Frankfurt am Main / Warsaw, 22. Oktober 2007

Janek Simon erhält den polnischer Kunstpreis „Views“ der Deutsche Bank Stiftung und der Zacheta Nationalgalerie in Warschau


Seit 2003 loben die Deutsche Bank Stiftung und die Zacheta Nationalgalerie in Warschau den Preis für junge polnische Kunst „Views“ aus, der in diesem Jahr an Janek Simon geht. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von einer deutsch-polnischen Jury im zweijährigen Rhythmus vergeben und bietet jungen polnischen Künstlern eine Plattform. „Views“ trägt gleichzeitig dazu bei, der zeitgenössischen, polnischen Kunstszene internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen. Für dieses Engagement wurde die Deutsche Bank vom polnischen Ministerium für Kultur und nationales Erbe als „Patron of Culture 2006“ ausgezeichnet.

Der diesjährige Gewinner des Preises Janek Simon (*1977 in Krakau, lebt und arbeitet dort) überzeugte die Jury durch die Leichtigkeit, mit der er sich auch an tiefgründige Themen wagt. Simon, der seine Inspiration aus allem zieht, was ihn umgibt, arbeitet zu politischen, institutionskritischen Themen genauso wie zu sehr persönlichen Erfahrungen. Seine Neugier und Intuition verhelfen ihm zu neuen künstlerischen Herangehensweisen, die immer wieder überraschen.

Die Arbeiten aller für „Views“ nominierten Künstler  sind noch  bis 11. November in der Zacheta Nationalgalerie zu sehen. Mit zum Großteil eigens für die Schau konzipierten Werken sind in diesem Jahr Michał Stachyra, Rafał Jakubowicz, Olga Lewicka, Karol Radziszewski, das Sędzia Główny Duo (Aleksandra Kubiak, Karolina Wiktor), Janek Simon und das Rusz Art Gallery duo (Joanna Górska, Rafal Góralski) vertreten. Diese künstlerischen Statements spiegeln eindrücklich die vitale, junge Szene Polens wider. In einer Situation des Umbruchs zwischen sozialistischer Vergangenheit und globalem Kapitalismus arbeiten die Künstler mit absurdem Witz, üben Institutionskritik oder setzen sich mit brisanten zeitgeschichtlichen Themen wie dem Phänomen des Terrorismus auseinander.

Die internationale Jury, die sich aus Sebastian Cichocki (Direktor der Galerie „Krokia“ und Kunstkritiker), Britta Färber (Deutsche Bank Kunst), Elżbieta Jabłońska (Gewinnerin des „Views“-Preises 2003), Beatrice Josse (Direktorin der FRAC Lorraine), Hanna Wróblewska (Stellvertretende Direktorin der Zachęta National Gallerie) Wojciech Kozłowski und Jarosław Suchan (Direktor des Museums Sztuki in Lodzs) zusammensetzte, prämierte aus den vorgestellten Positionen am Montag Janek Simon als Gewinner.

In diesem Jahr ging der Kunstpreis „Views“ in die dritte Runde. Auf den Auswahlisten der bisherigen Verleihungen finden sich Namen wie Monika Sosnowska, die in diesem Jahr zu den Favoriten für den Preis des „Goldenen Löwen“ der Biennale in Venedig zählte, oder Pavel Althamer und Paulina Olowska, die mittlerweile auf großen internationalen Kunstereignissen vertreten sind. Mit dem Preis sollen junge Künstler gefördert werden, die in der Öffentlichkeit trotz des internationalen Erfolgs oft wenig Beachtung finden, da  es in Polen nach wie vor an Sammlern, Sponsoren und Stipendien fehlt. Deshalb engagiert sich die Deutsche Bank schon seit den frühen 1990ern für die polnische Kunst und kauft gezielt auch Arbeiten jüngerer Künstler für ihre Sammlung an. Zudem wurden Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank in Polen präsentiert, wie etwa „Man in the Middle“ 2004 in Krakau. Gemeinsam mit der Zacheta Nationalgalerie, dem landesweit renommiertesten Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst, vertiefte sie diesen Fördergedanken und rief 2003  „Views” ins Leben. Mit diesem Preis unterstützt die Bank die junge polnische Kunstszene. Diese Unterstützung der künstlerischen Talente des Landes entspricht dem Selbstverständnis der Bank, dem einzelnen zu ermöglichen, über sich selbst hinaus zu wachsen und dabei auch die Innovativkraft zeitgenössischer Kunst zu nutzen.

Im letzten Jahr erhielt die Deutsche Bank Polska S.A. in diesem Zusammenhang den Preis „Patron of Culture 2006“ für ihr kulturelles Engagement in Polen. Das besondere Konzept des „Views“-Preises war Anlass für die Verleihung des jährlich vom polnischen Minister für Kultur und nationales Erbe ausgelobten Preises. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 engagiert sich die Deutsche Bank Polska S. A. nicht nur für kulturelle Institutionen wie die Nationaloper und die Zacheta National Gallery, sondern auch für soziale Projekte. Benachteiligte Kinder sind ein besonderer Fokus des Engagements.

Neben dem polnischen Kunstpreis „Views“, der in diesem Jahr zum dritten Mal in Warschau verliehen wird, ist der „Kandinsky Prize“ die zweite hochkarätige Auszeichnung für Gegenwartskunst, den die Deutsche Bank Stiftung mit initiiert hat und maßgeblich unterstützt. Vergeben wird der erste russische Preis für Gegenwartskunst am 4. Dezember 2007 in Moskau in den Kategorien Künstler des Jahres, Preis für den besten jungen Künstler, Preis für Medienkunst und dem Publikumspreis. Die Werke der  prämierten Künstler werden 2008 auch in Deutschland und den USA zu sehen sein.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presse    
Dr. Klaus Winker     
Tel. 069/910-32249     
klaus.winker@db.com   

Deutsche Bank Stiftung
Sonja Ecker
Tel. 069/910-33414


Das gesellschaftliche und kulturelle Engagement der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank engagiert sich mit einer Vielzahl gemeinnütziger Aktivitäten, die über die betriebliche Sphäre hinausgehen: mit Spenden und Sponsorships, mit eigenen Projekten und nicht zuletzt durch das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter. Mit ihren Stiftungen und gemeinnützigen Gesellschaften ist sie ein weltweit aktiver, nachhaltig engagierter Unternehmensbürger.
Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich die Deutsche Bank für zeitgenössische Kunst. Unter dem Motto „Kunst am Arbeitsplatz“ erwirbt sie systematisch internationale Gegenwartskunst und präsentiert sie in Bankgebäuden und Ausstellungen rund um den Globus. Mit über 50.000 Werken gilt die Sammlung Deutsche Bank als weltweit größte und bedeutendste Corporate Collection. Als polnische Künstler sind unter anderen Wilhelm Sasnal, Wawa Tokarksi und Piotr Uklanski  in der Sammlung vertreten. In diesem Jahr werden u. a. der Deutsche Pavillon auf der Biennale und die Frieze Art Fair in London unterstützt. Mit dem Deutsche Guggenheim in Berlin unterhält die Deutsch Bank außerdem ein Jointventure mit der Solomon R. Guggenheim Foundation, die ein gemeinschaftlich verantwortetes Programm zeigt.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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