Hamburg, 17. April 2007

Deutsche Bank Schiffsfinanzierung 2006 mit stabilen Erträgen auf Erfolgskurs


  • Reguläre Erträge von 51 Mio. Euro
  • Ergebnis vor Steuern 42,7 Mio. Euro
  • Neugeschäft / Valutierungen um 7,7 Prozent auf 1.640 Mio. Euro gestiegen

Die Deutsche Bank Shipfinancing (DB Shipfinancing) ist weiterhin auf Erfolgskurs. Annemarie Ehrhardt, Torsten Wagner und Tjark H. Woydt, Vorstände der Schiffshypothekenbank zu Lübeck AG (SHL), berichteten heute in Hamburg über den Jahresabschluss 2006 der DB Shipfinancing. Diese umfasst die Schiffshypothekenbank zu Lübeck AG und die Abteilung Schiffskredite der Deutsche Bank AG.

"Die DB Shipfinancing konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr an der stabilen Marktverfassung der Schifffahrtsbranche erfolgreich partizipieren, obwohl der Trend zu vorzeitigen Kreditrückzahlungen spürbar zunahm“, sagte Tjark H. Woydt. Die DB Shipfinancing hat ihr Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr nach zehn Jahren kontinuierlichen Ertragswachstums auf hohem Niveau gehalten. Die Regulären Erträge liegen bei 51,0 Mio. Euro (2005: 53,8 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern betrug 42,7 Mio. Euro (2005: 45,7 Mio. Euro). Ein Resultat, das die Bank vor dem Hintergrund der stark unter Wettbewerbsdruck stehenden Schiffsfinanzierungsbranche sehr zufrieden stellt.

Positiv wird das Kreditneugeschäft bewertet. Das Valutierungsvolumen stieg in 2006 auf 1,640 Mio. Euro nach 1,532 Mio. in 2005. Traditionell ist das Kreditportfolio der SHL gut diversifiziert und liegt zu mehr als 70 Prozent im Investmentgradebereich, wie Annemarie Erhardt erläuterte. Dank der guten Kundenbonität habe es auch in 2006 keinen Anlass zur Bildung von Risikovorsorgen gegeben.

„Generell war 2006 wieder ein gutes Jahr für die Schifffahrt“, sagte Torsten Wagner. „Wie im Vorjahr wurde das Wachstum vornehmlich durch Asien getragen. Indien entwickelt sich immer sichtbarer zu einer weiteren Wirtschaftskraft von Bedeutung.“ Eines der größten Projekte der Seeschifffahrt werde jedoch der geplante Ausbau des Panamakanals sein. Diese Maßnahme werde sich spürbar auf Ladungsströme und zukünftige Schiffsgrößen auswirken.

Die DB Shipfinancing blickt zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Sie rechnet weiterhin mit stabilen Erträgen. Neben den traditionellen Märkten in Deutschland, Zypern, den nordischen Ländern und dem übrigen Europa fokussiert sich DB Shipfinancing zunehmend auf die aufstrebenden asiatischen Märkte. Das Kreditgeschäft bleibt der Anker bestehender Kundenbeziehungen, wobei andere Bankprodukte zunehmend an Bedeutung gewinnen. So wurde das erfolgreiche Fondsgeschäft bereits Anfang 2007 mit einem weiteren Schiffsfonds in Kooperation mit der Lloyd Fonds AG fortgesetzt. Es handelt sich um einen Flottenfonds über 180 Mio. US Dollar, in dem drei Containerschiffstypen unterschiedlicher Größensegmente zusammengefasst sind.

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Tel.: 069/ 910-42846    
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DB Shipfinancing

L. Peter Flug
Tel.: 040/ 3701-4640
Mobil: 0171/ 346 33 87


Digitale Fotos der SHL Vorstände können per mail bei anke.veil@db.com angefordert werden.


Zum Hintergrund:
DB Shipfinancing umfasst alle geschäftlichen Aktivitäten der Schiffshypothekenbank zu Lübeck AG (SHL) sowie der Abteilung Schiffskredite der Deutsche Bank AG in Hamburg. Die SHL wird als 100-prozentige Tochter der Deutsche Bank AG in Personalunion mit der Abteilung Schiffskredite der Hamburger Niederlassung geführt.

 

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