Frankfurt am Main, 11. Mai 2006

Deutsche Bank: Gesellschaftliches Engagement auf hohem Niveau erneut ausgeweitet


Die Deutsche Bank hat am heutigen Donnerstag ihren Jahresbericht "Gesellschaftliche Verantwortung 2005" vorgelegt, mit dem die Bank bereits zum vierten Mal in Folge über ihr globales gesellschaftliches Engagement informiert. Die Deutsche Bank und ihre Stiftungen haben sich weltweit mit 89,7 Mio € für Kultur und Gesellschaft engagiert gegenüber 72,9 Mio € im Vorjahr. Zwei Drittel des Ausgabenzuwachses sind auf Spenden zurückzuführen, die die Bank 2005 für die Opfer des Seebebens in Asien, des Hurrikans Katrina und des Erdbebens in Pakistan vergeben hat.

"Die Kontinuität der Förderprojekte und die Verlässlichkeit gegenüber unseren Partnern stehen unverändert im Mittelpunkt unseres Engagements. Das Beispiel Tsunami-Hilfe zeigt aber, wie wichtig es für uns auch ist, bei Notfallsituationen in der Welt flexibel zu sein und schnell und unbürokratisch helfen zu können", so Dr. Tessen von Heydebreck, im Vorstand der Deutsche Bank AG u.a. für Corporate Social Responsibility zuständig, bei der Vorlage des Berichts in Frankfurt.

Von den insgesamt 89,7 Mio € nahm der Förderbereich Soziales (inkl. Katastrophenhilfe) mit 44 Mio. € den Großteil des Budgets ein. Mit 21,6 Mio € hat die Bank Projekte aus dem Bereich Bildung & Wissenschaft  unterstützt. Eng damit verknüpft ist das Musik- und Kunstengagement, in dem das Thema kulturelle Bildung zunehmend an Bedeutung gewinnt. In diesem Bereich hat die Bank im letzten Jahr 12,4 Mio € bzw. 10,3 Mio € bereitgestellt. Für das umfassende Nachhaltigkeits-Engagement, das 2005 weiter ausgebaut wurde, sind 1,4 Mio € aufgebracht worden.

Nachhaltiges Handeln als Managementaufgabe

"Eine nachhaltige Entwicklung gewinnt für Unternehmen in betriebswirtschaftlicher wie in gesellschaftlicher Hinsicht zunehmend an Bedeutung. Nachhaltiges Handeln bringt Wettbewerbsvorteile: durch effizientere Produktionsprozesse, durch innovative Produkte, durch die Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Aspekten in Unternehmensentscheidungen. Deshalb durchdringt das Prinzip Nachhaltigkeit alle Bereiche, Hierarchiestufen und Entscheidungen in unserem Unternehmen", so von Heydebreck.

Die Deutsche Bank hat 2005 damit begonnen, ihr Nachhaltigkeits-Management schrittweise zu internationalisieren. Nach dem Standort New York wird die Bank im laufenden Jahr nachhaltigkeitsrelevante Aspekte auf ihren Standort in London sowie auf Standorte im asiatisch-pazifischen Raum ausdehnen. Insgesamt ist das gesellschaftliche Engagement der Bank im Berichtsjahr weiter globalisiert worden. Mehr als die Hälfte aller Fördergelder sind 2005 in Projekte in Nord- und Südamerika (31%) sowie in Asien (20%) geflossen. Mit 41% bildet Deutschland jedoch unverändert den Schwerpunkt der Aktivitäten.

Mehr ehrenamtliches Engagement

Auf der Projektebene hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr ihr Engagement im Bereich der Mikrofinanzierungen, einem wesentlichen Instrument zur internationalen Armutsbekämpfung, weiter ausgebaut. So wurde im Oktober 2005 in Anwesenheit von Josef Ackermann und Bill Clinton in New York das erste kommerzielle Mikrofinance-Konsortium mit einem Volumen von 75 Mio $ aus der Taufe gehoben.

Im Projektbereich Bildung werden Initiativen im laufenden Jahr intensiviert, die den ehrenamtlichen Einsatz der Mitarbeiter in den Vordergrund stellen, zum Beispiel mit einer neuen, bundesweiten Initiative zur finanziellen Allgemeinbildung, bei der bis zu 250 Schulen in Deutschland teilnehmen können.

Im Wissenschaftsbereich hat die Bank erstmals 2005 den mit 50.000 € dotierten "Deutsche Bank Prize in Financial Economics" an Eugene F. Fama von der Universität von Chicago vergeben. Neben ihrem umfangreichen Engagement an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt wird die Bank künftig auch die Bucerius Law School in Hamburg über einen Zeitraum von acht Jahren mit 4 Mio € unterstützen.

Verstärkt hat die Deutsche Bank auch die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Im letzten Jahr wurden im Durchschnitt 1.583 € je Beschäftigten und damit 7% mehr als im Vorjahr für Weiterbildung aufgewendet. Im Jahr 2004 waren es noch 1.479 €.


Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement der Deutschen Bank erhalten Sie unter www.deutsche-bank.de/csr.


Bei Rückfragen:

Deutsche Bank
Dr. Klaus Winker
Tel. +49 (69) 910-32249

 

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist eine weltweit führende Investmentbank mit einem starken und erfolgreichen Privatkundengeschäft sowie sich gegenseitig verstärkenden Geschäftsfeldern. Führend in Deutschland und Europa wächst die Bank verstärkt in Nordamerika, Asien und anderen Wachstumsmärkten. Mit einer Bilanzsumme von Euro 1.035 Mrd. und 64.103 Mitarbeitern bietet die Deutsche Bank in 73 Ländern einen umfassenden Service. Ziel der Bank ist es, der führende Anbieter von Finanzlösungen für anspruchsvolle Kunden auf der ganzen Welt zu sein und damit nachhaltig Mehrwert für Aktionäre und Mitarbeiter zu schaffen.

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Letzte Änderung: 2.9.2013
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