Frankfurt am Main, 05. Juli 2007

Deutsche Bank übernimmt Custody-Geschäft von Türkiye Garanti Bankasi A.Ş.


Die Deutsche Bank AG (XETRA: DBKGn.DE) und Türkiye Garanti Bankasi A.Ş. (Garanti Bank) haben heute bekannt gegeben, dass die Deutsche Bank das grenzüberschreitende Custody-Geschäft für institutionelle Kunden der Garanti Bank übernommen hat. Der Erwerbsprozess ist bereits abgeschlossen.

Die Übernahme umfasst das türkische Custody- und Sub-Custody-Geschäft der Garanti Bank für ausländische Finanzinstitute, einschließlich institutioneller Investoren. Zu den Serviceleistungen gehören die Abrechnung und Abwicklung türkischer Wertpapiere, die Wertpapierverwahrung, Vermögensmanagement (asset servicing) und Betreuung in Steuerfragen sowie die damit verbundenen Cash- und Liquiditäts-Managementleistungen in türkischen Lira. Teil der Transaktion sind in Depotverwahrung befindliche Vermögenswerte in Höhe von mehr als 25 Mrd. türkischen Lira (etwa 14 Mrd. Euro). Um die Geschäftskontinuität auf dem bisherigen hohen Serviceniveau sicherzustellen, will die Deutsche Bank ausgewählte Mitarbeiter der Garanti Bank übernehmen und in die derzeitige Sparte für inländische Depotleistungen der Deutschen Bank in der Türkei (Domestic Custody Services) integrieren.

Die Deutsche Bank und die Garanti Bank werden alle erforderlichen Schritte ergreifen, damit der Transfer so reibungslos wie möglich erfolgt. Der Transfer soll bis April 2008 abgeschlossen sein.

Werner Steinmüller, Leiter des Bereichs Global Transaction Banking der Deutschen Bank, erklärte: „Die Türkei ist für die Deutsche Bank ein wichtiger Wachstumsmarkt, und wir freuen uns, das durchweg mit Spitzenratings beurteilte Custody-Geschäft der Garanti Bank übernehmen zu können. Wir heißen unsere neuen Kunden herzlich willkommen und werden dafür Sorge tragen, damit die erstklassigen Serviceleistungen der Garanti Bank von der Deutschen Bank weitergeführt werden. Seit Aufnahme des Custody-Geschäfts in der Türkei im Jahre 2005 hat die Deutsche Bank eine starke lokale Marktpräsenz erreicht, die mit dieser Transaktion gefestigt wird. Darüber hinaus unterstreichen wir damit unser fortlaufendes Engagement für den Ausbau des weltweiten Sub-Custody-Geschäfts.“

Ergun Őzen, Chief Executive Officer der Garanti Bank ergänzte: „Wir möchten allen unseren Depotkunden für das langjährige Vertrauen danken, das sie uns entgegen gebracht haben. In Anbetracht des Financial Standings der Deutschen Bank, ihrer internationalen Marktposition und ihres Engagements um den Ausbau ihres Domestic Custody-Geschäfts sind wir davon überzeugt, dass unsere Kunden Zugang zu einem breiteren Spektrum an Depotleistungen und Märkten erhalten, ohne dabei Zugeständnisse an Servicequalität oder Zuverlässigkeit machen zu müssen.“

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Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist eine weltweit führende Investmentbank mit einem starken und erfolgreichen Privatkundengeschäft sowie sich gegenseitig verstärkenden Geschäftsfeldern. Führend in Deutschland und Europa wächst die Bank verstärkt in Nordamerika, Asien und anderen Wachstumsmärkten. Mit 73.114 Mitarbeitern in 75 Ländern bietet die Deutsche Bank weltweit einen umfassenden Service. Ziel der Bank ist es, der führende Anbieter von Finanzlösungen für anspruchsvolle Kunden auf der ganzen Welt zu sein und damit nachhaltig Mehrwert für Aktionäre und Mitarbeiter zu schaffen.

Domestic Custody Services gehört zur Sparte Trust & Securities Services innerhalb des Bereichs Global Transaction Banking der Deutschen Bank und stellt in 28 Ländern weltweit Depot- und Clearingleistungen zur Verfügung.

www.deutsche-bank.de

 

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

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Letzte Änderung: 2.9.2013
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