13. Dezember 2012

Deutsche Bank baut Unternehmensbereich „Non-Core Operations“ auf und gibt Ausblick auf die Ergebnisse des

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute den Aufbau ihres Unternehmensbereichs „Non-Core Operations“ (NCOU) formell abgeschlossen. Die Bank hat nunmehr die Leitungsstruktur, die Finanzberichterstattung sowie die Beziehungen zu den Kernbereichen der Bank finalisiert. Die Schaffung der NCOU war im Zusammenhang mit der Strategie 2015+ der Deutschen Bank im September dieses Jahres angekündigt worden.

Der Unternehmensbereich NCOU wurde im November 2012 ins Leben gerufen und ist voll operativ tätig. Die Vermögenswerte, die für den Unternehmensbereich NCOU (per 30. September 2012) identifiziert wurden, belaufen sich auf insgesamt 122 Mrd €, mit einem pro-forma risikogewichteten Aktiva (RWA) Äquivalent nach Basel 3 von 125 Mrd €.

Die Bank hat heute ferner eine veränderte und vorläufige Segmentberichterstattung veröffentlicht, die aus der Schaffung der NCOU sowie der Implementierung einer neuen Segment-Struktur in den Kern-Unternehmensbereichen resultiert. Dies beinhaltet eine Verfeinerung der Zuordnung von Coverage-Kosten zwischen den Unternehmensbereichen Corporate Banking & Securities (CB&S) und Global Transaction Banking (GTB). Diese Neuzuordnung von Kosten führte zu 83 Mio € zusätzlichen Kosten für GTB für das Jahr 2011 und zu einer entsprechenden Reduzierung der Kosten bei CB&S in diesem Zeitraum. Diese wurden jeweils neu berechnet, um die neue Segment-Struktur widerzuspiegeln.

Die Implementierung der neuen Segment-Struktur beinhaltet auch den neu zusammengeführten Unternehmensbereich Asset & Wealth Management (AWM), der nun das bisher in CB&S angesiedelte Passiv- und Drittpartei-Alternatives-Geschäft, wie beispielsweise Exchange Traded Funds (ETFs), umfasst. Zum 30. September 2012 umfassten die von CB&S an AWM übertragenen Geschäfte Assets under Management (AuM) von 100 Mrd €. Im Jahr 2011 generierten diese übertragenen Geschäfte Erträge von 723 Mio € und einen Gewinn vor Steuern von 303 Mio €.

Diese Veränderungen spiegeln sich in der nun veränderten und vorläufigen Segment-Berichterstattung wider und waren in der im September 2012 verkündeten Strategie 2015+ der Bank berücksichtigt.

Eine Präsentation sowie ein Auszug des vorläufig veränderten Financial Data Supplements für 2011 und die ersten neun Monate 2012 finden sich unter: https://www.db.com/ir/de/berichte-und-events.htm.

Das 4. Quartal 2012 war bislang von einem anhaltend schwierigen makroökonomischen Umfeld geprägt, verbunden mit geringer Volatilität und der üblichen saisonalen Abkühlung. Trotz dieses Umfelds hat die Bank im Oktober und November solide operative Ergebnisse in allen Kerngeschäftsfeldern erreicht.

Die Ergebnisse des 4. Quartals werden jedoch mehrere Sonderposten enthalten, beispielsweise die bereits angekündigten Restrukturierungskosten für die Programme der Bank zur Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit und zur Postbank-Integration, negative Effekte aus der Risikoreduzierung sowie Wertanpassungen von bestimmten Vermögenswerten und Aufwendungen im Zusammenhang mit den GTB-Geschäftsaktivitäten in den Niederlanden. Die Tätigkeiten zum Jahresabschluss, einschließlich Werthaltigkeitsprüfungen und der Prüfung der Vorsorgeniveaus, sind noch nicht abgeschlossen. Die Bank erwartet jedoch, dass diese Sonderposten sich signifikant negativ auf den Gewinn der Bank im 4. Quartal 2012 auswirken werden.

Die Bank bestätigt die veröffentlichten Ziele ihrer „Capital Roadmap“, welche eine Reduzierung auf ein RWA-Äquivalent nach Basel 3 in der NCOU von rund 90 Mrd € und eine pro-forma Tier-1-Kernkapitalquote (Basel 3, volle Umsetzung) von 7,2% zum 1. Januar 2013 und von mindestens 8% zum Ende des ersten Quartals 2013 beinhaltet.

 

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