Frankfurt am Main / London, 03. Dezember 2009

Deutsche Bank mit deutlichen Fortschritten auf dem Weg zur Klimaneutralität


Die Deutsche Bank ist ihrem Ziel, alle Geschäftsprozesse bis zum Jahr 2012 vollständig CO2-neutral zu stellen, einen deutlichen Schritt nähergekommen. Ein Jahr nach ihrer Ankündigung, den globalen CO2-Ausstoß innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozentpunkte jährlich gegenüber dem Basisjahr 2007 zu reduzieren, hat die Bank weitere wesentliche Fortschritte bei der Neutralisierung ihrer CO2-Emissionen erreicht.

Rund die Hälfte aller CO2-Emissionen der Bank, die für das Basisjahr 2007 mit  rd. 650.000 t CO2 weltweit angesetzt wurden, ist auf Energieverbrauch zurückzuführen. Entsprechend hat die Deutsche Bank die Energieeffizienz ihrer Gebäude in den letzten zwölf Monaten kontinuierlich verbessert. Heute kommen bereits 67% der Elektrizität, die die Bank weltweit verbraucht, aus erneuerbaren Energiequellen; 2007 waren es erst 7%. In Deutschland, England, Italien, der Schweiz und in den USA bezieht die Bank inzwischen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

„Allein durch die Nutzung von erneuerbaren Energien haben wir seit 2007 unsere CO2-Emissionen um 173.000 Tonnen reduziert“, so Caio Koch-Weser, Vice Chairman der Deutschen Bank und Leiter des Environmental Steering Committee (ESC), das die Klimastrategie über alle Konzernbereiche der Bank hinweg koordiniert. 

Auch bei der Modernisierung ihrer Büros und Filialen hat die Bank Umweltstandards stärker in den Mittelpunkt gerückt. Mit ihren „Greentowers“ baut die Deutsche Bank zurzeit ihre Zentrale in Frankfurt zum umweltfreundlichsten Hochhaus Europas um und reduziert dadurch Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß um mindestens 50%. Seit März dieses Jahres forciert die Deutsche Bank den Abschluss von „grünen Mietverträgen“ (Green leases) mit dem Ziel einer ökonomischen und ökologischen Optimierung auch von angemieteten Büro- und Filialflächen. In den USA, Deutschland, Indien und Hongkong hat die Bank bereits solche „grünen Mietverträge“ abgeschlossen.

Um den weltweiten Ausbau einer umweltfreundlichen IT-Infrastruktur zu beschleunigen, hat die Bank kürzlich ein 8-Punkte-Programm verabschiedet. Es sieht für die nächsten vier Jahre u.a. eine Halbierung des IT-Energieverbrauchs in den Büros der Bank und eine Vervierfachung der Energieeffizienz in Rechenzentren vor.

Daneben hat die Deutsche Bank wesentliche Anstrengungen unternommen, um den Stromverbrauch an ihren weltweit rd. 2000 Standorten zu verringern. Ihr Ziel, im Jahr 2009 weltweit 50 Mio. KWh Strom zu sparen (das sind 7% des gesamten Stromver-brauchs im Jahr 2008), hat die Bank bis Ende des 3. Quartals 2009 fast erreicht. Ins-gesamt hat die Deutsche Bank dafür weltweit über 700 Einzelprojekte angestoßen. Die weitere Reduktion des Papierverbrauchs um 50% bis 2012 sowie kontinuierliche Verbesserungen der CO2-Emissionen im Zusammenhang mit Reisetätigkeiten gehören ebenso zur ganzheitlichen Klimastrategie der Bank. Zudem ist die Bank schon im Jahr 2009 auf dem besten Weg, ihr Ziel, von 2010 an weltweit jährlich etwa 100 Mio. Liter Frischwasser einzusparen, zu übertreffen.

Für die Neutralisierung von nicht vermeidbaren CO2-Emissionen stellt die Deutsche Bank bis 2012 bis zu  € 22 Mio. bereit. Sie wird damit hochwertige Emissionszertifikate wie CERs (Certified Emission Reductions) und ERUs (Emission Reduction Units) kaufen, die von der UN herausgegeben und den Anforderungen des Kyoto Protokolls gerecht werden.

Caio Koch-Weser: „Mit der CO2-Neutralität bis 2012 haben wir uns ein hohes Ziel gesetzt. Aber wir sehen schon in diesem Jahr, dass ein solches Ziel erreichbar ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Dies ist auch eine der Botschaften, die wir auf der bevorstehenden Weltklimakonferenz in Kopenhagen vermitteln möchten.“


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Deutschen Bank Presseabteilung

Dr. Klaus Winker
Tel.: 069 / 910-32249
Email: klaus.winker@db.com


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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