Frankfurt am Main, 04. Dezember 2013

Deutsche Bank trifft mit Europäischer Kommission Vereinbarung als Teil eines Gesamt-Vergleichs zu Interbanken-Zinssätzen


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute bekannt gegeben, dass sie als Teil eines Gesamt-Vergleichs mit der Europäischen Kommission eine Vereinbarung zu einem Abschluss der Untersuchungen bezüglich der Festsetzung von Interbanken-Zinssätzen getroffen hat. Der Vergleich betrifft Untersuchungen bezüglich des Handels mit Euro-Zinssatz-Derivaten (EIRD) sowie mit Yen-Zinssatz-Derivaten (YIRD). Im Rahmen des Vergleichs hat die Deutsche Bank zugestimmt, 466 Mio € für EIRD und 259 Mio € für YIRD, also insgesamt 725 Mio €, zu zahlen.

Die Vergleichssumme spiegelt insbesondere den hohen Marktanteil der Deutschen Bank in den untersuchten Märkten wider.

Jürgen Fitschen und Anshu Jain, Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, sagten: "Der heutige Vergleich ist ein wichtiger Schritt in unseren Bemühungen, Altlasten zu bereinigen. Der Vergleich betrifft Verhaltensweisen von einzelnen Mitarbeitern in der Vergangenheit, die schwere Verstöße gegen Werte und Überzeugungen der Deutschen Bank darstellen. Integrität ist einer der Kernwerte der Deutschen Bank und wir erwarten von jedem Mitarbeiter, dass er sich daran hält. Wir werden alles tun um sicherzustellen, dass sich diese Art von Fehlverhalten nicht wiederholt."

Als Reaktion auf Aspekte, die während der internen Untersuchungen der Bank zu Tage getreten sind, hat die Bank wesentliche Schritte zur Verbesserung ihrer Systeme und Kontrollen in den relevanten Geschäfts- und Infrastrukturbereichen vorgenommen. Dies schließt die Bildung einer unabhängigen „Benchmark Submission Oversight“ Funktion ein, die nunmehr die bankinterne Festsetzung der Referenzzinsätze beaufsichtigt und an den Bereich Risikomanagement berichtet. Als Teil ihrer Strategie 2015+ investiert die Bank 1 Mrd €, um ihre Systeme und Kontrollen auf den bestmöglichen Stand zu bringen. Dazu gehört auch, die Anzahl der Mitarbeiter in Kontrollfunktionen zu erhöhen.

Die Vergleichssumme ist bereits weitestgehend in den existierenden Rückstellungen der Bank für Rechtsstreitigkeiten berücksichtigt und es sind keine materiellen zusätzlichen Rückstellungen für diesen Vergleich erforderlich.


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Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 15. April 2013 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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