Frankfurt am Main, 29. Juni 2009

Deutsche Bank berät bei 1,6 Mrd Euro Finanzierung der polnischen A2 Autobahn


Der polnische Minister für Infrastruktur,  die Autostrada Wielkopolska II S.A. (AWSA II), die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Deutschen Bank (als Vertreter der beteiligten Geschäftsbanken) haben heute offiziell in Warschau die Verträge für eine 1,6 Mrd Euro-Finanzierung für Planung, Bau, Betrieb und Wartung des 105 km langen Abschnitts der Autobahn A2 von Nowy Tomysl nach Swiecko, nahe der deutsch-polnischen Grenze, unterzeichnet. Die Deutsche Bank war als Finanzberater für AWSA II tätig.

Dieser wichtige Meilenstein schafft die Voraussetzung für die Aufnahme der Bauarbeiten an diesem Autobahnabschnitt, der die A2 und Warschau über Berlin mit dem westeuropäischen Autobahnnetz verbinden wird und rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2012 abgeschlossen werden soll. Die Projektsponsoren und Beteiligungsunternehmen von AWSA II sind die Strabag AG, Meridiam Infrastructure SA, Kulczyk Holding SA und KWM Investment GmbH. Die Deutsche Bank hatte schon bei einem zusätzlichen 150 km langen Autobahnabschnitt in der Rolle als Finanzberater die damaligen Projektsponsoren erfolgreich beraten.

Thomas Rüschen, Global Head of Asset Finance & Leasing der Deutschen Bank, erklärte: „Angesichts ihrer Öffentlichkeitswirksamkeit und Bedeutung wird diese Transaktion das Infrastrukturgeschäft der Deutschen Bank mit führenden Bauunternehmen und institutionellen Investoren weiter stärken.“

Bernd Fislage, Head of Project & Capital Advisory der Deutschen Bank, fügte hinzu:  „Dank unseres breitaufgestellten Geschäftsmodells konnten wir sowohl mit Beratungs- und Emissionsdienstleistungen als auch mit Derivat- und GTB-Services zum Erfolg des Projektes beitragen. Wir freuen uns,  dass die Finanzsponsoren die Deutsche Bank in einem Folgeauftrag mit der Überprüfung alternativer Restrukturierungslösungen für die bestehenden Kreditfazilitäten für Abschnitt eins der Autobahn A2 beauftragt haben.“

Die Finanzmittel in Höhe von 1,6 Mrd Euro für das A2-Projekt stammen aus drei Quellen: eine vorrangige Kreditfazilität der EIB in Höhe von 1 Mrd Euro mit einer Laufzeit von 27 Jahren, eine vorrangige Kreditfazilität in Höhe von 400 Mio Euro mit einer Laufzeit von 20 Jahren, die von neun Geschäftsbanken bereitgestellt wird – BBVA, Caja Madrid, Calyon, Deutsche Bank, BES, KfW IPEX-Bank, Unicredit, SG und WestLB – sowie 185 Mio Euro aus Aktien und Beteiligungsdarlehen. Zusätzlich werden die BRE Bank, PKO Bank Polski und Unicredit eine Mehrwertsteuerkreditfazilität in Höhe von 150 Mio PLN (34,3 Mio Euro) bereitstellen. Die Transaktion war deutlich überzeichnet, die Zuteilungsgrößen wurden daher erheblich reduziert. Die Deutsche Bank wurde zudem als Facility und Security Agent beauftragt.

Die Transaktion ist Teil des strategischen transeuropäischen Verkehrsnetzes (Trans-European Network, TEN), das Berlin über Warschau mit Moskau verbinden soll, und überbrückt den bestehenden Autobahnabschnitt zur deutschen Grenze. Trotz der aktuell großen Liquiditätsengpässe an den globalen Kapitalmärkten für Infrastrukturtransaktionen dieser Größe und Art gelang es der Deutschen Bank, zahlreiche Interessenten zu gewinnen, wodurch die Transaktion stark überzeichnet war. Auch bei einem Nachfolgeprojekt zur Refinanzierung eines weiteren Abschnitts der Autobahn A2 wird die Deutsche Bank als Finanzberater für die Kunden agieren.


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Armin Niedermeier 
Tel. 069/910-33402

 

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Letzte Änderung: 2.9.2013
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