Frankfurt am Main, 31. Oktober 2007

Deutsche Bank: Gewinn nach Steuern im dritten Quartal 2007 um 31 Prozent auf 1,6 Mrd EUR gestiegen


  • Ergebnis vor Steuern von 1,4 Mrd EUR, 19 % niedriger
  • Erträge von 5,1 Mrd EUR, 20 % niedriger
  • Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) von 19 % im dritten Quartal, 33 % in den ersten neun Monaten Ergebnis je Aktie (verwässert) von 3,31 EUR im dritten Quartal, 36 % höher, und von 11,13 EUR in den ersten neun Monaten 2007, 38 %  höher
  • Ergebnis je Aktie (verwässert) von 3,31 EUR im dritten Quartal, 36 % höher, und von 11,13 EUR in den ersten neun Monaten 2007, 38 %  höher
  • In PCAM Nettomittelzuflüsse von 17 Mrd EUR im dritten Quartal und von 46 Mrd EUR in den ersten neun Monaten
  • BIZ-Kernkapitalquote (Tier-I) von 8,8 % nach 8,4 % am Ende des Vorquartals

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) erzielte im dritten Quartal 2007 ein Ergebnis vor Steuern von 1,4 Mrd EUR, was einem Rückgang um 19 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der Gewinn nach Steuern stieg im Berichtsquartal infolge positiver steuerlicher Auswirkungen auf Erträge aus spezifischen Positionen um 31 % auf 1,6 Mrd EUR. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) erreichte im Berichtsquartal 19 % gegenüber 28 % im dritten Quartal 2006. Gemäß der Zielgrößendefinition der Bank, bei der bestimmte signifikante Gewinne und Belastungen unberücksichtigt bleiben, betrug die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 12 %. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) verbesserte sich im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahresquartal von 2,43 EUR um 36 % auf 3,31 EUR.

Weiterhin berichtete die Deutsche Bank im Einklang mit zuvor kommunizierten Erwartungen Belastungen auf Kredite und Kreditzusagen im Leveraged Finance-Geschäft  in Höhe von 603 Mio EUR (nach Berücksichtigung darauf entfallender Provisionserträge) sowie Belastungen in Höhe von 1,56 Mrd EUR auf Handelspositionen in Relative-Value-Strategien mit festverzinslichen Produkten und Aktienprodukten, im CDO-Korrelationshandel und im Geschäft mit verbrieften Wohnungsbaukrediten. Unter Berücksichtigung dieser Aufwendungen berichtete Corporate Banking & Securities (CB&S) im dritten Quartal einen Verlust vor Steuern in Höhe von 179 Mio EUR.

Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands, erklärte: „Das dritte Quartal 2007 war geprägt von außerordentlichen Turbulenzen an den Finanzmärkten. Unser Investment Banking wurde durch diese sehr schwierigen Marktverhältnisse im Ergebnis stark beeinträchtigt. Allerdings schnitten unsere „stabilen“ Geschäftsfelder gut ab, und wir konnten zudem von einigen Investitionen der letzten Jahre profitieren. Deshalb kann ich Ihnen erfreulicherweise berichten, dass wir im dritten Quartal ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielen konnten.”

Er fügte hinzu: „Zweifellos werden auch künftig Herausforderungen nicht ausbleiben. Dennoch bietet diese Situation auch Chancen für die Deutsche Bank. Als ein Marktführer im Investment Banking und einer der großen globalen Vermögensverwalter dürften wir von der „Flucht in Qualität“ profitieren. Wir haben enge Beziehungen zu unseren Kunden, für die wir auch dann ein zuverlässiger Berater und Partner bleiben, wenn sich deren Prioritäten verschieben. Unsere Kapitalstärke und breite Finanzierungsbasis sind wertvolle Wettbewerbsvorteile. Unsere Strategie ist klar: Wir halten Kurs! Wir haben das vierte Quartal gut begonnen und sind weiterhin davon überzeugt, dass wir unsere gesetzten Ziele für 2008 unter der Annahme normal funktionierender Märkte erreichen werden.“

In den ersten neun Monaten 2007 stieg das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 14 % auf 7,3 Mrd EUR. Die Erträge verbesserten sich um 10 % auf 23,5 Mrd EUR, während der Gewinn nach Steuern um 30 % auf 5,5 Mrd EUR stieg. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) belief sich auf 33 % gegenüber 34 % im entsprechenden Vorjahreszeitraum, während das Ergebnis je Aktie (verwässert) um 38 % auf 11,13 EUR stieg. Gemäß Zielgrößendefinition belief sich die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) auf 29 % gegenüber 33 % in den ersten neun Monaten des Vorjahres, während das Ergebnis je Aktie (verwässert) um 21 % auf 9,06 EUR stieg.


Wesentliche Ergebnisgrößen

Die Erträge beliefen sich im Berichtsquartal auf 5,1 Mrd EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 20 % gegenüber dem dritten Quartal 2006.

Im Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB) sanken die Erträge um 2,1 Mrd EUR (52 %) auf 1,9 Mrd EUR. Darin waren Belastungen von insgesamt 2,2 Mrd EUR im Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S) enthalten. Hiervon entfielen 1,6 Mrd EUR auf Handelspositionen in Relative-Value-Strategien mit festverzinslichen Produkten und Aktienprodukten, im CDO-Korrelationshandel und im Geschäft mit verbrieften Wohnungsbaukrediten. Unter Berücksichtigung dieser Belastungen gingen die Erträge aus Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) gegenüber dem Vorjahresquartal um 71 % auf 576 Mio EUR zurück. Darin war ein Gewinn von 22 Mio EUR enthalten, der auf höhere Risikoaufschläge für selbst begebene strukturierte Schuldverschreibungen zurückzuführen war, die unter Anwendung der Fair Value Option bewertet werden. Die Erträge aus Sales & Trading (Equity) gingen um 38 % auf 428 Mio EUR zurück. Zudem wurden im Berichtsquartal Belastungen auf Kredite und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft in Höhe von 603 Mio EUR (nach Berücksichtigung darauf entfallender Provisionserträge) verbucht. Hier waren bereits im zweiten Quartal 2007 Belastungen angefallen. Unter Berücksichtigung dieser Belastungen verzeichnete das Emissionsgeschäft im dritten Quartal 2007 negative Erträge von 120 Mio EUR. Dahingegen wurden im Beratungsgeschäft mit 269 Mio EUR die höchsten jemals erzielten Erträge erreicht. Die Erträge aus dem Global Transaction Banking (GTB) stiegen infolge hoher Volumina in allen wichtigen Produktbereichen um 22 % auf 661 Mio EUR.

Im Konzernbereich Private Clients and Asset Management (PCAM) nahmen die Erträge um 19 % auf 2,6 Mrd EUR zu. Sie erhöhten sich im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM) um 24 % auf 1,1 Mrd EUR. Diese Entwicklung war zum Teil auf verbesserte erfolgsabhängige Provisionen im Retailgeschäft und im Alternative-Asset-Geschäft sowie auf höhere Invested Assets zurückzuführen. Im Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC) stiegen die Erträge um 15 % auf 1,4 Mrd EUR. Darin spiegeln sich sowohl ein Ertragswachstum im Kredit-, Einlagen- und Brokeragegeschäft als auch die Beiträge von Berliner Bank und norisbank wider.

Im Konzernbereich Corporate Investments (CI) beliefen sich die Erträge auf 654 Mio EUR gegenüber 81 Mio EUR im Vorjahresquartal. Das Berichtsquartal enthielt Gewinne aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen (vornehmlich Allianz SE und Linde AG), aus der Sale-und-Leaseback-Transaktion für unsere Immobilie 60 Wall Street und die Wertsteigerung der Option zur Erhöhung der Beteiligung an der Hua Xia Bank Co. Ltd. in China.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2007 beliefen sich die Erträge auf 23,5 Mrd EUR. Dies entspricht einem Anstieg von 10 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006. Die Erträge in CB&S blieben mit 12,7 Mrd EUR nahezu unverändert gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, während die Erträge in GTB um 17 % auf 1,9 Mrd EUR, in AWM um 8 % auf 3,3 Mrd EUR und in PBC um 13 % auf 4,3 Mrd EUR stiegen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft von 105 Mio EUR im Berichtsquartal stieg gegenüber dem dritten Quartal 2006 (76 Mio EUR), im Wesentlichen auf Grund der Akquisition von Berliner Bank und norisbank in PBC sowie einer um 8 Mio EUR höheren Risikovorsorge im Kreditgeschäft in CIB. In den ersten neun Monaten des Jahres 2007 belief sie sich auf 283 Mio EUR im Vergleich zu 168 Mio EUR im Vorjahr.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen im Berichtsquartal 3,5 Mrd EUR und waren um 22 % niedriger als im Vorjahresquartal. Der Personalaufwand sank auf 1,7 Mrd EUR. Im dritten Quartal 2006 lag er bei 2,7 Mrd EUR. Diese Entwicklung resultierte in erster Linie aus rückläufigen leistungsabhängigen Vergütungen infolge niedrigerer Geschäftsergebnisse im Berichtsquartal. Der Sachaufwand von 1,8 Mrd EUR war gegenüber dem Vorjahreswert unverändert. Im Berichtsquartal war er durch positive Effekte, die sich aus einer mit den Steuerbehörden abgestimmten verfeinerten Methode zur Erstattung von Vorsteuer für Vorjahre und aus Erstattungen von Versicherungen im Zusammenhang mit beigelegten Rechtsverfahren ergaben, begünstigt. In den ersten neun Monaten 2007 stiegen die zinsunabhängigen Aufwendungen um 8 % von 14,7 Mrd EUR in 2006 auf 15,9 Mrd EUR. Der Personalaufwand betrug 9,9 Mrd EUR gegenüber 9,4 Mrd EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres, während der Sachaufwand im gleichen Zeitraum von 5,3 Mrd EUR auf 6,0 Mrd EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres stieg.

Das Ergebnis vor Steuern von 1,4 Mrd EUR im Berichtsquartal blieb um 19 % unter dem Wert des Vorjahres. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug 19 %. Gemäß Zielgrößendefinition der Bank, bei der im Berichtsquartal signifikante Gewinne von 491 Mio EUR (nach Abzug damit verbundener Aufwendungen) unberücksichtigt bleiben, betrug die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 12 %. In den ersten neun Monaten 2007 betrug die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 33 % gegenüber 34 % im Vorjahreszeitraum. Gemäß Zielgrößendefinition betrug die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 29 % gegenüber 33 % im Vorjahreszeitraum.

Der Gewinn nach Steuern stieg um 31 % auf 1,6 Mrd EUR. Die Ertragsteuer war im Berichtsquartal positiv. Dies war auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Effekt aus der deutschen Unternehmensteuerreform, Nutzung von Verlusten, Vorteile aus der Beilegung von Steuerverfahren sowie Steuerforderungen aus der laufenden und aus Vorperioden. Der Gesamteffekt dieser Faktoren belief sich auf rund 600 Mio EUR. In den ersten neun Monaten 2007 stieg der Gewinn nach Steuern gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 30 % auf 5,5 Mrd EUR. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) stieg im Berichtsquartal im Vergleich zum Vorjahresquartal von 2,43 EUR um 36 % auf 3,31 EUR. Diese Zunahme ist teilweise durch die zum Jahresende 2006 vorgenommene Modifizierung bestimmter Derivatekontrakte auf Deutsche Bank-Aktien, die dem Handelsbestand zuzurechnen waren, begünstigt. Um diesen Effekt bereinigt wäre das Ergebnis je Aktie (verwässert) gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,78 EUR (31 %) gestiegen. In den ersten neun Monaten übertraf das Ergebnis je Aktie (verwässert) von 11,13 EUR den Wert des Vorjahres von 8,05 EUR um 38 %. Um den vorgenannten Effekt bereinigt wäre das Ergebnis je Aktie (verwässert) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 % (2,65 EUR) gestiegen.

Die BIZ-Kernkapitalquote (Tier-I) stieg von 8,4 % zum Ende des zweiten Quartals 2007 auf 8,8 % zum Ende des Berichtsquartals. Sie lag damit am oberen Ende der Zielbandbreite der Bank von 8 % bis 9 %. Darin spiegeln sich sowohl höhere Gewinnrücklagen als auch unsere strikte Disziplin beim Einsatz unseres Kapitals wider. Die risikogewichteten Aktiva stiegen auf 311 Mrd EUR zum Ende des Berichtsquartals und lagen damit um 4 Mrd EUR über dem zweiten Quartal 2007. Im dritten Quartal 2007 hat die Bank 1,4 Millionen Aktien (0,3 % der emittierten Aktien) zu einem durchschnittlichen Rückkaufpreis von 96,75 EUR je Aktie zurückerworben.

Die von der Deutschen Bank angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsprinzipien sind konsistent zu den Vorperioden.

 
Segmentüberblick

KONZERNBEREICH CORPORATE AND INVESTMENT BANK (CIB)

Der Konzernbereich CIB erzielte im dritten Quartal 2007 Erträge in Höhe von 1,9 Mrd EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 52 % (2,1 Mrd EUR) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Die zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich auf 1,9 Mrd EUR und lagen damit um 35 % (998 Mio EUR) unter dem Wert des dritten Quartals 2006. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 85 Mio EUR im Berichtsquartal um 93 % (1,1 Mrd EUR) unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres betrugen die Erträge in CIB 14,6 Mrd EUR und stiegen damit um 2 % (248 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die zinsunabhängigen Aufwendungen von 10,2 Mrd EUR überstiegen den Vorjahreswert um 7 % (647 Mio EUR). Das Ergebnis vor Steuern lag mit 4,5 Mrd EUR um 9 % (423 Mio EUR) unter dem Ergebnis des Neunmonatszeitraums 2006.

UNTERNEHMENSBEREICH CORPORATE BANKING & SECURITIES (CB&S)

Die Erträge aus Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen im Berichtsquartal mit 576 Mio EUR um 71 % (1,4 Mrd EUR) unter dem Wert des Vergleichsquartals 2006. Das Ergebnis wurde durch die Liquiditätskrise an den Kreditmärkten beeinflusst, die im August einsetzte. Die starke Marktturbulenz führte zu einem Zusammenbruch der Korrelationen zwischen Kreditprodukten und Sicherungsinstrumenten (zum Beispiel Derivate auf allgemeine Marktindizes). Diese Faktoren beeinflussten unsere Positionen im Handel mit Kreditprodukten, insbesondere im Relative Value Trading, im CDO-Korrelationshandel sowie im Geschäft mit verbrieften Wohnungsbaukrediten negativ, obwohl signifikante Gewinne aus gegenläufigen Absicherungsgeschäften erzielt wurden.

Das Geschäft mit Geldmarkt- und Zinsprodukten und auch der Devisenhandel konnten im dritten Quartal 2007 von einer gestiegenen Kundennachfrage nach sichereren und liquideren Finanzinstrumenten profitieren. Der Unternehmensbereich CB&S verzeichnete Rekordvolumina bei Devisen- und Zinsswaps und gehörte zu den beständigsten Market Makern für diese Produkte und hat seinen Kunden in dieser angespannten Phase Liquidität bereitgestellt. Das dritte Quartal 2007 enthielt auch einen Gewinn von 22 Mio EUR, der auf höhere Risikoaufschläge für selbst begebene strukturierte Schuldverschreibungen zurückzuführen war, die unter Anwendung der Fair Value Option bewertet werden.

Die Erträge aus Sales & Trading (Equity) lagen im Berichtsquartal mit 428 Mio EUR um 38 % (262 Mio EUR) unter dem Wert des Vergleichsquartals 2006. In unserem kundenbezogenen Aktiengeschäft stiegen die Erträge leicht. Dies war auf Zuwächse im Aktienkassageschäft in Asien (ohne Japan) und bei strukturierten Produkten zurückzuführen. Das Ergebnis im Equity-Derivatives-Geschäft war dahingegen durch Kosten, die im Zusammenhang mit Absicherungsgeschäften gegen signifikante Marktkorrekturen standen, negativ beeinflusst. Das Prime-Services-Geschäft erzielte sehr gute Ergebnisse. Dazu trugen alle wesentlichen Regionen bei. Dies basierte auf bedeutenden neuen Mandaten und dem Ausbau unserer Geschäftsvolumina bei Bestandskunden. Das designierte Aktieneigenhandelsgeschäft erzielte im Berichtsquartal einen Verlust, da Verwerfungen und Korrekturen an den Märkten das Relative Value Trading und andere Handelsstrategien beeinträchtigten

Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft lagen im Berichtsquartal mit 148 Mio EUR um 77 % (493 Mio EUR) unter denen des Vergleichswerts des Vorjahres. Im Emissionsgeschäft (Debt) entstand im Berichtsquartal ein Verlust. Dieser beinhaltete 603 Mio EUR (nach Berücksichtigung darauf entfallender Provisionserträge) aus Marktwertanpassungen auf Kredite und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft. Die offenen Kreditzusagen in diesem Bereich beliefen sich zum Ende des Berichtsquartals auf 27 Mrd EUR. Trotz volatiler Marktbedingungen stiegen die Erträge aus Investment-Grade-Schuldtiteln an. Die Deutsche Bank führte bedeutende Transaktionen durch, die ihr zusätzliche Marktanteile sowie für das dritte Quartal die Spitzenposition in den europäischen Ranglisten sicherten. Im Emissionsgeschäft (Equity) erhöhten sich die Erträge um 47 %, da die Primärmärkte nicht von den Turbulenzen an den Kreditmärkten beeinträchtigt waren. Die Deutsche Bank verzeichnete hier bedeutende Marktanteilsgewinne in Europa und behauptete ihre Spitzenposition in der Rangliste. Im Beratungsgeschäft erreichten wir mit einer Steigerung um 29 % auf 269 Mio EUR die höchsten jemals erzielten Erträge. Dieser Anstieg spiegelt die Fortsetzung des Marktwachstums der ersten Jahreshälfte 2007 wider. Der Auftragsbestand bei M&A-Aktivitäten blieb trotz des Rückgangs der angekündigten Volumina stabil (Quellen für alle Positionen, Marktvolumina und Informationen zu Provisionsaufkommen: Thomson Financial, Dealogic).

Die Erträge aus dem Kreditgeschäft lagen im dritten Quartal mit 214 Mio EUR um 9 % (22 Mio EUR) unter dem Niveau des dritten Quartals 2006. Dieser Rückgang reflektiert im Wesentlichen die Anwendung der Fair Value Option auf höhere Volumina neu begebener Kredite.

In Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen die Erträge in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 mit 6,8 Mrd EUR um 6 % (424 Mio EUR) unter dem Wert des Vergleichszeitraums 2006. Die Erträge aus Sales & Trading (Equity) lagen im Neunmonatszeitraum 2007 mit 3,5 Mrd EUR um 19 % (565 Mio EUR) über dem Wert des Vergleichszeitraums 2006. Im Emissions- und Beratungsgeschäft sanken die Erträge in den ersten neun Monaten 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10 % (206 Mio EUR) auf 1,8 Mrd EUR. In den ersten neun Monaten dieses Jahres betrugen die Erträge aus dem Kreditgeschäft 749 Mio EUR und waren damit um 5 % (39 Mio EUR) höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Unternehmensbereich CB&S zeigte im dritten Quartal 2007 eine Nettoauflösung von 17 Mio EUR gegenüber einer Nettoauflösung von 19 Mio EUR im Vorjahresquartal. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft entsprach in den ersten neun Monaten 2007 einer Nettoauflösung von 80 Mio EUR. Im Vorjahreszeitraum wurde hier eine Nettoauflösung von 88 Mio EUR ausgewiesen.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsquartal auf 1,5 Mrd EUR und waren damit um 41 % (1,0 Mrd EUR) niedriger als im Vorjahresquartal. Dieser Rückgang resultierte in erster Linie aus gesunkenen leistungsabhängigen Vergütungen im Zusammenhang mit dem Geschäftsergebnis. Die zinsunabhängigen Aufwendungen lagen in den ersten neun Monaten 2007 bei 9,0 Mrd EUR. Dies entspricht einer Erhöhung von 7 % (564 Mio EUR) gegenüber dem Neunmonatszeitraum 2006, die vorwiegend aus der gestiegenen Mitarbeiteranzahl und höheren Geschäftsvolumina resultierte. Diese wurde teilweise durch gesunkene leistungsabhängige Vergütungen kompensiert.

Das Ergebnis vor Steuern ging im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,2 Mrd EUR auf negative 179 Mio EUR zurück. In den ersten neun Monaten 2007 verringerte sich das Ergebnis vor Steuern um 14% oder 595 Mio EUR auf 3,8 Mrd EUR, verglichen mit dem Neunmonatszeitraum des Vorjahres.

UNTERNEHMENSBEREICH GLOBAL TRANSACTION BANKING (GTB)

Die Erträge in GTB lagen im Berichtsquartal mit 661 Mio EUR um 22 % (119 Mio EUR) über dem Wert des Vergleichsquartals 2006. Alle wichtigen Geschäftsbereiche, einschließlich Cash Management, Trust & Securities Services (TSS) und Trade Finance verzeichneten deutliche Ertragszuwächse. Der Anstieg der Zahlungsverkehrsvolumina, insbesondere im internationalen Zahlungsverkehr in Europa, spiegelte sich in den Erträgen aus dem Cash Management wider. Hier profitierte die Bank von dem Trend, dass Banken und Unternehmen ihre Aktivitäten bei ausgewählten Anbietern von solchen Transaction-Banking-Diensten bündeln. Das Ertragswachstum in TSS war vorwiegend auf gestiegene Aktiva im inländischen Wertpapierverwahrungsgeschäft infolge neuer Kundenbeziehungen zurückzuführen. In Trade Finance resultierten die Ertragszuwächse aus der verbesserten Geschäftsabwicklung von Dokumentenakkreditiven und Exportfinanzierungslösungen für die grenzüberschreitenden Handelsaktivitäten der Kunden. In den ersten neun Monaten dieses Jahres beliefen sich die Erträge in GTB auf 1,9 Mrd EUR und stiegen damit um 17 % (284 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Unternehmensbereich GTB zeigte im dritten Quartal 2007 eine Nettoauflösung von 2 Mio EUR gegenüber einer Nettoauflösung von 9 Mio EUR im Vorjahresquartal. Im Neunmonatszeitraum 2007 zeigte der Unternehmensbereich GTB eine Nettoauflösung von 1 Mio EUR. Die Nettoauflösung von 30 Mio EUR in den ersten neun Monaten 2006 stand im Zusammenhang mit einem günstigen Kreditumfeld.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen in GTB waren mit 399 Mio EUR im dritten Quartal 2007 um 5 % (19 Mio EUR) höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Anstieg war vorwiegend auf eine höhere Mitarbeiteranzahl, auf gestiegene transaktionsbezogene Aufwendungen zur Unterstützung höherer Geschäftsvolumina sowie auf gestiegene leistungsabhängige Vergütungen zurückzuführen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres betrugen die zinsunabhängigen Aufwendungen in GTB 1,2 Mrd EUR. Sie stiegen damit um 7 % (83 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

GTB erzielte im dritten Quartal 2007 ein Ergebnis vor Steuern in der Rekordhöhe von 263 Mio EUR. Dies entspricht einem Anstieg von 55 % (93 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichsquartal 2006. In den ersten neun Monaten dieses Jahres betrug das Ergebnis vor Steuern 724 Mio EUR und stieg damit um 31 % (172 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.


KONZERNBEREICH PRIVATE CLIENTS AND ASSET MANAGEMENT (PCAM)

Im Konzernbereich PCAM stiegen die Erträge im dritten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahresquartal um 19 % (411 Mio EUR) auf 2,6 Mrd EUR. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich auf 124 Mio EUR, was einem Anstieg um 19 % (20 Mio EUR) gegenüber dem dritten Quartal 2006 entspricht. Die zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen 1,9 Mrd EUR und lagen damit um 16 % (265 Mio EUR) über denen des dritten Quartals 2006. Das Ergebnis vor Steuern übertraf mit 569 Mio EUR das Vergleichsquartal des Vorjahres um 27 % (123 Mio EUR).

In den ersten neun Monaten dieses Jahres lagen die Erträge in PCAM mit 7,6 Mrd EUR um 11 % (738 Mio EUR) über dem Vergleichswert des Vorjahres. Im selben Zeitraum stieg die Risikovorsorge im Kreditgeschäft um 29 % (82 Mio EUR) auf 365 Mio EUR. Die zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich auf 5,6 Mrd EUR, was einem Anstieg von 9 % (480 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres entspricht. Im Neunmonatszeitraum 2007 verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern auf 1,6 Mrd EUR und war damit um 11 % (163 Mio EUR) höher als im Vorjahreszeitraum.

Bei den Invested Assets in PCAM ergaben sich im dritten Quartal 2007 Nettomittelzuflüsse von 17 Mrd EUR, von denen 13 Mrd EUR auf AWM und 4 Mrd EUR auf PBC entfielen. Insgesamt gingen die Invested Assets in PCAM im Berichtsquartal um 4 Mrd EUR leicht auf 959 Mrd EUR zurück. Dies war hauptsächlich auf negative Wechselkurseffekte von 17 Mrd EUR und den Effekt aus dem Verkauf eines Geschäftsfelds im Bereich Asset Management (AM) in Italien zurückzuführen. In den ersten neun Monaten 2007 verzeichnete PCAM Nettomittelzuflüsse von 46 Mrd EUR, von denen 32 Mrd EUR auf AWM und 14 Mrd EUR auf Private & Business Clients (PBC) entfielen.

UNTERNEHMENSBEREICH ASSET AND WEALTH MANAGEMENT (AWM)

Im dritten Quartal 2007 erreichten die Erträge im Unternehmensbereich AWM 1,1 Mrd EUR, was einem Anstieg von 24 % (221 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres entspricht. Im Portfolio/Fund Management (AM) stiegen die Erträge um 22 % (114 Mio EUR), insbesondere durch hohe erfolgsabhängige Provisionen im europäischen Privatkundengeschäft und in RREEF Alternative Investments. In Private Wealth Management (PWM) stiegen die Erträge aus dem Portfolio/Fund Management im Vergleich zum dritten Quartal 2006 um 30 % (23 Mio EUR). Diese Zunahme resultierte aus höheren Invested Assets sowohl durch die Akquisition von Tilney als auch durch organisches Wachstum. Trotz Unsicherheiten auf den Aktienmärkten beliefen sich die Erträge aus dem Brokeragegeschäft auf 243 Mio EUR. Dieser Anstieg um 32 % (59 Mio EUR) war in erster Linie auf höhere Invested Assets und gestiegene Transaktionsvolumina, einschließlich der Akquisition von Tilney, zurückzuführen. Des Weiteren trugen höhere Erträge aus Alternative-Investments-Produkten und Fremdwährungsgeschäften zu dieser Entwicklung bei. Im Kredit-/Einlagengeschäft führten höhere Einlagen- und Kreditvolumina sowie verbesserte Margen zu einem Ertragsanstieg von 13 % (6 Mio EUR). Die Erträge aus Sonstigen Produkten stiegen um 26 % (18 Mio EUR), vor allem im RREEF-Alternative-Investments-Geschäft. Dieser Anstieg resultierte aus der erstmaligen Konsolidierung eines Infrastrukturinvestments, das in einen RREEF-Fonds eingebracht werden soll. Dem standen niedrigere Erträge aus nach der Equity Methode bilanzierten Beteiligungen gegenüber.

Im den ersten neun Monaten 2007 stiegen die Erträge von AWM gegenüber dem Vorjahreswert um 8 % (244 Mio EUR) auf 3,3 Mrd EUR. Die Erträge im Portfolio/Fund Management (AM) blieben gegenüber dem Neunmonatszeitraum des Vorjahres weitgehend unverändert. Im Portfolio/Fund Management von PWM verbesserten sich die Erträge um 26 % (62 Mio EUR). Im Brokeragegeschäft stiegen die Erträge in den ersten neun Monaten um 18 % (109 Mio EUR) auf 719 Mio EUR. Im Kredit-/Einlagengeschäft verbesserten sich die Erträge um 16 % (22 Mio EUR). Die Erträge aus Sonstigen Produkten erhöhten sich im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2006 um 24 % (62 Mio EUR).

Die zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich im dritten Quartal 2007 auf 859 Mio EUR, was einem Anstieg von 19 % (134 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres entspricht. Diese Zunahme ist überwiegend auf die vorgenannte Konsolidierung eines Infrastrukturinvestments im RREEF-Alternative-Investments-Geschäft zurückzuführen. In den ersten neun Monaten 2007 nahmen die zinsunabhängige Aufwendungen gegenüber dem Vorjahreswert um 6 % (141 Mio EUR) auf 2,5 Mrd EUR zu.

AWM erzielte mit 265 Mio EUR ein Ergebnis vor Steuern, das um 45 % (83 Mio EUR)  über dem Vorjahresquartal lag. AWM erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres ein Ergebnis vor Steuern von 744 Mio EUR, das damit um 13 % (87 Mio EUR) über dem Vorjahreswert lag.

UNTERNEHMENSBEREICH PRIVATE & BUSINESS CLIENTS (PBC)

Im dritten Quartal 2007 sind die Geschäftsvolumina in PBC sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft weiter gestiegen. Die Invested Assets beliefen sich am Ende des Berichtsquartals auf 200 Mrd EUR. PBC hat im dritten Quartal 2007 Nettomittelzuflüsse von 4 Mrd EUR erzielt. In den ersten neun Monaten 2007 stiegen die Invested Assets um 24 Mrd EUR. Davon entfielen 14 Mrd EUR auf Nettomittelzuflüsse.

Die Anzahl der Kunden in PBC erhöhte sich im dritten Quartal 2007 um circa 256.000 auf 13,4 Mio. Dies ist vor allem auf eine Steigerung in Deutschland, aber auch in Indien, Italien und Polen zurückzuführen.

Die Erträge in PBC beliefen sich auf 1,4 Mrd EUR und lagen damit um 15 % (189 Mio EUR) über dem Vergleichswert des dritten Quartals 2006. Im Kredit-/Einlagengeschäft stiegen sie um 15 % (100 Mio EUR) gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum war vor allem Folge höherer Volumina durch die Akquisition von Berliner Bank und norisbank. Die Erträge aus dem Portfolio/Fund Management wuchsen um 13 % (8 Mio EUR). Im Brokeragegeschäft beliefen sich die Erträge auf 289 Mio EUR. Sie übertrafen damit trotz der Unsicherheiten auf den Aktienmärkten den Wert des Vorjahresquartals um 16 % (40 Mio EUR). In den Produkten Zahlungsverkehr, Kontoführung und sonstige Finanzdienstleistungen wurden Erträge von 238 Mio EUR erzielt. Der Anstieg um 10 % (21 Mio EUR) gegenüber dem Vorjahresquartal resultierte im Wesentlichen aus den bereits erwähnten Akquisitionen.

Die Erträge erreichten in den ersten neun Monaten des Jahres 4,3 Mrd EUR. Dies entspricht einem Anstieg um 13 % (494 Mio EUR). Im Kredit-/Einlagengeschäft nahmen die Erträge im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres um 15 % (287 Mio EUR) zu. Die Erträge aus dem Portfolio/Fund Management stiegen in den ersten neun Monaten auf 222 Mio EUR. Im Brokeragegeschäft nahmen die Erträge in den ersten neun Monaten von 2007 um 13% (105 Mio EUR) auf 943 Mio EUR zu. Die Erträge in den Produkten Zahlungsverkehr, Kontoführung und sonstige Finanzdienstleistungen erreichten in den ersten neun Monaten 690 Mio EUR, was einem Anstieg von 7 % (48 Mio EUR) entspricht. Die Erträge aus Sonstigen Produkten erhöhten sich im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2006 um 46 Mio EUR.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im dritten Quartal auf 124 Mio EUR. Dieser Anstieg um 18 % (19 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres war Folge der vorgenannten Akquisitionen. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich in den ersten neun Monaten auf 364 Mio EUR. Dies entspricht einem Anstieg von 28 % (80 Mio EUR) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen waren im dritten Quartal 2007 mit 1,0 Mrd EUR um 15 % (130 Mio EUR) höher als im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung war vor allem auf die Akquisitionen einschließlich damit verbundener Integrationskosten sowie auf fortgesetzte Investitionen in Wachstumsregionen, insbesondere in Indien und Polen, zurückzuführen. Die zinsunabhängigen Aufwendungen lagen mit 3,1 Mrd EUR um 12 % (338 Mio EUR) über dem Wert der ersten neun Monate 2006.

Das Ergebnis vor Steuern von PBC belief sich im dritten Quartal 2007 auf 304 Mio EUR. Es war damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 15 % (40 Mio EUR) verbessert. In den ersten neun Monaten dieses Jahres belief dich das Ergebnis vor Steuern auf 894 Mio EUR und lag damit um 9 % (76 Mio EUR) über dem Vergleichswert des Vorjahres.

KONZERNBEREICH CORPORATE INVESTMENTS (CI)

Das Ergebnis vor Steuern belief sich im dritten Quartal 2007 auf 629 Mio EUR, nach 45 Mio EUR im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das Berichtsquartal enthielt Gewinne von 305 Mio EUR aus dem Teilverkauf von Beteiligungen an der Allianz SE und der Linde AG, einen Gewinn in Höhe von 187 Mio EUR aus einer Sale-und-Leaseback-Transaktion für das Gebäude 60 Wall Street in New York sowie Marktwertgewinne aus der Option zur Erhöhung der Beteiligung an der Hua Xia Bank Co. Ltd. in China.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich in den ersten neun Monaten auf 1,2 Mrd EUR nach 281 Mio EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

CONSOLIDATION & ADJUSTMENTS

Consolidation & Adjustments verzeichnete im dritten Quartal 2007 ein Ergebnis vor Steuern von 168 Mio EUR. Dies enthielt negative Überleitungsposten von 28 Mio EUR aus Bewertungsunterschieden zwischen den für die Managementberichterstattung angewandten Bilanzierungsmethoden und den Rechnungslegungsstandards nach IFRS. Daneben trugen Corporate Items (Sachverhalte, die nicht den Unternehmensbereichen zuzuordnen sind) mit einem Nettogewinn von 197 Mio EUR zu diesem Ergebnis bei. Die Corporate  Items enthielten einen positiven Effekt aus einer mit der Steuerverwaltung abgestimmten verfeinerten Methode zur Erstattung von Vorsteuer für Vorjahre sowie Erstattungen von Versicherungen im Zusammenhang mit verschiedenen Rechtsverfahren. Im dritten Quartal des letzten Jahres belief sich das Ergebnis vor Steuern auf 93 Mio EUR. Davon entfielen 15 Mio EUR auf Überleitungsposten auf Grund von Bewertungsunterschieden zwischen den für die Managementberichterstattung angewandten Bilanzierungsmethoden und den Rechnungslegungsstandards nach IFRS und 78 Mio EUR auf Corporate Items. Letztere enthielten Zahlungen von Versicherungsgesellschaften zur Erstattung von Verlusten auf Grund von Betriebsunterbrechungen und sonstigen Kosten, die dem Konzern infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 entstanden waren.

In den ersten neun Monaten 2007 verzeichnete Consolidation & Adjustments ein Ergebnis vor Steuern von 31 Mio EUR. In den ersten neun Monaten 2006 wurde ein Verlust vor Steuern in Höhe von 232 Mio EUR verzeichnet.


Gemäß den in Deutschland und der Europäischen Union geltenden Vorschriften muss die Deutsche Bank ab dem Geschäftsjahr 2007 ihren Konzernabschluss auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellen. Dementsprechend wurden die Finanzdaten der Deutschen Bank für das zweite Quartal 2007 und entsprechende Vergleichszahlen für das zweite Quartal 2006 auf dieser Grundlage erstellt.



Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG Presseabteilung

Dr. Ronald Weichert 069/910-38664
Dr. Kirsten Siersleben 069/910-38079


Der vollständige Zwischenbericht zum 30. September 2007 kann im Internet abgerufen werden: www.deutsche-bank.de/3Q2007. Ebenso ein Zahlenanhang (nur englisch): www.deutsche-bank.de/ir/financial-supplements.
 

Heute um 9.00 Uhr (MEZ) findet eine Telefonkonferenz zum Quartalsergebnis statt. Die Konferenz wird im Internet übertragen: www.deutsche-bank.de/ir/video-audio.

 


Sofern nicht anders gekennzeichnet, sind die Informationen in dieser Presse-Information gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt worden. Im Zusammenhang mit der Erstellung des vollständigen Konzernabschlusses 2007 kann es zu Anpassungen kommen. Die Segmentberichterstattung beruht auf den Bestimmungen nach IFRS 8, „Operating Segments“, mit einer Überleitung auf IAS 14, „Segment Reporting”. Während IFRS 8 vom International Accounting Standards Board (IASB) bereits verabschiedet ist, steht die Übernahme durch die Europäische Union noch aus.

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ergebnisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer Managementagenda, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC-Bericht nach „Form 20-F“ vom 27. März 2007 auf den Seiten 9 bis 15 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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