Frankfurt am Main, 23. Juli 2008

Nur ein Drittel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland nimmt öffentliche Fördermittel in Anspruch


Hauptbarrieren für Nutzung von Förderprogrammen: bürokratischer Vergabeprozess und mangelnde Bekanntheit / Zwei Drittel der Mittelständler sind an aktiver Ansprache durch Hausbank auf Fördermöglichkeiten interessiert / 402 Finanzentscheider befragt

Eine aktuelle Umfrage der Deutschen Bank hat ergeben, dass nur rund ein Drittel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland öffentliche Fördermittel nutzt. Dabei besteht bei 61 Prozent der Unternehmen grundsätzlich Interesse daran, staatliche Förderprogramme in Anspruch zu nehmen. Dass öffentliche Mittel bei Mittelständlern dennoch auf relativ wenig Anklang stoßen, hat mehrere Ursachen: Vor allem sind die Programme schlicht nicht bekannt (36 Prozent). Zudem schrecken ein bürokratischer Vergabeprozess (29 Prozent) sowie die Unübersichtlichkeit der vielen hundert Programme ab (24 Prozent).

Interessant ist, dass 83 Prozent der Mittelständler, die sich für ein öffentliches Förderprogramm entschieden haben, sehr positive Erfahrungen gemacht haben. Hauptgründe dafür sind die günstigen Konditionen (77 Prozent) sowie die reibungslose Integration der Programme in die Finanzierungsstrategie der Unternehmen (46 Prozent). „Dies zeigt, dass es sich für mittelständische Unternehmen lohnt, öffentliche Fördermittel als Finanzierungsform hinzuzuziehen. Der Nutzen für Unternehmen geht dabei weit über eine günstige Finanzierung hinaus“, sagt Ulrich Schürenkrämer, Mitglied des Management Committee Deutschland und Geschäftsleitung Firmenkunden Deutschland, Deutsche Bank AG. „So finden beispielsweise Unternehmensgründer über Gründerfonds Kontakte zu anderen Firmen und bauen sich ein wichtiges Netzwerk auf. Auch Aufwendungen für Forschung und Entwicklung neuer Produkte oder Verfahren können eine öffentliche Förderung erhalten, ebenso wie Maßnahmen zur Energieeinsparung“, fährt Schürenkrämer fort.

Grundsätzlich sind laut der Umfrage zwei Drittel der Unternehmen daran interessiert, von ihrer Hausbank auf staatliche Fördermöglichkeiten hingewiesen zu werden. Rund ein Drittel wird schon aktiv von der Hausbank auf dieses Thema im Zusammenhang mit den individuellen Finanzierungsbedürfnissen angesprochen. Gut die Hälfte der Unternehmen hat Bedarf an maßgeschneiderten Finanzlösungen, die sämtliche Fördermittelquellen einbeziehen und die optimale Konditionsstrukturen aufweisen. „Ganz gleich ob maßgeschneiderte oder einfach strukturierte Finanzierungsbausteine gewünscht werden, die Hausbank ist eine wichtige Anlaufstelle für mittelständische Unternehmen, wenn es um öffentliche Fördermittel geht. Sie prüft das Projekt, ermittelt den Finanzbedarf, identifiziert förderungswürdige Finanzierungsansätze, sucht aus den zahlreichen Fördermöglichkeiten die passenden heraus und stellt daraus eine Finanzierung zusammen. Denn Fördermittel stehen heutzutage nicht mehr neben der klassischen Finanzierung, sondern sie werden immer enger damit verwoben“, fasst Schürenkrämer zusammen.

Befragt wurden in der Umfrage der Deutschen Bank insgesamt 402 Finanzentscheider in Unternehmen. Dabei stammen 200 Befragte aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von einer bis unter 25 Mio. Euro. 202 Befragte sind in Unternehmen tätig, die mehr als 25 Mio. Umsatz im Jahr erzielen.

 
Weitere Informationen finden Sie unter www.firmenkunden.deutsche-bank.de und www.mittelstand.db.com

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Letzte Änderung: 2.9.2013
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