Hamburg, 03. März 2009

Deutsche Shipping erwirtschaftet sehr gutes Ergebnis 2008


  • Ergebnis um 44,5 Prozent auf 59,5 Mio. Euro gestiegen
  • Ergebnis vor Risikovorsorge um 49 Prozent auf 61,8 Mio. Euro gestiegen
  • Neugeschäft / Valutierungen auf 2,6 Mrd. Euro ausgebaut

Der Bereich Schiffsfinanzierung der Deutschen Bank, die seit Mai 2008 „Deutsche Shipping“ heißt, bleibt auf Erfolgskurs. Ralf Bedranowsky, Global Head of Deutsche Shipping, und Annemarie Ehrhardt, Head of CRM Shipping, berichteten in Hamburg über die Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2008.

„Die Deutsche Shipping hat im Jahr 2008 das sehr gute Vorjahr noch übertroffen“, sagte Ralf Bedranowsky. Das Ergebnis stieg um 18,3 Mio. Euro oder 44,5 Prozent auf 59,5 Mio. Euro an. Vor Risikovorsorge belief sich das Ergebnis auf 61,8 Mio. Euro, das sind 20,3 Mio. Euro oder 49 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zins- und Provisionsüberschuss stieg um 26,2 Prozent auf 85,9 Mio. Euro. Zu den Ergebnissen hat insbesondere die erfolgreiche Wachstumsstrategie der Deutschen Shipping mit einer globalen Diversifizierung beigetragen.

Besonders positiv bewertete Bedranowsky, dass der strategische Nutzen des  Kreditgeschäfts für die ganzheitliche Betreuung der Kunden der Deutschen Shipping im Ergebnis  reflektiert wird. Das Valutierungsvolumen stieg in 2008 auf 2,636 Mrd. Euro nach 2,146 Mrd. Vorjahr. Traditionell ist das Deutsche Shipping Kreditportfolio gut diversifiziert, erläuterte Annemarie Ehrhardt, und liegt zu rund 60 Prozent im Investmentgradebereich. Dank der guten Kundenbonität habe es auch in 2008 keine Einzelwertberichtigungen gegeben.

„Das Jahr 2008 war in jeder Hinsicht außergewöhnlich“, berichtete Torsten Wagner, Senior Executive Consultant der Deutschen Shipping. Die extreme Volatilität an den Märkten sei an der Entwicklung des Baltic Dry Index abzulesen: Der Preisindex für Hauptfrachtgüter sah einen absoluten Höchstkurs von über 11.700 Punkten im Mai 2008 und das niedrigste Niveau seit 22 Jahren mit 663 Punkten im Dezember. Für das Jahr 2009 hofft er jedoch nach ersten guten Anzeichen auf eine Steigerung der Frachtraten aller Schiffstypen. Der Rohöltankermarkt bewegte sich auch im vergangenen Jahr abhängig von Öl-Angebot und –Nachfrage. Dennoch waren die Frachtraten profitabel für Reeder. Für 2009 wird allerdings ein Wachstum der Flotte von ca. 10 Prozent erwartet bei gleichzeitig schwächerer Nachfrage. Die Charterraten auf dem Containermarkt sind laut Wagner ähnlich abrupt eingebrochen wie die Massenschifffahrt, nachdem weltweit Konsum und Verbrauchervertrauen zurückgegangen sind. Etwa neun Prozent der Containerschifffahrtskapazität sind nicht ausgelastet.  Für das Jahr 2009 erwartet er eine weitere Verschlechterung auf etwa 20 Prozent.

Ralf Bedranowsky versicherte, dass die Deutsche Shipping auch in schwierigen Zeiten ihren Kunden für Finanzierungen unverändert zur Verfügung stehe. Dabei werde weiter eine qualitätsorientierte Kreditpolitik verfolgt. Die Deutsche Shipping will ihre Aktivitäten in Deutschland und den Nordischen Ländern intensivieren sowie insbesondere in Südeuropa und in Asien neue Kunden gewinnen. „Wir wollen unsere Kunden dauerhaft als zuverlässiger globaler Partner begleiten - in guten wie in schlechten Zeiten“, so Bedranowsky.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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