29. Juni 2015

Deutsche Bank finanziert ihr erstes Großprojekt für erneuerbare Energien in Südafrika

Die Deutsche Bank hat die Finanzierung eines umfangreichen, auf erneuerbare Energien ausgerichteten Bauprojektes in Südafrika abgeschlossen.

Solarenergie Im Rahmen der Finanzierung fungierte die Deutsche Bank als Mandated Lead Arranger und Facility Agent und übernahm alleinig die Strukturierung und Zinsabsicherung der Transaktion. Projektträger ist Solar Capital, ein Unternehmen mit Erfahrung in der Entwicklung von Kraftwerken im Bereich erneuerbarer Energien in Südafrika, das bereits ein Photovoltaik-Projekt von ähnlicher Größe in der Region fertiggestellt hat. Zu den weiteren Co-Investoren gehört die Shapoorji Pallonji Group, ein etablierter Infrastruktur-, Immobilien- und Investmentkonzern aus Indien, der über seine Baugesellschaft Sterling & Wilson auch den Bau und Betrieb der Photovoltaik-Anlage übernimmt.

Attraktivität nachhaltiger Energiegewinnung

Das aktuelle Projekt hat sich für das „Renewable Energy Independent Power Producer Procurement Programme“ Südafrikas qualifiziert und profitiert daher im Rahmen eines langfristigen Vertrags mit dem staatseigenen Versorger Eskom (garantiert durch die Republik Südafrika) von einem fixen Strom-Einspeisetarif.

„Diese Transaktion unterstreicht die zunehmende Attraktivität nachhaltiger Energiegewinnung auf der ganzen Welt – und die Fähigkeit der Deutschen Bank, unseren Kunden weltweit innovative Finanzierungslösungen zu bieten.” Michael Volkermann, Head of Infrastructure & Energy für die Region Europa, Naher Osten und Afrika

Die Deutsche Bank gehört zu den größten Finanzgebern für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien weltweit. 2014 stellte sie dafür Kapital in Höhe von rund 1 Mrd. Euro bereit und trug so zur Finanzierung von Projekten im Volumen von mehr als 4,3 Mrd. Euro mit einer Gesamtkapazität von rund 1,8GW in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien bei.