Frankfurt am Main, 16. März 2010

Deutsche Bank veröffentlicht Geschäftsbericht 2009 und Vergütungsbericht


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE/ NYSE: DB) hat heute ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2009 veröffentlicht. Dieser besteht aus einem Jahresbericht und einem Finanzbericht. Der Jahresbericht informiert über das Unternehmensprofil und die Unternehmensbereiche, die Entwicklung der Aktie und die Mitarbeiter sowie das gesellschaftliche Engagement der Bank. Der Finanzbericht enthält den testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Jahr 2009, der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt wurde.

Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands, schreibt in seinem Brief an die Aktionäre: „Das Jahr 2009 war für die Deutsche Bank in zweifacher Hinsicht sehr erfolgreich. Zum einen ist uns beim Ergebnis nach den außergewöhnlich schwierigen Verhältnissen des Vorjahres eine klare Wende gelungen. Trotz deutlich reduzierter Bilanzsumme und weniger risikogewichteten Aktiva konnten wir eine ansehnliche Rentabilität erzielen. Zum anderen haben wir strategisch eine solide Basis gelegt, um auch nach der Krise weiter profitabel zu wachsen.“

In ihrem Finanzbericht veröffentlicht die Bank auf den Seiten 130-137 einen ausführlichen Ausblick. Zur Entwicklung im Bankensektor heißt es dort: „Die Bankenbranche dürfte 2010 und 2011 langsam zu einer gewissen Normalität zurückkehren, allerdings in einem grundlegend veränderten aufsichtsrechtlichen Umfeld, mit neuen Marktstrukturen und geänderten Anlegerpräferenzen.“

Dies wird auch die Deutsche Bank weiterhin beeinflussen: „Die nach der Krise zu beobachtende ‚Flucht in die Qualität‘ bietet der Deutschen Bank die Möglichkeit, Marktanteile zu gewinnen. Auf der Grundlage bestimmter Annahmen zum Wettbewerbsumfeld (darunter sind ein Ausbleiben weiterer größerer Marktverwerfungen, eine Normalisierung der Bewertung von Vermögenswerten, ein hohes einstelliges Wachstum des globalen Provisionsaufkommens, eine Stabilisierung der Margen auf höherem Niveau als vor der Krise und ein leichtes, aber positives Wachstum des globalen BIP von mindestens 2 % ) kann die Deutsche Bank 2011 in ihren Kerngeschäftsfeldern ein Ergebnis vor Steuern von 10 Mrd € erreichen.“

Laut Geschäftsbericht (S. 116) betrug die Gesamtvergütung für die acht Mitglieder des Vorstands im vergangenen Jahr 38,98 Mio €. Die zugesagte Vergütung für den Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann belief sich für das Geschäftsjahr 2009 auf 9,55 Mio €. Davon sind 70 Prozent aufgeschoben und werden erst später in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Konzernergebnisses ausgezahlt. Für das Geschäftsjahr 2008 hatte der gesamte Vorstand auf seine variablen Gehaltsbestandteile verzichtet.

Die Zahl der Aktionäre der Deutschen Bank ist 2009 weiter gestiegen. Laut Jahresbericht (S. 20) betrug diese zum Jahresschluss 586.295 nach 581.938 im Jahr 2008. 46 Prozent der Aktien wurden Ende 2009 von Aktionären aus Deutschland gehalten. 2008 waren es 55 Prozent.


Neuer Konzernvergütungsbericht (gemäß BaFin und FSB)

Darüber hinaus hat die Deutsche Bank heute für das Jahr 2009 auf der Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung erstmals einen Konzernvergütungsbericht veröffentlicht. In ihm stellt die Bank die Vergütungsstrukturen und -praktiken sowie die dazugehörige Governance-Struktur dar. Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Monaten ihr Vergütungsmodell überarbeitet und dabei die Richtlinien der Regierungen der G20-Staaten und der für sie wichtigsten Regulierungsbehörden vollständig berücksichtigt. Teil des Berichts sind auch verschiedene Vergütungskennzahlen. So wird deutlich, dass der Personalaufwand des Konzerns 2009 mit insgesamt 11,3 Mrd € um 14 Prozent unter dem Wert des Vorkrisenjahres 2007 liegt.

Ausführlich erläutert wird die Gehaltsstruktur derjenigen Mitarbeiter, die hohe Risikopositionen begründen können. Sie erhielten für das Berichtsjahr eine feste Vergütung von 367 Mio € und eine variable Vergütung, die sich aus einer Barauszahlung von 921 Mio € im Februar 2010 und Deferred Awards zusammensetzt. Alle Deferred Awards unterliegen dem künftigen finanziellen Erfolg der Bank. 961 Mio € der Deferred Awards wurden in Form von Restricted Equity Awards gewährt, die eine Laufzeit von 3 ¾ Jahren haben und an den künftigen Aktienkurs der DB gekoppelt sind. 317 Mio € der Deferred Awards wurden in Form von Restricted Incentive Awards gewährt, die eine Laufzeit von 3 Jahren haben und an das Vorsteuerergebnis des Konzerns geknüpft sind sowie einer variablen Anpassung auf der Basis des Return on Equity abzüglich der Cost of Funds unterliegen. Im Durchschnitt werden für diese Mitarbeiter nahezu 60 Prozent der variablen Vergütung aufgeschoben, sind vom künftigen Erfolg der Bank abhängig und unterliegen Clawback-Regelungen. Dies entspricht den Anforderungen der BaFin und des Financial Stability Boards (FSB). Die Relation zwischen festen und variablen Gehaltsbestandteilen wird von 2010 an zugunsten fixer Bestandteile verändert.

Der Jahres- und Finanzbericht 2009 sowie weitere Publikationen wie das Verzeichnis des Anteilsbesitzes und das Verzeichnis der Mandate können auf den Internetseiten der Deutschen Bank unter www.deutsche-bank.de/berichte abgerufen werden. Dort stehen außerdem zur Verfügung: die endgültige Fassung eines umfassenden Zahlenanhangs (Financial Data Supplement 4Q 2009) sowie der heute im Laufe des Tages bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichte Bericht nach Form 20-F (nur in englischer Sprache). Gedruckte Exemplare des testierten Geschäftsberichts können bei der Deutschen Bank kostenlos bestellt werden und werden ab Mitte April versandt.

Der Konzernvergütungsbericht kann im Internet unter www.deutsche-bank.de/berichte abgerufen werden.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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