Frankfurt am Main, 11. August 2011

Deutsche Bank-Umfrage zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August: Junge Menschen sparen mehr als im Vorjahr – Sparsumme steigt um 14 Prozent


Sparquote unter jungen Menschen doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller Haushalte / Mehrheit spart für konkrete Ziele / Spareinlagen und Tagesgeld am beliebtesten

Junge Menschen in Deutschland sparen in diesem Jahr noch fleißiger als im Vorjahr: Von durchschnittlich 503 Euro, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen monatlich zur Verfügung stehen, legen sie rund 112 Euro auf die Seite. 2010 waren dies noch 98 Euro. Damit ist die Sparsumme um 14 Prozent angestiegen. Die Sparquote der Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt somit bei 22 Prozent und ist damit fast doppelt so hoch wie die der privaten Haushalte in Deutschland, die im Jahr 2010 bei 11,4 Prozent lag (Quelle: Deutsche Bundesbank). Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Deutschen Bank zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August unter Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufstätigen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren.

Junge Männer sparen durchschnittlich 137 Euro pro Monat, junge Frauen hingegen 86 Euro. Allerdings haben Männer zwischen 14 und 25 Jahren mit 541 Euro auch 75 Euro mehr pro Monat in der Tasche als gleichaltrige Frauen, die im Schnitt über 466 Euro pro Monat verfügen. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit.

Die Umfrage zeigt zudem, dass junge Menschen zunehmend für Konsumwünsche sparen. So legt mehr als die Hälfte (57 Prozent) Geld für ein konkretes Ziel wie Führerschein, Auto oder eine Reise auf die Seite. 2010 waren es 49 Prozent. 29 Prozent legen Geld für Ausbildung, Studium oder Praktika zurück. Im vergangenen Jahr waren es noch 33 Prozent. Nur noch 19 Prozent schaffen hingegen Rücklagen für die Altersvorsorge. Im Jahr 2010 waren es immerhin noch 26 Prozent. Insbesondere junge Frauen haben ihre Prioritäten verschoben: Der Anteil weiblicher Befragter, der auf ein konkretes Konsumziel spart, ist von 48 auf 58 Prozent gestiegen.

Was die Sparformen angeht, fahren die meisten jungen Menschen mehrgleisig. Ähnlich wie im Vorjahr setzt der Großteil (65 Prozent) der Befragten bei den Rücklagen auf Spareinlagen – also Sparbuch, Sparcard oder Sparplan. An zweiter Stelle folgt mit 40 Prozent das Tagesgeldkonto. Jeder Vierte spart mit einem Bausparvertrag. Die Riester-Rente wird von 12 Prozent genutzt, Aktien und Fonds von 11 Prozent und Lebensversicherungen von 7 Prozent.

An der Umfrage der Deutschen Bank anlässlich des Internationalen Tags der Jugend nahmen mehr als 1.000 zufällig ausgewählte Bundesbürger im Alter von 14 bis 25 Jahren teil. Die Befragung wurde im Juli 2011 durchgeführt.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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