Frankfurt am Main, 11. August 2009

Jugendliche sparen mehr in der Wirtschaftskrise


Deutsche Bank-Umfrage zum Internationalen Tag der Jugend: Junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren legen mehr Geld zurück als vergangenes Jahr / Besonders junge Frauen halten sich beim Geldausgeben stärker zurück / Zwei Drittel der Jugendlichen machen sich Sorgen um ihre Zukunft

Junge Menschen sparen dieses Jahr mehr als im vergangenen Jahr. Von durchschnittlich rund 488 Euro, die ihnen pro Monat zur Verfügung stehen, legen sie 100 Euro zurück. 2008 wurden im Durchschnitt 90 Euro gespart. Damit erzielen sie einen erstaunlich hohen Sparanteil von 20,6 Prozent. 2008 lag er noch bei 18,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Deutschen Bank zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August unter Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufstätigen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren. 

Besonders junge Frauen sparen dieses Jahr mehr. Ihr Sparanteil ist von 15,2 Prozent im letzten Jahr auf 20,5 Prozent gestiegen. Trotzdem ist die absolute Sparsumme der Männer mit rund 110 Euro pro Monat noch höher als die der Frauen mit 91 Euro. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Männern zwischen 14 und 25 Jahren rund 532 Euro pro Monat zur Verfügung stehen, gleichaltrigen Frauen dagegen nur 444 Euro. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung oder Berufstätigkeit.

Nicht nur der Anstieg der Sparquote im Vergleich zum Vorjahr ist bemerkenswert. Jugendliche und junge Erwachsene sparen insgesamt weitaus fleißiger als der deutsche Durchschnitt – die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland lag im Jahr 2008 nach Angaben der Deutschen Bundesbank bei 11,4 Prozent.

„Vielen jungen Menschen ist bewusst, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit der aktuellen und zukünftigen finanziellen Situation auseinanderzusetzen und entsprechend für die Zukunft vorzusorgen“, erklärt Dr. Michael Berendes, verantwortlich für das Einlagengeschäft der Deutschen Bank. „Allerdings sollte nicht nur in wirtschaftlich schlechten Zeiten gespart werden. Generell gilt: Wer früh mit dem Sparen beginnt, nutzt den Zinseszinseffekt besser und kann mit einem sicheren Gefühl in die Zukunft blicken.“ Die Spareinlage – egal ob als Sparbuch, SparCard oder Sparplan – ist dabei mit über 60 Prozent die beliebteste Sparform bei den 14-25-Jährigen.

Wirtschaftskrise – Unsicherheitsfaktor für Jugendliche

Zudem zeigt die Befragung, dass sich fast zwei Drittel (61 Prozent) der jungen Menschen aufgrund der Krise Sorgen um ihre Zukunft machen. Auch hier ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen auffallend: 72 Prozent der Frauen, aber „nur“ die Hälfte der Männer blicken besorgt in die Zukunft.

Das gilt auch in finanzieller Hinsicht. Insgesamt 38 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen, dass sich die Krise negativ auf ihre finanzielle Lage auswirkt. 43 Prozent der Befragten schränken daher ihren Konsum ein. Besonders auffallend: 52 Prozent der Frauen, aber nur 34 Prozent der Männer geben aktuell weniger Geld aus.

An der Umfrage der Deutschen Bank anlässlich des Internationalen Tags der Jugend nahmen 1.000 zufällig ausgewählte Bundesbürger im Alter von 14 bis 25 Jahren teil. Sie wurde im Juli 2009 durchgeführt.

Für Rückfragen:
Deutsche Bank Pressestelle
Christiane Lorch
Tel.: (069) 910-37881 
E-Mail: christiane.lorch@db.com  

 




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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