17. März 2015

Gülabatin Sun zur Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ernannt

Die Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes hat prominente Botschafterinnen und Botschafter gewonnen, die das Themenjahr „Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.“ in der Öffentlichkeit vertreten werden. Gülabatin Sun, Global Head of Diversity & Inclusion, wird hierbei die Deutsche Bank repräsentieren.

Auf einer Pressekonferenz am 3. März 2015 in Berlin wurde Sun neben Thomas Sattelberger offiziell als Botschafterin vorgestellt. Weitere Botschafterinnen für das Themenjahr sind unter anderem die Schauspielerin Karoline Herfurth, die Publizistin Maria von Welser sowie die Autorin Anne Wizorek.

In ihrer Botschaft für das Themenjahr betonte Sun:

„Diskriminierung jedweder Art darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Deshalb engagieren wir uns für Vielfalt und wollen, dass alle Talente gleiche Chancen bekommen."

Diese Chancen müssten auch erkannt und ergriffen werden. Es sei entscheidend, Vielfalt in der Unternehmenskultur zu verankern und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld zu schaffen, erläuterte Sun.

V.l.n.r.: Gülabatin Sun; Klaus Wowereit, Christine Lüders, Prof. Jutta Allmendinger; Prof. Frank Faulbaum; Thomas Sattelberger.

Die Deutsche Bank fördert seit vielen Jahren eine Kultur der Vielfalt unter anderem im Hinblick auf Geschlecht, Alter, sexuelle Identität oder Nationalität. Denn nach unserer Erfahrung treffen gemischte Teams ausgewogenere Entscheidungen, erzielen bessere Ergebnisse und können mit innovativen Lösungen erfolgreicher auf die Anforderungen unserer Kunden weltweit eingehen.

Einer der Schwerpunkte in 2015 ist das Thema der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz. Laut einer von der ADS in Auftrag gegebenen Umfrage sind Beschäftigte über ihre Rechte nur unzureichend informiert. Die Ergebnisse der Befragung sollen unter anderem in die Arbeit einer von der Antidiskriminierungsstelle einberufenen Expertenkommission einfließen. Vorsitzende sind der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Jutta Allmendinger.

Über das gesamte Jahr 2015 hinweg sind Tagungen, Kulturveranstaltungen, wissenschaftliche Arbeiten, Publikationen und ein bundesweiter Aktionstag zu verschiedenen Aspekten der Geschlechterdiskriminierung geplant.