Frankfurt am Main, 27. Oktober 2010

Deutsche Bank: Gewinn nach Steuern im dritten Quartal 2010 von 1,1 Mrd Euro (exklusive Postbank-Belastung von 2,3 Mrd Euro)


Unter Berücksichtigung der Postbank-Belastung Verlust nach Steuern von 1,2 Mrd Euro

  • Starkes operatives Ergebnis vor Steuern von 1,3 Mrd Euro; unter Berücksichtigung der Postbank-Belastung Verlust vor Steuern von 1,0 Mrd Euro
  • Gesamterträge von 7,3 Mrd Euro; unter Berücksichtigung der Postbank-Belastung Gesamterträge von 5,0 Mrd Euro
  • Der Postbank-bezogene Effekt ist eine nicht zahlungswirksame Belastung, mit der kein Steuerertrag verbunden war
  • Tier-1-Kapitalquote von 11,5%; Core-Tier-1-Kapitalquote von 7,6%; noch ohne Berücksichtigung der am 6. Oktober erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung von 10,2 Mrd Euro
  • Solide Ergebnisse im Bereich Corporate and Investment Bank (CIB): Vorsteuerergebnis plus 11% zum Vorjahresquartal
  • Gute Ergebnisse im Bereich Private Clients & Asset Management (PCAM): Vorsteuerergebnis plus 14% zum Vorjahresquartal

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat im dritten Quartal 2010 einen Gewinn nach Steuern von 1,1 Mrd € erwirtschaftet (ohne Berücksichtigung der Belastung von 2,3 Mrd € für ihren Postbank-Anteil sowie für die entsprechende Pflichtumtauschanleihe). Im Vorjahresquartal lag der Nachsteuergewinn bei 1,4 Mrd €, worin positive Netto-Steuereffekte enthalten waren. Unter Berücksichtigung der Belastung in Bezug auf die Postbank lag der Quartalsverlust nach Steuern im dritten Quartal 2010 bei 1,2 Mrd €.

Das Ergebnis je Aktie (verwässert) lag im dritten Quartal bei minus 1,75 €, nach plus 1,92 € im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Steuern betrug ohne Berücksichtigung der erwähnten Belastung 1,3 Mrd €, gegenüber einem Gewinn vor Steuern von 1,3 Mrd € im dritten Quartal 2009. Unter Berücksichtigung der Postbank-Belastung lag der Vorsteuerverlust im dritten Quartal 2010 bei 1,0 Mrd €. Nach Zielgrößendefinition, die wesentliche Kosten und Gewinne nicht berücksichtigt, lag die Eigenkapitalrendite (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) bei 13%. Gemäß Zwischenbericht betrug die Eigenkapitalrendite (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) minus 10%.

In den ersten neun Monaten 2010 erwirtschaftete die Bank ohne Berücksichtigung der Postbank-Belastung einen Gewinn nach Steuern von 4,1 Mrd €, nach 3,6 Mrd € im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Unter Berücksichtigung der Postbank-Belastung lag der Nachsteuergewinn bei 1,7 Mrd €. Im gleichen Zeitraum betrug der Gewinn vor Steuern 5,6 Mrd € (ohne Berücksichtigung der Postbank-Belastung), nach 4,4 Mrd € in den ersten neun Monaten 2009. Unter Berücksichtigung der erwähnten Belastung lag der Gewinn vor Steuern in den ersten neun Monaten 2010 bei 3,3 Mrd €. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) belief sich in den ersten neun Monaten 2010 auf 2,33 €, nach 5,14 € im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) lag gemäß Zielgrößendefinition wie im Vorjahreszeitraum bei 18%. Gemäß Zwischenbericht betrug die Eigenkapitalrendite (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) 11%, nach 17% im Vorjahresabschnitt.

Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte: „Die Ergebnisse des 3. Quartals zeigen einmal mehr, dass sich unser Geschäftsmodell auch in weiterhin schwierigen Märkten und einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld als sehr robust erwiesen hat.“

Er fügte hinzu: „Wir haben die größte Kapitalerhöhung in der Geschichte der Deutschen Bank erfolgreich abgeschlossen. Damit stärken wir unsere Kapitalbasis, hauptsächlich für die geplante Übernahme der Postbank. Zugleich haben wir durch ein deutlich besseres Risiko-Ertragsverhältnis unsere führende Position im Investment Banking weiter gestärkt. Darüber hinaus weiten wir im Privatkundengeschäft unsere Marktpräsenz in Deutschland erheblich aus und erreichen damit einen ausgeglicheneren Ertragsmix und ein noch stabileres Geschäftsmodell“.

Wesentliche Ergebnisgrößen

Ohne Berücksichtigung der Postbank-Belastung beliefen sich die Erträge im Berichtsquartal auf 7,3 Mrd €, nach 7,2 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Unter Berücksichtigung der Postbank-Belastung betrugen die Erträge im dritten Quartal 5,0 Mrd €. In den Erträgen des Berichtsquartals waren negative Marktwertanpassungen von 113 Mio € (gegenüber 111 Mio € im Vorjahresquartal) aus Änderungen der Credit Spreads für bestimmte Verbindlichkeiten der Bank enthalten, für die die Fair Value Option angewandt wurde. Das dritte Quartal des Vorjahres enthielt eine Reihe von spezifischen Sachverhalten, die netto einen negativen Effekt von rund 330 Mio € auf die Erträge hatten. Ursächlich dafür war vor allem eine Belastung in Höhe von rund 350 Mio € im Zusammenhang mit Ocala Funding LLC, einer Commercial-Paper-Zweckgesellschaft. Im Berichtsquartal 2010 entstanden im Zusammenhang mit dieser Zweckgesellschaft geringere Aufwendungen von rund 90 Mio €.

Der Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S) erwirtschaftete im Berichtsquartal Erträge von 4,2 Mrd € gegenüber 4,4 Mrd € im Vorjahresquartal.

Sales & Trading erzielte Erträge in Höhe von 2,9 Mrd € nach 3,0 Mrd € im Vorjahresquartal. Die Erträge aus Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) beliefen sich auf 2,2 Mrd € und lagen damit um 5% über dem  Vorjahresquartal (2,1 Mrd €). Im dritten Quartal 2010 verschärfte sich der erwartete saisonale Rückgang der Kundenaktivität im Juli und August durch die anhaltende Sorge um die Finanzen bestimmter Staaten. Diesem folgte im September eine deutliche Erholung, insbesondere in der zweiten Monatshälfte. Im Devisengeschäft wurden gute Ergebnisse und höhere Erträge als im Vorjahresquartal erzielt. Dagegen blieben die Erträge im Geldmarkt- und Zinsgeschäft aufgrund einer Normalisierung des Marktumfelds deutlich hinter den Vergleichszahlen des Vorjahres zurück. Die Bank belegte in der jährlichen Risk Interdealer-Umfrage des Risk Magazine zum fünften Mal innerhalb von sechs Jahren den ersten Platz. Bei strukturierten Kreditprodukten nahm die Kundennachfrage zu, während Erträge aus standardisierten Produkten deutlich niedriger waren. Auch die Erträge aus dem Geschäft mit Rohstoffen fielen geringer aus als im Vorjahresquartal, während die Bank im Geschäft mit Schwellenländern stabile Erträge erwirtschaftete.

Die Erträge aus Sales & Trading (Equity) betrugen im Berichtsquartal 650 Mio €, nach 873 Mio € im dritten Quartal 2009. Der Rückgang war im Wesentlichen auf eine niedrigere Kundenaktivität zurückzuführen. Im Aktienhandel und in Prime Finance wurden solide Ergebnisse erzielt und die Marktposition wurde gefestigt. Aufgrund eines schwierigen Marktumfelds blieb das Geschäft mit Aktienderivaten deutlich hinter den Ergebnissen des Vorjahresquartals zurück. Im abgelaufenen Quartals stellte die Bank ihr designiertes Aktieneigenhandelsgeschäft ein.

Die Erträge aus dem Emissionsgeschäft beliefen sich auf 426 Mio €, nach 540 Mio € im dritten Quartal 2009. Dieser Rückgang war auf niedrigere Aktivitäten im Emissionsgeschäft (Equity) und Marktwertgewinne im Vorjahresquartal zurückzuführen. Dagegen stiegen die Erträge im Beratungsgeschäft aufgrund deutlich höherer Volumina von 95 Mio € im Vorjahresquartal auf 137 Mio € im Berichtsquartal. In den ersten neun Monaten 2010 verbesserte sich die Bank im weltweiten Emissions- und Beratungsgeschäft in den Ranglisten vom achten auf den fünften Platz (Quelle: Dealogic).

Im Kreditgeschäft wurden im dritten Quartal 2010 Erträge in Höhe von 556 Mio € erzielt, nach Erträgen von 442 Mio € im Vorjahresquartal. Dieser Anstieg war im Wesentlichen auf einen Gewinn aus dem Verkauf von Aktien der Axel Springer AG zurückzuführen, die als Kreditsicherheit verpfändet waren.

Im Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB) stiegen die Erträge von 659 Mio € im Vorjahresquartal um 29% auf 852 Mio € im Berichtsquartal. Diese Entwicklung war in erster Linie auf die von ABN AMRO übernommenen Teile des Firmenkundengeschäfts zurückzuführen. Ein kontinuierliches Wachstum der Provisionserträge in Trust & Securities Services und eine anhaltend starke Nachfrage nach Produkten in Trade Finance trugen ebenfalls zu dem Ertragsanstieg bei. Die Deutsche Bank hat in der Euromoney-Umfrage 2010 ihre Position als Nr. 1 im Euro-Clearing sowie im Cash Management für Firmenkunden in Westeuropa behalten.

Der Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM) erzielte im Berichtsquartal Erträge von 1,0 Mrd € gegenüber 771 Mio € im Vorjahresquartal. Das Berichtsquartal enthielt im Geschäftsbereich Private Wealth Management (PWM) Erträge von 200 Mio € aus Sal. Oppenheim/BHF. Darüber hinaus wirkten sich gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres höhere erfolgsabhängige Provisionen und verbesserte Marktbedingungen positiv auf die Erträge in PWM und in Asset Management (AM) aus.

Im Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC) stiegen die Erträge gegenüber dem Vorjahresquartal um 5% auf 1,5 Mrd €. Verbesserte Margen führten im Berichtsquartal zu Rekorderträgen im Einlagengeschäft. Im Beratungs-/Brokeragegeschäft konnten ebenfalls höhere Erträge erreicht werden, während sie im Diskretionären Portfolio Management/Fund Management sowie bei Kreditprodukten hinter den Werten des Vorjahresquartals zurückblieben.

Die Erträge im Konzernbereich Corporate Investments (CI) beliefen sich im Berichtsquartal auf negative 2,2 Mrd € und enthielten die vorgenannte Belastung in Bezug auf die Postbank in Höhe von 2,3 Mrd €. Im dritten Quartal 2009 waren in den Erträgen von 242 Mio € Marktwertgewinne von 140 Mio € aus den Put-/Call-Optionen zur Erhöhung der Beteiligung an der Postbank und Gewinne von 110 Mio € aus der Reduzierung der Beteiligung an der Daimler AG enthalten.

Die Erträge beliefen sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 23,5 Mrd € ohne Berücksichtigung der Belastung in Bezug auf die Postbank, verglichen mit 22,4 Mrd € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Unter Berücksichtigung der erwähnten Belastung betrugen die Erträge 21,1 Mrd €.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtsquartal auf 362 Mio € gegenüber 544 Mio € im dritten Quartal 2009 und 243 Mio € im zweiten Quartal 2010. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in CIB betrug 179 Mio € gegenüber 323 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres, was vor allem auf deutlich niedrigere Neubildungen für gemäß IAS 39 umgegliederte Vermögenswerte zurückzuführen war. In PCAM belief sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 184 Mio € gegenüber 214 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Diese Entwicklung spiegelt vor allem ein niedrigeres Niveau von Kreditausfällen in PBC wider, infolge von auf Portfolio- und Länder-Ebene getroffenen Maßnahmen in allen wesentlichen Portfolios.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich in den ersten neun Monaten 2010 auf 868 Mio €, gegenüber 2,1 Mrd € im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen im Berichtsquartal 5,7 Mrd € nach 5,4 Mrd € im Vorjahresquartal. Der Personalaufwand betrug 3,0 Mrd € im Vergleich zu 2,8 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. In dem Anstieg war ein Effekt von 112 Mio € für in 2010 neu konsolidierte Gesellschaften enthalten. Der Sach- und sonstige Aufwand belief sich auf 2,5 Mrd € nach 2,2 Mrd € im Vorjahresquartal. Akquisitionen trugen 236 Mio € zu dem Anstieg bei. Im dritten Quartal 2009 beinhaltete der Sach- und sonstige Aufwand Belastungen von 200 Mio € für ein Angebot der Bank zum Rückkauf bestimmter Produkte von Privatanlegern. Der verbleibende Anstieg des Sach- und sonstigen Aufwands resultierte aus Wachstumsinitiativen, aus Kosten für andere strategische Initiativen (inklusive IT-Investitionen) sowie aus Effekten von Wechselkursveränderungen. Darüber hinaus beinhalteten die Zinsunabhängigen Aufwendungen im dritten Quartal 2010 niedrigere Aufwendungen aus dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life, die mit entsprechend niedrigeren Erträgen korrespondierten.

In den ersten neun Monaten 2010 beliefen sich die Zinsunabhängigen Aufwendungen auf 17,0 Mrd € gegenüber 15,9 Mrd € im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im dritten Quartal 2010 lag der Gewinn vor Steuern ohne Berücksichtigung der Belastung in Bezug auf die Postbank bei 1,3 Mrd € und war damit mit dem Niveau des Vorjahresquartals vergleichbar. Unter Berücksichtigung der Belastung verzeichnete die Bank einen Verlust vor Steuern in Höhe von 1,0 Mrd €. Die Eigenkapitalrendite gemäß Zielgrößendefinition (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity), bei der die Belastung von 2,3 Mrd € unberücksichtigt bleibt, lag bei 13% nach 14% im Vorjahresquartal. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug inklusive des Postbank-Effekts negative 10%, nach positiven 15% im Vorjahresquartal.

In den ersten neun Monaten 2010 betrug der Gewinn vor Steuern 5,6 Mrd € (exklusive der Belastung in Bezug auf die Postbank). In der Vergleichsperiode des Vorjahres betrug der Gewinn vor Steuern 4,4 Mrd €. Unter Berücksichtigung der Postbank-Belastung lag der Gewinn vor Steuern in den ersten neun Monaten 2010 bei 3,3 Mrd €. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern gemäß Zielgrößendefinition der Bank (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) erreichte im Berichtszeitraum 18% und war somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) lag im Berichtszeitraum gemäß Zwischenbericht bei 11% im Vergleich zu 17% im Vorjahreszeitraum.

Ohne Einbezug der Belastung im Zusammenhang mit der Postbank betrug der Gewinn nach Steuern im Berichtsquartal 1,1 Mrd €, verglichen mit einem Gewinn nach Steuern von 1,4 Mrd € im Vorjahresquartal. Unter Berücksichtigung des Postbank-Effekts, mit dem kein Steuerertrag verbunden war, ergab sich im Berichtsquartal ein Verlust nach Steuern von 1,2 Mrd €. Der ausgewiesene Steueraufwand von 170 Mio € im Berichtsquartal wurde durch eine vorteilhafte geografische Verteilung des Konzernergebnisses und die Auflösung einer passiven latenten Steuerposition vermindert. Der Nettosteuerertrag von 78 Mio € im dritten Quartal 2009 war auf mehrere signifikante Steuereffekte zurückzuführen, welche sich insgesamt positiv auf die Steuerposition auswirkten. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug im Berichtsquartal negative 1,75 €, nach positiven 1,92 € im Vorjahresquartal.

In den ersten neun Monaten 2010 belief sich der Gewinn nach Steuern auf 4,1 Mrd € ohne Berücksichtigung der Belastung in Bezug auf die Postbank. In der Vergleichsperiode des Vorjahres betrug der Gewinn nach Steuern 3,6 Mrd €. Unter Einbezug der Postbank-Belastung lag der Gewinn nach Steuern in den ersten neun Monaten 2010 bei 1,7 Mrd €. Der Steueraufwand in den ersten neun Monaten 2010 betrug 1,5 Mrd €, gegenüber einem Steueraufwand von 797 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres, was in erster Linie auf den Postbank-Effekt in Höhe von 2,3 Mrd € zurückzuführen war, der steuerlich nicht abzugsfähig ist. Dies wurde zum Teil durch eine vorteilhafte geografische Verteilung des Konzernergebnisses und von der Auflösung einer passiven latenten Steuerposition ausgeglichen. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug 2,33 € nach 5,14 € im Vorjahreszeitraum.

Das Tier-1-Kapital sowie die entsprechenden Kapitalquoten spiegeln die am 6. Oktober abgeschlossene Kapitalerhöhung noch nicht wider. Ohne den Netto-Erlös aus der Kapitalerhöhung betrug die Tier-1-Kapitalquote zum Ende des Berichtsquartals 11,5%, nach 11,3% im Vorquartal und 11,7% im Vorjahresquartal. Die Tier-1-Kapitalquote war im abgelaufenen Quartal durch die erwähnte Belastung im Zusammenhang mit der Postbank um insgesamt 0,4 Prozentpunkte niedriger. Dies ist bedingt durch die Verringerung des Nachsteuergewinns, die teilweise durch die Reduzierung des Kapitalabzugs für die Beteiligung an der Postbank sowie durch die Reduzierung der risikogewichteten Aktiva ausgeglichen wurde. Die Tier-1-Kapitalquote ohne Berücksichtigung hybrider Bestandteile lag zum Ende des dritten Quartals leicht höher bei 7,6%, nach 7,5% zum Ende des Vorquartals.

Das Tier-1-Kapital betrug zum Ende des Berichtsquartals 31,8 Mrd €, nach 34,3 Mrd € zum Ende des zweiten Quartals 2010. Wesentliche Einflussfaktoren waren neben der Belastung im Zusammenhang mit der Postbank hauptsächlich Währungseffekte, die  weitgehend durch das nicht auf die genannte Belastung zurückzuführende Ergebnis nach Steuern ausgeglichen wurden.

Die risikogewichteten Aktiva beliefen sich per Ende September auf 277 Mrd €, was im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 ein Rückgang von 26 Mrd € bedeutet. Hierin spiegeln sich Währungseffekte, die Belastung im Zusammenhang mit der Postbank sowie ein weiter reduziertes Kredit- und Marktrisiko wider.

Die Bilanzsumme erhöhte sich per Ende September im Vergleich zum Vorquartal leicht von 1.926 Mrd € auf 1.958 Mrd €. Der Vergleich zum Vorquartal spiegelt vor allem moderate Steigerungen der Marktwerte von Derivaten wider, die im Wesentlichen vom starken Euro ausgeglichen wurden. Auf bereinigter Basis, die das Netting von Derivaten und weiteren Handelspositionen berücksichtigt, belief sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorquartal nahezu unverändert auf 1.04 Mrd €. Die Leverage Ratio nach Zielgrößendefinition stieg zum Ende des dritten Quartals auf 25 von 23 zum Ende des zweiten Quartals 2010. Dies war im Wesentlichen auf die Reduzierung des angepassten Eigenkapitals zurückzuführen.

Segmentüberblick

Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB)

Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S)

Die Erträge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen im Berichtsquartal mit 2,2 Mrd € um 112 Mio € (5%) über dem Wert des Vergleichsquartals 2009. In den Erträgen waren zusätzliche Belastungen von rund 90 Mio € im Zusammenhang mit Ocala Funding LLC, einer Commercial-Paper-Zweckgesellschaft, enthalten. Die Erträge im Vergleichsquartal des Vorjahres enthielten Belastungen von rund 350 Mio € im Zusammenhang mit Ocala Funding LLC und Verluste von rund 300 Mio € aus negativen Wertanpassungen für spezifische Risiken im Geschäft mit strukturierten Kreditprodukten. Diese wurden durch positive Marktwertanpassungen von 263 Mio € gegenüber Monolineversicherern und bei gewerblichen Immobilienkrediten teilweise ausgeglichen. Im Berichtsquartal war der erwartete saisonale Rückgang der Kundenaktivität im Juli und August durch die anhaltende Sorge um die Finanzlage bestimmter Staaten deutlicher ausgeprägt als im Vorjahresquartal. Diesem folgte eine starke Erholung im September, insbesondere in der zweiten Monatshälfte. Im Devisengeschäft wurden gute Ergebnisse und höhere Erträge als im Vorjahresquartal erzielt. Höhere Volumina kompensierten den Effekt aus einem sich fortsetzenden Rückgang der Margen. Die Erträge im Geldmarktgeschäft blieben deutlich unter denen des dritten Quartals 2009, was auf ein ungünstigeres Handelsumfeld zurückzuführen war. Im Zinsgeschäft lagen die Erträge aufgrund niedrigerer Margen und geringerer Marktaktivität unter denen des Vorjahresquartals, was teilweise durch eine höhere Nachfrage der Kunden nach strukturierten Produktlösungen ausgeglichen wurde. Die Deutsche Bank wurde in der jährlichen Risk Interdealer-Umfrage des Risk Magazine zum fünften Mal innerhalb von sechs Jahren zur besten „Bank Overall“ gewählt. Dabei hatte sie die führende Position in der Umfragekategorie „Zinsderivate“ insgesamt, sowie in allen Teilbereichen der Kategorie „Zinsswaps“. Im Handel mit Kreditprodukten waren die Erträge höher als im Vorjahresquartal, was auf eine höhere Kundennachfrage nach strukturierten Kreditprodukten sowie auf das Ausbleiben von Marktwertanpassungen und anderen Belastungen zurückzuführen war. Die Erträge im Geschäft mit standardisierten Kreditprodukten waren deutlich niedriger als im Vorjahresquartal. Das Ergebnis aus dem Rohstoffhandel verschlechterte sich im Vergleich zum dritten Quartal 2009 aufgrund eines schwierigeren, durch niedrige Volatilität geprägten Umfelds, insbesondere im Energiesektor.  Die Ergebnisse aus dem Anleihegeschäft in Schwellenländern waren stabil und profitierten von einem höheren Anlegerinteresse in Lateinamerika.

Sales & Trading (Equity) erwirtschaftete Erträge von 650 Mio €, die um 222 Mio € oder 25% unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres lagen. Die Aktivität der Kunden war während des Berichtsquartals trotz der Markterholung im September zurückhaltend. Im Aktienhandel konnten solide Ergebnisse erzielt werden, die aufgrund der in allen Regionen schwierigeren Marktbedingungen zwar leicht rückläufig waren, den Marktanteil jedoch nicht beeinträchtigten (Quelle: Bloomberg). Die Höhe der Erträge in Prime Finance war mit dem Vorjahresquartal vergleichbar. Ein niedrigeres Geschäftsvolumen konnte durch die Akquise von Neukunden sowie durch die erfolgreiche Platzierung neuer Produkte und Dienstleistungen kompensiert werden. Im Aktienderivategeschäft blieben die Erträge wegen deutlich geringerer Kundenaktivität unter denen des dritten Quartals 2009. Im Berichtsquartal hat die Bank ihr designiertes Aktieneigenhandelsgeschäft eingestellt.

Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft beliefen sich im dritten Quartal 2010 auf 563 Mio €, was einem Rückgang um 72 Mio € (11%) gegenüber dem dritten Quartal 2009 entspricht. In der globalen Rangliste nahm die Bank in diesem Geschäftsfeld weiterhin Platz fünf ein. Im Beratungsgeschäft lagen die Erträge bei 137 Mio € und damit um 42 Mio € (44%) über dem Vorjahresquartal. Dies war sowohl auf einen Anstieg der Transaktionen, als auch auf einen Ausbau des Marktanteils zurückzuführen. Hier konnte die Bank ihre Position in den Ranglisten auf Platz eins in der Region EMEA und auf Platz fünf weltweit verbessern. Die Erträge im Emissionsgeschäft (Debt) gingen um 17 Mio € (5%) zurück. Im Vorjahresquartal waren Marktwertgewinne im Leverage-Finance-Geschäft enthalten. Die Erträge im Emissionsgeschäft (Equity) blieben um 96 Mio € (44%) unter dem Vorjahresquartal, was auf den signifikanten Rückgang des Provisionsaufkommens zurückzuführen war. In diesem Geschäftsfeld konnte die Bank ihren siebten Platz in der weltweiten Rangliste behaupten (Quelle für alle Positionen: Dealogic).

Die Erträge aus dem Kreditgeschäft betrugen im Berichtsquartal 556 Mio € und waren damit um 114 Mio € (26%) höher als im Vorjahresquartal. Dieser Anstieg war insbesondere auf einen Gewinn aus dem Verkauf von Aktien der Axel Springer AG zurückzuführen, die als Kreditsicherheit verpfändet waren.

Die Erträge aus Sonstigen Produkten lagen im Berichtsquartal mit 163 Mio € um 203 Mio € (55%) unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Ursächlich für den Rückgang waren insbesondere geringere Marktwertgewinne bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Dieser Effekt wurde durch gegenläufige Effekte in den Zinsunabhängigen Aufwendungen ausgeglichen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Unternehmensbereich CB&S umfasste im dritten Quartal 2010 eine Nettozuführung von 135 Mio € gegenüber einer Nettozuführung von 318 Mio € im dritten Quartal 2009. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus einer um 85 Mio € niedrigeren Nettozuführung zu Risikovorsorgen für Kredite, die gemäß IAS 39 umklassifiziert worden waren.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen im Berichtsquartal 2,9 Mrd € und lagen damit um 192 Mio € (6%) unter dem Wert des Vorjahresquartals, der eine Belastung von 200 Mio € im Zusammenhang mit einem Angebot zum Rückkauf bestimmter Produkte von Privatanlegern enthielt. Der Sach- und sonstige Aufwand stieg im Berichtsquartal vorwiegend wegen höherer Rechtsberatungskosten im Zusammenhang mit gestiegener Geschäftsaktivität bei strukturierten Transaktionen und höherer anderer geschäftsbezogenener Kosten. Der Rückgang in den Sonstigen Zinsunabhängigen Aufwendungen spiegelt den vorgenannten Effekt in Bezug auf Abbey Life wider.

Der Gewinn vor Steuern belief sich im Berichtsquartal auf 1,1 Mrd € im Vergleich zu 981 Mio € im Vorjahresquartal.

Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB)

Die Erträge von GTB lagen im dritten Quartal 2010 mit 852 Mio € um 193 Mio € (29%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Diese Verbesserung war vor allem auf die von ABN AMRO übernommenen Aktivitäten im Firmenkundengeschäft zurückzuführen, die seit dem zweiten Quartal 2010 konsolidiert werden. Ferner profitierte GTB von einem starken Zuwachs der Provisionserträge in Trust & Securities Services, vor allem im Wertpapierverwahrungsgeschäft. Der Bereich Trade Finance profitierte zudem von der anhaltend starken Nachfrage nach Produkten in der internationalen Handelsfinanzierung.

In der Risikovorsorge im Kreditgeschäft wies GTB eine Nettozuführung von 44 Mio € aus. Dies entspricht einem Anstieg von 38 Mio € verglichen mit dem dritten Quartal 2009, der im Wesentlichen auf die von ABN AMRO übernommenen Aktivitäten im Firmenkundengeschäft entfiel.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 594 Mio € im Berichtsquartal lagen um 141 Mio € (31%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Anstieg spiegelte im Wesentlichen laufende Kosten und Integrationskosten für die von ABN AMRO übernommenen Aktivitäten im Firmenkundengeschäft wider. Darüber hinaus stieg verbunden mit dem geschäftlichen Wachstum auch der Personalaufwand und es ergaben sich höhere regulatorische Kosten als im Vorjahresquartal.

Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtsquartal 214 Mio € und lag damit um 13 Mio € (6%) über dem Wert des Vorjahresquartals.

Konzernbereich Private Clients and Asset Management (PCAM)

Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM)

Im dritten Quartal 2010 beliefen sich die Erträge im Unternehmensbereich AWM auf 1,0 Mrd €. Dies entspricht einem Anstieg von 243 Mio € (32%) gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Berichtsquartal enthielt Erträge von 200 Mio € aus der Akquisition von Sal. Oppenheim/BHF. Im Geschäftsbereich Private Wealth Management (PWM) war dieser Beitrag der Hauptgrund für den Anstieg der Erträge im Diskretionären Portfolio Management/Fund Management (Anstieg um 78 Mio €, der zudem ein günstigeres Marktumfeld reflektiert), im Beratungs-/Brokeragegeschäft (Anstieg um 41 Mio €) und bei Sonstigen Produkten (Anstieg um 66 Mio €). Im Geschäftsbereich Asset Management (AM) stiegen die Erträge im Diskretionären Portfolio Management/Fund Management um 23 Mio € (6%). Diese Entwicklung war auf im Vergleich zum Vorjahresquartal höhere volumenabhängige Provisionseinnahmen und auf bessere Marktbedingungen zurückzuführen. Die Erträge im Kreditgeschäft in AWM erhöhten sich um 36 Mio € (55%) auf 101 Mio €, was in erster Linie auf einen deutlichen Ausbau der Margen, insbesondere in den USA, auf einen stärkeren US-Dollar sowie auf höhere Volumina zurückzuführen war.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtszeitraum 19 Mio €. Der Anstieg von 14 Mio € gegenüber dem Vorjahresquartal war hauptsächlich durch eine einzelne Kundenbeziehung bedingt.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen im dritten Quartal 2010 lagen mit 921 Mio € um 288 Mio € (46%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Die Aufwendungen im Berichtsquartal beinhalteten 243 Mio € für Sal. Oppenheim/BHF. Der übrige Anstieg resultierte in erster Linie aus fortgesetzten Investitionen in die IT-Plattform von PWM.

AWM verzeichnete im Berichtszeitraum einen Gewinn vor Steuern von 78 Mio €, in dem Nettobelastungen von 52 Mio € im Zusammenhang mit Sal. Oppenheim/BHF in PWM berücksichtigt waren. Ohne diese Belastungen wäre das Ergebnis mit dem Gewinn vor Steuern des Vorjahresquartals von 134 Mio € vergleichbar gewesen.

Die Invested Assets in AWM gingen im dritten Quartal 2010 um 25 Mrd € auf 846 Mrd € zurück. In PWM nahmen die Invested Assets um 6 Mrd € auf 313 Mrd € ab. Dabei verzeichnete PWM Nettomittelabflüsse von 3 Mrd €. In AM reduzierten sich die Invested Assets um 18 Mrd € auf 532 Mrd €. Dieser Rückgang war hauptsächlich auf die Abschwächung des US-Dollar im dritten Quartal 2010 zurückzuführen, dem positive Marktwertentwicklungen von 12 Mrd € und Nettomittelzuflüsse von 2 Mrd € gegenüberstanden.

Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC)

Die Erträge im dritten Quartal 2010 von 1,5 Mrd € lagen um 66 Mio € (5%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Die Erträge aus dem Diskretionären Portfolio Management/Fund Management verringerten sich infolge geringerer Kundenaktivität um 8 Mio € (11%). Im Beratungs-/Brokeragegeschäft stiegen sie um 44 Mio € (24%), was sowohl auf das Wertpapiergeschäft als auch auf die Vermittlung von Versicherungsprodukten für die Altersvorsorge zurückzuführen war. Die Erträge aus dem Kreditgeschäft gingen im Vergleich zum dritten Quartal 2009 infolge niedrigerer Margen um 36 Mio € (6%) zurück. Dieser Rückgang wurde durch höhere Kreditvolumina teilweise ausgeglichen. Im Einlagengeschäft und Zahlungsverkehr stiegen die Erträge infolge höherer Margen um 51 Mio € (12%) und erreichten einen neuen Quartalsrekord. Die Erträge aus Sonstigen Produkten stiegen um 16 Mio € (19%) gegenüber dem Vorjahresquartal, was hauptsächlich aus dem Verkauf einer zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierposition resultierte. Diese Entwicklung wurde durch die erwartete Normalisierung der Ergebnisse aus der Aktiv- und Passivsteuerung in PBC teilweise ausgeglichen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sank im dritten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal um 44 Mio € (21%) auf 165 Mio €. Die auf Portfolio- und Länderebene getroffenen Maßnahmen führten in allen wesentlichen Kreditportfolios zu einer niedrigeren Risikovorsorge.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im dritten Quartal 2010 mit 1,0 Mrd € um 15 Mio € (1%) über dem Wert des Vorjahresquartals. Im Berichtsquartal waren Aufwendungen für strategische Projekte enthalten.

PBC erzielte im Berichtsquartal einen Gewinn vor Steuern von 245 Mio €, der um 96 Mio € über dem Wert des Vorjahresquartals lag.

Die Invested Assets beliefen sich zum 30. September 2010 auf 194 Mrd €. Dies entspricht einem Anstieg von 2 Mrd € im dritten Quartal 2010, der insbesondere auf positive Marktwertentwicklungen zurückzuführen war.

Die Kundenzahl von PBC belief sich unverändert auf insgesamt 14,5 Millionen.

Corporate Investments (CI)

Die Erträge beliefen sich im Berichtsquartal wegen der vorgenannten Belastung von 2,3 Mrd € im Zusammenhang mit der Postbank auf negative 2,2 Mrd €. Im dritten Quartal 2009 erzielte CI Erträge von 242 Mio €. Davon standen 154 Mio € im Zusammenhang mit der Postbank und 110 Mio € waren auf die Reduzierung der Beteiligung an der Daimler AG zurückzuführen. Diesen Gewinnen standen Marktwertverluste aus der Option zur Erhöhung der Beteiligung an der Hua Xia Bank Co. Ltd. gegenüber.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen im Berichtsquartal 173 Mio €, nach 117 Mio € im Vorjahresquartal. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der Optimierung der Flächen- und Gebäudenutzung. Höhere operative Kosten bei den konsolidierten Beteiligungen an Maher Terminals LLC und der Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“ trugen ebenfalls zu dem Anstieg bei.

Der Verlust vor Steuern belief sich im dritten Quartal 2010 auf 2,3 Mrd € gegenüber einem Gewinn vor Steuern von 117 Mio € im Vorjahresquartal.

Consolidation & Adjustments (C&A)

Im dritten Quartal 2010 verzeichnete C&A einen Verlust vor Steuern von 349 Mio € nach einem Verlust vor Steuern von 267 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das Ergebnis in beiden Perioden beinhaltete signifikante negative Effekte, die sich aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden zwischen der Managementberichterstattung und IFRS im Zusammenhang mit ökonomisch abgesicherten Positionen ergaben. In beiden Perioden wurden diese Effekte hauptsächlich durch Zinssatzänderungen im Euro- und US-Dollar-Raum verursacht. Der im Vergleich zum Vorjahresquartal höhere Verlust resultierte in erster Linie aus einem Sonderzinsertrag im dritten Quartal 2009, der im Zusammenhang mit abgeschlossenen Steuerprüfungen stand.


Eine Überleitungstabelle, die den Effekt der Postbank-Belastung auf die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate zeigt, finden Sie hier.


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Deutsche Bank AG
Presseabteilung    

Armin Niedermeier     
Tel: +49 (0) 69 / 910 33402  
E-Mail: armin.niedermeier@db.com

Christian Streckert     
Tel: +49 (0) 69 / 910 38079  
E-Mail: christian.streckert@db.com


Die Ergebnisse des 3. Quartals 2010 werden heute in einer Analysten-Konferenz um 9.00 Uhr erläutert (MESZ). Die Konferenz wird im Internet übertragen:  http://www.deutsche-bank.de/ir/video-audio

Der vollständige Zwischenbericht zum 30. September 2010 kann im Internet abgerufen werden: http://www.deutsche-bank.de/3Q2010. Ebenso ein Zahlenanhang (nur englisch): http://www.deutsche-bank.de/ir/financial-supplements.


Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 16. März 2010 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.

Diese Presse-Information enthält auch nicht-IFRS-Finanzgrößen. Für eine Überleitung zu direkt mit IFRS-Zahlen vergleichbaren Angaben siehe die Zahlentabellen zum 3. Quartal 2010 (Financial Data Supplement) und die beigefügte Überleitungstabelle, die unter www.deutsche-bank.de/ir verfügbar ist.




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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