Frankfurt am Main, 04. Februar 2010

Deutsche Bank erzielt 2009 Gewinn nach Steuern von 5,0 Mrd Euro


  • Gewinn vor Steuern von 5,2 Mrd Euro
  • Tier-1 Kapitalquote von 12,6%
  • Tier-1 Kernkapitalquote von 8,7%
  • Verhältnis Bilanzsumme zu Eigenkapital (Leverage) nach Zielgrößendefinition auf 23 reduziert
  • Dividendenvorschlag 0,75 Euro je Aktie
  • Gewinn vor Steuern im 4. Quartal bei 756 Mio Euro; Gewinn nach Steuern bei 1,3 Mrd Euro, nach Bonussteuer für Banken in Großbritannien von 225 Mio Euro

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute noch nicht testierte Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2009 vorgelegt.

Im Gesamtjahr 2009 erwirtschaftete die Bank einen Gewinn nach Steuern von 5,0 Mrd € gegenüber einem Verlust nach Steuern von 3,9 Mrd € im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern belief sich auf 5,2 Mrd € nach einem Verlust vor Steuern von 5,7 Mrd € im Jahr 2008. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) verbesserte sich von minus 7,61 € im Vorjahr auf plus 7,59 €. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern gemäß der Zielgrößendefinition der Bank betrug 15%, verglichen mit einer negativen Eigenkapitalrendite von 20% im Jahr 2008. Die Tier-1 Kapitalquote lag bei 12,6% und damit über dem Wert von 10,1% zum Jahresende 2008, während die Tier-1 Kernkapitalquote, in der hybride Bestandteile nicht berücksichtigt werden, im selben Zeitraum von 7,0% auf 8,7% stieg. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für 2009 eine Dividende von 0,75 € je Aktie vor. Für 2008 waren 0,50 € je Aktie ausgeschüttet worden.

Im vierten Quartal 2009 erzielte die Bank einen Gewinn nach Steuern von 1,3 Mrd € und ein Ergebnis je Aktie (verwässert) von 2,00 €. Dem stehen ein Verlust nach Steuern von 4,8 Mrd € und ein negatives Ergebnis je Aktie (verwässert) von 8,71 € im Vorjahresquartal gegenüber. Der Gewinn vor Steuern belief sich im vierten Quartal 2009 auf 756 Mio €, nach einem Verlust vor Steuern von 6,2 Mrd € im Vorjahresquartal. Der Gewinn vor Steuern enthielt im Berichtsquartal einen steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwand von 225 Mio € für die vorgeschlagene Bonussteuer für Banken in Großbritannien. Der Gewinn nach Steuern enthält im vierten Quartal 2009 einen Steuerertrag von per saldo 554 Mio €, der im Wesentlichen aus der Wertaufholung aktiver latenter Steuern in Höhe von 790 Mio € bei US-Töchtern der Bank resultierte. Diese Wertaufholung folgt einer überplanmäßigen Ertragslage im Berichtsjahr und verbesserter Ertragsaussichten der betroffenen US-Tochtergesellschaften.

Dr. Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sagte: „Die Deutsche Bank hat im Jahr 2009 eine Menge erreicht: Wir haben bei deutlich vermindertem Risiko und mit kleinerer Bilanzsumme eine beachtliche Profitabilität erzielt. Das gute Ergebnis haben wir genutzt, um unsere Eigenkapitalbasis weiter zu stärken. Unsere Kapitalquoten sind heute besser denn je."

Er fügte hinzu: "Wir haben 2009 bei der Umsetzung unserer Strategie deutliche Fortschritte gemacht. Wir haben unsere Kerngeschäftsfelder neu positioniert und unsere Basis für profitables Wachstum sowohl durch Investitionen in der Bank als auch durch gezielte Zukäufe weiter gestärkt. Darüber hinaus haben wir  unsere Management-Agenda für das  veränderte Umfeld nach der Krise definiert. Wir erkennen einen klaren Trend zur Erholung der Wirtschaft und zur Stabilisierung der Finanzmärkte, auch wenn die Bewältigung der jüngsten Krise noch andauert. Zudem dürften sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für unsere Branche verändern. Auf Grund unserer Finanzstärke und unserer strategischen Positionierung sind wir für die Chancen und Herausforderungen 2010 bestens gerüstet."

Wesentliche Ergebnisgrößen

Die Erträge beliefen sich im Berichtsquartal auf 5,5 Mrd €, verglichen mit negativen Erträgen von 853 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Der Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB) verzeichnete im vierten Quartal 2009 Erträge von 3,5 Mrd € gegenüber negativen Erträgen von 3,0 Mrd € im vierten Quartal 2008.

Der Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S) erzielte im Berichtsquartal Erträge von 2,9 Mrd € gegenüber negativen Erträgen von 3,7 Mrd € im vierten Quartal 2008. Die Erträge im Bereich Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) betrugen 1,3 Mrd €, verglichen mit negativen 2,7 Mrd € im Vorjahresquartal. Dieser Anstieg war vorwiegend auf signifikante Verluste  im Vorjahresquartal aus dem Handel mit Kreditprodukten und aus negativen Marktwertanpassungen von 3,4 Mrd EUR und 1,7 Mrd EUR zurückzuführen. Im Schlussquartal 2009 waren in den Erträgen im Bereich Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) negative Marktwertanpassungen von 204 Mio EUR, hauptsächlich für Monoline-Versicherer, enthalten. Die Erträge im Bereich Sales & Trading (Equity) beliefen sich auf 637 Mio € gegenüber negativen Erträgen von 2,1 Mrd € im Vorjahresquartal. Diese positive Entwicklung war insbesondere auf Verluste im vierten Quartal 2008 im Aktienderivategeschäft und im Aktieneigenhandel zurückzuführen. Die Erträge im Bereich Sales & Trading lagen insgesamt unter denen des dritten Quartals 2009, was auf saisonale Einflüsse zurückzuführen war. Diese wurden durch eine anhaltend geringe Volatilität, eine im November und Dezember deutlich gesunkene Kundenaktivität und eine weitere Normalisierung der Margen noch verstärkt. Im Emissionsgeschäft beliefen sich die Erträge im Berichtsquartal auf 379 Mio € gegenüber 938 Mio € im vierten Quartal 2008. Diese Entwicklung resultierte vor allem aus im Vorjahresquartal positiven Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit Krediten und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft. Im Beratungsgeschäft wurden Erträge von 105 Mio € erzielt, verglichen mit 152 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres, was auf anhaltend niedrige Volumina im M&A-Geschäft und auf geringfügige Marktanteilsverluste zurückzuführen war.

Im Gesamtjahr 2009 beliefen sich die Erträge von CB&S auf 16,2 Mrd €, nach negativen Marktwertanpassungen von insgesamt 925 Mio €. Im Vorjahr lagen die Erträge bei 428 Mio €, nach negativen Marktwertanpassungen von 7,5 Mrd €. Diese Entwicklung war neben dem Ausbleiben der vorgenannten Handelsverluste auf die Stärke des kundenbezogenen Handelsgeschäfts zurückzuführen. Beide Effekte spiegeln die erfolgreiche Ausrichtung der Sales & Trading-Plattform auf das Kundengeschäft und auf liquide, kundenbezogene Produkte wider. Zusätzlich wurden die Erträge im Geschäftsjahr 2009 durch die insbesondere in der ersten Jahreshälfte guten Marktbedingungen, unter anderem im Hinblick auf Margen und Volumina, sowie durch Rekorderträge im Rohstoff- und Anleihegeschäft in Schwellenländern begünstigt.

Der Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB) erzielte im vierten Quartal 2009 Erträge von 629 Mio € gegenüber 751 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Diese Entwicklung reflektiert vor allem das anhaltend niedrige Zinsniveau.

Im Gesamtjahr beliefen sich die Erträge in GTB auf 2,6 Mrd €, verglichen mit 2,8 Mrd € im Vorjahr. Die Erträge in den Bereichen Cash Management sowie Trust & Securities Services waren von im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Zinssätzen gekennzeichnet, während die Erträge in Trade Finance aufgrund einer starken Kundennachfrage im Vergleich zum Vorjahr anstiegen. Die Erträge im Gesamtjahr enthielten einen positiven Effekt von 160 Mio EUR aus einer Anpassung der internen Zinsrechnungssysteme, die 2009 erfolgte.

Im Konzernbereich Private Clients and Asset Management (PCAM) lagen die Erträge im vierten Quartal mit 2,2 Mrd € um 177 Mio € über denen des vierten Quartals 2008.

Im Unternehmensbereich Asset and Wealth Management (AWM) erreichten die Erträge im vierten Quartal 784 Mio €, nach 588 Mio € im Vorjahresquartal. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus dem Wegfall bestimmter negativer Effekte, darunter Marktwertanpassungen bei Seed Capital und anderen Investments, freiwillige Einschüsse in bestimmte konsolidierte Geldmarktfonds sowie Abschreibungen auf RREEF Investments.  AWM konnte im Berichtsquartal Nettomittelzuflüsse von 12 Mrd € verzeichnen, von denen 9 Mrd € auf den Geschäftsbereich Asset Management und 3 Mrd € auf den Geschäftsbereich Private Wealth Management entfielen. Im vierten Quartal 2008 waren Mittelabflüsse von 23 Mrd € verzeichnet worden.

Die Erträge von AWM beliefen sich im Gesamtjahr auf 2,7 Mrd €, verglichen mit 3,3 Mrd € im Jahr 2008. In dieser Entwicklung spiegeln sich insbesondere niedrigere Einnahmen aus dem Vermögensmanagement und höhere Abschreibungen auf RREEF Investments wider, die durch niedrigere Einschüsse in bestimmte konsolidierte Geldmarktfonds ausgeglichen wurden.

Die Erträge im Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC) blieben im Berichtsquartal mit 1,4 Mrd € gegenüber dem vierten Quartal 2008 nahezu unverändert, obwohl die Erträge im Vorjahr zwei positive Sondereffekte enthielten: Eine Dividendenzahlung von 97 Mio € nach dem IPO eines Kooperationspartners und einen Gewinn im Anschluss an einen Geschäftsverkauf. Die Erträge aus dem Kredit-/Einlagengeschäft sowie dem Portfolio/Fund Management stiegen im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahresquartal, was in erster Linie auf höhere Volumina und größere Margen, sowie auf verbesserte Bedingungen an den Aktienmärkten zurückzuführen war.

Im Gesamtjahr beliefen sich die Erträge in PBC auf 5,6 Mrd €, verglichen mit 5,8 Mrd € im Vorjahr. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Erträge im Brokeragegeschäft um 29%  zurückzuführen, der Folge der Zurückhaltung privater Investoren nach den im vierten Quartal 2008 eingetretenen Marktturbulenzen war. Dieser Rückgang wurde teilweise durch höhere Erträge im Kredit-/Einlagengeschäft in Folge gestiegener Volumina und Margen kompensiert.

Der Konzernbereich Corporate Investments (CI) verzeichnete im vierten Quartal negative Erträge von 11 Mio € gegenüber positiven Erträgen von 28 Mio € im vierten Quartal 2008. Die Erträge im Berichtsquartal beinhalten eine Abschreibung von 75 Mio € auf die Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“, die aus einer Verschlechterung der Geschäftsaussichten für den Hotel- und Casinomarkt in Las Vegas resultierte.

Im Gesamtjahr beliefen sich die Erträge in CI auf 1,0 Mrd €, verglichen mit 1,3 Mrd € im Vorjahr. Diese Entwicklung spiegelt vor allem niedrigere Gewinne aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen wider, die teilweise durch positive Effekte im Zusammenhang mit der Minderheitsbeteiligung an der Deutschen Postbank AG ausgeglichen wurden.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtsquartal auf 560 Mio €, verglichen mit 591 Mio € im Vorjahresquartal, und stieg damit gegenüber dem für das dritte Quartal 2009 ausgewiesenen Wert von 544 Mio € nur leicht. In CIB betrug die Risikovorsorge im Kreditgeschäft 357 Mio € gegenüber 361 Mio € im vierten Quartal 2008, während sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in PCAM auf 201 Mio € belief, gegenüber 229 Mio € im Vorjahresquartal. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in CIB enthielt 311 Mio € für Vermögenswerte, die im Zusammenhang mit den Änderungen von IAS 39 umklassifiziert wurden. Davon entfiel ein wesentlicher Teil auf eine nachrangige Forderung im Leveraged-Finance-Geschäft. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft war im vierten Quartal durch einen positiven Effekt von 87 Mio EUR im Bereich CIB und 27 Mio EUR im Bereich PCAM im Zusammenhang mit der Überarbeitung von bestimmten Parametern und Modellannahmen beeinflusst.

Im Gesamtjahr belief sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 2,6 Mrd €, verglichen mit 1,1 Mrd € im Vorjahr. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in CIB betrug 1,8 Mrd €, verglichen mit 408 Mio € im Jahr 2008. Darin spiegelt sich insbesondere ein deutlicher Anstieg der Risikovorsorge für Vermögenswerte wider, die im Zusammenhang mit den Änderungen von IAS 39 umklassifiziert wurden. Dabei handelt es sich vor allem um die vorgenannte Risikoposition im Leveraged-Finance-Geschäft. Darüber hinaus spiegelt der Anstieg die Neubildung von Vorsorgen gegenüber einer Vielzahl von Kontrahenten in Europa und Nord- und Südamerika infolge eines sich verschlechternden Kreditumfelds wider. Die Risikovorsorge in PCAM lag bei 806 Mio € gegenüber 668 Mio € im Vorjahr und spiegelt vornehmlich das sich verschlechternde Kreditumfeld in Spanien und Polen wider. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft war im Gesamtjahr 2009 durch eine Überarbeitung bestimmter Parameter und Modellannahmen beeinflusst, welche die Risikovorsorge im Bereich CIB um 87 Mio € und  im Bereich PCAM um 146 Mio € reduzierten.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im Berichtsquartal bei 4,2 Mrd €, verglichen mit 4,8 Mrd € im Vorjahresquartal und 5,4  Mrd  € im dritten Quartal 2009. Der Personalaufwand betrug 2,4  Mrd  €, verglichen mit 2,1 Mrd  € im Vorjahresquartal und 2,8 Mrd  € im dritten Quartal 2009. Er beinhaltete im vierten Quartal 2009 einen Aufwand von 225 Mio € im Zusammenhang mit der von der britischen Regierung angekündigten Bonussteuer für Banken. Der Personalaufwand im vierten Quartal enthielt zudem einen positiven Effekt aus der Anpassung der Vergütungssysteme der Bank  im Einklang mit den Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und den Empfehlungen des G-20-Gipfels im September 2009 in Pittsburgh, USA. Dieser resultierte im Wesentlichen aus einer Erhöhung des Anteils der über mehrere Jahre verteilten Vergütungskomponenten im Vergleich zur bisherigen Praxis. Der Sach- und sonstige Aufwand betrug im vierten Quartal 2009 2,0 Mrd €, verglichen mit 2,3 Mrd € im Vorjahresquartal und 2,2 Mrd € im dritten Quartal 2009. Die sonstigen Sachaufwendungen beliefen sich im Berichtsquartal auf positive 176 Mio €, verglichen mit Aufwendungen von 364 Mio € im dritten Quartal 2009 beziehungsweise 367 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im vierten Quartal 2009 war hier eine Wertaufholung von 291 Mio € auf immaterielle Vermögenswerte bei DWS Scudder im Bereich Asset Management enthalten. Diese wurden durch Aufwendungen im Versicherungsgeschäft in Höhe von 115 Mio € im Zusammenhang mit Abbey Life ausgeglichen, denen korrespondierende Ertragspositionen gegenüberstanden.

Im Gesamtjahr beliefen sich die Zinsunabhängigen Aufwendungen auf 20,1 Mrd €, verglichen mit 18,3 Mrd € im Vorjahr. Der Personalaufwand betrug 11,3 Mrd €, verglichen mit 9,6 Mrd € im Jahr 2008. Die variable Vergütung stieg infolge des verbesserten operativen Ergebnisses. Sie war zudem durch die Bonussteuer für Banken in Großbritannien beeinflusst. Der Personalaufwand 2009 reflektierte zudem die vorgenannten Änderungen der Vergütungsstruktur. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Erträgen) lag 2009 bei 40%; bereinigt um Abfindungszahlungen sowie um den Effekt aus der Bonussteuer für Banken in Großbritannien betrug sie 37%. Der Sach- und sonstige Aufwand belief sich auf 8,4 Mrd € gegenüber 8,3 Mrd € 2008.  Die sonstigen Sachaufwendungen 408 Mio € betrugen, verglichen mit 333 Mio € 2008.

Der Gewinn vor Steuern lag im Berichtsquartal bei 756 Mio € nach einem Verlust vor Steuern in Höhe von 6,2 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug 9%, nach minus 74% im vierten Quartal 2008. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) gemäß Zielgrößendefinition betrug 5% nach minus 67% im vierten Quartal 2008.

Für das Gesamtjahr belief sich das Ergebnis vor Steuern auf 5,2 Mrd € nach einem Verlust von 5,7 Mrd € 2008. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug 15% nach minus 18% 2008. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) gemäß Zielgrößendefinition erreichte 15% nach minus 20% 2008.

Im vierten Quartal 2009 erwirtschaftete die Bank einen Gewinn nach Steuern von 1,3 Mrd € gegenüber einem Verlust nach Steuern von 4,8 Mrd € im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug im Berichtsquartal 2,00 €, nach minus 8,71 € im vierten Quartal 2008. Positiv wirkte sich auf den Gewinn nach Steuern im vierten Quartal 2009 die oben erwähnte Wertaufholung aktiver latenter Steuern in den USA von 790 Mio € aus, die zu einem Steuerertrag von per Saldo 554 Mio € im Berichtsquartal beitrug.

Im Gesamtjahr erreichte die Bank einen Gewinn von 5,0 Mrd € gegenüber einem Verlust von 3,9 Mrd € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) stieg von minus 7,61 € im Vorjahr auf positive 7,59 €. Der Steuersatz für das Jahr 2009 betrug 4,7% und reflektierte die vorgenannte Wertaufholung aktiver latenter Steuern in den USA sowie spezifische Effekte, einschließlich des Abschlusses von Steuerprüfungen für vorangegangene Jahre und steuerfreier Erträge.

Die Tier-1 Kapitalquote betrug 12,6% am Ende des Jahres 2009 nach 11,7% am Ende des Vorquartals und 10,1% am Ende des Jahres 2008. Sie liegt damit auf dem höchsten Niveau seit Einführung der Baseler Eigenkapitalstandards  und deutlich über der von der Bank veröffentlichten Zielquote von mindestens 10,0%. Die Tier-1 Kernkapitalquote ohne Berücksichtigung hybrider Bestandteile betrug zum Ende des Jahres 8,7% und lag damit über den Vergleichswerten von 8,1% zum Vorquartalsende und 7,0% zum Ende des Vorjahres. Der Anstieg der Gewinnrücklagen sowie ein Rückgang der risikogewichteten Aktiva wirkten sich im Berichtsquartal positiv auf die Tier-1 Kapitalquote aus. Die Risikoaktiva gingen von 288 Mrd € zum Ende des dritten Quartals 2009 um 14 Mrd € auf 273 Mrd € zum Jahresende 2009 zurück. Dieser Rückgang beinhaltete um 7 Mrd € niedrigere Anrechnungsbeträge für Marktrisiken infolge einer Senkung des Multiplikators für die aufsichtsrechtliche Kapitalanforderung und eine Reduzierung des Value at Risk. Das Tier-1 Kapital lag am Ende des Berichtsquartals bei 34,4 Mrd € nach 33,7 Mrd € am Ende des dritten Quartals 2009 und 31,1 Mrd € am Ende des Vorjahres.

Die Bilanzsumme nach IFRS belief sich am Jahresende 2009 auf 1.501 Mrd € und war damit um 10% niedriger als am Ende des dritten Quartals 2009 (1.660 Mrd €) und um 32% niedriger als am Jahresende 2008 (2.202 Mrd €). Die Entwicklung gegenüber dem Vorquartal spiegelt einen Rückgang der positiven Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten sowie niedrigere Forderungen aus dem Brokerage- und Wertpapierhandelsgeschäft wider. Auf Basis der US GAAP-Bilanzierung, der zufolge Derivate und bestimmte andere Handelsinstrumente aufgerechnet werden können, lag die pro-forma Bilanzsumme mit 891 Mrd € unter den Werten von 915 Mrd € am Ende des dritten Quartals 2009 und 1.030 Mrd € am Ende des Jahres 2008. Die Relation der Bilanzsumme zum Eigenkapital (Leverage Ratio) gemäß Zielgrößendefinition wurde auf 23 zum Jahresende 2009 zurückgeführt, nachdem sie zum Vorquartalsende 25 beziehungsweise zum Jahresende 2008 28 betrug.

Für das Jahr 2009 werden der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von 0,75 € je Aktie auszuschütten, nach 0,50 € je Aktie im Vorjahr.


Segmentüberblick

Konzernbereich Corporate and Investment Bank (CIB)

Corporate Banking & Securities (CB&S)

Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) erzielte im vierten Quartal 2009 positive Erträge in Höhe von 1,3 Mrd € nach negativen Erträgen von 2,7 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Ursächlich für diese Entwicklung war im Wesentlichen das Ausbleiben der Verluste im Handel mit Kreditprodukten in Höhe von 3,4 Mrd € im Schlussquartal 2008, von denen 1,0 Mrd € auf den kreditbezogenen Eigenhandel entfielen. Ferner waren im vierten Quartal 2008 negative Marktwertanpassungen in Höhe von 1,7 Mrd € zu berücksichtigen (darin enthalten waren Rückstellungen für Monolineversicherer in Höhe von 1,1 Mrd €), während sich die negativen Marktwertanpassungen im Berichtsquartal auf 204 Mio € beliefen (hauptsächlich für Rückstellungen für Monolineversicherer).

Im vierten Quartal 2009 wurden in allen Geschäftsbereichen positive Erträge erzielt. Eine anhaltend niedrige Volatilität, saisonal niedrigere Kundenaktivität und engere Geld-Brief-Spannen führten zu einem Ertragsrückgang von 42% gegenüber dem dritten Quartal 2009. Im Berichtsquartal wurde ein wesentlicher Teil der Erträge im kundenbezogenen Geschäft generiert, wobei die Erträge im Devisen-, Geldmarkt- und Zinsgeschäft auf einem niedrigeren Niveau lagen als in den rekordnahen Vorquartalen 2009 und deutlich unter dem Niveau des vierten Quartals 2008. Der Handel mit Kreditprodukten und das Geschäft in Schwellenländern erzielten solide Ergebnisse, während das Wachstum im Rohstoffgeschäft die anhaltenden Investitionen widerspiegelt.

Im Gesamtjahr erzielte Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) Erträge in Höhe von 9,8 Mrd €, im Vergleich zu 116 Mio € 2008. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf wesentlich niedrigere negative Marktwertanpassungen von 1,0 Mrd € im Berichtsjahr nach 5,8 Mrd € 2008 und auf das Ausbleiben der vorgenannten Verluste im Handel mit Kreditprodukten im vierten Quartal 2008 zurückzuführen. Alle kundenbezogenen Geschäfte profitierten von größeren Geld-Brief-Spannen und gestiegenen Kundenvolumina. Im Devisen- und Geldmarktgeschäft wurden signifikante Erträge erreicht, die jedoch unter den Rekordwerten des Jahres 2008 lagen. Die Deutsche Bank konnte zum fünften Mal in Folge den ersten Platz in der Euromoney FX Poll erreichen. Der Handel mit Zinsprodukten sowie das Geschäft in Schwellenländern erzielte infolge der günstigen Marktbedingungen Rekorderträge. Im Geschäft mit Rohstoffen wurden ebenfalls neue Rekordwerte erreicht. Dieser Geschäftsbereich konnte außerdem von den jüngsten Investitionen profitieren. Der Handel mit Kreditprodukten zeigte eine starke Entwicklung nach der erfolgreichen Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten auf das liquidere kundenbezogene Geschäft und der Einstellung des kreditbezogenen Eigenhandels.

Sales & Trading (Equity) erzielte im vierten Quartal 2009 Erträge in Höhe von 637 Mio €, nach negativen Erträgen von 2,1 Mrd € im Schlussquartal 2008. Der Ertragszuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal resultiert aus dem Ausbleiben von Verlusten im Aktienderivategeschäft von 1,7 Mrd € und im Aktieneigenhandel von 413 Mio €.

Die Erträge im vierten Quartal 2009 spiegeln ein solides Ergebnis mit positiven Erträgen in allen Geschäftsbereichen wider. Der Rückgang der Erträge in Sales & Trading (Equity) von 31 % gegenüber dem dritten Quartal 2009 wurde durch saisonal niedrigere Kundenvolumina und eine geringere Marktvolatilität verursacht. Der Aktienhandel war in allen Regionen erfolgreich. Das Ergebnis im Aktienderivategeschäft profitierte von der Ausrichtung des Geschäfts auf liquidere, kundenbezogene Produkte und Produkte für institutionelle Investoren. Prime Brokerage konnte seinen Marktanteil halten, und profitierte bei den Kundenvolumina von der „Flucht in Qualität“ in den Vorquartalen. Die Erträge im Aktieneigenhandel waren deutlich niedriger als in früheren Quartalen.

Für das Gesamtjahr wurden Erträge in Höhe von 2,7 Mrd € erzielt, nachdem 2008 negative Erträgen von 631 Mio € verzeichnet wurden. Diese Zunahme ist auf das Ausbleiben der vorgenannten Verluste im Aktienderivategeschäft und im Aktieneigenhandel zurückzuführen, die im vierten Quartal 2008 anfielen. Des Weiteren trugen starke Ergebnisse in allen Produktbereichen zu dem Anstieg bei, insbesondere im Prime Brokerage und im Aktienhandel. Letztgenannter erhöhte basierend auf Bloomberg-Informationen seinen Anteil am US-Aktienmarkt und wurde von Euromoney zum „Best Equity House“ in Nordamerika gewählt. Prime Brokerage wurde von Global Custodian zum zweiten Mal in Folge zum „World’s Best Prime Broker“ ernannt. Das Ergebnis im Aktienderivategeschäft hat sich nach dem ersten Quartal 2009 dank der erwähnten Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten deutlich verbessert. Der Aktieneigenhandel verzeichnete im Berichtsjahr ein gutes Ergebnis bei gegenüber 2008 deutlich reduzierten Ressourcen.

Die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft beliefen sich im vierten Quartal 2009 auf 484 Mio €, was einem Rückgang um 606 Mio € (56%) gegenüber dem vierten Quartal 2008 entspricht. Im Beratungsgeschäft sanken die Erträge um 47 Mio € (31%) auf 105 Mio € infolge rückläufiger Volumina im M&A-Geschäft aufgrund der schwierigen Marktbedingungen und eines geringfügig niedrigeren Marktanteils. Die Erträge im Emissionsgeschäft (Debt) gingen um 681 Mio € auf 230 Mio € zurück, was vor allem auf das Ausbleiben positiver Marktwertanpassungen in Höhe von 757 Mio € im Zusammenhang mit Krediten und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft zurückzuführen war, die im Vorjahresquartal das Ergebnis stark beeinflusst haben. Die Bank erhöhte ihren Marktanteil, bezogen auf den Anteil am Provisionsaufkommen, sowohl bei Investment-Grade- als auch High-Yield-Anleihen in allen Regionen und verbesserte damit ihr globales Ranking auf Platz zwei beziehungsweise Platz drei. Im Emissionsgeschäft (Equity) stiegen die Erträge dank höherer Marktvolumina um 122 Mio € auf 149 Mio €. Hier konnte die Bank ihren weltweiten Marktanteil erhöhen und verzeichnete sowohl in der Region Nord- und Südamerika als auch in EMEA Zuwächse (Quelle für alle Positionen und Marktanteile: Dealogic).

Im Gesamtjahr beliefen sich die Erträge im Emissions- und Beratungsgeschäft auf 2,2 Mrd €, was einem Anstieg um 2,0 Mrd € gegenüber 2008 entspricht. Ursächlich für diesen Anstieg war vor allem das Ausbleiben von im Vorjahr ausgewiesenen Marktwertverlusten im Emissionsgeschäft (Debt) in Höhe von 1,7 Mrd € bei Krediten und Kreditzusagen im Leveraged-Finance-Geschäft gegenüber positiven Marktwertanpassungen von 103 Mio € im Berichtsjahr. Die Deutsche Bank erzielte gemessen am Volumen in den Ranglisten für All International Bonds Platz drei und Platz zwei im Ranking der in Euro denominierten All Bonds (Quelle: Thomson Reuters). Bezogen auf den Anteil am Provisionsaufkommen verbesserte die Bank ihre Ranglistenposition im Bereich High Yield Bonds auf Platz drei weltweit und belegte die Spitzenposition in der Region EMEA. Im Emissionsgeschäft (Equity) konnte infolge der wachsenden Marktaktivität in allen Regionen ein deutliches Ertragswachstum von 328 Mio € auf 663 Mio € verzeichnet werden. Die Bank hat ihre Marktposition gehalten und zudem ihren Marktanteil weltweit verbessert. Die Erträge im Beratungsgeschäft gingen im Vergleich zum Vorjahr um 187 Mio € (32 %) zurück, da die globalen Volumina auf das niedrigste Niveau seit 2004 sanken (Quelle für alle Positionen und Marktanteile: Dealogic).

Im Kreditgeschäft wurden im vierten Quartal 2009 Erträge von 347 Mio € erzielt, was einem Anstieg um 103 Mio € (42%) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Im Wesentlichen war diese Entwicklung auf unrealisierte Marktwertgewinne im Berichtsquartal bei zum Fair Value bewerteten Investment-Grade-Krediten und Absicherungsgeschäften infolge verbesserter Bedingungen an den Kreditmärkten zurückzuführen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren hier unrealisierte Marktwertverluste angefallen.

Für das Gesamtjahr wurden im Kreditgeschäft Erträge in Höhe von 1,6 Mrd € erzielt, was einem Anstieg um 230 Mio € (17%) gegenüber 2008 entspricht. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus den vorgenannten Marktwertgewinnen bei zum Fair Value bewerteten Investment-Grade-Krediten und im Hedge-Portfolio im Berichtsjahr nach unrealisierten Marktwertverlusten 2008.

Die Erträge aus Sonstigen Produkten beliefen sich im vierten Quartal 2009 auf 118 Mio € nach negativen Erträgen von 288 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Anstieg resultierte aus Marktwertgewinnen bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Dieser Effekt wurde durch gegenläufige Beträge in den Zinsunabhängigen Aufwendungen ausgeglichen.

Für das Gesamtjahr 2009 wurden aus Sonstigen Produkten negative Erträge in Höhe von 151 Mio € erzielt, was einem Anstieg um 511 Mio €  gegenüber 2008 entspricht. Diese Verbesserung war auf Marktwertgewinne bei Investments zurückzuführen, die Leistungen  im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Dieser positive Effekt wurde durch eine Abschreibung von 500 Mio € auf die Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“ und Verluste aus Private-Equity-Beteiligungen im ersten Quartal 2009 teilweise ausgeglichen.

Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft in CB&S wurde im vierten Quartal 2009 eine Nettozuführung von 345 Mio € verzeichnet, die damit um 13 Mio € niedriger ausfiel als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Risikovorsorge im Berichtsquartal beinhaltet 311 Mio € für Vermögenswerte, die im Zusammenhang mit den Änderungen von IAS 39 umklassifiziert wurden. Davon entfiel ein wesentlicher Teil auf eine nachrangige Forderung im Leveraged-Finance-Geschäft. Zudem beinhaltet die Risikovorsorge im Kreditgeschäft einen positiven Effekt von 87 Mio € im Zusammenhang mit der Überarbeitung von Annahmen im Rahmen der Ermittlung der Risikovorsorge für inhärente Risiken.

Für das Gesamtjahr wies CB&S eine Risikovorsorge im Kreditgeschäft von 1,8 Mrd € aus, nach  402 Mio € im Jahr 2008. Diese Zunahme reflektierte in erster Linie  eine höhere Risikovorsorge für Kredite im Leveraged-Finance-Geschäft, die im Rahmen der Änderungen von IAS 39 umklassifiziert wurden. Darüber hinaus spiegelt der Anstieg zusätzliche Rückstellungen infolge eines sich verschlechternden Kreditumfelds wider, vor allem in Europa sowie in Nord- und Südamerika.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in CB&S beliefen sich im vierten Quartal 2009 auf 2,1 Mrd €, was einer Zunahme um 434 Mio € (26%) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres entspricht. Der Anstieg ist vor allem auf die oben genannten Effekte im Zusammenhang mit Abbey Life und höhere leistungsabhängige Vergütungen infolge des verbesserten Ergebnisses zurückzuführen.

Im Gesamtjahr stiegen die zinsunabhängigen Aufwendungen um 2,3 Mrd € (27%) auf 10,9 Mrd €. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen infolge verbesserter Ergebnisse und aus Effekten im Zusammenhang mit Abbey Life. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen enthielten ferner Aufwendungen in Höhe von 200 Mio € im dritten Quartal 2009 aus dem Angebot der Bank, bestimmte Produkte von Privatanlegern zurückzunehmen sowie von 316 Mio € im zweiten Quartal 2009 aus dem Abschluss eines Vergleichs mit Huntsman Corp. Diese Aufwendungen wurden teilweise durch Einsparungen ausgeglichen, die sich aus Maßnahmen zur Kostensenkung und durch eine niedrigere Mitarbeiterzahl ergaben.

Der Gewinn vor Steuern in CB&S belief sich im Berichtsquartal auf 397 Mio € nach einem Verlust vor Steuern von 5,8 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im Gesamtjahr 2009 lag der Gewinn vor Steuern bei 3,5 Mrd € nach einem Verlust vor Steuern von 8,5 Mrd € im Jahr 2008.

Global Transaction Banking (GTB)

Die Erträge in GTB beliefen sich im vierten Quartal 2009 auf 629 Mio €, was einem Rückgang um 122 Mio € (16%) gegenüber dem vierten Quartal 2008 entspricht. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf das anhaltend niedrige Zinsniveau zurückzuführen und wurde zum Teil durch eine höhere Nachfrage nach Trade-Finance-Produkten in Deutschland sowie in Nord- und Südamerika ausgeglichen. Zudem wirkte sich die  Anpassung der internen Zinsrechnungssysteme, die im zweiten Quartal 2009 vorgenommen wurde, mit 42 Mio € positiv auf die Erträge aus.

Für das Gesamtjahr verzeichnete GTB Erträge in Höhe von 2,6 Mrd €, was einem Rückgang um 167 Mio € (6%) gegenüber 2008 entspricht. Dieser Rückgang resultierte aus dem niedrigen Zinsniveau, den niedrigen Marktwerten von Vermögenswerten innerhalb der ersten neun Monate 2009, dem gesunkenen Einlagenneugeschäft und einer geringeren Dividendentätigkeit. Diese Faktoren konnten durch das anhaltende Wachstum im Geschäft mit Trade-Finance-Produkten und einen positiven Effekt von 160 Mio € im Zusammenhang mit der vorgenannten Anpassung der internen Zinsrechnungssysteme nur teilweise kompensiert werden.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft von GTB verzeichnete im vierten Quartal 2009 eine Nettozuführung von 12 Mio € nach 3 Mio € im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2009 wies GTB eine Risikovorsorge im Kreditgeschäft von 27 Mio € aus, nach 5 Mio € 2008.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 437 Mio € lagen im Berichtsquartal um 20 Mio € (4%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang war in erster Linie auf niedrigere transaktionsbezogene Kosten und konsequente Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen.

Für das Gesamtjahr beliefen sich die Zinsunabhängigen Aufwendungen auf 1,8 Mrd €, was einem Anstieg um 141 Mio € (8%) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung resultierte aus zusätzlichen Kosten für die Einlagen- und Pensionssicherung, gestiegenen transaktionsbezogenen Aufwendungen und höheren leistungsabhängigen Vergütungen infolge des verbesserten Konzernergebnisses. Darüber hinaus trugen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Investition in die Deutsche Card Services GmbH im vierten Quartal 2008 zu den höheren zinsunabhängigen Aufwendungen bei.

Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtsquartal 180 Mio € und lag damit um 111 Mio € (38%) unter dem Wert des Vergleichsquartals des Vorjahres. Für das Gesamtjahr 2009 lag der Gewinn vor Steuern mit 776 Mio € um 330 Mio € (30%) unter dem Ergebnis des Vorjahres.


Konzernbereich Private Clients and Asset Management (PCAM)

Asset and Wealth Management (AWM)

Im vierten Quartal 2009 beliefen sich die Erträge im Unternehmensbereich AWM auf 784 Mio €, was einem Anstieg von 195 Mio € (33%) gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Diese Entwicklung spiegelte eine Reihe von signifikanten negativen Sondereffekten wider, die die Erträge im vierten Quartal 2008 belastet haben, und umfasste negative Marktwertanpassungen bei Seed Capital und anderen Investments von 164 Mio € sowie freiwillige Einschüsse von 92 Mio € zu bestimmten konsolidierten Geldmarktfonds. Die Erträge aus dem Portfolio/Fund Management im Geschäftsbereich Asset Management (AM) stiegen um 11 Mio € (3%). Grund für diese Entwicklung waren in erster Linie höhere Marktwerte infolge einer Stabilisierung der Kapitalmärkte nach den Marktturbulenzen im Vorjahresquartal. Die Erträge aus dem Portfolio/Fund Management im Geschäftsbereich Private Wealth Management (PWM) blieben nahezu unverändert. Die Erträge aus dem Kredit-/Einlagengeschäft stiegen um 5 Mio € (6%), insbesondere aufgrund höherer Margen im Kreditgeschäft und eines positiven Effekts aus der Anpassung der internen Zinsrechnungssysteme im zweiten Quartal 2009. Die Erträge aus dem Brokeragegeschäft blieben um 18 Mio € (9%) unter dem Wert des Vorjahresquartals, da sich die Kundennachfrage reduzierte und zugleich zu Produkten mit niedrigeren Margen verlagerte. Im Berichtsquartal wurden aus den Sonstigen Produkten positive Erträge von 5 Mio € erzielt, nach negativen Erträgen von 192 Mio € im Vorjahresquartal, das die vorgenannten Sondereffekte beinhaltete.

Im Gesamtjahr 2009 erreichten die Erträge in AWM 2,7 Mrd € und lagen damit um 576 Mio € (18%) unter dem Vorjahreswert. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus rückläufigen Verwaltungsgebühren infolge niedrigerer Marktwerte in den ersten neun Monaten 2009 sowie aus höheren Abschreibungen im Immobilien-Asset-Management, die teilweise durch niedrigere, freiwillige Einschüsse zu bestimmten Geldmarktfonds ausgeglichen wurden.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im vierten Quartal 2009 mit 456 Mio € um 1,0 Mrd € (69%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Diese Entwicklung spiegelt insbesondere die Wertaufholung einer Abschreibung von 291 Mio € wider, die im Vorjahresquartal im Geschäftsbereich Asset Management auf immaterielle Vermögenswerte in DWS Scudder vorgenommen wurde. Außerdem waren die zinsunabhängigen Aufwendungen in AM im vierten Quartal 2008 durch eine Goodwillabschreibung von 270 Mio € auf ein konsolidiertes RREEF-Infrastruktur-Investment belastet (das im ersten Quartal 2009 auf den Konzernbereich Corporate Investments übertragen wurde). Ohne Berücksichtigung dieser beiden Effekte belief sich der Rückgang der zinsunabhängigen Aufwendungen im Bereich AWM gegenüber dem Vorjahresquartal auf 14%. In PWM lagen die zinsunabhängigen Aufwendungen leicht über dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Anstieg spiegelt höhere leistungsabhängige Vergütungen aufgrund des konzernweit verbesserten Geschäftsergebnisses, höhere Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit den fortgeführten Aktivitäten zur Neuausrichtung der PWM-Plattform und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sal. Oppenheim im Berichtsquartal wider. Diesen Effekten stand eine Rückstellungsbildung von 39 Mio € im vierten Quartal 2008 gegenüber, die dazu bestimmt war, Auction Rated Preferred (ARP) Securities/Auctions Rate Securities (ARS) von Privatkunden zurückzukaufen.

Im Gesamtjahr 2009 beliefen sich die zinsunabhängigen Aufwendungen in AWM auf 2,5 Mrd €. Der Rückgang von 1,3 Mrd € (35%) gegenüber dem Vorjahr war hauptsächlich auf die vorgenannten Entwicklungen zurückzuführen.

AWM verzeichnete im vierten Quartal 2009 einen Gewinn vor Steuern von 326 Mio € nach einem Verlust vor Steuern von 860 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Im Gesamtjahr 2009 belief sich der Gewinn vor Steuern in AWM auf 202 Mio € gegenüber einem Verlust vor Steuern von 525 Mio € im Vorjahr.

Die Invested Assets in AWM beliefen sich zum 31. Dezember 2009 auf 686 Mrd € und lagen damit um 28 Mrd € über dem Wert zum 30. September 2009. In AM stiegen die Invested Assets um 20 Mrd €, was auf Nettomittelzuflüsse von 9 Mrd € sowie auf positive Marktwertentwicklungen und Währungskurseffekte zurückzuführen war. Die Invested Assets in PWM nahmen um 8 Mrd € zu, wovon 3 Mrd € auf Nettomittelzuflüsse entfielen.

Im Vergleich zum 31. Dezember 2008 nahmen die Invested Assets in AWM um 58 Mrd € zu. In AM stiegen die Invested Assets um 33 Mrd €, hauptsächlich durch positive Marktwertwicklungen sowie durch Nettomittelzuflüsse in Höhe von 9 Mrd €. In PWM nahmen die Invested Assets um 25 Mrd € zu, was im Wesentlichen aus positiven Marktwertentwicklungen und Nettomittelzuflüssen von 7 Mrd € resultierte.

Private & Business Clients (PBC)

Die Erträge des Unternehmensbereichs PBC blieben mit 1,4 Mrd € im vierten Quartal 2009 nahezu unverändert gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals. Die Erträge aus Zahlungsverkehr, Kontoführung und sonstigen Finanzdienstleistungen lagen mit 254 Mio € auf dem Niveau des vierten Quartals 2008. Die Erträge aus dem Brokeragegeschäft stiegen begünstigt durch ein verbessertes Marktumfeld im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4 Mio € (3%). Die Erträge im Portfolio/Fund Management profitierten ebenso von dem günstigeren Marktumfeld sowie von dem jüngst verbesserten Neugeschäft in der Vermögensverwaltung und stiegen deshalb gegenüber dem Vorjahresquartal um 18 Mio € (33%). Die Erträge aus dem Kredit-/Einlagengeschäft stiegen um 91 Mio € (12%). Diese Entwicklung resultierte insbesondere aus höheren Kreditvolumina und –margen, wurde allerdings teilweise durch negative Effekte infolge des Niedrigzinsumfelds im Einlagengeschäft kompensiert. Die Erträge aus Sonstigen Produkten gingen gegenüber dem Vorjahresquartal um 132 Mio € zurück, was vorwiegend auf den Wegfall von zwei Sondereffekten des vierten Quartals 2008 zurückzuführen war: Die Dividendenzahlungen eines Kooperationspartners nach seinem IPO und Gewinne im Anschluss an einen Geschäftsverkauf. Desweiteren gingen die Erträge aus der Aktiv- und Passivsteuerung von PBC gegenüber dem Vorjahresquartal zurück.

Im Gesamtjahr 2009 beliefen sich die Erträge auf 5,6 Mrd €, was einem Rückgang von 201 Mio € (3%) gegenüber 2008 entspricht. Die rückläufige Entwicklung resultierte hauptsächlich aus dem Ausbleiben der vorgenannten Sondereffekte sowie aus der schwachen Kundenaktivität angesichts turbulenter Märkte, insbesondere in den ersten neun Monaten 2009.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag im vierten Quartal 2009 mit 198 Mio € um 17 Mio € (8%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang war auf niedrigere Rückstellungen von 27 Mio € im Zusammenhang mit der Überarbeitung von bestimmten Parametern und Modellannahmen zurückzuführen.

Für das Gesamtjahr belief sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 790 Mio €, was gegenüber 2008 einem Anstieg um 136 Mio € (21%) entspricht. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltende Verschlechterung der Kreditbedingungen in Spanien und Polen sowie allgemein höhere Kreditkosten in anderen Regionen wider. Dem standen Nettoauflösungen und niedrigere Nettozuführungen zur Risikovorsorge in Höhe von 146 Mio € im Zusammenhang mit der Überarbeitung von bestimmten Parametern und Modellannahmen gegenüber.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen waren im vierten Quartal 2009 mit 1,1 Mrd € gegenüber dem Vorjahresquartal infolge konsequenten Kostenmanagements nahezu unverändert.

Für das Gesamtjahr stiegen die zinsunabhängigen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 150 Mio € (4%) auf 4,3 Mrd €. Dieser Anstieg war im Wesentlichen auf höhere Abfindungszahlungen in Höhe von 192 Mio € (2008: 84 Mio €) im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Effizienzverbesserung der Geschäftsplattform der Bank zurückzuführen.

Der Gewinn vor Steuern in PBC belief sich im Berichtsquartal auf 47 Mio € und lag damit um 4 Mio € (8%) unter dem Ergebnis des vierten Quartals 2008.

Für das Gesamtjahr 2009 lag der Gewinn vor Steuern mit 458 Mio € um 487 Mio € (52%) unter dem Ergebnis des Vorjahres.

Die Invested Assets beliefen sich zum 31. Dezember 2009 auf 194 Mrd € und lagen damit um 2 Mrd € unter dem Wert zum 30. September 2009. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf fällige Termineinlagen zurückzuführen, die im vierten Quartal 2008 eingeworben wurden. Gegenüber dem 31. Dezember 2008 stiegen die Invested Assets um 5 Mrd €, was vor allem aus positiven Marktwertentwicklungen von 10 Mrd € resultierte, die durch die vorgenannten Fälligkeiten von Termineinlagen teilweise ausgeglichen wurden.

Für das Gesamtjahr 2009 waren Nettomittelabflüsse von 4 Mrd € zu verzeichnen, wovon 3 Mrd € auf das vierte Quartal entfielen. Die Nettomittelabflüsse standen vor allem im Zusammenhang mit den vorgenannten Effekten aus Termineinlagen und wurden durch Nettomittelzuflüsse in Wertpapiere teilweise ausgeglichen.

PBC betreute zum 31. Dezember 2009 insgesamt 14,6 Millionen Kunden und lag damit auf Vorjahresniveau. Im Laufe des vierten Quartals 2009 verzeichnete PBC Abgänge von 63.000 Kunden, insbesondere im Zusammenhang mit den vorgenannten fälligen Termineinlagen.


Konzernbereich Corporate Investments (CI)

CI verzeichnete im vierten Quartal 2009 einen Verlust vor Steuern von 103 Mio € nach einem Gewinn vor Steuern von 1 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Verlust im vierten Quartal 2009 war hauptsächlich auf eine Abschreibung von 75 Mio € auf die Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“ zurückzuführen, die aus einer Verschlechterung der Geschäftsaussichten für den Hotel- und Casinomarkt in Las Vegas resultierte.

Für das Gesamtjahr 2009 belief sich das Ergebnis vor Steuern auf 456 Mio € nach 1,2 Mrd € im Vorjahr. Im Berichtsjahr waren Gewinne in Höhe von 1,0 Mrd € im Zusammenhang mit der Minderheitsbeteiligung der Deutschen Bank an der Deutschen Postbank AG enthalten. Ferner wurden die aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen erzielten Gewinne durch Abschreibungen auf Industriebeteiligungen ausgeglichen. Darüber hinaus wurden 2009 eine Goodwillabschreibung in Höhe von 151 Mio € im Zusammenhang mit der Beteiligung der Bank an der Maher Terminals und eine Abschreibung von 75 Mio € auf die Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“ berücksichtigt. Das Ergebnis des Vorjahres war hauptsächlich auf Gewinne von 1,3 Mrd € aus der Veräußerung von Industriebeteiligungen zurückzuführen.

Consolidation & Adjustments (C&A)

Im vierten Quartal 2009 verzeichnete C&A einen Verlust vor Steuern von 91 Mio €. Der Verlust resultierte im Wesentlichen aus negativen Effekten aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und IFRS. Diese Effekte standen im Zusammenhang mit ökonomisch abgesicherten, kurzfristigen Positionen sowie ökonomisch abgesicherten Anleiheemissionen und waren auf Änderungen kurzfristiger Zinssätze im Euro sowie im US-Dollar-Raum zurückzuführen. Im vierten Quartal 2008 war der Gewinn vor Steuern von 68 Mio € hauptsächlich auf positive Effekte aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und IFRS sowie auf positive Effekte im Zusammenhang mit Umsatzsteuern zurückzuführen. Diese Effekte wurden durch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Absicherung des Kapitals ausländischer Tochtergesellschaften und Rückstellungsbildungen für Rechtsstreitigkeiten teilweise kompensiert.

Für das Gesamtjahr 2009 verzeichnete C&A einen Verlust vor Steuern von 226 Mio € gegenüber einem Gewinn vor Steuern von 15 Mio € im Vorjahr.


Die angegebenen Zahlen sind vorläufig und nicht testiert. Der Geschäftsbericht 2009 wird am 16. März 2010 veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich in einem Datenanhang (Financial Data Supplement), der angehängt oder im Internet unter www.deutsche-bank.de/ir/finanztabellen verfügbar ist.


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG  Presseabteilung

Dr. Ronald Weichert 069 / 910 38664
Armin Niedermeier  069 / 910 33402
Christian Streckert  069 / 910 38079


Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2009 werden heute in einer Presse-Konferenz um 10.00 Uhr (MEZ) und in einer Analysten-Konferenz um 14.00 Uhr erläutert (MEZ). Die Konferenzen werden im Internet übertragen: http://www.deutsche-bank.de/.

 

Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind in unserem SEC-Bericht nach „Form 20-F“ vom 24. März 2009 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 2.9.2013
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