Frankfurt am Main, 28. Juli 2009

Deutsche Bank erzielt im 2. Quartal Gewinn nach Steuern von 1,1 Mrd Euro


  • Erträge von 7,9 Mrd Euro
  • Gewinn vor Steuern von 1,3 Mrd Euro
  • Tier-1 Kapitalquote von 11,0%
  • Risikogewichtete Aktiva um 21 Mrd Euro oder 7% auf 295 Mrd Euro reduziert
  • Bilanzsumme (US-GAAP pro Forma) um 6% im Quartal und um 31% seit 30. Juni 2008 gesenkt
  • Level 3 Assets um 16 Mrd Euro oder 20% verringert
  • Relation Bilanzsumme zu Eigenkapital (Leverage ratio) nach Zielgrößendefinition weiter auf 24 verringert

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute ihr Ergebnis für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2009 vorgelegt. Der Quartalsgewinn nach Steuern belief sich auf 1,1 Mrd € und lag damit um 67% über dem Vergleichswert von 645 Mio € im zweiten Quartal 2008. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug 1,64 €, nach 1,27 € im Vorjahresquartal. Der Gewinn vor Steuern summierte sich auf 1,3 Mrd €, was im Vergleich zu dem Wert von 642 Mio € im entsprechenden Vorjahreszeitraum einem Plus von 105% entspricht. In dem Quartalsergebnis wurden negative Wertanpassungen von 1,4 Mrd € verarbeitet, denen positive Effekte von 758 Mio € gegenüberstanden. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug 15%, während die Eigenkapitalrendite gemäß Zielgrößendefinition der Bank, bei der bestimmte signifikante Gewinne und Belastungen unberücksichtigt bleiben, bei 16% lag.

Im ersten Halbjahr 2009 lag der Gewinn nach Steuern bei 2,3 Mrd €, nach 504 Mio € in den ersten sechs Monaten 2008. Vor Steuern belief sich der Gewinn auf 3,1 Mrd €, nach 388 Mio € im ersten Halbjahr 2008. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug 19%, nach 3% im Vorjahr. Gemäß Zielgrößendefinition lag die Eigenkapitalrendite vor Steuern bei 20%. Im Vorjahreszeitraum hatte die Bank hier minus 4% ausgewiesen. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) summierte sich im ersten Halbjahr 2009 auf 3,53 €, nach 1,01 € in den ersten sechs Monaten 2008.

Dr. Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sagte: „Die Deutsche Bank hat in einem Umfeld mit Chancen, aber auch Herausforderungen ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet. Der Ausblick für das verbleibende Jahr 2009 hängt stark davon ab, wie es mit der Entwicklung der globalen Wirtschaft weitergeht. Auf dieses unsichere Umfeld ist die Deutsche Bank  gut vorbereitet. Wir haben die günstigen Bedingungen an den Finanzmärkten genutzt und gleichzeitig die Bank noch besser für mögliche Herausforderungen in der Zukunft gerüstet. Wir haben unsere Kosten gesenkt, die Risiken in unserer Bilanz verringert sowie unsere Kapital- und Liquiditätsposition gestärkt. All diese Maßnahmen versetzen uns in die Lage, Herausforderungen in der nahen Zukunft erfolgreich zu bewältigen. Obwohl wir an unserer konsequenten Bilanzdisziplin festhalten, werden wir unsere Kunden in einem schwierigen Kreditumfeld wie bisher unterstützen. Unser Neugeschäft in der Baufinanzierung für Privatkunden der Deutschen Bank in Deutschland ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate um mehr als 50% gestiegen, und unsere Kredite im mittelständischen Firmenkundengeschäft sind heute um rund 3 Mrd € höher als zu Beginn der Krise im Herbst 2007.

Ackermann fügte hinzu: „Die Bankenbranche und die weltweiten Finanzmärkte haben sich weiter stabilisiert. Steigende Liquidität und weniger ausgeprägte Schwankungen an den Finanzmärkten sind hilfreich für unser Geschäft. Längerfristig betrachtet sind wir mit unserer strategischen Ausrichtung, unserem bewährten Geschäftsmodell, unserer führenden Position in wichtigen Geschäftsbereichen und unserer Finanzkraft gut gerüstet, um die Gelegenheiten zu nutzen, die sich in einem verbesserten Geschäftsumfeld bieten.

Wesentliche Ergebnisgrößen

Die Erträge stiegen im Berichtsquartal um 46% auf 7,9 Mrd €. Im zweiten Quartal des Vorjahres enthielten die Erträge von 5,4 Mrd € negative Marktwertanpassungen von 2,3 Mrd €. In den Erträgen waren im zweiten Quartal 2009 Marktwertverluste von 176 Mio € auf bestimmte langfristige Verbindlichkeiten der Bank enthalten. Aus diesen ergab sich im Vorjahresquartal ein Marktwertgewinn von 15 Mio €.

Der Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB) erzielte im Berichtsquartal Erträge von 5,3 Mrd €, was einem Anstieg von 84% gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach.

In Corporate Banking & Securities (CB&S) wurden im zweiten Quartal 2009 Erträge in Höhe von 4,6 Mrd € verzeichnet. Der Anstieg um 110% gegenüber dem Vorjahresquartal resultierte vor allem aus Erträgen von 3,5 Mrd € aus Sales & Trading-Aktivitäten. Diese hatten im Vorjahresquartal, unter Berücksichtigung negativer Marktwertanpassungen von 2,1 Mrd €, noch 1,4 Mrd € betragen. Im Bereich Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) stiegen die Erträge auf 2,6 Mrd €. Im Vergleich zum Vorjahresquartal haben sich insbesondere das kundenbezogene Geschäft mit Zins- und Geldmarktprodukten sowie das Anleihegeschäft mit Schwellenländern stark verbessert. Im Handel mit Kreditprodukten waren die Verluste aus Altbeständen von Risikopositionen des Eigenhandels deutlich weniger materiell als noch im ersten Quartal 2009. Die Erträge aus Sales & Trading (Equity) erreichten mit 903 Mio € den höchsten Stand seit sechs Quartalen. Im Vorjahresquartal lagen sie bei 830 Mio €. In der Entwicklung spiegelten sich im Wesentlichen eine deutliche Verbesserung im Handel mit Aktienderivaten, insbesondere im kundenbezogenen strukturierten Geschäft in Europa, sowie solide Volumina im Aktienkassageschäft wider. Hier war das Marktumfeld im Berichtsquartal von starken Werterholungen an den internationalen Aktienmärkten und von zunehmender Aktivität bei Aktienneuemissionen geprägt. Im Emissionsgeschäft beliefen sich die Erträge im Berichtsquartal auf 654 Mio €, nach 266 Mio € im Vorjahresquartal. Zu dem Anstieg trugen höhere Volumina sowohl bei Anleihe- als auch bei Aktienemissionen, ein besseres Marktumfeld für die Emission hochverzinslicher Anleihen sowie das Ausbleiben negativer Marktwertanpassungen im Leveraged-Finance-Geschäft bei. Im Vorjahresquartal waren hier noch negative Marktwertanpassungen von 204 Mio € angefallen. Für das Beratungsgeschäft waren die Marktverhältnisse im Berichtsquartal besonders herausfordernd. Bei den niedrigsten Quartalsvolumina im weltweiten M&A-Geschäft seit dem dritten Quartal 2004 betrugen die Erträge 72 Mio € im Vergleich zu 125 Mio € im Vorjahresquartal.

Im Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB) gingen die Erträge im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 3% auf 653 Mio € zurück. Der Rückgang war vornehmlich eine Folge niedrigerer Zinssätze. Die Erträge im Berichtsquartal enthielten für GTB einen positiven Effekt von 55 Mio € aus einer Anpassung der internen Zinsrechnungs-Systeme. Kompensierende Ertragsverbesserungen im Vergleich zum Vorjahresquartal ergaben sich in GTB auch aus hinzugewonnenen Marktanteilen in Kernproduktbereichen, wie zum Beispiel im Bereich Trade Finance. Hier konnten die Erträge trotz gesunkener Welthandelsvolumina und einer schlechteren Wirtschaftslage ausgebaut werden.

Im Unternehmensbereich Private Clients and Asset Management (PCAM) lagen die Erträge mit 2,0 Mrd € um 17% unter dem Vorjahreswert.

Im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM) betrugen die Erträge 618 Mio € gegenüber 962 Mio € im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung resultierte aus geringeren Erträgen sowohl im Brokeragegeschäft als auch im Portfolio/Fund Management. Der Rückgang war auf gesunkene Marktwerte und schwächere Investorenaktivität zurückzuführen. In den Erträgen waren zudem Belastungen für Wertminderungen im Bereich Alternative Asset Management von 110 Mio € verkraftet. Diese waren Folge weiterhin rückläufiger Immobilienpreise und sind in den vorgenannten Sondereffekten enthalten.

Im Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC) fielen die Erträge gegenüber dem Vorjahresquartal um 4% auf 1,4 Mrd €. Ursächlich für diese Entwicklung waren niedrigere Erträge aus dem Wertpapiergeschäft, was auf niedrigere Kundenaktivität zurückzuführen war. Kompensierend wirkten sich verbesserte Erträge aus dem Kredit- und Einlagengeschäft aus.

Die Erträge im Konzernbereich Corporate Investments (CI) beliefen sich im zweiten Quartal 2009 auf 660 Mio €, nach 296 Mio € im Vorjahresquartal. Die Erträge im Berichtsquartal beinhalteten folgende positive Sondereffekte: Gewinne in Höhe von 234 Mio € aus Derivaten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Aktien der Deutschen Postbank AG sowie Veräußerungsgewinne aus den Industriebeteiligungen der Bank in Höhe von 132 Mio €. Darüber hinaus enthielten die Erträge in CI im Berichtsquartal laufende Erträge aus der Beteiligung an der Deutschen Postbank AG, einschließlich von Gewinnen, die aus Put/Call-Optionen zur möglichen Erhöhung der Beteiligung entstanden.

Die Erträge in Consolidation & Adjustments beinhalteten im Berichtsquartal einen positiven Sondereffekt von 392 Mio € aus der Absicherung von Aktienrechten im Zusammenhang mit Vergütungsplänen für Mitarbeiter. Dieser wurde fast vollständig durch negative Effekte aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden der Managementberichterstattung im Vergleich zu IFRS im Zusammenhang mit ökonomisch abgesicherten kurzfristigen Positionen kompensiert.

Im ersten Halbjahr 2009 erreichten die Erträge 15,2 Mrd €, was einem Anstieg von 51 % gegenüber dem Wert von 10,1 Mrd € im ersten Halbjahr des Vorjahres entspricht.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtsquartal auf 1,0 Mrd € gegenüber 135 Mio € im zweiten Quartal 2008. Im Konzernbereich CIB stieg die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 779 Mio €. Im Vorjahresquartal war eine Nettoauflösung von 9 Mio € angefallen. Das Berichtsquartal beinhaltete Aufwendungen von 508 Mio € für Vermögenswerte, die gemäß IAS 39 umklassifiziert wurden. Darin waren Belastungen von 433 Mio € verkraftet, die auf zwei Kontrahenten entfielen und die Teil der vorgenannten signifikanten Belastungen im Berichtsquartal sind. Der Anstieg spiegelte auch das sich allgemein verschlechternde Kreditumfeld wider. Im Konzernbereich PCAM stieg die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Berichtsquartal auf 221 Mio € nach 145 Mio € im zweiten Quartal 2008, überwiegend aufgrund einer höheren Risikovorsorge in PBC trotz einer niedrigeren Nettozuführung zur Wertberichtigung von 30 Mio € im Zusammenhang mit überarbeiteten Parametern und Modellannahmen. Im ersten Halbjahr 2009 belief sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 1,5 Mrd €, nach 249 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Berichtszeitraum beinhaltete 726 Mio € für Vermögenswerte, die gemäß IAS 39 umgegliedert wurden.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen nahmen im zweiten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 21% auf 5,6 Mrd € zu. Im Berichtsquartal waren in den zinsunabhängigen Aufwendungen Belastungen von insgesamt 831 Mio € aus Sondereffekten verkraftet. Diese entstanden für Abfindungen und andere Effizienz-maßnahmen, den Abschluss eines Vergleichsverfahrens und für eine Wertminderung auf Goodwill. Der Personalaufwand lag mit 3,1 Mrd € um 17% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Neben höheren Abgrenzungen für leistungsabhängige Vergütungen resultierte dies vornehmlich aus höheren Abfindungszahlungen. Diese stiegen von 79 Mio € im zweiten Quartal 2008 auf 321 Mio € im Berichtsquartal. Die Personalaufwandsquote lag bei 40%, nach 49% im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Sach- und sonstige Aufwand in Höhe von 2,2 Mrd € stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 19%. Im Berichtsquartal wurde ein Aufwand in Höhe von 316 Mio € im Zusammenhang mit einem Vergleichsverfahren mit Huntsman Corp. verbucht sowie einmalige Kosten von 43 Mio € für Effizienzmaßnahmen bei selbstgenutzten Gebäuden. Der sonstige Sachaufwand beinhaltete Belastungen von 151 Mio € aus einer Wertminderung auf Goodwill. Diese standen im Zusammenhang mit der konsolidierten Beteiligung an der Maher Terminals LLC, für die sich im Berichtsquartal die Prognose für künftige Geschäftsvolumina verschlechterte.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen in der ersten Jahreshälfte 2009 um 12% auf 10,5 Mrd €. Der Personalaufwand stieg um 9% auf 6,1 Mrd €; der Sach- und sonstige Aufwand lag im ersten Halbjahr mit 4,2 Mrd € um 10% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im Berichtsquartal wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,3 Mrd € gegenüber 642 Mio € im zweiten Quartal 2008 erzielt, was einem Anstieg von 105% entsprach. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) belief sich auf 15% bzw. auf 16% gemäß Zielgrößendefinition, nach 8% bzw. 5% im Vorjahresquartal. Im Vorjahresquartal waren in der Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) gemäß Zielgrößendefinition Gewinne aus Industriebeteiligungen von 242 Mio € nicht berücksichtigt. Das Ergebnis vor Steuern betrug in der ersten Jahreshälfte 3,1 Mrd €, nach 388 Mio € im ersten Halbjahr 2008. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) lag im Berichtszeitraum bei 19% im Vergleich zu 3% im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern gemäß Zielgrößendefinition (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) erreichte im Berichtszeitraum 20% gegenüber negativen 4% im Vorjahr.

Der Gewinn nach Steuern stieg im Berichtsquartal auf 1,1 Mrd € (67%), nach 645 Mio € im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug 1,64 €, nach 1,27 € im Vorjahreszeitraum. Der Steueraufwand in Höhe von 242 Mio € (nach einem Steuerertrag von 3 Mio € im zweiten Quartal 2008) wurde im Berichtsquartal durch signifikante steuerfreie Erträge begünstigt. Im ersten Halbjahr 2009 betrug der Gewinn nach Steuern 2,3 Mrd € nach 504 Mio € im Vergleichszeitraum 2008. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug 3,53 €, nach 1,01 € im Vorjahreszeitraum.

Die Bilanzsumme nach IFRS betrug im zweiten Quartal 1.733 Mrd €, was einem Minus von 18% im Vergleich zu dem Wert von 2.103 Mrd € im Vorquartal entspricht. Im Vergleich zur Bilanzsumme per 30. Juni 2008 von 1.992 Mrd € betrug das Minus 13%. Die Bilanzsumme auf pro-Forma-Basis nach US-GAAP, wonach Derivate und bestimmte andere Handelsinstrumente gegeneinander aufgerechnet werden können, sank gegenüber dem Vorquartal um 6% auf 928 Mrd €. Gegenüber dem Stand per Ende Juni 2008 von 1.338 Mrd € entspricht dies einer Verringerung um 31%. Die Level 3 Assets verringerten sich im zweiten Quartal um 16 Mrd € oder 20% auf 64 Mrd €. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 sanken die Level 3 Assets um 24 Mrd € oder 28%. Die Relation Bilanzsumme zu Eigenkapital (Leverage ratio) nach Zielgrößendefinition betrug zum Ende des Quartals 24, nach 25 am Ende des ersten Quartals 2009 und 38 zum 30. Juni 2008.

Die Tier-1-Kapitalquote der Bank belief sich zum Ende des Berichtsquartals auf 11,0% und lag damit über dem Wert von 10,2% zum Ende des ersten Quartals 2009 und über der veröffentlichten Zielgröße der Bank von 10%. Die Kernkapitalquote (Tier-1) ohne Berücksichtigung hybrider Bestandteile betrug zum Ende des Berichtsquartals 7,8% im Vergleich zu 7,1% zum Ende des ersten Quartals. Das Tier-1-Kapital betrug zum Ende des Berichtsquartals 32,5 Mrd € und lag damit 0,2 Mrd € über dem Wert zum Ende des ersten Quartals 2009. Das Tier-1-Kapital stieg im Wesentlichen durch den Gewinn nach Steuern, zum großen Teil ausgeglichen durch versicherungsmathematische Verluste in Bezug auf leistungsdefinierte Versorgungszusagen und höhere Abzugspositionen vom Tier-1-Kapital. Die risikogewichteten Aktiva lagen zum Quartalsende mit 295 Mrd € um 21 Mrd € unter denen des ersten Quartals 2009. Die Reduktion war auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen, darunter den Verkauf von Aktiva, Kündigungen, Restrukturierung und Absicherung von Positionen, Veränderung der Wechselkurse, Schwankung von Marktwerten sowie verbesserte Aufrechnungsvereinbarungen und Sicherheiten. Diese Rückgänge wurden zum Teil ausgeglichen durch einen Anstieg der risikogewichteten Aktiva um 6 Mrd € infolge eines höheren Gewichtungsfaktors im Marktrisikomodell, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im zweiten Quartal vorgegeben wurde.

Segmentüberblick

Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB)

Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S)

Die Erträge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen im Berichtsquartal mit 2,6 Mrd € um 2,0 Mrd € über dem Wert des zweiten Quartals 2008. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal war auf ein anhaltend starkes kundenbezogenes Geschäft und das Ausbleiben signifikanter Verluste aus Altbeständen zurückzuführen. Im Zinsgeschäft wurde im Berichtszeitraum eines der besten Quartalsergebnisse erreicht, was insbesondere auf das Kassageschäft und die sonstigen kundenbezogenen Geschäfte zurückzuführen war. Das Devisen- und Geldmarktgeschäft behauptete sich weiterhin gut, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als im ersten Quartal 2009. Die Deutsche Bank wurde in der Euromoney FX-Umfrage zum fünften Mal in Folge zur Nr. 1 gewählt. Der in dieser Umfrage ermittelte Marktanteil betrug 21%. Alle weiteren Geschäftsbereiche, einschließlich des Handels mit Kreditprodukten und des Geschäfts mit Schwellenländern, erwirtschafteten ebenfalls solide Erträge. Im Berichtsquartal wurden negative Marktwertanpassungen (netto) von 108 Mio € verzeichnet. Davon entfielen 198 Mio € auf gewerbliche Immobilienkredite und 29 Mio € auf europäische verbriefte Wohnungsbaukredite. Diese negativen Marktwertanpassungen wurden durch eine Nettoauflösung von Rückstellungen gegenüber Monolineversicherer 119 Mio € teilweise ausgeglichen. Im Vorjahresquartal beliefen sich die negativen Marktwertanpassungen auf 2,1 Mrd € (davon 1,0 Mrd € bei verbrieften Wohnungsbaukrediten, 530 Mio € bei Rückstellungen gegenüber Monolineversicherern, 309 Mio € bei gewerblichen Immobilienkrediten sowie 203 Mio € aus Wertminderungen auf zur Veräußerung verfügbare Positionen).

Sales & Trading (Equity) erwirtschaftete Erträge von 903 Mio €. Der Anstieg um 73 Mio € (9%) gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals spiegelt ein verbessertes Ergebnis im Geschäft mit Aktienderivaten wider, insbesondere im kundenbezogenen strukturierten Geschäft in Europa. Bei diesen hat die Deutsche Bank im Vergleich zum Vorjahresquartal eine deutliche Verringerung der Risikopositionen vorgenommen. Das Aktienkassageschäft verzeichnete, speziell im nordamerikanischen Raum, gute Ergebnisse. In einer Umfrage von Global Custodian wählten Hedge Fonds die Bank 2009 zum zweiten Mal in Folge zum weltweit besten Prime Broker. Das Eigenhandelsgeschäft lieferte ebenfalls gute Resultate, trotz eines deutlichen Risikoabbaus im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft beliefen sich im zweiten Quartal 2009 auf 727 Mio €. Das Ertragswachstum von 336 Mio € (86%) gegenüber dem zweiten Quartal 2008 war hauptsächlich auf das Leveraged-Finance-Geschäft zurückzuführen. Während hier im Berichtsquartal Marktwertgewinne von 97 Mio € im Zusammenhang mit Krediten und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft zu verzeichnen waren, wies die Bank im Vorjahresquartal Marktwertverluste von 204 Mio € aus. Im Emissionsgeschäft (Debt) war die Deutsche Bank an wesentlichen Transaktionen im Geschäft mit hochverzinslichen Anleihen beteiligt und konnte dadurch sowohl ihren Anteil am Provisionsaufkommen erhöhen als auch ihren Platz in den Ranglisten verbessern. So rückten sie in der Region EMEA auf Rang eins vor und verbesserte sich weltweit um neun Positionen auf Rang vier. Im Emissionsgeschäft (Equity) verbesserte sich das Marktumfeld im Berichtsquartal. Hier stieg die Bank in der Region Asien-Pazifik (exklusive Japan) gemessen am Anteil am Provisionsaufkommen auf Rang zwei auf (Quelle für alle Positionen: Dealogic).

Im Kreditgeschäft wurden im zweiten Quartal 2009 Erträge von 319 Mio € erzielt. Der Rückgang um 26 Mio € (8%) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war auf Marktwertverluste im Zusammenhang mit zum Fair Value bewerteten Krediten zurückzuführen. Infolge geringerer Risikoprämien wurden diese Verluste durch Gewinne bei Investment-Grade-Krediten, bei denen die Fair Value Option angewandt wurde, und bei dazugehörigen Absicherungsgeschäften größtenteils ausgeglichen.

Die Erträge aus Sonstigen Produkten von 125 Mio € im zweiten Quartal 2009 lagen um 77 Mio € (164%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf Marktwertgewinne bei Investments zurückzuführen, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Dieser Effekt wurde durch gegenläufige Beträge in den zinsunabhängigen Aufwendungen teilweise ausgeglichen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Unternehmensbereich CB&S umfasste im zweiten Quartal 2009 eine Nettozuführung von 771 Mio € gegenüber einer Nettoauflösung von 14 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf Neubildungen in Höhe von 508 Mio € für Aktiva, die gemäß IAS 39 umklassifiziert wurden, einschließlich materieller Neubildungen, die auf zwei einzelne Kontrahenten entfielen und die Teil der vorgenannten Belastungen sind, zurückzuführen. Der restliche Teil des Anstiegs spiegelt zum Einen die Neubildung von Vorsorgen gegenüber einer Vielzahl von Kontrahenten in Amerika und Europa vor dem Hintergrund eines sich verschlechternden Kreditumfelds wider. Zum anderen erhöhten sich die Vorsorgen aufgrund allgemeiner Kontrahentenrisiken in CB&S um 71 Mio €.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsquartal auf 3,1 Mrd € und lagen damit um 516 Mio € (20%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Der Anstieg spiegelt insbesondere Aufwendungen für den im laufenden Quartal erzielten Vergleich mit Huntsman Corp. von 316 Mio € und gestiegene Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen infolge des verbesserten Ergebnisses wider.

Der Gewinn vor Steuern erreichte im Berichtsquartal 2009 828 Mio € nach einem Verlust vor Steuern von 311 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB)

Die Erträge in GTB beliefen sich im zweiten Quartal 2009 auf 653 Mio € und blieben damit um 17 Mio € (3%) unter dem Wert des zweiten Quartals 2008. Dieser Rückgang spiegelt die Auswirkungen des niedrigen Zinsniveaus auf die Erträge in allen Bereichen und Regionen wider, wurde aber zum Teil durch einen positiven Effekt in Höhe von 55 Mio € aus einer Anpassung der internen Zinsrechnungs-Systeme ausgeglichen. Die Erträge im inländischen Wertpapierverwahrungsgeschäft wurden auch durch gesunkene Vermögenswerte negativ beeinflusst, dahingegen blieben die Erträge in anderen Geschäftsbereichen stabil. Trade Finance profitierte von innovativen Finanzierungsprodukten in Europa und Asien. Zudem konnte die Bank ihren Marktanteil im US-Dollar-Clearinggeschäft ausbauen und gleichzeitig eine starke Marktposition im Euroclearinggeschäft behaupten.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft verzeichnete im zweiten Quartal 2009 eine Nettozuführung von 8 Mio € im Vergleich zu 4 Mio € im Vorjahresquartal.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 464 Mio € im zweiten Quartal 2009 lagen um 82 Mio € (21%) über dem Vergleichsquartal des Vorjahres. In dieser Entwicklung spiegeln sich höhere transaktionsbezogene Aufwendungen, ein Anstieg der Mitarbeiterzahl in allen Geschäftsbereichen vor dem Hintergrund des Geschäftswachstums und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Investition in die Deutsche Card Services GmbH im vierten Quartal 2008 wider.

Der Gewinn vor Steuern betrug im zweiten Quartal 181 Mio € und lag damit um 103 Mio € (36%) unter dem Wert des Vergleichsquartals des Vorjahres.

Konzernbereich Private Clients and Asset Management (PCAM)

Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM)

Im zweiten Quartal 2009 beliefen sich die Erträge im Unternehmensbereich AWM auf 618 Mio €. Dies entspricht einem Rückgang um 345 Mio € (36%) gegenüber dem zweiten Quartal 2008. Die Erträge aus dem Portfolio/Fund Management im Geschäftsbereich Asset Management (AM) gingen um 163 Mio € (32%) und im Geschäftsbereich Private Wealth Management (PWM) um 10 Mio € (12%) zurück. In beiden Geschäftsbereichen spiegelt der Ertragsrückgang die Auswirkungen der im Vorjahresvergleich niedrigeren Marktwerte von Invested Assets auf volumens- und erfolgsabhängige Provisionen wider. Zu dieser Entwicklung trugen auch Nettomittelabflüsse  bei. Die Erträge aus dem Brokeragegeschäft von 184 Mio € lagen um 58 Mio € (24%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang war vor allem auf eine geringere Kundenaktivität infolge der Unsicherheiten an den internationalen Wertpapiermärkten zurückzuführen. Im Kredit-/Einlagengeschäft stiegen die Erträge vor allem aufgrund eines positiven Effekts aus einer Anpassung der internen Zinsrechnungs-Systeme und höherer Einlagenvolumina um 29 Mio € (50%) auf 87 Mio €. Die Erträge aus Sonstigen Produkten lagen im Berichtsquartal bei minus 85 Mio € gegenüber positiven Erträgen von 58 Mio € im Vorjahresquartal. Das Berichtsquartal beinhaltete Abschreibungen auf RREEF-Investments von 110 Mio €. Im Vorjahreswert waren Gewinne aus der Veräußerung von AM-Geschäftsaktivitäten in Europa enthalten.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im zweiten Quartal 2009 mit 700 Mio € um 20 Mio € (3%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang resultierte aus niedrigeren leistungsabhängigen Vergütungen sowie aus Kostensenkungsmaßnahmen. Diese Rückgänge konnten trotz höherer Abfindungszahlungen infolge der Initiativen zur Neuausrichtung der Geschäftsplattform erreicht werden.

AWM verzeichnete einen Verlust vor Steuern in Höhe von 85 Mio € nach einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 242 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Invested Assets von AWM stiegen um 5 Mrd € auf 632 Mrd € im zweiten Quartal 2009. Nettomittelzuflüssen von 1 Mrd € in PWM sowie positiven Marktwertentwicklungen standen Nettomittelabflüsse von 3 Mrd € in AM und negative Währungskurseffekte gegenüber. 

Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC)

Die Erträge lagen im zweiten Quartal 2009 mit 1,4 Mrd € um 64 Mio € (4%) unter dem Wert des zweiten Quartals 2008. Die Erträge im Brokeragegeschäft gingen gegenüber dem zweiten Quartal 2008 um 119 Mio € (40%) zurück. Dies spiegelt eine schwächere Kundenaktivität infolge der Unsicherheiten an den Wertpapiermärkten wider. Die Erträge aus Zahlungsverkehr, Kontoführung und sonstigen Finanzdienstleistungen sanken insbesondere aufgrund rückläufiger Erträge aus der Vermittlung von Versicherungsprodukten um 20 Mio € (7%). Im Kredit-/Einlagengeschäft hingegen verbesserten sich die Erträge gegenüber dem Vorjahresquartal um 49 Mio € (6%). Dort konnten niedrigere Margen im Einlagengeschäft durch höhere Volumina im Kredit- und Einlagengeschäft, sowie durch verbesserte Margen im Kreditgeschäft mehr als ausgeglichen werden. Die Erträge im Portfolio-/Fund Management stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 12 Mio € (21%), was vor allem auf eine erfolgreiche Produktkampagne in Deutschland zurückzuführen war. Die Erträge aus Sonstigen Produkten stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 14 Mio € (13%), vornehmlich in der Aktiv- und Passivsteuerung von PBC.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft stieg im Berichtszeitraum gegenüber dem zweiten Quartal 2008 um 73 Mio € (51%) auf 217 Mio €. Diese Entwicklung spiegelt insbesondere die anhaltende Verschlechterung der Kreditbedingungen in Spanien sowie allgemein höhere Kreditkosten in anderen Regionen wider. Dem stand eine niedrigere Nettozuführung zur Wertberichtigung in Höhe von 30 Mio € im Zusammenhang mit einer Überarbeitungvon Parametern und Modellannahmen gegenüber.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im zweiten Quartal 2009 mit 1,1 Mrd € um 136 Mio € (13%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Anstieg reflektiert deutlich höhere Abfindungszahlungen von insgesamt 150 Mio €, wovon 115 Mio € direkt in PBC anfielen und weitere 35 Mio € von konzerninternen Dienstleistungsbereichen weiter belastet wurden. Diese Abfindungszahlungen stehen im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Effizienzverbesserung der Geschäftsplattform. Die zinsunabhängigen Aufwendungen blieben, ohne Berücksichtigung der Abfindungszahlungen, gegenüber dem Vorjahresquartal im Wesentlichen unverändert.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich im Berichtsquartal auf 55 Mio € im Vergleich zu 328 Mio € im zweiten Quartals 2008. Dieser signifikante Rückgang resultierte im Wesentlichen aus den höheren Abfindungszahlungen und dem seit September 2008 schwierigeren Marktumfeld. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 ging das Ergebnis vor Steuern von 206 Mio € um 151 Mio € zurück, was hauptsächlich auf die vorgenannten Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zurückzuführen war.

Die Invested Assets stiegen im zweiten Quartal 2009 um 6 Mrd € auf 189 Mrd €, vor allem aufgrund von positiven Marktwertentwicklungen.

Konzernbereich Corporate Investments (CI)

Das Ergebnis vor Steuern in CI belief sich im zweiten Quartal 2009 auf 377 Mio € nach 275 Mio € im zweiten Quartal des Vorjahres. Das Berichtsquartal beinhaltete bestimmte positive Effekte: Gewinne von 234 Mio € aus Derivaten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Aktien der Deutschen Postbank AG sowie Gewinne von 132 Mio € aus Industriebeteiligungen der Bank, hauptsächlich infolge der weiteren Reduzierung der Beteiligung an der Daimler AG und aus der Veräußerung des verbleibenden Anteils an der Linde AG. Des Weiteren enthielt dieses Ergebnis Erträge aus der Beteiligung an der Deutsche Postbank AG (inklusive Gewinnen aus Put/Call Optionen zur Erhöhung der Beteiligung) sowie Gewinne aus der Option zur Erhöhung der Beteiligung an der Hua Xia Bank Co. Ltd. Diesen Gewinnen stand eine Goodwillabschreibung von 151 Mio € auf die Beteiligung an der Maher Terminals LLC gegenüber, die aufgrund negativer Geschäftsaussichten vorgenommen wurde. Im zweiten Quartal 2008 wurden Gewinne von 145 Mio € aus dem Industriebeteiligungsportfolio im Zusammenhang mit der Allianz SE und der Daimler AG erzielt. Des Weiteren trugen ein Gewinn von 96 Mio € aus dem Verkauf der Beteiligung an der Arcor AG & Co. KG sowie Dividendenerträge von 111 Mio € zum Ergebnis bei, denen negative Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit der Option zur Erhöhung der Beteiligung an der Hua Xia Bank Co. Ltd. gegenüberstanden.

Consolidation & Adjustments (C&A)

Im zweiten Quartal 2009 verzeichnete C&A einen Verlust vor Steuern von 41 Mio € gegenüber einem Verlust vor Steuern von 176 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das zweite Quartal 2009 wurde im Wesentlichen durch zwei gegenläufige Effekte geprägt. Zum einen entstanden Gewinne von 392 Mio € aus Derivaten mit denen Auswirkungen aus Verpflichtungen im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungsplänen auf das Eigenkapital abgesichert wurden. Zum anderen ergaben sich negative Effekte aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und IFRS für ökonomisch abgesicherte kurzfristige Positionene. Diese resultierten im Wesentlichen aus einem Anstieg der Zinskurven im Euro- und US-Dollar-Raum während des Berichtsquartals. Die letztgenannten Effekte beeinflussten auch das Ergebnis des Vorjahresquartals negativ.


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Dr. Ronald Weichert 069 / 910 38664
Armin Niedermeier  069 / 910 33402
Christian Streckert  069 / 910 38079


Die Ergebnisse des 2. Quartals 2009 werden heute in einer Analysten-Konferenz um 10.00 Uhr erläutert (MESZ). Die Konferenz wird im Internet übertragen:  http://www.deutsche-bank.de/ir/video-audio


Der vollständige Zwischenbericht zum 30. Juni 2009 kann im Internet abgerufen werden: http://www.deutsche-bank.de/2Q2009 Ebenso ein Zahlenanhang (nur englisch): http://www.deutsche-bank.de/ir/financial-supplements

 

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC-Bericht nach „Form 20-F“ vom 24. März 2009 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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