Frankfurt am Main, 04. Juni 2010

Trotz Finanzkrise – Deutsche Bank gibt weiter jährlich über 80 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke aus


Dr. Josef Ackermann: „Es liegt in unserem eigenen Interesse, in die Stabilität und Prosperität der Gesellschaften zu investieren, in denen wir tätig sind“

Trotz der Finanzkrise behält die Deutsche Bank ihre Ausgaben für den Bereich gesellschaftliche Verantwortung (CSR) im gewohnten Umfang bei. Im vergangenen Jahr haben sich die Bank und ihre Stiftungen mit insgesamt mehr als 81 Millionen Euro für Bildung und Soziales, Nachhaltigkeit, Kunst & Musik sowie ehrenamtliches Engagement der Mitarbeiter eingesetzt. Das geht aus dem aktuellen Bericht zur gesellschaftlichen Verantwortung hervor, den die Bank jetzt vorgelegt hat.

Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee der Bank, schreibt in dem Bericht: „Es liegt in unserem eigenen Interesse, in die Stabilität und Prosperität der Gesellschaften zu investieren, in denen wir tätig sind. Als eine weltweit führende Bank sehen wir gesellschaftliche Verantwortung als integralen Bestandteil unserer Arbeit – zum eigenen Wohl wie zu dem der Allgemeinheit.“

39 Prozent der CSR-Ausgaben flossen in soziale Projekte, 29 Prozent in Bildungsprogramme. Mit 27 Prozent wurden Projekte aus dem Bereich Kunst & Musik unterstützt, 5 Prozent des Fördervolumens kamen dem ehrenamtlichen Engagement der Mitarbeiter zugute. Der größte Anteil an den Aktivitäten entfällt auf den Heimatmarkt Deutschland.

Besonderer Schwerpunkt waren 2009 Investitionen in Bildung und Chancengerechtigkeit. Unter dem Motto „Talente fördern“ hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr 23,5 Mio. Euro in Bildungsprojekte rund um den Globus investiert. Dr. Josef Ackermann: „Bildung ist der Schlüssel zu Wohlstand und Wachstum und damit eine wesentliche Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft.“ In vielen Initiativen, allen voran mit ihrem neuen Programm „FairTalent“, unterstützt die Bank Talente dabei, Ziele zu erreichen, die für sie sonst – meist aufgrund ihrer sozialen Herkunft – unerreichbar blieben. 275.000 Menschen nahmen weltweit an Bildungsprojekten teil, die die Deutsche Bank ermöglicht hat.

Im Bereich Soziales hat die Deutsche Bank 2009 ihre Bemühungen in der Mikrofinanzierung weiter verstärkt. Durch die Kredite der Bank und die enge Zusammenarbeit mit rund 110 Mikrofinanzinstitutionen wurde in den letzten zwölf Jahren rund 2,6 Millionen Kleinstunternehmern, vorwiegend in Entwicklungs- und Schwellenländern, der Zugang zu Kapital ermöglicht, um sich eine eigene Existenz aufzubauen. Inzwischen hat das Gesamtvolumen aller Mikrofinanzfonds, die die Bank ermöglicht hat, über 1,2 Mrd. US-Dollar erreicht.

Im Förderbereich Kunst & Musik hat die Bank ihre Kooperation mit den Berliner Philharmonikern ausgebaut. Die Weltpremiere der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker gehörten im Berichtsjahr zu den zentralen Projekten. Zudem hat die Bank 2009 die Auszeichnung „Künstler des Jahres“ konzipiert, die 2010 erstmals an die in New York lebende Kenianerin Wangechi Mutu verliehen wurde.
 
Im vergangenen Jahr engagierten sich 14 Prozent der Mitarbeiter der Deutschen Bank als Corporate Volunteers. Die Ehrenamtlichen der Bank leisteten  2009 weltweit über 34.000 Tage gemeinnützige Arbeit und schufen damit, gemäß dem Leitmotiv, das über allen CSR-Aktivitäten der Deutschen Bank steht, soziales Kapital. Damit brachten weltweit 14 Prozent aller Mitarbeiter, 2 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2008, mit Unterstützung der Bank Zeit, Energie und Know-how in soziale Projekte ein.

Deutliche Fortschritte machte die Deutsche Bank 2009 auch in punkto Energieeffizienz und Umweltbilanz ihrer Aktivitäten. 69 Prozent ihres gesamten Stromverbrauchs bezog die Bank im vergangenen Jahr bereits aus erneuerbaren Energiequellen – 21 Prozent mehr als im Jahr 2008. Dem Ziel, ihre geschäftlichen Aktivitäten bis 2013 klimaneutral zu halten, ist sie ein gutes Stück nähergekommen. Im Berichtsjahr 2009 hat die Bank ihre CO2-Emissionen um weitere 20 Prozentpunkte reduziert.

Nach der größten Gebäudesanierung Europas zählen die beiden Doppeltürme ihrer Zentrale in Frankfurt zu den umweltfreundlichsten Hochhäusern der Welt: Mit 89 Prozent weniger CO2–Emissionen, 67 Prozent weniger Heizenergie, 43 Prozent geringerem Wasser- und 55 Prozent geringerem Stromverbrauch.

Die Deutsche Bank ist zudem ein Hauptförderer des Projekts „Solar-Impulse“, eines rein durch die Kraft der Sonne angetriebenen Flugzeugs, das 2012 die Welt umrunden soll. Die Bank zählt außerdem zu den Gründungsmitgliedern der Desertec-Initiative, die sich die nachhaltige und klimafreundliche Energiegewinnung aus den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens zum Ziel gesetzt hat.
Den CSR-Bericht 2009 finden Sie im Internet zum Download unter: www.deutsche-bank.de/csr


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG    

Presseabteilung

Dr. Klaus Winker     
Tel: +49 (0) 69 / 910 32249  
E-Mail: klaus.winker@db.com 

 

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Letzte Änderung: 2.9.2013
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