Frankfurt am Main, 03. Oktober 2007

Deutsche Bank erwartet für das dritte Quartal einen Gewinn nach Steuern von über 1,4 Mrd Euro


Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, spricht heute auf einer Investorenkonferenz in London. In seiner Rede wird er auf die aktuellen Marktgegebenheiten und auf die Ergebnisse der Deutschen Bank im dritten Quartal 2007 eingehen.

Wie die Bank bereits am 4. September in einer Information zum bisherigen Geschäftsverlauf des dritten Quartals mitteilte, beeinflussten die Marktbedingungen die Mark-to-Market-Bewertung von Positionen im Geschäft mit fremdfinanzierten Übernahmen und im Handelsbuch. Auf Kredite und Kreditzusagen im Leveraged Finance-Geschäft wird die Deutsche Bank zusätzlich zu Belastungen auf solche Kredite und Kreditzusagen, die bereits im zweiten Quartal verbucht worden sind, im dritten Quartal voraussichtlich Belastungen (nach Berücksichtigung darauf entfallender Provisionserträge) in Höhe von bis zu 700 Mio Euro ausweisen. Darüber hinaus erwartet die Deutsche Bank Belastungen in Höhe von circa 1,5 Mrd Euro im Geschäft mit strukturierten Kreditprodukten, bei verbrieften Wohnungsimmobilien sowie aus Relative-Value-Handelsstrategien mit festverzinslichen Produkten und mit Aktienprodukten. Sonstige Bereiche in Corporate Banking & Securities waren im Quartal sehr erfolgreich. Aufgrund der zuvor genannten Belastungen wird der Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities im dritten Quartal jedoch wahrscheinlich einen Verlust vor Steuern in der Größenordnung von per saldo 250 Mio Euro bis 350 Mio Euro ausweisen.

Mit der Ergebnisentwicklung ihrer „stabilen“ Geschäftsfelder Global Transaction Banking, Asset and Wealth Management und Private & Business Clients ist die Deutsche Bank weiterhin sehr zufrieden. Alle diese Unternehmensbereiche erzielten sehr gute Ergebnisse, die in Einklang mit den Erwartungen des Managements stehen.

Im Konzernbereich Corporate Investments wird die Deutsche Bank im dritten Quartal voraussichtlich ein Ergebnis vor Steuern von circa 600 Mio Euro erzielen. In dieser Zahl sind Gewinne aus dem Abschluss des Verkaufs des Gebäudes 60 Wall Street in New York sowie Gewinne aus anderen Vermögenswerten enthalten.

Insgesamt erwartet die Deutsche Bank für das dritte Quartal ein Konzernergebnis vor Steuern in der Größenordnung von 1,2 Mrd Euro. Des Weiteren erwartet die Deutsche Bank Steuererträge im Quartal, insbesondere aus der Unternehmensteuerreform in Deutschland, aus Vorteilen aus der Beilegung von Steuerverfahren sowie aus Steuerforderungen aus dem laufenden und aus vergangenen Jahren. Auf dieser Grundlage geht die Bank derzeit von einem Gewinn nach Steuern von über 1,4 Mrd Euro aus.

Die im Quartal von der Deutschen Bank angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsprinzipien sind konsistent zu den Vorperioden.

Ackermann sagte: „Trotz eines herausfordernden Quartals für unsere Investmentbankeinheiten zeigten unsere „stabilen“ Geschäftsfelder weiterhin eine gute Leistung. Nach der Phase der Marktkorrektur sehen wir wieder substantielle Möglichkeiten im Investmentbanking. Daher halten wir an unserem Kurs sowie an unseren öffentlich bekanntgegebenen Zielen für 2008 einschließlich eines Vorsteuergewinns in Höhe von 8,4 Mrd Euro unter der Annahme normal funktionierender Märkte fest. Ebenso halten wir nach wie vor an einer Kernkapitalquote, die innerhalb einer Bandbreite von 8 % und 9 % liegt, fest.“

Die zuvor genannten Zahlen sind vorläufig und können Änderungen unterliegen. Die Pressemitteilung sowie der Zwischenbericht zum dritten Quartal 2007 werden wie geplant am 31. Oktober 2007 veröffentlicht werden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG Presseabteilung

Dr. Ronald Weichert 069/ 910 - 38664

Dr. Kirsten Siersleben 069/ 910 - 38079

 

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer Managementagenda, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC-Bericht nach „Form 20-F“ vom 27. März 2007 auf den Seiten 9 bis 15 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.

 




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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