Hamburg, 07. April 2010

Deutsche Shipping erzielt erneut gutes Ergebnis


  • 58,8 Mio Euro Ergebnis vor Steuern bestätigt nachhaltige Ertragskraft
  • Ergebnis vor Risikovorsorge auf 67,5 Mio Euro gestiegen
  • Neue Kreditzusagen von 1,2 Mrd Euro - zur Hälfte in Deutschland
Die Deutsche Shipping hat auch im schwierigen Jahr 2009 erfolgreich Kurs gehalten. Das Ergebnis der schiffsfinanzierenden Sparte der Deutschen Bank belief sich vor Steuern auf 58,8 Mio Euro, berichteten Ralf Bedranowsky, Global Head of Deutsche Shipping, und Annemarie Ehrhardt, Global Head of CRM (Credit Risk Management) Shipping, für die Geschäftsleitung der Deutschen Shipping.

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir das Ergebnis auf dem historisch hohen Niveau des Vorjahres halten konnten“, sagte Ralf Bedranowsky. Das Ergebnis von 58,8 Mio Euro konnte an das Rekordergebnis des Vorjahres (59,5 Mio Euro) anschließen. Vor Risikovorsorge stieg das Ergebnis auf 67,5 Mio Euro, das sind 5,7 Mio Euro oder 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr (61,8 Mio Euro). Der Zins- und Provisionsüberschuss wuchs um 5,3 Prozent auf 90,4 Mio Euro (Vorjahr 85,9 Mio Euro). Zu den Ergebnissen haben insbesondere langjährige, vertrauensvolle Kundenbeziehungen, besonnene Risikopolitik sowie die globale Diversifizierung der Geschäftsaktivitäten beigetragen.

Bedeutend ist für Bedranowsky, dass die Kreditzusagen für den maritimen Mittelstand in Deutschland 52 Prozent des Neugeschäfts von 1,2 Mrd Euro ausmachten. Gleichzeitig konnten im asiatischen Markt die Neuabschlüsse überproportional gesteigert werden.

„Traditionell ist das Deutsche Shipping Kreditportfolio gut diversifiziert“, erläuterte Annemarie Ehrhardt. Konzentrationsrisiken vermeidet die Deutsche Shipping durch aktives Risikomanagement, beispielweise in der Diversifikation von Schiffstypen und Größenklassen, Altersstruktur und Ländern.

„Die Entwicklung der Schifffahrtsmärkte war im Jahr 2009 wie erwartet schwierig“, berichtete Bedranowsky. Jedoch hätten sich einzelne Segmente wie beispielsweise der Bulkermarkt besser als erwartet entwickelt. Der Baltic Dry Index hat sich im vergangenen Jahr von 773 (Januar 2009) auf 3140 (Januar 2010) erholt.

Die Belastung des Tankermarktes hielt durch den Rückgang der globalen Ölnachfrage an. Die für den Markt gewöhnlich hohe Volatilität war im Jahr 2009 geringer ausgeprägt. Das Frachtratenniveau war von Jahresbeginn bis Herbst rückläufig. Die dem Tankermarkt zu Grunde liegende Saisonalität führte dazu, dass im vierten Quartal die Raten wieder anstiegen so dass das Frachtratenniveau im Jahresdurchschnitt insgesamt zufriedenstellend war.

Für die Containerschifffahrt war 2009 ein schlechtes Jahr: die Charterraten lagen teilweise unter Betriebskostenniveau. In der Spitze waren ca.12 Prozent der gesamten Containerflotte aufliegend. Inzwischen konnte die Anzahl der aufliegenden Schiffe auf unter 10 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig wird ein Nachfragewachstum von etwa 8 bis 9 Prozent im Jahr 2010 erwartet. Zum Jahresende setzten erste Erholungstendenzen für den Containermarkt ein, wobei die Nachhaltigkeit abzuwarten bleibt.

Es bleibt die erklärte Politik der Deutschen Shipping, auch in den weiterhin herausfordernden Schifffahrtsmärkten tragfähige Finanzierungskonzepte gemeinsam mit ihren Kunden zu entwickeln. Dabei werde unverändert eine qualitätsorientierte Kreditpolitik verfolgt. Eine Diversifizierung der Finanzierungsquellen für die Schifffahrtsindustrie hat bereits begonnen und ist weiterhin erstrebenswert. Die Deutsche Shipping ist als integraler Bestandteil der Deutschen Bank Gruppe gut positioniert, um ihren Kunden nachhaltig tragfähige Finanzierungslösungen an den internationalen Kapitalmärkten anbieten zu können.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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