Mio € oder 20% war hauptsächlich auf geringere Erträge in Sales & Trading (Debt und Sonstige Produkte) zurückzuführen. Dort sanken die Erträge um 620 Mio € oder 33% aufgrund der geringeren Kundenaktivität und der gestiegenen Marktunsicherheit. Die Erträge in PBC sanken um 125 Mio € oder 5%, resultierend aus einem geringeren Beitrag der Postbank und geringeren Einlagenmargen aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsumfelds. Dieser Ertragsrückgang wurde teilweise durch höhere Erträge in DeAWM und in NCOU ausgeglichen. Die Erträge in DeAWM verbesserten sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 um 224 Mio € oder 22%, was hauptsächlich aus Marktwertgewinnen bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken, und höheren Erträgen in NCOU resultierte.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag im dritten Quartal 2013 mit 512 Mio € um 43 Mio € (8%) unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang war vorwiegend auf die NCOU, im Zusammenhang mit gemäß IAS 39 umgewidmeten Vermögenswerten, und auf PBC, aufgrund des günstigen Geschäftsumfelds in Deutschland, zurückzuführen. Dem stand eine höhere Risikovorsorge in CB&S und GTB gegenüber.

Verglichen mit dem zweiten Quartal 2013 erhöhte sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft um 39 Mio € oder 8%. Dies war hauptsächlich zurückzuführen auf eine einzelne Wertberichtigung auf nach IAS 39 umklassifizierte Vermögenswerte in der NCOU sowie auf höhere Risikovorsorge in CB&S. Die Risikovorsorge in GTB und in PBC waren im Vergleich zum Vorquartal geringer.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 248 Mio € (4%) auf 7,2 Mrd €. Der Personalaufwand ging im Vergleich zum dritten Quartal 2012 um 387 Mio € (12%) auf 2,9 Mrd € zurück. Dazu haben insbesondere niedrigere Vergütungen in CB&S infolge der laufenden Implementierung des OpEx-Programms beigetragen. Der Sach- und sonstige Aufwand erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 872 Mio € auf 4,1 Mrd €. Dieser Anstieg war im Wesentlichen durch höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten begründet. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beinhalteten im Berichtsquartal Umsetzungskosten im Zusammenhang mit dem OpEx-Programm von 221 Mio € im Vergleich zu 319 Mio € im Vorjahresquartal. Davon waren 30 Mio € beziehungsweise 276 Mio € Restrukturierungsaufwand.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 stiegen die Zinsunabhängigen Aufwendungen um 265 Mio € oder 4% auf 7,2 Mrd €. Dies spiegelt einen um 548 Mio € gestiegen Sach- und sonstigen Aufwand wider, hauptsächlich aufgrund höherer Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten. Der Personalaufwand ging im Vergleich zum Vorquartal um 298 Mio € zurück, was hauptsächlich niedrigere Vergütungen in CB&S infolge der laufenden Umsetzung des OpEX-Programms widerspiegelt.

Das Ergebnis vor Steuern sank im dritten Quartal 2013 auf 18 Mio €, verglichen mit 1,1 Mrd € im dritten Quartal 2012.

Der Gewinn nach Steuern belief sich im Berichtsquartal auf 51 Mio € gegenüber 754 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im Berichtsquartal wurde ein Steuerertrag in Höhe von 33 Mio € ausgewiesen nach einem Ertragsteueraufwand von 373 Mio € im dritten Quartal 2012.

Kapital, Funding und Liquidität

(Tabelle 2) 

Die Pro-Forma Common-Equity-Tier-1-(CET1)-Kapitalquote (Capital Requirements Regulation (CRR)/ Capital Requirements Directive 4 (CRD 4), Vollumsetzung) lag per 30. September 2013 bei 9,7%, nach 10,0% per 30. Juni 2013. Der Rückgang der Kapitalquote war hauptsächlich auf die Verringerung des CET1-Kapitals zurückzuführen. Das CET1-Kapital ging angesichts eines geringfügigen Gewinnbeitrags nach Steuern aufgrund signifikanter Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten zurück, während weitere Positionen das CET1-Kapital negativ beeinflussten: die unveränderte Dividendenabgrenzung von 0,75 € je Aktie (0,2 Mrd €), ein saisonaler Effekt von 0,3 Mrd € im Zusammenhang mit aktienbasierter Vergütung, um 0,3 Mrd € höhere Kapitalabzüge sowie andere Effekte wie höhere Abzüge aus latenten Steuern. Das CET1-Kapital ging auf 35,3 Mrd € zurück. Die risikogewichteten Aktiva (RWA) sanken im dritten Quartal 2013 moderat um 2 Mrd € auf 365 Mrd €.

In den ersten neun Monaten 2013 hat die Bank 15,2 Mrd € von ihrem Refinanzierungsplan von 18 Mrd € für das Jahr 2013 zu einem durchschnittlichen Aufschlag von 40 Basispunkten gegenüber dem relevanten variablen Index (zum Beispiel Libor) und einer durchschnittlichen Laufzeit von 4,6 Jahren realisiert. Inklusive der im Rahmen der Kapitalerhöhung erzielten 3,0 Mrd €, die im zweiten Quartal von 2013 ausgeführt wurde, hat die Bank die 18 Mrd € leicht übertroffen und damit den Refinanzierungsplan erfüllt. Für das restliche Jahr hat die Bank keinen signifikanten Refinanzierungsbedarf.

Die Liquiditätsreserven betrugen 209 Mrd €, davon wurden 48% als Barreserven sowie Barmitteläquivalenten und hauptsächlich bei Zentralbanken gehalten.

Die Bilanzsumme belief sich per 30. September 2013 auf 1.788 Mrd €, was eine Reduzierung von 122 Mrd € oder 6% im Vergleich zum 30. Juni 2013 bedeutet. Auf bereinigter Basis, das heißt nach Aufrechnung von Derivaten und bestimmten anderen Bilanzpositionen, betrug die Bilanzsumme zum 30. September 2013 1.122 Mrd €, was einem Rückgang im Vergleich zum 30. Juni 2013 von 48 Mrd € oder 4% entspricht.

Die Pro-Forma Verschuldungsquote nach CRD 4 (Vollumsetzung, bereinigt) stieg per 30. September 2013 auf 3,1% von 3,0% per 30. Juni 2013.

Segmentergebnisse

Corporate Banking & Securities (CB&S)

(Tabelle 3)

Im Berichtsquartal wurden die Erträge durch eine deutliche Verlangsamung der Kundenaktivität beeinträchtigt, die durch die Unsicherheit an den Märkten und mangelnde Liquidität verschärft wurde. Die erwartete schrittweise Reduzierung der quantitativen Lockerungsmaßnahmen („Tapering“) hat diese Effekte merklich verstärkt. Dem Ergebnis im Berichtsquartal stand eine starke Performance im Vorjahresquartal gegenüber.

Im dritten Quartal 2013 beliefen sich die Erträge auf 2,9 Mrd € gegenüber 3,9 Mrd € im Vorjahresquartal. Sie beinhalteten einen Gewinn von 24 Mio € infolge der Auswirkungen einer Bewertungsanpassung (Debt Valuation Adjustment, DVA) auf bestimmte Verbindlichkeiten aus Derivategeschäften sowie einen Marktwertverlust von 99 Mio € aus der Reduzierung von gemäß CRR/CRD 4 Pro-forma risikogewichteten Aktiva bei kreditrisikobezogenen Bewertungsanpassungen (Credit Valuation Adjustment, CVA). Ohne diese Effekte waren die Erträge im Berichtsquartal 2013 um 936 Mio € (24%) niedriger als im Vergleichsquartal.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 gingen die Erträge um 729 Mio € oder 20% zurück. Sie beinhalteten im dritten Quartal 2013 einen Nettoeffekt aus einem Verlust von 75 Mio € einer Bewertungsanpassung (Debt Valuation Adjustment, DVA) auf bestimmte Verbindlichkeiten aus Derivategeschäften sowie Marktwertverluste aus der Reduzierung von gemäß CRR/CRD 4 Pro-forma risikogewichteten Aktiva durch kreditrisikobezogene Bewertungsanpassungen (Credit Valuation Adjustment, CVA). Im Vorquartal lag der Nettoeffekt des Verlusts bei 88 Mio €.

Die Erträge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen im Berichtsquartal mit 1,3 Mrd € um 1,2 Mrd € (48%) unter dem Wert des dritten Quartals 2012. Der Rückgang spiegelt die Abschwächung der Kundenaktivität und das schwierige und unsichere Marktumfeld wider. Die Erträge im Handel mit Kreditprodukten sowie im Zins-, Devisen- und Rohstoffgeschäft waren erheblich geringer als im Vorjahresquartal. Im Zinsgeschäft und im Handel mit Kreditprodukten (einschließlich RMBS) wurden die Erträge durch eine geringere Kundenaktivität und ein schwierigeres Handelsumfeld beeinflusst, das sich in einer mangelnden Liquidität widerspiegelte. Die Erträge im Devisengeschäft wurden durch ein gedämpftes Marktumfeld beeinflusst, das durch Margendruck und ungünstige Wechselkursänderungen gekennzeichnet war. Währenddessen wurden die Erträge im Rohstoffgeschäft durch die schwächere Kundenaktivität beeinträchtigt.

Die Erträge in Sales & Trading (Equity) erhöhten sich im Berichtsquartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 46 Mio € (8%) auf 643 Mio €. Der Anstieg resultierte aus einem erheblichen Ertragswachstum im Aktienderivategeschäft infolge der gestiegenen Nachfrage nach strukturierten Lösungen und wurde nur teilweise durch geringere Erträge im Aktienhandel kompensiert. Die Erträge im Emissions- und Beratungsgeschäft beliefen sich im dritten Quartal 2013 auf 653 Mio €, was einem Rückgang um 23 Mio € (3%) gegenüber dem dritten Quartal 2012 entspricht. Die Erträge im Kreditgeschäft lagen im dritten Quartal 2013 mit 333 Mio € um 110 Mio € (50%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Ursächlich hierfür waren ungünstige Veränderungen der Bonitätsaufschläge im Vorjahreszeitraum.

In Sales &Trading (Debt und sonstige Produkte) sanken die Erträge im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 um 620 Mio € oder 33%. Der Rückgang wurde bestimmt durch Rates und Credit Trading sowie das Devisengeschäft. Diese Produktbereiche waren beeinflusst durch geringere Kundenaktivität, deren saisonal bedingter Rückgang noch verstärkt wurde durch die Unsicherheit an den Märkten, was zu einem schwierigen Handelsumfeld beitrug.

In Sales & Trading (Equity) reduzierten sich die Erträge im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 um 143 Mio € oder 18%. Auch hierbei war die saisonale Abnahme der Kundenaktivität maßgeblich, die durch Marktunsicherheit verschärft wurde.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in CB&S belief sich im dritten Quartal 2013 auf 43 Mio € gegenüber 18 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres und 26 Mio € im zweiten Quartal 2013.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen gingen gegenüber dem dritten Quartal 2012 um 294 Mio € (10%) zurück. Höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten wurden durch einen Rückgang beim Personalaufwand, einschließlich Abfindungszahlungen, sowie einen geringeren Sachaufwand infolge der laufenden Implementierung des OpEx-Programms überkompensiert.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen gingen um 317 Mio € oder 11% zurück. Der Rückgang war hauptsächlich verursacht durch geringere Personal- und Sachaufwendungen sowie geringere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten; zum Teil wurde er allerdings durch höhere Kosten infolge der laufenden Implementierung des OpEx-Programms ausgeglichen.

Das Ergebnis vor Steuern lag im dritten Quartal 2013 bei 345 Mio €, verglichen mit 1,1 Mrd € im Vorjahresquartal. Dies war vorwiegend auf geringere Erträge und die höheren Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen, die teilweise durch einen niedrigeren Personal- und Sachaufwand ausgeglichen wurden.

Global Transaction Banking (GTB)

(Tabelle 4)

Im dritten Quartal 2013 dauerte das schwierige makroökonomische Umfeld mit niedrigen Zinssätzen in den Kernmärkten an. Auch der wettbewerbsbedingte Druck auf die Margen stellte weiterhin eine Herausforderung dar. Darüber hinaus haben Wechselkursbewegungen das in Euro berichtete Ergebnis negativ beeinflusst. Trotz dieser Effekte sanken die Erträge in GTB im Berichtsquartal verglichen mit dem Vorjahresquartal nur leicht um 21 Mio € (2%) auf 1,0 Mrd €. In Trade Finance wurden trotz der schwierigen Marktbedingungen dank anhaltend hoher Volumina solide Erträge erzielt. Trust & Securities Services verzeichnete stabile Erträge, da gestiegene Volumina die Auswirkungen der niedrigen Zinssätze kompensierten. Die Erträge im Cash Management-Geschäft wurden jedoch durch das vorgenannte niedrige Zinsniveau negativ beeinflusst.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 gingen die Erträge um 12 Mio € oder 1% auf 1.024 Mio € zurück. Das zweite Quartal 2013 beinhaltete einen Gewinn aus dem Verkauf von Deutsche Card Services.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 58 Mio € und im Vorjahresquartal 39 Mio €. Dieser Anstieg resultierte unter anderem aus höheren Volumina in Trade Finance. Ferner stieg die Risikovorsorge im Firmenkundengeschäft in den Niederlanden.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sank im Vergleich zum Vorquartal um 22 Mio € oder 27%. Der Rückgang war insbesondere auf ein Kreditereignis im Zusammenhang mit einem einzelnen Kunden im zweiten Quartal 2013 zurückzuführen.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2012 sanken die Zinsunabhängigen Aufwendungen im Berichtsquartal um 97 Mio € (14%) auf 587 Mio €. Dieser Rückgang resultierte aus dem Wegfall der im Vorjahresquartal ausgewiesenen Integrationskosten für das Firmenkundengeschäft in den Niederlanden. Zusätzlich trugen ein gesunkener Personalaufwand und die anhaltende Kostendisziplin zu dieser Entwicklung bei. Das dritte Quartal 2013 beinhaltete ferner Umsetzungskosten von 18 Mio € im Zusammenhang mit dem OpEx-Programm.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 um 46 Mio € oder 7% aufgrund niedrigerer Vergütungsaufwendungen sowie einem fortgesetzten Kostenmanagement.

Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 57 Mio € (18%). Ursächlich hierfür war der vorgenannte Rückgang der Zinsunabhängigen Aufwendungen, der teilweise durch eine höhere Risikovorsorge im Kreditgeschäft aufgehoben wurde, während die Erträge stagnierten.

Deutsche Asset & Wealth Management (AWM)

(Tabelle 5)

Im dritten Quartal 2013 profitierte DeAWM weiter von den positiven Entwicklungen an den Aktien- und Anleihemärkten. Darüber hinaus führte eine Initiative zur Verbesserung der Betriebs- und Technologieplattform zu Kostensenkungen.

Die Erträge in DeAWM lagen im Berichtsquartal mit 1,3 Mrd € um 29 Mio € (2%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Die Erträge aus dem Diskretionären Portfolio Management/Fund Management stiegen um 20 Mio € (4%), was vor allem auf ein höheres verwaltetes Vermögen zurückzuführen war. Im Beratungs-/Brokeragegeschäft nahmen die Erträge um 16 Mio € (8%) ab. Grund hierfür war eine gesunkene Kundenaktivität im Berichtszeitraum. Die Erträge im Kreditgeschäft gingen um 10 Mio € (9%) zurück. Diese Abnahme wurde durch Ertragszuwächse im Quartalsvergleich von 16 Mio € (32%) im Einlagengeschäft und Zahlungsverkehr mehr als ausgeglichen. Bei den Sonstigen Produkten erhöhten sich die Erträge um 19 Mio € (6%). Diese Entwicklung resultierte vor allem aus Marktwertgewinnen bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Diese wurden durch gegenläufige Beträge in den Zinsunabhängigen Aufwendungen größtenteils aufgehoben.

Die DeAWM Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorquartal um 224 Mio € (22%), größtenteils hervorgerufen in den Sonstigen Produkten. Diese Entwicklung resultierte vor allem aus Marktwertgewinnen bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Die Marktwertgewinne wurden durch gegenläufige Beträge in den Zinsunabhängigen Aufwendungen größtenteils aufgehoben.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sank gegenüber dem Vergleichsquartal im Zusammenhang mit dem Kreditgeschäft in den USA und der Schweiz um 6 Mio € (86%) auf 1 Mio €.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft blieb mit 1 Mio € im dritten Quartal 2013 nahezu unverändert.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im dritten Quartal 2013 mit 980 Mio € um 135 Mio € (12%) unter dem Vergleichswert des dritten Quartals 2012. Im Berichtsquartal führte die fortschreitende Implementierung des OpEx-Programms dazu, dass geringere OpEx-bezogene Umsetzungskosten anfielen als im Vorjahresquartal. Ferner wurde ein niedrigerer Personal- und Sachaufwand verzeichnet. Auch die Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten sind im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal zurückgegangen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen im dritten Quartal 2013 gegenüber dem Vorquartal um 22 Mio € (2%). Dies ist vor allem auf die oben genannten Effekte im Zusammenhang mit Abbey Life zurückzuführen. Teilweise wurde dies durch geringere Umsetzungskosten für das OpEx-Programm sowie rückläufige Kosten für Rechtsstreitigkeiten im dritten Quartal 2013 kompensiert.

Das Ergebnis vor Steuern lag im Berichtsquartal mit 283 Mio € um 170 Mio € (151%) über dem Wert des Vorjahres. Ursächlich hierfür waren solide Erträge und die Fortschritte beim OpEx-Programm sowie die geringeren Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten.

Im dritten Quartal 2013 gingen die Invested Assets um 9 Mrd € auf 934 Mrd € zurück. Diese Entwicklung resultiert hauptsächlich aus Wechselkursbewegungen und Mittelabflüssen im margenschwachen Geschäft, die teilweise durch positive Markteffekte kompensiert wurden.

Private & Business Clients (PBC)

(Tabelle 6)

Für PBC blieben das Niedrigzinsumfeld und die gedämpfte Kundenaktivität im Wertpapier- und Versicherungsgeschäft in Deutschland anspruchsvoll, während das Kreditumfeld günstig war und die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf einem niedrigen Niveau blieb.

In PBC sanken die Erträge im Vergleich zum dritten Quartal 2012 um 111 Mio € (5%) auf 2,3 Mrd €. Die Erträge aus Sonstigen Produkten reduzierten sich gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 71 Mio € (20%). Der Rückgang resultierte aus niedrigeren Erträgen aus dem Investmentportfolio der Postbank, gesunkenen Erträgen aus der Aktiv- und Passivsteuerung und geringeren Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditausfälle, die bei der Postbank vor der Konsolidierung gebildet wurden und im Zinsüberschuss ausgewiesen werden. Die Erträge aus dem Einlagengeschäft sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 41 Mio € (5%). Dies war auf niedrigere Volumina sowie geringere Margen aufgrund des niedrigen Zinsumfelds zurückzuführen. Die Erträge aus dem Wertpapier- und Versicherungsgeschäft blieben gegenüber dem dritten Quartal 2012 nahezu unverändert. Höheren Erträgen in Advisory Banking International standen geringere Erträge in Deutschland gegenüber. Bei den Erträgen aus dem Kreditgeschäft wurde ein Zuwachs von 1 Mio € gegenüber dem dritten Quartal 2012 verzeichnet. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehrs-, Karten- und Kontengeschäft blieben gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu unverändert.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 sanken die Erträge um 125 Mio € (5%). Dies ist vor allem auf die Erträge aus Sonstigen Produkten zurückzuführen, die sich vor allem aufgrund der vorgenannten Effekte bei der Postbank gegenüber dem Vorquartal um 78 Mio € (22%) reduzierten. Die Erträge aus dem Wertpapier- und Versicherungsgeschäft sanken um 41 Mio € (13%), hauptsächlich getrieben von saisonalen Faktoren.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ging gegenüber dem dritten Quartal 2012 um 18 Mio € (9%) zurück. Hierin nicht enthalten sind Auflösungen von Risikovorsorge der Postbank, die vor der Konsolidierung gebildet wurde. Diese Auflösungen werden als Zinserträge ausgewiesen. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft verringerte sich aufgrund eines günstigen Umfelds in Deutschland.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft profitierte im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 vom günstigen Umfeld in Deutschland und verringerte sich um 22 Mio € (12%). Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in Advisory Banking International war im Vergleich zum Vorquartal im Wesentlichen stabil.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen gingen gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 36 Mio € (2%) auf 1,8 Mrd € zurück. Reduzierte Kosten wurden teilweise durch um 17 Mio € höhere Umsetzungskosten im Zusammenhang mit der Postbank-Integration und anderen Maßnahmen im Rahmen des OpEx-Programms aufgehoben. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne Umsetzungskosten sanken gegenüber dem Vorjahresquartal um 53 Mio €. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beinhalteten im dritten Quartal 2012 einen negativen Effekt aus einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank-Kreditkarten-Kooperation. Im dritten Quartal 2013 lagen die Infrastrukturkosten über denen des Vorjahresquartals.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 um 58 Mio € (3%) auf 1,8 Mrd €, hauptsächlich durch höhere Infrastrukturkosten sowie Kosten im Zusammenhang mit der neuen Betreuung von Mittelstandskunden. Das dritte Quartal beinhaltete um 51 Mio € geringere Umsetzungskosten im Zusammenhang mit der Postbank-Integration und für andere OpEX-Maßnahmen. Das zweite Quartal 2013 beinhaltete eine Auflösung einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank-Kreditkartenkooperation.

Das Ergebnis vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 58 Mio € (14%), vor allem aufgrund geringerer Erträge.

Die Invested Assets blieben gegenüber dem 30. Juni 2013 unverändert. Nettomittelabflüsse von 2 Mrd €, vor allem im Einlagengeschäft, wurden durch Marktwertgewinne von 3 Mrd € ausgeglichen.

Non-Core Operations Unit (NCOU)

(Tabelle 7)

Der Risikoabbau konnte im dritten Quartal 2013 fortgesetzt werden und erzielte einen schwachen positiven Ergebnisbeitrag. Die Erträge in der NCOU sanken im dritten Quartal 2013 um 30 Mio € oder 8% auf 367 Mio €. Die Reduzierung ist auf niedrigere Portfolioerträge zurückzuführen, die im Zusammenhang mit einem Abbau der Aktiva von 43% gegenüber der Vorjahresperiode stehen. Dieser negative Effekt wurde durch Gewinne aus dem Risikoabbau und von Einmaleffekten im Berichtsquartal teilweise aufgehoben.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 stiegen die Erträge im dritten Quartal um 174 Mio € oder 90% auf 367 Mio €, da das Vorquartal von der Verschlechterung der Marktbedingungen im Juni negativ beeinflusst war. Die Portfolio-Erträge haben sich im Jahr 2013 wie erwartet gleichlaufend zur Reduzierung der Vermögenswerte entwickelt, obwohl dies teilweise durch Sondereffekte in den einzelnen Quartalen kompensiert wurde.

Im Berichtsquartal verringerte sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft gegenüber dem Vorjahresquartal um 62 Mio €. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf nach IAS 39 reklassifizierte Vermögenswerte zurückzuführen.

Im Vergleich zum Vorquartal erhöhte sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im dritten Quartal um 64 Mio €, hauptsächlich verursacht durch eine einzelne, größere Wertberichtigung auf nach IAS 39 reklassifizierte Vermögenswerte.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen im dritten Quartal 2013 waren mit 1,3 Mrd € ein Anstieg in Höhe von 704 Mio € im Vergleich zum dritten Quartal 2012. Dies ist im Wesentlichen auf zusätzliche Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten aus U.S. RMBS Geschäftstätigkeiten zurückzuführen. Im Berichtszeitraum wurden operative Kosten in Höhe von 293 Mio € im Zusammenhang mit voll konsolidierten Tochtergesellschaften, wie The Cosmopolitan of Las Vegas, Maher Terminals und die BHF-BANK, verzeichnet.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 um 593 Mio € oder 83% auf 1,3 Mrd € aufgrund höherer Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten, die sich hauptsächlich auf U.S. RMBS Geschäftstätigkeiten beziehen. Im Berichtszeitraum wurden operative Kosten in Höhe von 293 Mio € im Zusammenhang mit voll konsolidierten Tochtergesellschaften, wie The Cosmopolitan of Las Vegas, Maher Terminals und der BHF-BANK, verzeichnet.

Der Verlust vor Steuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 676 Mio €, was hauptsächlich auf die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen ist.

Die im dritten Quartal 2013 erzielte Reduzierung der Pro-forma-RWA-Äquivalente nach CRD 4 entsprach 18 Mrd €. Die bereinigte Bilanzsumme verringerte sich im gleichen Zeitraum um 7 Mrd €. Die Veränderung in diesem Quartal beinhaltet eine Übertragung von Operational Risk RWA in Höhe von 7 Mrd € in das Kerngeschäft nach entsprechender Überprüfung und Rekalibrierung durch das Risikomanagement. Die im dritten Quartal 2013 erzielte Reduzierung der RWA-Äquivalente nach Basel 2.5 belief sich auf 15 Mrd €.

Consolidation & Adjustments (C&A)

(Tabelle 8)

Im dritten Quartal 2013 verzeichnete Consolidation & Adjustments (C&A) einen Verlust vor Steuern von 152 Mio € gegenüber 293 Mio € im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus sich im Zeitablauf ausgleichenden unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS, die im Berichtsquartal zu einem negativen Ergebnis von 58 Mio € gegenüber negativen 273 Mio € im Vorjahresquartal führten. Effekte aus Marktwertveränderungen von US-Dollar-Euro-Basis-Swaps, die im Rahmen der Refinanzierung des Konzerns genutzt werden, führten im Berichtsquartal zu keinem signifikanten Ergebnis. Ursächlich hierfür waren höhere Spreads bei US-Dollar-Euro-Basis-Swaps. Im Gegensatz hierzu waren im Vorjahresquartal negative Effekte von nahezu 135 Mio € enthalten. Zudem führten unterschiedliche Bilanzierungsmethoden im Zusammenhang mit ökonomisch abgesicherten kurzfristigen Positionen im dritten Quartal 2012 zu negativen Effekten von rund 90 Mio €. Dank gestiegener mittel- bis langfristiger Euro und US-Dollar Zinsstrukturkurven hatte dieser Effekt im Berichtsquartal keine signifikanten Auswirkungen. Die Ergebnisse im Vorjahresquartal beinhalteten zudem eine Erstattung der Bankenabgabe in Großbritannien, die aufgrund eines entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommens erfolgte und die Aufwendungen für die Bankenabgabe in Deutschland mehr als ausglich.

Im dritten Quartal 2013 verzeichnete Consolidation & Adjustments (C&A) einen um 53 Mio € geringeren Verlust vor Steuern von 152 Mio € gegenüber 205 Mio € im Vorquartal. Effekte aus sich im Zeitablauf ausgleichenden unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS, führten zu einem negativen Ergebnis von 58 Mio € im Berichtsquartal gegenüber negativen 9 Mio € im Vorquartal. Diese Entwicklung wurde durch positive Effekte aus diversen Sachverhalten, die außerhalb der Managementverantwortung der Unternehmensbereiche lagen, mehr als ausgeglichen.

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Die Ergebnisse des 3. Quartals 2013 werden heute in einer Analysten-Konferenz um 8.00 Uhr erläutert (MESZ). Die Konferenz wird im Internet übertragen: http://www.deutsche-bank.de/ir/video-audio


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Letzte Änderung: 29.10.2013
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