Frankfurt am Main, 15. Juli 2011

Deutsche Bank gibt Ergebnisse des EU-Stresstests bekannt


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat an dem EU-Stresstest 2011 teilgenommen, der von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority - EBA) in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), der Deutschen Bundesbank, der Europäischen Zentralbank (EZB), der Europäischen Kommission und dem European Systemic Risk Board (ESRB) durchgeführt wurde.

Die Deutsche Bank hat die heutigen Veröffentlichungen der EBA, der BaFin und der Deutschen Bundesbank zu dem EU-Stresstest zur Kenntnis genommen und erkennt dessen Ergebnisse vollumfänglich an.

Der EU-Stresstest wurde bei 91 Banken durchgeführt, die zusammen mehr als 65% der konsolidierten Bilanzsumme des EU-Bankensystems abdecken. Er zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der europäischen Banken gegen schwere Schocks und ihre spezifische Solvenz bei hypothetischen Stressereignissen unter bestimmten, restriktiven Bedingungen festzustellen.

Die Annahmen und Methoden für den Stresstest wurden festgelegt, um die Kapitaladäquanz der Banken gegen einen Grenzwert für die Tier-1-Kapitalquote ohne Hybridinstrumente von 5% zu testen und sollen das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit der getesteten Banken wiederherstellen. Das „Adverse Stress Test Scenario“ wurde von der EZB vorgegeben und umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren (2011-2012). Der Stresstest wurde unter Annahme einer gegenüber dem Jahresende 2010 unveränderten Bilanz durchgeführt. Der Stresstest lässt zukünftige Geschäftsstrategien und Aktivitäten des Managements außer Acht und stellt keine Prognose über die zukünftigen Ergebnisse der Deutschen Bank dar.

Als Folge des angenommenen Schocks unter dem „Adverse Scenario“ würde die geschätzte konsolidierte Tier-1-Kapitalquote ohne Hybridinstrumente 2012 auf 6,5% von 8,8%(1) per Jahresende 2010 sinken. In dem Ergebnis sind keine zukünftigen von der Deutschen Bank geplanten Gegenmaßnahmen berücksichtigt.

Auf Basis einer Tier-1-Kapitalquote ohne Hybridinstrumente von 9,7%(1) zum 31. März 2011, eines umfänglichen Planes zur Reduzierung risikogewichteter Aktiva (RWA) und weiterer Kapitalbildung sowie angesichts des guten wirtschaftlichen Umfelds in ihrem Heimatmarkt Deutschland sieht sich die Deutsche Bank gut gerüstet, um ihr Ziel einer Tier-1-Kapitalquote ohne Hybridinstrumente von mehr als 8% am Jahresanfang 2013 auch unter den dann geltenden, strengeren Basel 3 Regeln zu erreichen.

Details zu den Ergebnissen der Deutschen Bank:

Der EU-Stresstest erfordert, dass aufgrund festgestellter Ergebnisse und Schwächen, die gegenüber dem Kapitalmarkt veröffentlicht werden, Maßnahmen getroffen werden, um die Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems zu verbessern. Die Ergebnisse des abgeschlossenen EU-Stresstests haben gezeigt, dass die Deutsche Bank die für den Stresstest gesetzten Kapitalanforderungen erfüllt. Die Bank wird weiterhin die Erfüllung angemessener Kapitalniveaus sicherstellen.

Die detaillierten Ergebnisse des Stresstests unter dem „Baseline Scenario“ und dem „Adverse Scenario“ sowie Informationen zu den Kreditengagements der Deutschen Bank und den Engagements gegenüber Staaten und Gebietskörperschaften finden sich in den beigefügten Tabellen, die von der EBA in einheitlichem Format vorgegeben wurden.

Der Stresstest wurde auf Basis einheitlich von der EBA vorgegebener Methoden und Grundsatzannahmen (z.B. unveränderte Bilanz, einheitliche Behandlung von Verbriefungsengagements) durchgeführt. Diese wurden in der „Methodological Note“ der EBA veröffentlicht. Deshalb wurden die auf das „Baseline Scenario“ bezogenen Informationen nur zu Vergleichszwecken zur Verfügung gestellt. Weder das „Baseline Scenario“ noch das „Adverse Scenario“ stellen in irgendeiner Weise eine Vorhersage der Bank dar. Sie sollten deswegen auch nicht direkt mit anderen von der Bank veröffentlichten Informationen verglichen werden.


Ergebnisse des EU-weiten Stresstests 2011 der EBA


Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Bank AG
Presseabteilung    

Armin Niedermeier     
Tel: +49 (0) 69 / 910 33402
E-Mail: armin.niedermeier@db.com  


(1) Die Zahlen spiegeln das an die deutschen Aufsichtsbehörden kommunizierte relevante Tier-1-Kapital ohne Hybridinstrumente wider. Die nach Basel 2 berichteten Tier-1-Kapitalquoten ohne Hybridinstrumente beliefen sich zum 31. Dezember 2010 auf 8,7% und zum 31. März 2011 auf 9,6%. Weitere Erläuterungen dazu finden sich auf Seite 314 des Finanzberichts 2010.


Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 15. März 2011 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.




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Letzte Änderung: 7.9.2013
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