Frankfurt am Main, 15. März 2011

Deutsche Bank veröffentlicht Geschäftsbericht 2010


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE/ NYSE: DB) hat heute ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2010 veröffentlicht. Er besteht aus einem Jahresbericht und einem Finanzbericht. Der Jahresbericht informiert über das Unternehmensprofil und die Unternehmensbereiche, die Entwicklung der Aktie, die Mitarbeiter sowie das gesellschaftliche Engagement der Bank. Der Finanzbericht enthält den testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Jahr 2010 nach International Financial Reporting Standards (IFRS).

Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands, schreibt in seinem Brief an die Aktionäre: „2011 wird nun das Jahr, in dem wir unsere starke, zukunftsorientierte Aufstellung am Markt voll ausspielen wollen, für die wir 2010 die Basis gelegt haben.“

In ihrem Finanzbericht veröffentlicht die Bank auf den Seiten 141-148 einen ausführlichen Ausblick: Die Finanzindustrie steht 2011 und 2012 weltweit vor entscheidenden Weichenstellungen. Zum einen müssen die Banken Erträge und Profitabilität im neuen makroökonomischen Umfeld weiter steigern und dabei auf Kostendisziplin achten. Zum anderen haben sich die Institute auf eine Vielzahl neuer regulatorischer Bestimmungen vorzubereiten, die bei einigen Marktteilnehmern eine beträchtliche Anpassung des Geschäftsmodells erfordern werden.

Die Deutsche Bank wiederholt ihr eigenes Gewinnziel von 10 Mrd € für den Jahresüberschuss vor Steuern aus ihren Kerngeschäftsbereichen Corporate & Investment Bank (CIB) und Private Clients and Asset Management (PCAM) für das Jahr 2011. Über 2011 hinaus will die Bank von ihrer starken Aufstellung als Marktführer im Heimatmarkt und als weltweit führende Investmentbank  profitieren. Auf der Basis einer guten Kapitalausstattung strebt die Bank eine ausgewogenere Verteilung der Gewinne mit 40% des Vorsteuerergebnisses aus dem klassischen Bankgeschäft (PCAM und Global Transaction Banking - GTB) und eine höhere operative Effizienz mit einer Aufwand-Ertrag-Relation um 65% an.

Der Finanzbericht gibt auf Seite 70 zudem einen Überblick über das Nettokreditengagement gegenüber verschiedenen europäischer Staaten: Auf der Basis einer Bilanzsumme von 1.906 Mrd € beträgt die Nettorisikoposition gegenüber Griechenland 1,6 Mrd €, gegenüber Irland 0,2 Mrd €, Italien 8,0 Mrd €, Portugal -0,0 Mrd € und gegenüber Spanien 2,3 Mrd €. Von den insgesamt 12,1 Mrd € entfallen 6,9 Mrd € auf die Postbank.

Laut Finanzbericht (S. 132) betrug die Vergütung für die acht Mitglieder des Vorstands im vergangenen Jahr 32,4 Mio € nach 34,2 Mio € im Jahr 2009. Die Vergütung für den Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann belief sich für das Geschäftsjahr 2010 auf 6,3 Mio € nach 7,5 Mio € im Vorjahr. Darüber hinaus erhielt Herr Ackermann für 2010 eine mit Bedingungen verknüpfte hinausgeschobene Barvergütung von 2,5 Mio € (2009: 1,9 Mio €). Für die Mitglieder des Vorstands summierte sich diese Vergütungskomponente auf insgesamt 12,4 Mio € (2009: 4,0 Mio €).

Primär durch den Erwerb der Sal-Oppenheim-Gruppe und die erstmalige Konsolidierung der Postbank erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter des Deutsche Bank-Konzerns 2010 um 25.009 auf 102.062 (Vollzeitkräfte).

Die Zahl der Aktionäre der Deutschen Bank ist 2010 weiter gestiegen. Laut Jahresbericht (S. 30) betrug diese zum Jahresschluss 640.623 nach 586.295 im Jahr 2009. 47 Prozent der Aktien wurden Ende 2010 von Aktionären aus Deutschland gehalten. 2009 waren es 46 Prozent.

Konzernvergütungsbericht

Darüber hinaus hat die Deutsche Bank heute für das Jahr 2010 ihren Konzernvergütungsbericht veröffentlicht, der auf Basis der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 13. Oktober 2010 erlassenen Institutsvergütungsverordnung (InstVV) erstellt wurde. Der Bericht erläutert die Vergütungsstruktur und die Vergütungspraktiken der Deutschen Bank. So wird dargestellt, dass die sogenannten „Regulated Employees“ 82% ihrer variablen Vergütung aufgeschoben erhalten. Damit trägt die variable Vergütung potenziellen Risiken und deren möglichen Auswirkungen Rechnung.

Der Jahres- und Finanzbericht 2010 sowie der Konzernvergütungsbericht können auf den Internetseiten der Deutschen Bank unter www.deutsche-bank.de/berichte abgerufen werden. Dort stehen außerdem zur Verfügung: die endgültige Fassung eines umfassenden Zahlenanhangs (Financial Data Supplement 4Q 2010) sowie der heute im Laufe des Tages bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichte Bericht nach Form 20-F (nur in englischer Sprache).

Gedruckte Exemplare des testierten Geschäftsberichts sowie der Bericht nach Form 20-F können bei der Deutschen Bank kostenlos unter www.deutsche-bank.de/ir/de/content/bestellservice.htm bestellt werden und werden ab Mitte April verschickt.


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Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

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Letzte Änderung: 2.9.2013
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