Frankfurt am Main, 01. Juni 2011

Deutsche Bank Private Wealth Management bevorzugt Aktien vor Anleihen


Die Deutsche Bank setzt im Private Wealth Management (PWM) in den nächsten Wochen weiterhin verstärkt auf Aktien. Besonders attraktiv erscheinen dem Global Investment Committee (GIC) Anteilsscheine aus Schwellenländern, darunter mit einem besonderen Schwerpunkt auf Asien.

„Aktien aus den Emerging Markets sind in dem derzeitigen Umfeld wegen hoher Gewinnerwartungen und attraktiver Bewertungen der dortigen Unternehmen besonders interessant“, so Joachim Häger, Vorsitzender der Geschäftsleitung im Private Wealth Management Deutschland der Deutschen Bank.

Ferner eröffnen Anlagen in die Währungen der asiatischen Schwellenländer zusätzliche Renditechancen. Joachim Häger: „Attraktive Wachstumsraten, eine zunehmende Bedeutung der Binnenkonjunktur sowie im Vergleich zu den Industrieländern attraktive Kupons ziehen in den Schwellenländern Kapital an und verschaffen den dortigen Währungen einen deutlichen Aufwind.“

Trotz weiterhin positiver Aussichten für Aktien lassen die PWM-Experten den derzeitigen Aktienanteil von 37 Prozent in ihrem Musterdepot unverändert: „Von einer noch höheren Aktiengewichtung sehen wir kurzfristig ab, da momentan einige politische Unsicherheiten bestehen“, begründet Björn Jesch, Chief Investment Officer im Private Wealth Management Deutschland der Deutschen Bank.

Für die Sommermonate bleibe die Volatilität bei den Aktienkursen hoch, so Jesch. Deshalb empfiehlt er Privatkunden, ihre Liquidität in den Depots zu erhöhen, um bei Kaufgelegenheiten gut gerüstet zu sein.

Hingegen raten die Investmentexperten ihren vermögenden Privatkunden, Staatsanleihen der Industrieländer zu verkaufen. „Hier haben sich nach dem temporären Renditerückgang in den letzten Monaten die Risiken deutlich erhöht“, so Björn Jesch.
 
Neben der Reduzierung von Staatsanleihen empfiehlt Jesch vor allem Anleihen mit kurzen Laufzeiten. „Der erwartete Gegenwind am Rentenmarkt ist einerseits die Folge der enorm starken Konjunktur in Deutschland und absehbarer Leitzinserhöhungen der EZB. Die Vorbehalte gegen Anleihen könnten andererseits bei weiteren Hilfen im Rahmen der EU-Schuldenkrise und einer sanften Umstrukturierung Griechenlands noch zunehmen“, so Jesch.

Für 2011 erwartet PWM in der Eurozone Inflationsraten von 2,75 bis 3 Prozent, vor allem aufgrund gestiegener Energiekosten. Weder in den Peripherie-Ländern der EU noch in Deutschland gibt es aber Hinweise auf Zweitrundeneffekte, also Auswirkungen der höheren Konsumentenpreise in Form deutlich höherer Lohnabschlüsse. Vor diesem Hintergrund rechnet PWM in den nächsten 12 Monaten mit Zinsanhebungen der EZB von 0,75 Prozent. Für 2012 erwartet man wieder sinkende Teuerungsraten.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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