Frankfurt am Main, 30. Juni 2005

Bildung wird Schwerpunkt im gesellschaftlichen Engagement der Deutschen Bank


Mit der im Januar 2005 vollzogenen Zusammenführung der Sozial- und Kulturstiftung zur Deutsche Bank Stiftung wird sich die Deutsche Bank mit ihrem weltweiten gesellschaftlichen Engagement noch stärker als bisher auf Bildungsprojekte fokussieren. "Das Thema Bildung gehört zu den wesentlichen Zukunftsaufgaben in Deutschland und wird deshalb bei uns in allen Förderbereichen zum Dreh- und Angelpunkt", so Dr. Tessen von Heydebreck, im Vorstand der Deutsche Bank AG u.a. für Corporate Social Responsibility zuständig, bei der Vorlage des Jahresberichts "Gesellschaftliche Verantwortung 2004" in Frankfurt.

Im Jahr 2004 haben sich die Deutsche Bank und ihre Stiftungen weltweit mit 72,9 Mio € für Kultur und Gesellschaft engagiert gegenüber 67,4 Mio € im Vorjahr. Allein 5,4 Mio € wurden über den Stiftungsfonds Deutsche Bank vergeben, um Wissenschaft in Forschung und Lehre national und international zu fördern. "Wichtig ist für uns nicht die absolute Größe des Engagements, sondern die langfristige Kontinuität der Förderprojekte und die Verlässlichkeit gegenüber unseren Partnern", so von Heydebreck. Neben Bildung hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Citizenship auf die Themenfelder Soziales (30% der Ausgaben in Deutschland), Musik (28%) und Kunst (14%) ausgerichtet.

Die Koordination aller Corporate Citizenship-Aktivitäten weltweit obliegt dem  Bereich "Corporate Cultural Affairs". Diesem Bereich, der von Frank Trümper verantwortet wird, sind neben der Deutsche Bank Stiftung bzw. den gemeinnützigen Gesellschaften der Bank in Deutschland (Stiftungsfonds Deutsche Bank, Akademie Musiktheater heute) auch die bankeigene Kunstsammlung, das Historische Institut der Bank und das für Umweltmanagement und Sustainability-Fragen zuständige Team angegliedert. Dazu kommen vier philanthropische Einrichtungen, die international tätig sind (Deutsche Bank Americas Foundation, DB Africa Foundation, DB Citizenship UK und die im Dezember 2003 neu gegründete Asia Foundation), sowie die Alfred Herrhausen Gesellschaft, die Wolfgang Nowak leitet.

Förderung von Kultur und Gesellschaft wird internationaler

Die weltweiten Förderungen von Kultur und Gesellschaft beliefen sich 2004 bei der Deutschen Bank auf rd. 1.100 € pro Mitarbeiter. Von den insgesamt 72,9 Mio € entfielen im vergangenen Jahr bereits mehr als die Hälfte auf Förderprojekte im Ausland, mit einem Schwerpunkt in den USA und in Großbritannien. "Unser gesellschaftliches Engagement wird immer internationaler. Mit unserer Asia-Foundation, die 2004 ihre praktische Arbeit aufgenommen hat, wird sich langfristig der Trend in Richtung Asien weiter fortsetzen. Das zeigt nicht zuletzt unser aktuell sehr großes Engagement bei der Bewältigung der Schäden der Tsunami-Katastrophe," so von Heydebreck. 

Drei Leitmotive des gesellschaftlichen Engagements

Die vielfältigen gesellschaftlichen Projekte der Deutschen Bank orientieren sich an drei Leitmotiven: Erstens am Prinzip der Nachhaltigkeit, das nicht nur bei der Armutsbekämpfung durch Mikrokredite (Deutsche Bank Microcredit Development Fund) zum Ausdruck kommt, sondern auch in den Kultur- und Bildungsprojekten, etwa den von der Bank geförderten Schulprojekten der Berliner Philharmoniker (Zukunft@BPhil), bei denen es darum geht, das Publikum von morgen an klassische Musik heranzuführen.

Das zweite Leitmotiv, die Förderung kultureller Vielfalt, wird exemplarisch sichtbar bei Initiativen zur Unterstützung des Führungsnachwuchses an der Oper (Akademie Musiktheater heute) oder an der Kunstsammlung der Deutschen Bank, die bereits über 50.000 Werke umfaßt und 2005 ihren 25. Geburtstag mit einer Sonderausstellung im Deutsche Guggenheim Berlin feiert.  

Der dritte Orientierungspunkt ist die Ausrichtung auf die ganzheitliche Bildung des Individuums - an der Basis genauso wie an der Spitze. Als Beispiele hierfür sind neben den vielen Hochschulförderungen oder den von der Bank weltweit unterstützten Partnerschaft zwischen Schulen und kulturellen Einrichtungen auch Projekte zur Reintegration von Schulverweigerern zu nennen. "Es geht uns immer darum, Menschen zu helfen, über sich hinauszuwachsen, ihnen Lust auf Leistung zu machen und ihnen damit auch eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu eröffnen", so von Heydebreck.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank

Dr. Klaus Winker
Tel. +49 (69) 910-32249

 

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Die Deutsche Bank ist ein europäischer Finanzdienstleister mit globalem Anspruch. Mit einer Bilanzsumme von € 901 Mrd. und 64.500 Mitarbeitern bietet die Bank in 74 Ländern einen umfassenden Service. Ziel der Deutschen Bank ist es, Herausragendes zu leisten und Herkömmliches zu hinterfragen, um den Kunden überlegene Lösungen zu bieten.

Die Deutsche Bank zählt zu den weltweit führenden Anbietern in den Geschäftsfeldern Corporate Banking and Securities, Transaction Banking, Asset Management sowie Private Wealth Management und verfügt in Deutschland und anderen ausgewählten Ländern in Kontinentaleuropa über eine bedeutende Stellung im Privat- und Firmenkundengeschäft.

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Letzte Änderung: 1.7.2014
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