Frankfurt am Main, 01. Oktober 2008

Deutsche Bank öffnet ihre Unternehmenssammlung und übergibt dem Frankfurter Städel Museum 600 bedeutende Kunstwerke


Dr. Josef Ackermann: „Zeichen für unser gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein, unsere Verbundenheit mit der Stadt Frankfurt und dem Städel Museum“ – Max Hollein: „Eine der größten Sammlungserweiterungen in unserer Geschichte und Höhepunkt einer langen partnerschaftlichen Beziehung“

Die Deutsche Bank übergibt dem Frankfurter Städel Museum dauerhaft 600 bedeutende Werke aus ihrer Unternehmenssammlung. Die Kunstwerke, die gemeinsam von der Deutschen Bank und dem Städel ausgewählt wurden, finden als unbefristete Leihgaben der Bank ihren Platz vorrangig in dem geplanten Erweiterungsbau des Städel Museums zur Präsentation von Kunst nach 1945. Für das Städel bedeuten die Werke der Deutschen Bank einen gewichtigen Zuwachs seiner Sammlung, der vorhandene Positionen der Sammlung verstärkt, bestehende Sammlungslücken schließt und insgesamt neue Akzente setzt.   

Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte: „Das Zeichen, das wir mit dieser Dauerleihgabe an das Städel setzen, steht für unser gesellschaftliches Engagement unter dem Motto ‚Soziales Kapital schaffen‘. Wir wollen die Kunstsammlung der Deutschen Bank einem größeren Publikum zugänglich machen und damit Kreativität fördern, die Voraussetzung für Innovation, Wachstum und Wohlstand ist. Zugleich unterstreichen wir damit unsere besondere Verbundenheit mit der Stadt Frankfurt und dem Städel Museum.“

Max Hollein, Direktor des Städel Museums, sagte: „Die dauerhafte Übergabe der Werke aus der Sammlung Deutsche Bank an das Städel ist sicherlich eine der größten Sammlungserweiterungen in der Geschichte unseres Hauses. Sie ist der Höhepunkt einer langen partnerschaftlichen Beziehung zwischen den beiden Institutionen. Mit dem Konvolut aus der Sammlung Deutsche Bank kann das Städel seinen Bestand im Bereich der Kunst nach 1945 auf höchstem Niveau weiter ausbauen und seinem Auftrag gerecht werden, wichtige Entwicklungslinien der Kunstgeschichte für seine Besucher heute und in Zukunft deutlich zu machen.“

Die 600 Werke umfassende Auswahl aus der Sammlung Deutsche Bank besteht aus insgesamt 60 Gemälden und Skulpturen, 161 Originalen auf Papier und 379 Druckgraphiken von 45 Künstlerinnen und Künstlern. Sie beinhaltet herausragende Gemälde und Skulpturen von Horst Antes, Hans Arp, Georg Baselitz, Joseph Beuys, Günther Förg, Anselm Kiefer, Konrad Klapheck, Martin Kippenberger, Markus Lüpertz, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Dieter Roth und Günther Uecker sowie bedeutende Werke auf Papier und ein breites Spektrum an Druckgraphiken. Den Schwerpunkt bildet die deutsche Kunst von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart.

Die Werke aus der Sammlung Deutsche Bank, die Ende der 1970er-Jahre gegründet wurde und als eine der international bedeutendsten Unternehmenssammlungen gilt, werden im Städel ihren Platz vorrangig im neuen Erweiterungsbau des Museums finden. Der von den Frankfurter Architekten Schneider+Schumacher geplante Bau soll Ende 2010/Anfang 2011 fertiggestellt werden.

„Mit dem spektakulären Entwurf des Städel-Erweiterungsbaus“, so Prof. Dr. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums, „wird ein prägnantes Zeichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung des zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründeten Museums gesetzt. Die Zusammenarbeit mit Bürgern und Institutionen, die das Städel aus Überzeugung und hohem gesellschaftlichem Engagement unterstützen, hat eine lange Tradition. Umso mehr erfüllt es mich mit Freude, dass wir mit der Deutschen Bank einen Partner haben, der diese Tradition mit einer so großen und weitreichenden Geste fortsetzt.“

Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, erklärte: „Der dauerhafte Erhalt der Werke der Sammlung Deutsche Bank durch deren Übergabe an das Städel Museum ist ein deutliches Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Frankfurt. Wir sind stolz darauf, dass Museen und Wirtschaftsunternehmen unserer Stadt zukunftsweisende Synergien bilden, die für die gesamte Bevölkerung einen großen kulturellen Gewinn bedeuten.“

Einen ersten Einblick bietet die Präsentation „Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum: Erste Wahl“, die für die Öffentlichkeit vom 2. Oktober bis 9. November 2008 im Städel zugänglich sein wird.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank    
Presseabteilung    
Dr. Klaus Winker    
Tel.: +49(0)69 910 32249   
Fax: +49(0)69 910 32777   
E-Mail: klaus.winker@db.com  

Kunst
Britta Faerber
Tel.: +49(0)69 910 35960
E-Mail: britta.faerber@db.com
www.deutsche-bank.de/csr
www.db-artmag.de

Städel Museum
Pressestelle
Dorothea Apovnik (Leitung), Kathrin Wiener
Tel.: +49(0)69-605098-234
Fax: +49(0)69-605098-188
E-Mail: presse@staedelmuseum.de
Pressedownloads: www.staedelmuseum.de





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Letzte Änderung: 2.9.2013
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