19. Januar 2014

Deutsche Bank legt vorläufige Ergebnisse für Gesamtjahr und viertes Quartal 2013 vor

Frankfurt am Main, 19. Januar 2014 – Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute vorläufige Ergebnisse bekannt gegeben.

Ergebnisse im Gesamtjahr 2013

  • Gewinn vor Steuern (IBIT) des Konzerns 2,1 Mrd €, Steigerung von 154% im Vergleich zu 2012
  •  In der Kernbank (ohne Non-Core Operations-Einheit) erhöhte sich der Gewinn vor Steuern um 41% auf 5,3 Mrd €
  • Erträge gingen im Konzern um 5% auf 31,9 Mrd € und in der Kernbank um 5% auf 31,0 Mrd € zurück. Beides ist hauptsächlich auf rückläufige Erträge in CB&S zurückzuführen
  •  Zinsunabhängige Aufwendungen des Konzerns beliefen sich auf 27,8 Mrd €
  • Bereinigte Kostenbasis des Konzerns um 6% auf 23,2 Mrd € und der Kernbank um 7% auf 21,3 Mrd € gesunken
  • Operational Excellence Programm erzielte kumulierte Einsparungen von 2,1 Mrd €, die Umsetzungskosten (CtA) beliefen sich im Berichtsjahr auf 1,3 Mrd €
  • Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten beliefen sich nach Beilegung zahlreicher signifikanter Fälle im Berichtsjahr auf 2,5 Mrd €. Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten betrugen zum Jahresende 2,3 Mrd €
  • Bereinigte Bilanzsumme per Ende 2013 sank um 11% auf 1,1 Billionen € für den Konzern und um 8% auf 1,0 Billionen € für die Kernbank
  • CRD 4 Leverage Exposure von 1,5 Billionen € um 14% und risikogewichtete Aktiva von 355 Mrd € um 11% niedriger als per Jahresende 2012
  • Common Equity Tier-1-Kapitalquote gemäß CRD 4 von 9,7% (Vollumsetzung)
  • Verschuldungsquote gemäß CRD 4 belief sich auf 3,1% (bereinigt, Vollumsetzung)
  • Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity) betrug im Berichtsjahr 2% für den Konzern und 7% für die Kernbank

Ergebnisse im 4. Quartal 2013

  •  Erträge im Konzern fielen gegenüber dem Vorjahr um 16% auf 6,6 Mrd €, hauptsächlich aufgrund der Ergebnisse in CB&S
  • Verlust vor Steuern des Konzerns von 1,2 Mrd €
  • Ergebnis vor Steuern des Konzerns beinhaltete materille Belastungen von 623 Mio € im Zusammenhang mit CVA/DVA/FVA, 509 Mio € für Umsetzungskosten und 528 Mio € für Rechtsstreitigkeiten
  • Kernbank verzeichnete Verlust vor Steuern von 26 Mio €
  • Gewinn vor Steuern für die Kernbank, bereinigt um CVA/DVA/FVA, Umsetzungskosten, Rechtsstreitigkeiten und
  • Sonstige Posten, belief sich im vierten Quartal auf 1,3 Mrd €

Alle berichteten Zahlen sind vorläufig und untestiert. Es ist vorgesehen, den Geschäftsbericht 2013 und den 20-F-Bericht, einschließlich der testierten Finanzberichte, am 20. März 2014 einzureichen und zu veröffentlichen.
Jürgen Fitschen und Anshu Jain, Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, sagten: „2013 war das zweite Jahr in Folge, in dem wir in das künftige Wachstum sowie die weitere Stärkung unserer Kontrollen investierten und Altlasten abarbeiteten. Diese Faktoren beeinflussten unsere Finanzergebnisse. Gleichwohl erzielten wir im operativen Kerngeschäft eines der besten Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre und haben die Deutsche Bank fitter, sicherer und ausgewogener gemacht. Wir erwarten, dass 2014 ein Jahr mit weiteren Herausforderungen und ihrer disziplinierten Bewältigung sein wird. Wir sind jedoch zuversichtlich, unsere für 2015 gesetzten Ziele zu erreichen und unsere strategische Vision für die Deutsche Bank erfolgreich umzusetzen.“

Deutsche Bank AG
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main
Deutschland
ISIN: DE0005140008
WKN: 514000

Notiert: Regulierter Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; Terminbörse EUREX; NYSE

Die internationalen Wertpapierkennnummern (ISIN) weiterer von der Deutsche Bank AG ausgegebener Finanzinstrumente, die zum Handel an einem inländischen organisierten Markt zugelassen sind oder für die eine solche Zulassung beantragt wurde, sind in nebenstehenden PDFs gelistet.