Frankfurt am Main, 24. März 2009

Deutsche Bank veröffentlicht Geschäftsbericht 2008


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE/ NYSE: DB) hat heute ihren Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht. Dieser besteht aus einem Jahresbericht und einem Finanzbericht. Der Jahresbericht informiert über das Unternehmensprofil und die Unternehmensbereiche, die Entwicklung der Aktie und die Mitarbeiter sowie das gesellschaftliche Engagement der Bank. Der Finanzbericht enthält den testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Jahr 2008, der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt wurde.

Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands: „Auch im Jahr 2009 wird unsere Branche mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sein. Ein weltweiter Konjunkturabschwung beeinträchtigt unser Geschäft in allen Kundensegmenten und sorgt für anhaltenden Druck an den Finanzmärkten. Gleichwohl sind wir zuversichtlich, dass die Deutsche Bank richtig positioniert ist, um diese Herausforderungen zu meistern. Wir sehen derzeit keinen Bedarf für die Aufnahme neuen Kapitals, aus welcher Quelle auch immer.

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Deutsche Bank als eine weltweit führende Investmentbank mit einem starken Privatkundengeschäft gut aufgestellt ist, um gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen. Ich kann von einem erfreulichen Start in das Jahr 2009 berichten.“

In ihrem Finanzbericht veröffentlicht die Bank auf den Seiten 62-67 einen ausführlichen Ausblick. Zur weltwirtschaftlichen Entwicklung heißt es darin: „Die Weltwirtschaft erlebt derzeit den stärksten Einbruch der Nachkriegsgeschichte und dürfte im laufenden Jahr den ersten Rückgang der Wirtschaftsleistung seit Ende des zweiten Weltkriegs erfahren. Die deutsche Wirtschaft wird wegen ihrer hohen Exportabhängigkeit vom Einbruch der weltweiten Nachfrage besonders hart getroffen. Für 2009 ist mit einem Rückgang des realen BIP von 3,5% zu rechnen. Für 2010 sind eine leichte wirtschaftliche Erholung und ein BIP-Wachstum von etwa 1% möglich.“

Zur Entwicklung im Bankensektor und der Deutschen Bank heißt es weiter: „Auch 2009 dürfte das geschäftliche Umfeld im Bankensektor sehr schwierig bleiben. Nachlassende Kundennachfrage in einigen Produktbereichen, verursacht durch die Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivität, gestiegene Anforderungen bei der Kreditvergabe, und allgemeine Zurückhaltung von privaten und institutionellen Investoren dürften die Ertragslage weiter beeinträchtigen. Für 2010 ist mit einer gewissen Erholung im Bankensektor zu rechnen. Sofern die Entwicklung der Weltwirtschaft, unserer Wettbewerber und an den Finanzmärkten ebenso wie Veränderungen im rechtlichen und regulatorischen Umfeld im hier dargelegten Rahmen bleiben, sollte die Deutsche Bank 2009 in die Gewinnzone zurückkehren.“

Auf den Seiten 19-28 bietet die Deutsche Bank Transparenz hinsichtlich ihrer Risikopositionen in den von der Krise an den Kreditmärkten betroffenen Bereichen einschließlich CDO Subprime, sonstiger US-amerikanischer Hypothekenmarkt, Monoline-Versicherer, Commercial Real Estate und Leveraged Finance.

Der Finanzbericht enthält schließlich den Vergütungsbericht (S. 51-57). Danach betrug 2008 die Gesamtvergütung für den Vorstand 4,48 Mio Euro (2007: 33,18 Mio Euro). Die Vergütung des Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann belief sich für das Geschäftsjahr 2008 auf 1,39 Mio Euro nach 13,98 Mio Euro im Vorjahr.

Die Zahl der Aktionäre der Deutschen Bank ist 2008 deutlich gestiegen. Laut Jahresbericht (S. 18) betrug diese zum Jahresschluss 581.938 nach 360.785 im Jahr 2007. 55% der Aktien wurden per Ende Dezember 2008 von Aktionären aus Deutschland gehalten. 2007 waren es 45%.

Der Jahres- und der Finanzbericht 2008 sowie weitere Publikationen wie das Verzeichnis des Anteilsbesitzes und das Verzeichnis der Mandate, können auf den Internetseiten der Deutschen Bank unter www.deutsche-bank.de/08 abgerufen werden. Dort stehen außerdem zur Verfügung: die endgültige Fassung eines umfassenden Zahlenanhangs (Financial Data Supplement 4Q 2008) sowie der heute im Laufe des Tages bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichte Bericht nach Form 20-F (nur in englischer Sprache). Gedruckte Exemplare des testierten Geschäftsberichts können bei der Deutschen Bank bestellt werden und stehen von Mitte April an kostenlos zur Verfügung.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank Presseabteilung

Dr. Ronald Weichert 069/ 910 38664
Christian Streckert  069/910 38079
db.presse@db.com


Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist eine weltweit führende Investmentbank mit einem starken und erfolgreichen Privatkundengeschäft sowie sich gegenseitig verstärkenden Geschäftsfeldern. Führend in Deutschland und Europa, wächst die Bank verstärkt in Nordamerika, Asien und anderen Wachstumsmärkten. Mit 80.456 Mitarbeitern in 72 Ländern bietet die Deutsche Bank weltweit einen umfassenden Service. Ziel der Bank ist es, der global führende Anbieter von Finanzlösungen für anspruchsvolle Kunden zu sein und damit nachhaltig Mehrwert für Aktionäre und Mitarbeiter zu schaffen.

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Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir über¬nehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer Managementagenda, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC-Bericht nach „Form 20-F“ vom 24. März 2009 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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