Frankfurt am Main, 29. April 2005

Deutsche Bank: 1,8 Mrd Euro Gewinn vor Steuern im ersten Quartal 2005 nach Berücksichtigung von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 168 Mio


  • Gewinn nach Steuern um 17% auf 1,1 Mrd Euro gegenüber 941 Mio Euro  im ersten Quartal 2004 gestiegen
  • Ertragswachstum von 7% auf 6,6 Mrd Euro
  • Sales & Trading Erträge um 19% Prozent gegenüber erstem Quartal 2004 gestiegen; damit ist die Deutsche Bank weltweit die Nr. 1
  • Nettomittelzuflüsse von 28 Mrd Euro in Private Clients & Asset Management
  • Eigenkapitalrendite vor Steuern und Restrukturierungsaufwendungen (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) von 33%
  • Ertrags- und Ergebniszuwachs vor allem im Ausland
  • Drittes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen
  • Programm zur Neuausrichtung der Konzernstruktur verläuft planmäßig

Die Deutsche Bank erzielte im ersten Quartal 2005 ein Ergebnis vor Steuern von 1,8 Mrd €. Darin verkraftet sind Restrukturierungsaufwendungen von 168 Mio €. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug im Berichtsquartal 30% gegenüber 24% im Vorjahresquartal. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern und Restrukturierungsaufwand lag bei 33%. Diese Kennziffer vergleicht sich mit der für den Konzern veröffentlichten Zielgröße von 25% für das Gesamtjahr 2005.

Der Gewinn nach Steuern im ersten Quartal 2005 betrug 1,1 Mrd €, ein Anstieg um 17%, verglichen mit 941 Mio € im ersten Quartal 2004. Die bereinigte Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug 19%, verglichen mit 15% im ersten Quartal 2004 und 11% im Gesamtjahr 2004. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) verbesserte sich im ersten Quartal 2005 um 25% auf 2,09 € gegenüber 1,67 € pro Aktie im ersten Quartal 2004. 

Der Ertrags- und Ergebniszuwachs wurde fast ausschließlich im Ausland erzielt. Während dort die Bedingungen im ersten Quartal relativ günstig waren, stellte die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland die Bank vor besondere Herausforderungen.

Der Konzern berichtete ebenfalls über Fortschritte bei der Neuausrichtung der Konzernstruktur. Alle wesentlichen organisatorischen Änderungen sind umgesetzt worden, Investitionen in Wachstumsbereiche und Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten wurden in die Wege geleitet. Die Restrukturierungsaufwendungen in Verbindung mit der Anpassung der Konzernstruktur sind geringer als erwartet ausgefallen. Die mit der Neuausrichtung verbundenen Ziele bleiben jedoch unverändert.

Josef Ackermann, Sprecher des Vorstands und Chairman des Group Executive Committee, sagte: "Wir alle bei der Deutschen Bank sind stolz auf das, was wir im ersten Quartal erreicht haben. Das ausgezeichnete Ergebnis unterstreicht die führende Position, die wir sowohl in Deutschland als auch international einnehmen."

Er ergänzte: "Zur langfristigen Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit werden wir dort an der Verbesserung unserer Kosteneffizienz arbeiten, wo noch Nachholbedarf besteht. Dieser Herausforderung müssen wir uns weiterhin stellen. Die Maßnahmen sind schmerzhaft, aber wir haben keine Alternative. Nur so können wir auch in Zukunft in unser Geschäft investieren, eine wichtige Voraussetzung zur Verbesserung der Servicequalität für unsere Kunden wie auch zur Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze."


Wesentliche Ergebnisgrößen

Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtsquartal 1,8 Mrd € nach Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 168 Mio €. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 222 Mio € oder 14%. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) verbesserte sich von 24% im Vorjahresquartal auf 30% im ersten Quartal 2005. Die Restrukturierungsaufwendungen reduzierten diese Kennziffer um 3 Prozentpunkte.

Der Gewinn nach Steuern belief sich im ersten Quartal 2005 auf 1,1 Mrd € und stieg damit um 17%, verglichen mit 941 Mio € im ersten Quartal 2004. Das Ergebnis pro Aktie (verwässert) verbesserte sich um 25% auf 2,09 €. Die effektive Steuerquote (einschließlich des Ausgleichs des Ertrags aus Steuersatzänderungen in 1999/2000) betrug 38%,  verglichen mit 39% für das Geschäftsjahr 2004.

Die Erträge im ersten Quartal 2005 waren mit 6,6 Mrd € um 429 Mio € oder 7% höher als im Vorjahresquartal. Die Erträge aus Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) erreichten eine Rekordhöhe von 2,4 Mrd €. Der Anstieg um 26% gegenüber dem ersten Quartal 2004 spiegelt die globale Führungsposition der Bank im Geschäft mit strukturierten High-Value-Produkten wider.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen für das erste Quartal 2005 4,7 Mrd €, verglichen mit 4,5 Mrd € im Vorjahresquartal. Das erste Quartal 2005 beinhaltete Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 168 Mio €.

Die operative Kostenbasis (die Restrukturierungsaufwendungen unberücksichtigt lässt) belief sich auf 4,5 Mrd € und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 3%  von 4,4 Mrd €. Der Anstieg resultierte vor allem aus höheren erfolgsabhängigen Zahlungen infolge besserer operativer Ergebnisse. Der Sachaufwand war 4% niedriger als im ersten Quartal 2004. Positiv auf die operative Kostenbasis wirkte sich die Umsetzung der Neuausrichtung der Konzernstruktur aus.

Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft insgesamt in Höhe von 81 Mio € im ersten Quartal 2005 ging infolge geringerer Vorsorge für das Firmenkreditportfolio um 42% gegenüber 141 Mio € im Vorjahresquartal zurück. Die Problemkredite sanken um 23% von 6,3 Mrd € im Vorjahresquartal auf 4,8 Mrd € im ersten Quartal 2005.

Der Konzern hat sein drittes Aktienrückkaufprogramm am 20. April 2005 abgeschlossen. Seit Juli 2004 wurden für einen Gesamtbetrag von 2,8 Mrd € insgesamt 45,5 Mio Aktien zu einem Durchschnittspreis je Aktie von 62,32 € zurückgekauft. Dennoch stieg die BIZ-Kernkapitalquote (Tier-I) von 8,6% am Ende des vierten Quartals 2004 auf 9,2% am Ende des ersten Quartals 2005.


Segmentberichterstattung

Konzernbereich Corporate and Investment Bank

Der Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB) erzielte im ersten Quartal 2005 ein bereinigtes Ergebnis von 1,6 Mrd €. Es lag damit um 457 Mio € oder 40% über dem Ergebnis des ersten Quartals 2004. Die bereinigten Erträge von 4,5 Mrd € übertrafen das Vorjahresquartal um 563 Mio € oder 14%. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus höheren Erträgen aus Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte). Die signifikante Verbesserung reflektiert neben sehr günstigen Marktbedingungen im ersten Quartal 2005 auch erste Resultate aus der Neuaufstellung der Sales & Trading-Plattform. 

Die Erträge aus Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) stiegen im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 486 Mio € oder 26% auf eine neue Rekordhöhe von 2,4 Mrd €. Die Deutsche Bank profitiert hier weiterhin von ihrer führenden Marktposition in strukturierten High-Value-Produkten. Das Global-Rates-Geschäft verzeichnete ein starkes Wachstum, zu dem das Geschäft mit innovativen Finanzlösungen für die Firmenkunden und staatliche Organisationen wesentlich beitrug. Im Global-Credit-Geschäft konnte die Bank auf Grund eines starken Kundengeschäfts Volumina und Erträge weiter ausbauen, und im Geschäft in Schwellenländern profitierte die Bank bereits von der neu geschaffenen produktübergreifenden Plattform. Bei dem Geschäft mit standardisierten Produkten konnte die Deutsche Bank trotz anhaltend rückläufiger Margen unseren Marktanteil kontinuierlich ausbauen. Ein Beispiel hierfür ist, dass das Devisenhandelsgeschäft der Deutschen Bank den diesjährigen Euromoney Global Foreign ExchangeSurvey mit einem Marktanteil von 16,7% anführt. Dies ist der höchste Marktanteil, der in dieser Umfrage jemals erzielt wurde.

Die Erträge aus Sales and Trading (Equity) betrugen im Berichtsquartal 823 Mio € und waren um 31 Mio € oder 4% höher als im ersten Quartal 2004. Das Ertragswachstum war vor allem auf unser kundenorientiertes Geschäft, insbesondere das Global-Equity-Derivatives-Geschäft, zurückzuführen. Das Derivategeschäft mit Großkunden profitierte von der organisatorischen Neuausrichtung, die eine verbesserte Nutzung bestehender Kundenverbindungen ermöglicht. Darüber hinaus war das erste Quartal 2005 auch für das Global-Prime-Services-Geschäft sehr erfolgreich. Das Eigenhandelsgeschäft der Bank nutzte ebenfalls die günstigen Marktbedingungen im ersten Quartal 2005, die Erträge blieben jedoch unter denen des Vorjahresquartals. Im klassischen Aktiengeschäft waren die Marktbedingungen im aktuellen Quartal schwierig und im Geschäft mit Wandelschuldverschreibungen nahm die Marktaktivität im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich ab.
 
Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft waren mit 510 Mio € um 56 Mio € oder 12% höher als im Vorjahresquartal. Die im Emissionsgeschäft (Debt) erzielten Erträge belegen die weiterhin starke Marktposition im Geschäft mit Unternehmensanleihen, Investment-Grade- und hochverzinslichen Schuldtiteln. Der beträchtliche Zuwachs im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres wurde im Wesentlichen in Europa erreicht. Die Erträge im Emissionsgeschäft (Equity) blieben wegen geringerer Marktaktivität in den USA und in Asien leicht unter dem ersten Quartal des Vorjahres. Im Beratungsgeschäft verbesserten sich die Erträge, im Wesentlichen weil wir den Marktanteil sowohl in Europa als auch in Japan ausbauen konnten.

Die Erträge aus dem Kreditgeschäft von 382 Mio € waren stabil gegenüber dem ersten Quartal 2004. Im klassischen Kreditgeschäft sanken die Erträge hauptsächlich infolge geringerer Kreditnachfrage und niedrigerer Provisionserträge. Dieser Rückgang wurde durch Marktwertgewinne auf Hedgingpositionen im Kreditgeschäft infolge einer Erhöhung der Credit Spreads ausgeglichen.

Im ersten Quartal 2005 beliefen sich die Erträge aus Transaction Services auf 485 Mio €. Sie blieben leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals, das noch Erträge aus dem veräußerten Global-Securities-Services-Geschäft enthielt. Die Erträge aus Trade Finance stiegen auf Grund verstärkter Cross-Selling-Aktivitäten mit Zinsrisiko- und Währungsrisikoprodukten. Die Erträge aus Trust & Securities Services erhöhten sich infolge eines verbesserten Ergebnisses im Structured-Finance-Services-Geschäft leicht.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im ersten Quartal 4 Mio €. Der Rückgang gegenüber 72 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres spiegelt die Qualität des Firmenkreditbuchs sowie zusätzliche Auflösungen infolge erfolgreicher Workoutaktivitäten wider.

Die operative Kostenbasis stieg im ersten Quartal 2005 um 6% auf 2,9 Mrd €. Dieser Anstieg war ausschließlich auf höhere erfolgsabhängige Vergütungen zurückzuführen, mit denen der geschäftlichen Entwicklung im Berichtsquartal Rechnung getragen wurde. Der erfolgsunabhängige Personalaufwand war infolge der im Rahmen des Programms zur Neuausrichtung der Konzernstruktur eingeleiteten Maßnahmen rückläufig. Der Sachaufwand sank im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 84 Mio €.

Im ersten Quartal 2005 entstanden in CIB Restrukturierungsaufwendungen von 122 Mio €, die im Zusammenhang mit dem im vierten Quartal 2004 bekannt gegebenen Programm zur Neuausrichtung der Konzernstruktur stehen. Diese sind nicht Bestandteil des bereinigten Ergebnisses.

Konzernbereich Private Clients and Asset Management

Private Clients and Asset Management (PCAM) erzielte mit 408 Mio € ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern, das auf dem Niveau des Vorjahresquartals lag. Die bereinigten Erträge in Höhe von 2,0 Mrd € verbesserten sich leicht gegenüber dem ersten Quartal 2004. Die operative Kostenbasis war mit 1,6 Mrd € nahezu unverändert.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management betrug 163 Mio €. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein leichter Anstieg um 5%. Die bereinigten Erträge blieben mit 880 Mio € auf Vorjahresniveau. Höhere Erträge im Private Wealth Management wurden durch den Effekt des stärkeren Euro auf die auf Dollar lautenden Erträge sowie durch Rückgänge im Asset Management kompensiert. Die operative Kostenbasis konnte im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 14 Mio € reduziert werden. Sie belief sich im Berichtsquartal auf 719 Mio €.

Die Erträge im Asset Management blieben unter dem Wert des Vorjahresquartals. In der privaten Vermögensverwaltung in Amerika waren die Provisionserträge wegen Nettomittelabflüssen rückläufig. Darüber hinaus wirkte sich der stärkere Euro negativ auf die in Amerika erzielten Erträge aus. Dieser Rückgang wurde teilweise durch höhere Gewinne im Immobiliengeschäft und verbesserte Ergebnisse in Kontinentaleuropa ausgeglichen. Asset Management erzielte bei den Invested Assets im ersten Quartal 2005 Nettozuflüsse von 24 Mrd €. In Kontinentaleuropa betrugen die Nettomittelzuflüsse 29 Mrd €. Davon entfielen 24 Mrd € auf das Geschäft mit institutionellen Kunden und 5 Mrd € auf das Geschäft mit privaten Anlegern. Diesem Zuwachs standen teilweise Mittelabflüsse im institutionellen Geschäft in Großbritannien sowie Asien/Pazifik und im Retailgeschäft in Amerika entgegen.

Die Erträge im Private Wealth Management lagen über dem ersten Quartal 2004, worin sich im Wesentlichen der kontinuierliche Ausbau des Angebots an höherwertigen Finanzprodukten und Dienstleistungen für die Kunden widerspiegelt. Private Wealth Management verzeichnete im ersten Quartal 2005 Nettomittelzuflüsse in Höhe von 2 Mrd €.

Der Unternehmensbereich Private & Business Clients erzielte im ersten Quartal 2005 ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern von 245 Mio €, ein Rückgang um 10 Mio € im Vergleich zum ersten Quartal 2004. Die Erträge in Höhe von 1,2 Mrd € übertrafen das Vorjahresquartal leicht. Der Anstieg der operativen Kostenbasis um 12 Mio € auf 832 Mio € im Berichtsquartal war unter anderem auf Investitionen in das Wachstum der Vertriebsorganisation zurückzuführen. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft stieg um 9 Mio € auf 77 Mio €. Diese Entwicklung war zum Teil durch höhere Kreditvolumina bedingt.

In PCAM entstanden im ersten Quartal 2005 Restrukturierungsaufwendungen im Rahmen des Programms zur Neuausrichtung der Konzernstruktur von 45 Mio €. Diese sind in den bereinigten Ergebnissen nicht enthalten.


Konzernbereich Corporate Investments

Der Konzernbereich Corporate Investments (CI) wies im ersten Quartal 2005 einen bereinigten Verlust vor Steuern von 44 Mio € aus und konnte damit sein Ergebnis gegenüber einem Verlust von 107 Mio € im Vorjahresquartal um 63 Mio € verbessern. Diese Verbesserung resultierte vor allem aus Belastungen im Vorjahresquartal in Höhe von 32 Mio € wegen nicht mehr benötigter Büroflächen infolge der Senkung der Mitarbeiterzahl und dem Verkauf von Geschäftsfeldern.

Das berichtete Ergebnis vor Steuern des Konzernbereichs CI betrug im Berichtsquartal 69 Mio €. Gegenüber dem bereinigten Ergebnis waren hier im ersten Quartal 2005 im Wesentlichen Gewinne aus unserem Industriebeteiligungsportfolio von 87 Mio € zu berücksichtigen. Diese resultierten vor allem aus dem Verkauf der Beteiligung an der Südzucker AG. Darüber hinaus waren im berichteten Ergebnis des aktuellen Quartals Gewinne aus anderen Beteiligungen in Höhe von 27 Mio € enthalten. Im ersten Quartal des Vorjahres beliefen sich Gewinne aus Industriebeteiligungen und anderen Beteiligungen sowie das Ergebnis aus der Veräußerung von Geschäftsfeldern auf insgesamt 161 Mio €.

Der Buchwert der Alternative Assets von CI ging von 2,7 Mrd € zum Ende des ersten Quartals 2004 um 41% auf 1,6 Mrd € zum Ende des Berichtsquartals zurück.


Aktienrückkaufprogramm

Die Deutsche Bank hat ihr drittes Aktienrückkaufprogramm am 20. April 2005 abgeschlossen. Seit Juli 2004 wurden für einen Gesamtbetrag von 2,8 Mrd € insgesamt 45,5 Mio Aktien zu einem Durchschnittspreis je Aktie von 62,32 € zurückgekauft. Insgesamt sind im Rahmen des dritten Aktienrückkaufprogramms 8,3% des Grundkapitals zurückgekauft worden. Zusammen mit restlichen Käufen im Juni 2004 aus der Beendigung des zweiten Rückkaufprogramms ist damit die Genehmigung der Hauptversammlung vom 2. Juni 2004, bis zu 10% des Grundkapitals zurückzukaufen, voll ausgeschöpft worden. Nach Beendigung des dritten Programms hält die Bank 33,4 Mio eigene Aktien beziehungsweise 6,1% der ausgegebenen Aktien. Die Differenz zwischen dem Rückkaufvolumen und dem derzeitigen Bestand resultiert daraus, dass Eigene Aktien im Februar dieses Jahres dazu genutzt wurden, Mitarbeitern zugesagte Aktienrechte abzusichern.

Der Hauptversammlung am 18. Mai 2005 wird erneut vorgeschlagen, den Vorstand zum Rückkauf von bis zu 10% des Grundkapitals zu ermächtigen. Weitere Details zum dritten Aktienrückkaufprogramm sind im Internet unter www.deutsche-bank.de/ir "Deutsche Bank Aktie / Aktienrückkaufprogramm" verfügbar.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG  Presseabteilung

Dr. Kirsten Siersleben  069 / 910 38079
Dr. Ronald Weichert  069 / 910 38664

 

Der vollständige Zwischenbericht zum 31. März 2005 kann im Internet abgerufen werden: www.deutsche-bank.de/1Q2005. Ebenso ein Zahlenanhang (nur englisch): http://www.deutsche-bank.de/ir/de/download/1Q05_Financial_Data_Supplement.pdf
 


Heute um 9.00 Uhr (MEZ) findet eine Telefonkonferenz zum Quartalsergebnis statt. Die Konferenz wird im Internet übertragen: www.deutsche-bank.de/ir/video-audio.

 


Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben; sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Jede Aussage in dieser Presse-Information, die unsere Absichten, Annahmen, Erwartungen oder Vorhersagen (sowie die zugrundeliegenden Annahmen) wiedergibt, ist eine zukunftsgerichtete Aussage. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, daß die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, die Umsetzung unserer Management Agenda, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement, sowie andere Risiken, die den von uns bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC-Bericht nach "Form 20-F" vom 24. März 2005 im Abschnitt "Risk Factors" im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder kann unter www.deutsche-bank.com/ir heruntergeladen werden.

 




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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