Frankfurt / Amsterdam, 01. April 2010

Deutsche Bank schließt Erwerb von Teilen von ABN AMRO ab


Deutsche Bank nun viertgrößter Anbieter im niederländischen Firmenkundengeschäft

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB)  hat die Übernahme von Teilen des Commercial Banking von ABN AMRO in den Niederlanden abgeschlossen. Wie die Bank heute mitteilte, betrug der Kaufpreis 700 Mio EUR in bar. Der Geschäftsabschluss kam nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission und andere Aufsichtsbehörden zustande. Die Deutsche Bank, die bereits zu den führenden Firmenkunden- und Investmentbanken in den Niederlanden gehört, wird dadurch zum viertgrößten Anbieter im niederländischen Firmenkundengeschäft.

Die übernommenen Geschäftseinheiten werden unter der Marke „Deutsche Bank“ firmieren und innerhalb des Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB) geführt. Zu ihnen zählen:

  • zwei Firmenkundeneinheiten in Amsterdam und Rotterdam
  • 13 Filialen, die kleine und mittelständische Kunden betreuen
  • die in Rotterdam ansässige Hollandsche Bank Unie N.V. (HBU). Die Firmenkundeneinheiten, die 13 Filialen sowie die HBU werden unmittelbar nach der Übernahme in „Deutsche Bank Nederland N.V.“ umfirmiert
  • die IFN Finance B.V., der niederländische Teil der zu ABN AMRO gehörenden Factoring-Gesellschaft IFN Group.

Durch die Übernahme gewinnt die Deutsche Bank über 34.000 Kunden sowie 1.300 neue Mitarbeiter.

Werner Steinmüller, Head of Global Transaction Banking und Mitglied des Group Executive Committee der Deutschen Bank, sagte: „Mit dieser Transaktion werden die Niederlande für die Deutsche Bank zu einem weiteren sehr wichtigen Markt für das Commercial Banking. Dies ist ein entscheidender Schritt in der Strategie der Deutschen Bank, ihre stabilen Geschäftsfelder zu stärken und ihre Präsenz bei den europäischen Mittelstands- und Firmenkunden auszubauen.“

Leonhard Degle, Chief Country Officer der Deutschen Bank AG in den Niederlanden, fügte hinzu: „Die Deutsche Bank ist seit fast einem Jahrhundert in den Niederlanden tätig. Die Akquisition unterstreicht unser langfristiges Engagement auf diesem Markt. Mit unserer verstärkten Präsenz verfügen wir nun über eine erweiterte Ausgangsbasis, um die finanziellen Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen und das Wachstum unseres Geschäfts in den Niederlanden fördern zu können.“

Gerard Zwartkruis, Chief Executive Officer Deutsche Bank Nederland N.V., erklärte: „Wir begrüßen die Transaktion. Unsere oberste Priorität ist jetzt sicherzustellen, dass unsere Kunden aus der Transaktion finanziellen und wirtschaftlichen Nutzen ziehen. Künftig werden wir die Produkte und Dienstleistungen der Deutschen Bank einem breiteren Kundenstamm anbieten. Dies sind gute Nachrichten für all unsere Kunden.“


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Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

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Letzte Änderung: 2.9.2013
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