New York / Frankfurt am Main, 21. Oktober 2009

Premiere der „Deutsche Bank Series at the Guggenheim“ - Anish Kapoors „Memory“ in New York


Vom 21. Oktober 2009 bis zum 28. März 2010 zeigt das New Yorker Solomon R. Guggenheim Museum Anish Kapoors „Memory“. Die Präsentation Skulptur bildet den Auftakt der „The Deutsche Bank Series at the Guggenheim“. In dieser Reihe wird das Museum zukünftig Auftragsarbeiten und Projekte vorstellen, die ihre Premiere im Deutsche Guggenheim erlebt haben. Zugleich bildet diese Serie einen Höhepunkt der einzigartigen globalen Kooperation von Deutscher Bank und Solomon R: Guggenheim-Stiftung, die seit 1997 gemeinschaftlich die hochkarätige Ausstellungshalle in Berlin betreiben. „Memory“ wurde als 14. Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim realisiert und dort Ende 2008 erstmals gezeigt.

Bereits in Berlin sorgte Kapoors aus 24 Tonnen COR-TEN-Stahl gefertigte Skulptur für Furore. Mit „Memory“ schuf der Bildhauer eine ortspezifische, nahezu raumsprengende Arbeit, die den Besucher mit paradoxen Empfindungen konfrontiert. Der physischen Schwere des Materials steht der Eindruck von Leichtigkeit und Immaterialität entgegen. Zugleich bringt „Memory“ den Betrachter dazu, selbst aktiv zu werden. Denn das Werk ist aus nur einem Blickwinkel nicht zu erfassen. Deshalb gilt es, sich „Memory“ aus verschiedenen räumlichen Perspektiven zu nähern, wobei sich der Gesamteindruck der Skulptur nur aus Erinnerungen und fragmentarischen Wahrnehmungen rekonstruieren lässt. Der Künstler beschreibt diesen Prozess als "Diagramm, das nie vollendet werden kann".

Anish Kapoor wurde 1954 in Bombay geboren. Seit den frühen siebziger Jahren lebt und arbeitet er in London. Kapoors Skulpturen, Installationen und öffentliche Kunstprojekte kennzeichnet die Arbeit mit den unterschiedlichsten Materialien, die sich durch besondere haptische oder reflektierende Qualitäten auszeichnen. Neben Stein, Wachs, Fiberglas und PVC verwendet er auch spiegelnden Edelstahl – etwa für seine Skulptur „Turning the World Upside Down III“ (1996) in der Lobby des Londoner Hauptsitzes der Deutschen Bank. 1990 vertrat Kapoor Großbritannien auf der Biennale in Venedig. 1991 erhielt er den renommierten Turner Prize. 2008 zeigte das Londoner Royal Institute of British Architects (RIBA) in der von der Deutschen Bank mitinitiierten und geförderten  Ausstellung "Place/No Place" Modelle von Kapoors Arbeiten aus den vergangenen zwanzig Jahren. Zurzeit widmet ihm die Royal Academy in London eine umfangreiche Werkschau.

The Deutsche Bank Series at the Guggenheim:
Anish Kapoor: Memory
Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA
22.10.2009 – 21.03.2010



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Letzte Änderung: 2.9.2013
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